From p.heinlein at heinlein-support.de Thu Sep 1 00:46:41 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Thu, 1 Sep 2011 00:46:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?=28OT=29_Leiter_Gesch=E4ftsber?= =?iso-8859-1?q?eich_Heinlein_Hosting_gesucht?= Message-ID: <201109010046.41350.p.heinlein@heinlein-support.de> Wir suchen einen neuen Ober-Administrator, bzw. gerne auch eigenständigen Leiter unseres Geschäftsbereichs Heinlein Hosting. http://www.heinlein-support.de/jobs/leiter-heinlein-hosting Falls aus diesem Kreise jemand interesse hat -- prima. Falls jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der dafür passen würde: Auch gut... :-) Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030/405051-42 Fax: 030/405051-19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From postfix at jpkessler.info Thu Sep 1 08:30:38 2011 From: postfix at jpkessler.info (Jan P. Kessler) Date: Thu, 01 Sep 2011 08:30:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Amavis Ramdisk Vserver In-Reply-To: <000001cc6765$0999e460$0565a8c0@uwe> References: <4E5BD471.7020500@aloah-from-hell.de> <4E5D515B.7090204@jpkessler.info> <000001cc6765$0999e460$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E5F268E.9000509@jpkessler.info> > Ich hab jetzt nicht den Hochlastungsserver aber Amavis kommt als preque mit > ramdisk zum Einsatz ist einfach um faktor x schneller. Echt? Ist das wirklich messbar und v.a. der Unterschied in Deinem Umfeld relevant? Ich hätte erwartet, dass Amavis 99% seiner Zeit auf der CPU zwecks Spam- und Virenchecks verbringt. Mailumgebungen, in denen DiskIO eine nennenswerte Kenngröße bildet, kenne ich eigentlich nur sehr große. > Und da ich nicht für alles eine extra Maschine anmieten möchte da eben nicht > benötigt ist alles per kvm virtualisiert und doch getrennt auf eigenen IP's > und Speicherplatz. Ahh, ich dachte bei VServer an so eine kleine, mit anderen Kunden gemeinsam genutzte 256MB Schnuddelkiste ;) Das ist natürlich was anderes. Ich mache das gleiche (Trennung von Diensten aus Sicherheitsgründen) seit knapp 15 Jahren (von GSX Server bis esxi5, xen und solaris zonen). In dem Umfeld hast Du ja wahrscheinlich ausreichende Ressourcen. VG, Jan From postfix at jpkessler.info Thu Sep 1 08:31:45 2011 From: postfix at jpkessler.info (Jan P. Kessler) Date: Thu, 01 Sep 2011 08:31:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Policyd-weight und IPv6_RBL generiertfalse-positives In-Reply-To: References: <4E5D5057.6020600@jpkessler.info> Message-ID: <4E5F26D1.2010702@jpkessler.info> > von IPv6-RBLs mal keinen Kommentar. Dass pw diese seit 2008 > abgeschaltete Blacklist aber weiterhin bis heute als > Programmbestandteil ausliefert ist in meinen Augen problematisch. Hier > scheint sich niemand mehr wirklich um das Programm zu kümmern - und > die Maintainer (wenn es denn welche gibt) Nuja, 2008 ist in der Tat eine lange Zeit. Dem kann ich mich nicht ganz entziehen... From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 1 10:09:38 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 1 Sep 2011 10:09:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Verteilerliste - Rewrites notwendig In-Reply-To: <201108312316.50462@tux.boltz.de.vu> References: <1314527539.5563.36.camel@localhost> <201108292300.09863@tux.boltz.de.vu> <1314786060.5560.6.camel@localhost> <201108312316.50462@tux.boltz.de.vu> Message-ID: <20110901080937.GD12911@charite.de> * Christian Boltz : > Hallo Toni, hallo Leute, > > Am Mittwoch, 31. August 2011 schrieb Toni Burger: > > ok, erfolgreich überzeugt ;-). Werde ich mir mailman anschauen. Muss > > die Mailaddressen halt irgendwie aus einem ldap auslesen ... aber > > ich denke das wird schon irgendwie machbar sein *hoff* :). > > Du brauchst irgendein[tm] Script, das Dir die Adressen aus dem ldap > ausliest und in eine Textdatei schreibt (eine Adresse pro Zeile). Das ist SEHR einfach mit ldapsearch gemacht > Diese Liste gibst Du dann an sync_members weiter, um den Mailman- > Verteiler aktuell zu halten. Korrekt. Dafür habe ich ein Script :) -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 1 10:10:57 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 1 Sep 