AW: AW: Nur RSpamd-gefilterte Mails an Mailarchvierungs-Server schicken

Ronny Seffner r.seffner at seffner-schlesier.de
Do Apr 16 20:21:30 CEST 2026


> Der Ansatz wäre daher:
> • Spam möglichst frühzeitig durch den Spamfilter (z. B. via Reject
> durch Rspamd) vollständig abzulehnen, sodass diese Mails gar
> nicht erst archiviert werden
> • lediglich solche Nachrichten zu archivieren, die tatsächlich
> zugestellt werden (inkl. ggf. markiertem Spam)
> • systemseitig generierte, nicht relevante Meldungen – soweit
> technisch möglich – ebenfalls vor der Archivierung auszufiltern
> 
Die GoBD erfasst ja alle "Handels- und Geschäftsbriefe" zu denen nach landläufiger Interpretation eben auch E-Mails gehören (können).
- Abgelehntes nicht zu Archivieren halte ich für völlig legitim - Post die nicht eingeworfen wurde, kann ich auch nicht abheften
- Gleiches gilt für Tatsächlich zugestellt, wenn damit der MX-Server gemeint ist, dann ab hier geht der Sender ja danke des SMTP 250 von erfolgreicher Zustellung aus und das wird ein Prüfer auch, wenn er von der anderen Seite der Kommunikation auf den Archivierenden schaut. Also nicht am MX annehmen, dann aussortieren und nur eine Teilmenge archivieren, sondern alles was der MX annimmt auch archivieren.
- "Systemmeldungen" von der Archivierung auslassen könnte man wahrscheinlich, wenn geeignete technische-/organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass z.B. diese Absender oder Empfänger oder Betreff NICHT auch in Handels- und Geschäftsbriefen zum Einsatz kommen. Wenn also meine Geschäftspartner nicht wissen, dass ich auch das Konto backup at domain.tld nutze und mir dort aber Backupberichte hinschicken lasse, dann kann ich das wohl vom archivieren Ausschließen.

Wir mussten schon Archive migrieren. Das macht man z.B. mit 4 Augen und dokumentiert den Vorgang - bei dem ja im Grunde auch eine Manipulation stattfinden könnte. Wenn es also revisionssicher sein soll: organisatorisch und technisch klar definieren und das dann auch dokumentieren - das hat bisher alle Prüfer zufrieden gestellt.


Mit freundlichen Grüßen

Ronny Seffner


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