2011 10:10:57 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <20110901081057.GE12911@charite.de> * Andreas Meyer : > Hallo! > > Was macht eigentlich virtual_mailbox_limit genau, bzw. wo kann ich > es einsetzen? Ich vermute, ich kann es nicht dafür benuzten, um auf > einem dovecot 1.x eine Limitierung des Postfachgröße zu erreichen. Mit dovecot solltest du für local delivery das "deliver" Programm nutzen, nicht virtual > The maximal size in bytes of an individual virtual(8) mailbox or > maildir file, or zero (no limit). Ist halt die Maximale Größe eines MBOX Files (== einer mbox mailbox) oder einer EINZELNEN Mail in einem Maildir > Was mir an der obigen Definition nicht klar ist, ist der Ausdruck > "maildir file". Was ist damit gemeint? Kann postfix maildir handeln? Ja -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From werner at aloah-from-hell.de Thu Sep 1 10:30:19 2011 From: werner at aloah-from-hell.de (werner at aloah-from-hell.de) Date: Thu, 01 Sep 2011 10:30:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Amavis Ramdisk Vserver In-Reply-To: <4E5F268E.9000509@jpkessler.info> References: <4E5BD471.7020500@aloah-from-hell.de> <4E5D515B.7090204@jpkessler.info> <000001cc6765$0999e460$0565a8c0@uwe> <4E5F268E.9000509@jpkessler.info> Message-ID: <4E5F429B.5010801@aloah-from-hell.de> Hi, > Ahh, ich dachte bei VServer an so eine kleine, mit anderen Kunden > gemeinsam genutzte 256MB Schnuddelkiste ;) Eher Nervkiste weil: Speicher knapp und gesetztes OpenFile-Limit, dass VServer (zumindest früher) immer gesetzt hatte (und das File-Limit war deutlich zu gering für nen LAMP + MX) :) Ciao, WErner From anmeyer at anup.de Thu Sep 1 12:15:50 2011 From: anmeyer at anup.de (Andreas Meyer) Date: Thu, 1 Sep 2011 12:15:50 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901081057.GE12911@charite.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> Message-ID: <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> Hallo Ralf! Ralf Hildebrandt wrote: > > Was macht eigentlich virtual_mailbox_limit genau, bzw. wo kann ich > > es einsetzen? Ich vermute, ich kann es nicht dafür benuzten, um auf > > einem dovecot 1.x eine Limitierung des Postfachgröße zu erreichen. > > Mit dovecot solltest du für local delivery das "deliver" Programm > nutzen, nicht virtual Momentan steht in der transport anup.de virtual .anup.de virtual In der mastercf steht sowas: cyrus unix - n n - - pipe user=cyrus argv=/usr/lib/cyrus/bin/deliver -e -r ${sender} -m ${extension} ${user} Wie mach ich das mit dovecot? > > The maximal size in bytes of an individual virtual(8) mailbox or > > maildir file, or zero (no limit). > > Ist halt die Maximale Größe eines MBOX Files (== einer mbox mailbox) > oder einer EINZELNEN Mail in einem Maildir Ok > > Was mir an der obigen Definition nicht klar ist, ist der Ausdruck > > "maildir file". Was ist damit gemeint? Kann postfix maildir handeln? > > Ja Ok, war ne blöde Frage. Vor allem weil ich maildir für mehrere domains mit postfix selbst nutze ;) lol Andreas From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 1 12:46:38 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 1 Sep 2011 12:46:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <20110901104638.GQ12911@charite.de> * Andreas Meyer : > Momentan steht in der transport > > anup.de virtual > .anup.de virtual > > In der mastercf steht sowas: > > cyrus unix - n n - - pipe > user=cyrus argv=/usr/lib/cyrus/bin/deliver -e -r ${sender} -m ${extension} ${user} Das funktioniert nicht. virtual != cyrus > Wie mach ich das mit dovecot? Also ich würde die Domain als relay_domains definieren, dann via transport_maps sagen: anup.de lmtp:[127.0.0.1] .anup.de lmtp:[127.0.0.1] (dovecot kann lmtp!) -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From lists at dguhl.org Thu Sep 1 13:17:59 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Thu, 1 Sep 2011 13:17:59 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901104638.GQ12911@charite.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> Message-ID: <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> On Thu, Sep 01, 2011 at 12:46:38PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > * Andreas Meyer : [..] > > Wie mach ich das mit dovecot? > > Also ich würde die Domain als relay_domains definieren, dann via > transport_maps sagen: > > anup.de lmtp:[127.0.0.1] > .anup.de lmtp:[127.0.0.1] > > (dovecot kann lmtp!) Das bedingt aber Dovecot 2, in der ersten Mail war aber von Dovecot 1.2 die Rede. In Dovecot 1 würde ich die Domain als virtual_mailbox_domains definieren und virtual_transport = dovecot dovecot_destination_recipient_limit = 1 in die main.cf und dovecot unix - n n - - pipe flags=DORhu user=vmail:vmail argv=/usr/lib/dovecot/deliver -f ${sender} -d ${user}@${nexthop} -n -m ${extension} in die master.cf schreiben. Dennis From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 1 13:19:33 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 1 Sep 2011 13:19:33 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> Message-ID: <20110901111933.GU12911@charite.de> * Dennis Guhl : > On Thu, Sep 01, 2011 at 12:46:38PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > > * Andreas Meyer : > > [..] > > > > Wie mach ich das mit dovecot? > > > > Also ich würde die Domain als relay_domains definieren, dann via > > transport_maps sagen: > > > > anup.de lmtp:[127.0.0.1] > > .anup.de lmtp:[127.0.0.1] > > > > (dovecot kann lmtp!) > > Das bedingt aber Dovecot 2, in der ersten Mail war aber von Dovecot > 1.2 die Rede. Man kann sich ja verbessern! > In Dovecot 1 würde ich die Domain als virtual_mailbox_domains > definieren und > > virtual_transport = dovecot > dovecot_destination_recipient_limit = 1 > > in die main.cf und > > dovecot unix - n n - - pipe > flags=DORhu user=vmail:vmail argv=/usr/lib/dovecot/deliver -f ${sender} -d ${user}@${nexthop} -n -m ${extension} > > in die master.cf schreiben. Wie verifiziert das die Empfänger? -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From anmeyer at anup.de Thu Sep 1 13:41:42 2011 From: anmeyer at anup.de (Andreas Meyer) Date: Thu, 1 Sep 2011 13:41:42 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> Message-ID: <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> Dennis Guhl wrote: > On Thu, Sep 01, 2011 at 12:46:38PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > > Also ich würde die Domain als relay_domains definieren, dann via > > transport_maps sagen: > > > > anup.de lmtp:[127.0.0.1] > > .anup.de lmtp:[127.0.0.1] > > > > (dovecot kann lmtp!) > > Das bedingt aber Dovecot 2, in der ersten Mail war aber von Dovecot > 1.2 die Rede. # dovecot --version 1.0.5 Also mir ging es in erster Linie bei dem Thema um quota für dovecot. Nun habe ich gestern Abend festegestellt, dass dovecot selbst mit dieser alten Version quota kann, zumindest für IMAP. Ich habe quota zwar auch für POP3 (einige Postfächer laufen noch auf POP3) aktiviert, aber es scheint, als würden die nicht greifen. > In Dovecot 1 würde ich die Domain als virtual_mailbox_domains > definieren und > > virtual_transport = dovecot # postconf |grep virtual_transport address_verify_virtual_transport = $virtual_transport virtual_transport = virtual Ich habe in virtual schon was anderes definiert. > dovecot_destination_recipient_limit = 1 # postconf dovecot_destination_recipient_limit postconf: warning: dovecot_destination_recipient_limit: unknown parameter > in die main.cf und > > dovecot unix - n n - - pipe > flags=DORhu user=vmail:vmail argv=/usr/lib/dovecot/deliver -f ${sender} -d ${user}@${nexthop} -n -m ${extension} > > in die master.cf schreiben. > > Dennis Andreas From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 1 13:49:39 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 1 Sep 2011 13:49:39 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <20110901114939.GA12911@charite.de> * Andreas Meyer : > # postconf |grep virtual_transport > address_verify_virtual_transport = $virtual_transport > virtual_transport = virtual > > Ich habe in virtual schon was anderes definiert. OK > > dovecot_destination_recipient_limit = 1 > > # postconf dovecot_destination_recipient_limit > postconf: warning: dovecot_destination_recipient_limit: unknown parameter Normal. Postfix Fehler bei dieser Art von frei vergebenen Parametern. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From lists at dguhl.org Thu Sep 1 14:14:22 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Thu, 1 Sep 2011 14:14:22 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> On Thu, Sep 01, 2011 at 01:41:42PM +0200, Andreas Meyer wrote: > Dennis Guhl wrote: > > On Thu, Sep 01, 2011 at 12:46:38PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: [..] > # dovecot --version > 1.0.5 OK, Du _*solltest*_ updaten -- und zwar bald. Der 1.0er-Zweig wird schon seit 2009 nicht mehr gepflegt und hat einige Sichezheitslücken für die Timo Sirinen den Patch nicht portieren konnte und die Lücke offen gelassen hat. > Also mir ging es in erster Linie bei dem Thema um quota für dovecot. > Nun habe ich gestern Abend festegestellt, dass dovecot selbst mit > dieser alten Version quota kann, zumindest für IMAP. Ich habe quota > zwar auch für POP3 (einige Postfächer laufen noch auf POP3) aktiviert, > aber es scheint, als würden die nicht greifen. Quota greifen prinzipiell auch bei POP, da gibt es aber im Allgemeinen keine Probleme, weil die User ihre Mails nach dem Empfang vom Server löschen. > > In Dovecot 1 würde ich die Domain als virtual_mailbox_domains > > definieren und Mit virtual_mailbox_maps und virtual_alias_maps solltest Du auch noch festlegen wen Du in Deiner virtuellen Domain kennst und Mails annimmst bzw. weiterleitest. > > virtual_transport = dovecot > > # postconf |grep virtual_transport > address_verify_virtual_transport = $virtual_transport > virtual_transport = virtual Das sind die Standardwerte von Postfix. > Ich habe in virtual schon was anderes definiert. Wenn Du Deine konkrete Konfiguration zeigst (postconf -n und main.cf ohne Kommentare), dann kann man auch konkrete Hinweise geben was wie verändert werden müsste. Bis dahin sind das nur prinzipielle Hinweise auf Parameter. > > dovecot_destination_recipient_limit = 1 > > # postconf dovecot_destination_recipient_limit > postconf: warning: dovecot_destination_recipient_limit: unknown parameter Das ist normal. Den Parameter gibt es so dezidiert nicht (siehe http://www.postfix.org/postconf.5.html#transport_destination_recipient_limit). Dennis [..] From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 1 14:17:41 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 1 Sep 2011 14:17:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> Message-ID: <20110901121741.GD12911@charite.de> > Quota greifen prinzipiell auch bei POP, da gibt es aber im Allgemeinen > keine Probleme, weil die User ihre Mails nach dem Empfang vom Server > löschen. Außer den Spezis die IMAP nicht verstanden haben und mit POP + "leave mail on server" operieren. Hilfe! -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From lists at dguhl.org Thu Sep 1 14:28:56 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Thu, 1 Sep 2011 14:28:56 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901121741.GD12911@charite.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> Message-ID: <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> On Thu, Sep 01, 2011 at 02:17:41PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > > Quota greifen prinzipiell auch bei POP, da gibt es aber im Allgemeinen > > keine Probleme, weil die User ihre Mails nach dem Empfang vom Server > > löschen. > > Außer den Spezis die IMAP nicht verstanden haben und mit POP + "leave > mail on server" operieren. Hilfe! Denen ist aber so oder so nicht zu helfen. From anmeyer at anup.de Thu Sep 1 15:54:41 2011 From: anmeyer at anup.de (Andreas Meyer) Date: Thu, 1 Sep 2011 15:54:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> Message-ID: <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> Dennis Guhl wrote: > On Thu, Sep 01, 2011 at 02:17:41PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > > > Quota greifen prinzipiell auch bei POP, da gibt es aber im Allgemeinen > > > keine Probleme, weil die User ihre Mails nach dem Empfang vom Server > > > löschen. Aber in der dovetcot.conf muss ich bei protocol imap { ... mail_plugins = quota imap_quota mail_plugin_dir = /usr/lib/dovecot/modules/imap ... und bei protocol pop3 { ... mail_plugins = quota mail_plugin_dir = /usr/lib/dovecot/modules/pop3 ... angeben. > > Außer den Spezis die IMAP nicht verstanden haben und mit POP + "leave > > mail on server" operieren. Hilfe! > > Denen ist aber so oder so nicht zu helfen. Also ich muss gestehen, ich habe mit dovecot und POP3 auch meine Verständnisprobleme. Ich habe z.B. einen Benutzer, der bekommt von postfix sein Postfach per pop3 in einer virtuellen domaine gefüttert. Dieser Benutzer ruft sein Postfach schon immer mit nichts anderem als Squirrelmail ab. Nun legt Squirrelmail aber wie bei IMAP eine INBOX und Sent und Trash usw. an. Wie ist das mit pop3 in Einklang zu bringen? Ein einzelnes mbox-file, wie ich das von pop3 kenne, ist damit nicht mehr vorhanden. Und somit ein Problem mit der Einrichtung von quota. Welche quota greifen in dovecot, die von IMAP oder die von POP3? Der Benutzer sich einen Ordner angelegt und darin mittlerweile 100 MB email abegelegt. Standard wären 20 MB wobei bei 40 MB keiner meckern würde. Andreas From werner at aloah-from-hell.de Thu Sep 1 16:02:42 2011 From: werner at aloah-from-hell.de (werner at aloah-from-hell.de) Date: Thu, 01 Sep 2011 16:02:42 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <4E5F9082.1020307@aloah-from-hell.de> Hi, > Nun legt Squirrelmail aber wie bei IMAP eine INBOX und Sent und Trash > usw. an. Wie ist das mit pop3 in Einklang zu bringen? Ein einzelnes ich wusste gar nicht, das Squirrelmail POP macht ;) From anmeyer at anup.de Thu Sep 1 16:58:17 2011 From: anmeyer at anup.de (Andreas Meyer) Date: Thu, 1 Sep 2011 16:58:17 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <4E5F9082.1020307@aloah-from-hell.de> References: <20110831232829.0ee8900c@itx.bitcorner.intern> <20110901081057.GE12911@charite.de> <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> <4E5F9082.1020307@aloah-from-hell.de> Message-ID: <20110901165817.366a970a@itx.bitcorner.intern> werner at aloah-from-hell.de wrote: > Hi, > > > Nun legt Squirrelmail aber wie bei IMAP eine INBOX und Sent und Trash > > usw. an. Wie ist das mit pop3 in Einklang zu bringen? Ein einzelnes > > ich wusste gar nicht, das Squirrelmail POP macht ;) Ich habe mich nur kurz damals mit dovecot beschäftigt und folgendes ausgetüftelt: mail_location = mbox:/var/spool/vhosts/%d/dovecotprivate/%n:INBOX=/var/spool/vhosts/%d/%n postfix füttert ein mbox file für den Benutzer in der entsprechenden domain in /var/spool/vhosts/anup.de/usera und dovecot hat in dovecotprivate für jeden Benutzer einen Ordner angelegt mit den Unterordnern drin. # delta:/var/spool/vhosts/anup.de # ll -rw-r--r-- 1 5000 5000 0 11. Jun 2008 usera -rw-r--r-- 1 5000 5000 606921 22. Feb 2011 userb drwxrwxrwx 8 dovecot root 4096 7. Aug 08:21 dovecotprivate -rw-r--r-- 1 5000 5000 559 1. Sep 14:27 userc -rw-r--r-- 1 5000 5000 5405548 1. Sep 16:45 userd -rw------- 1 5000 5000 14166054 1. Sep 05:00 usere .... # delta:/var/spool/vhosts/anup.de/dovecotprivate # ll drwx------ 3 5000 5000 4096 1. Sep 14:27 usera drwx------ 3 5000 5000 4096 1. Sep 13:43 userb drwx------ 3 5000 5000 4096 22. Mär 2009 userc drwx------ 3 5000 5000 4096 31. Aug 22:17 userd drwx------ 3 5000 5000 4096 21. Jul 2010 usere .... entsprechener Ausscnnitt aus der main.cf von postfix: virtual_mailbox_domains = abcd.de efgh.de ijkl.de mnop.de usw.de virtual_mailbox_base = /var/spool/vhosts virtual_mailbox_maps = hash:/etc/postfix/vmailbox virtual_minimum_uid = 100 virtual_uid_maps = static:5000 virtual_gid_maps = static:5000 # cat /etc/postfix/vmailbox .... anup.de number9 postmaster at anup.de anup.de/anmeyer/ abuse at anup.de anup.de/anmeyer/ webmaster at anup.de anup.de/anmeyer/ usera at anup.de anup.de/usera userb at anup.de anup.de/userb userc at anup.de anup.de/userc .... postfix liefert problemlos in die mbox ein und der Benutzer popt mit seinem MUA oder per Squirrelmail. usera, userb und userc sind mboxen. Die anup.de hat sowohl maildirs als auch mboxen. Es funktioniert. ;) Ich krieg das nur mit den quota und den mboxen im Zusammenspiel mit dovecotprivate nicht gebacken. Mein altes script, das die Größe der mboxen ausgewertet hat, funktioniert mit den Unterordnern in dovecotprivate nicht mehr. Andreas From lists at dguhl.org Thu Sep 1 17:31:19 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Thu, 1 Sep 2011 17:31:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901165817.366a970a@itx.bitcorner.intern> References: <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> <4E5F9082.1020307@aloah-from-hell.de> <20110901165817.366a970a@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <20110901153118.GD7052@PC211.ikt.de> On Thu, Sep 01, 2011 at 04:58:17PM +0200, Andreas Meyer wrote: [..] Bevor Du Dich weiter mit Quota, POP(3), IMAP, Mbox, Maildir und ähnlichem beschäftigst, solltest Du Dir die BAsics noch einmal ansehen. POP ist weder Maildir noch Mbox, sondern ein Weg um E-Mails von einem Server abzuholen (ähnlich wie IMAP). Mbox und Maildir hingegen beschreiben die Art wie E-Mails gespeichert werden -- bei Mbox wird alles hintereinander in eine Datei geschrieben, im Maildir hingegen bekommt jede einzelne E-Mail eine eigene Datei. Quota beschränken die Größe der Mbox oder des Maildirs (bei Dovecot), bzw. der einzelnen Mail im Maildir (bei Postfix). Siehe z.B. auch (die Links sind jeweils auch interessant): http://de.wikipedia.org/wiki/Post_Office_Protocol http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_Message_Access_Protocol http://de.wikipedia.org/wiki/Maildir http://de.wikipedia.org/wiki/Mbox From anmeyer at anup.de Thu Sep 1 19:46:44 2011 From: anmeyer at anup.de (Andreas Meyer) Date: Thu, 1 Sep 2011 19:46:44 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901153118.GD7052@PC211.ikt.de> References: <20110901121550.6c36d25b@itx.bitcorner.intern> <20110901104638.GQ12911@charite.de> <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> <4E5F9082.1020307@aloah-from-hell.de> <20110901165817.366a970a@itx.bitcorner.intern> <20110901153118.GD7052@PC211.ikt.de> Message-ID: <20110901194644.2af441d8@itx.bitcorner.intern> Dennis Guhl wrote: > Bevor Du Dich weiter mit Quota, POP(3), IMAP, Mbox, Maildir und > ähnlichem beschäftigst, solltest Du Dir die BAsics noch einmal > ansehen. POP ist weder Maildir noch Mbox, sondern ein Weg um E-Mails > von einem Server abzuholen (ähnlich wie IMAP). Mbox und Maildir Ich habe nirgends behauptet, dass POP Maildir oder Mbox ist. Ich habe lediglich gesagt, dass postfix die Postfächer einer Domaine per maildir und per mbox beliefert und speichert. Und Squirrelmail mit Hilfe von dovecot per IMAP eine mbox abruft. Ok, ich habe mich wahrscheinlich stellenweise unglücklich ausgedrückt. Aber danke, ich weis jetzt, dass ich das differenzierter betrachten muss. > hingegen beschreiben die Art wie E-Mails gespeichert werden -- bei > Mbox wird alles hintereinander in eine Datei geschrieben, im Maildir > hingegen bekommt jede einzelne E-Mail eine eigene Datei. Quota Darüber gibt es bei mir kein Verständnisproblem. Es wundert mich lediglich, das dovecot Unterordner anlegt, die per IMAP abgerufen werden können, obwohl das Postfach im Format Mbox vorliegt. Dafür ist die gepostete Zeile in der dovecot.conf verantwortlich. Bei Gelegenheit werde ich mich mit der Materie MBox und dovecot nochmal beschäftigen. > beschränken die Größe der Mbox oder des Maildirs (bei Dovecot), bzw. > der einzelnen Mail im Maildir (bei Postfix). > > Siehe z.B. auch (die Links sind jeweils auch interessant): > http://de.wikipedia.org/wiki/Post_Office_Protocol > http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_Message_Access_Protocol > http://de.wikipedia.org/wiki/Maildir > http://de.wikipedia.org/wiki/Mbox Andreas From lists at dguhl.org Fri Sep 2 01:15:55 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Fri, 2 Sep 2011 01:15:55 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] virtual_mailbox_limit In-Reply-To: <20110901194644.2af441d8@itx.bitcorner.intern> References: <20110901111759.GA7052@PC211.ikt.de> <20110901134142.6a30a93b@itx.bitcorner.intern> <20110901121420.GB7052@PC211.ikt.de> <20110901121741.GD12911@charite.de> <20110901122855.GC7052@PC211.ikt.de> <20110901155441.317bc2e0@itx.bitcorner.intern> <4E5F9082.1020307@aloah-from-hell.de> <20110901165817.366a970a@itx.bitcorner.intern> <20110901153118.GD7052@PC211.ikt.de> <20110901194644.2af441d8@itx.bitcorner.intern> Message-ID: <20110901231555.GA8241@laptop-dg.leere.eu> On Thu, Sep 01, 2011 at 07:46:44PM +0200, Andreas Meyer wrote: > Dennis Guhl wrote: [Basics_fehlen] > Ich habe nirgends behauptet, dass POP Maildir oder Mbox ist. Ich habe Andreas Meyer am Thu, 1 Sep 2011 15:54:41 +0200 [..] Ich habe z.B. einen Benutzer, der bekommt von postfix sein Postfach per pop3 in einer virtuellen domaine gefüttert. Dieser Benutzer ruft sein Postfach schon immer mit nichts anderem als Squirrelmail ab. Kein Postfach wird per POP gefüttert. Ganz im Gegenteil, es wird per POP entleert. Postfächer werden mit Squirrelmail nicht abgerufen (im Sinne von Mails per POP abholen). Das Eichhörnchen ist ein ganz gewöhnlicher IMAP-Client, mit dem man sein Postfach auf dem Server bearbeitet -- was übrigens auch der Grund ist, warum die IMAP-typische Ordnerstruktur anlegt wird. [..] Nun legt Squirrelmail aber wie bei IMAP eine INBOX und Sent und Trash S.o, das hängt damit zusammen, dass Squirrelmail IMAP benutzt. usw. an. Wie ist das mit pop3 in Einklang zu bringen? Ein einzelnes mbox-file, wie ich das von pop3 kenne, ist damit nicht mehr Wie gesagt, POP und Mbox haben nix miteinander zu tun. Ich kann auch meine E-Mails aus einem Maildir per POP abholen, ebenso wie ich ich per IMAP auf eine (bzw. dann mehrere) Mbox(en) zugreifen kann. vorhanden. Und somit ein Problem mit der Einrichtung von quota. Welche quota greifen in dovecot, die von IMAP oder die von POP3? [..] In Dovecot werden die Quota nur separat für POP und IMAP aktiviert, die Definition erfolgt zentral in der Sektion für die Plugins (oder LDAP, oder der Datenbank -- dann aber vermutlich je Benutzer; siehe http://wiki.dovecot.org/Quota und http://wiki.dovecot.org/Quota/1.0). > lediglich gesagt, dass postfix die Postfächer einer Domaine per maildir > und per mbox beliefert und speichert. Und Squirrelmail mit Hilfe von Es wird nix per {Maildir,Mbox} ausgeliefert. Das sind jeweils Strukturen, in denen die E-Mails vorgehalten werden. > dovecot per IMAP eine mbox abruft. [..] > Darüber gibt es bei mir kein Verständnisproblem. Es wundert mich > lediglich, das dovecot Unterordner anlegt, die per IMAP abgerufen > werden können, obwohl das Postfach im Format Mbox vorliegt. Dafür > ist die gepostete Zeile in der dovecot.conf verantwortlich. Bei Ja und Nein. Ja, weil Dovecot natürlich keine Kristallkugel hat die ihm sagt wie die E-Mails gespeichert werden, das folglich mit einem Konfigurationsparameter erledigt werden muss. Nein, weil es irrelevant ist wie der Zugang zu einer Mbox per IMAP angewiesen wird. Der MUA möchte gerne seine Mails in verschiedene Ordner sortieren, je nachdem ob sie angekommen sind, verschickt wurden oder im Müll gelandet sind. Dafür werden verschiedene Speicher benötigt. Ob sie nun verschiedene Unterordner in einer Maildirhierarchie sind oder ob es mehrere Mboxen sind ist dem MUA dabei völlig gleich. Andreas Meyer am Thu, 1 Sep 2011 16:58:17 +0200 mail_location = mbox:/var/spool/vhosts/%d/dovecotprivate/%n:INBOX=/var/spool/vhosts/%d/%n postfix füttert ein mbox file für den Benutzer in der entsprechenden domain in /var/spool/vhosts/anup.de/usera und dovecot hat in dovecotprivate für jeden Benutzer einen Ordner angelegt mit den Unterordnern drin. [..] Das ist doch genau das, was Du Dovecot gesagt hast: Der Ordner für die Mboxen ist var/spool/vhosts/anup.de/dovecotprivate/usera, die Inbox (also der 'Ordner' den man bei POP als einzigen 'sieht') hingegen ist /var/spool/vhosts/anup.de/usera. Ich kann nicht ganz nachvollziehen wo dabei was unklar ist. Nützliche Hinweise zu diesem Problem finden sich auch unter http://wiki.dovecot.org/MailLocation und http://wiki.dovecot.org/MailLocation/Mbox. > Gelegenheit werde ich mich mit der Materie MBox und dovecot nochmal > beschäftigen. Die Beschränkung auf Mbox und Dovecot greift offensichtlich ein wenig zu kurz. Gute Nacht Dennis From mailinglisten at it-blog.net Fri Sep 2 09:36:51 2011 From: mailinglisten at it-blog.net (Pascal) Date: Fri, 02 Sep 2011 09:36:51 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Konfig-Parameter aus Datei auslesen Message-ID: <4E608793.3070702@it-blog.net> Hallo! Ich erstelle momentan für einen Kunden ein Mailsystem u.a. mit Postfix. Dabei gibt es aufgrund einer speziellen Anforderung des Kunden die Notwendigkeit, den Parameter "myhostname" automatisiert zu ändern. Prinzipiell ist dies natürlich auch mittels "postconf -e myhostname=neuer.hostname.de" möglich. Da dies dann aber für alle Postfix-Prozesse gilt, ich es aber nur für einen benötige, müsste ich den Wert folglich bei allen anderen in der master.cf setzen. Um dieses Problem zu lösen, wäre es sehr hilfreich, wenn man eine Datei angeben könnte, aus der der entsprechende Wert dann ausgelesen wird. Die Datei direkt (so wie bei "myorigin") anzugeben, funktioniert jedoch leider nicht. Gibt es denn sonst noch eine derartige Möglichkeit? MfG Pascal From driessen at fblan.de Fri Sep 2 09:54:22 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 2 Sep 2011 09:54:22 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Konfig-Parameter aus Datei auslesen In-Reply-To: <4E608793.3070702@it-blog.net> References: <4E608793.3070702@it-blog.net> Message-ID: <00b501cc6945$86fae030$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Pascal > > Hallo! > > Ich erstelle momentan für einen Kunden ein Mailsystem u.a. mit Postfix. > Dabei gibt es aufgrund einer speziellen Anforderung des Kunden die > Notwendigkeit, den Parameter "myhostname" automatisiert zu ändern. > Prinzipiell ist dies natürlich auch mittels "postconf -e > myhostname=neuer.hostname.de" möglich. Da dies dann aber für alle > Postfix-Prozesse gilt, ich es aber nur für einen benötige, müsste ich > den Wert folglich bei allen anderen in der master.cf setzen. > Um dieses Problem zu lösen, wäre es sehr hilfreich, wenn man eine Datei > angeben könnte, aus der der entsprechende Wert dann ausgelesen wird. Die > Datei direkt (so wie bei "myorigin") anzugeben, funktioniert jedoch > leider nicht. Gibt es denn sonst noch eine derartige Möglichkeit? myorigin = $myhostname bezieht sich auf eine Systemvariable du kannst aber in der Master.cf auf Werte in der main.cf verweisen -o myorigin=${anderesmyorigin} In der main.cf anderesmyorigin = xyz damit kann man dann komplette restrictionenblöcke aus der main.cf in der master.cf einbinden. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From mailinglisten at it-blog.net Fri Sep 2 11:31:59 2011 From: mailinglisten at it-blog.net (Pascal) Date: Fri, 02 Sep 2011 11:31:59 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Konfig-Parameter aus Datei auslesen In-Reply-To: <00b501cc6945$86fae030$0565a8c0@uwe> References: <4E608793.3070702@it-blog.net> <00b501cc6945$86fae030$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E60A28F.9070209@it-blog.net> Wunderbar, damit lässt sich mein Problem optimal lösen. Vielen Dank für den Hinweis! MfG Pascal Am 02.09.2011 09:54, schrieb Driessen: > On Behalf Of Pascal >> Hallo! >> >> Ich erstelle momentan für einen Kunden ein Mailsystem u.a. mit Postfix. >> Dabei gibt es aufgrund einer speziellen Anforderung des Kunden die >> Notwendigkeit, den Parameter "myhostname" automatisiert zu ändern. >> Prinzipiell ist dies natürlich auch mittels "postconf -e >> myhostname=neuer.hostname.de" möglich. Da dies dann aber für alle >> Postfix-Prozesse gilt, ich es aber nur für einen benötige, müsste ich >> den Wert folglich bei allen anderen in der master.cf setzen. >> Um dieses Problem zu lösen, wäre es sehr hilfreich, wenn man eine Datei >> angeben könnte, aus der der entsprechende Wert dann ausgelesen wird. Die >> Datei direkt (so wie bei "myorigin") anzugeben, funktioniert jedoch >> leider nicht. Gibt es denn sonst noch eine derartige Möglichkeit? > myorigin = $myhostname bezieht sich auf eine Systemvariable > > > du kannst aber in der Master.cf auf Werte in der main.cf verweisen > > -o myorigin=${anderesmyorigin} > > In der main.cf > > anderesmyorigin = xyz > > damit kann man dann komplette restrictionenblöcke aus der main.cf in der > master.cf einbinden. > > > > Mit freundlichen Grüßen > > Drießen > From Ralf.Hildebrandt at charite.de Fri Sep 2 11:39:46 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Fri, 2 Sep 2011 11:39:46 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Verteilerliste - Rewrites notwendig In-Reply-To: <20110901080937.GD12911@charite.de> References: <1314527539.5563.36.camel@localhost> <201108292300.09863@tux.boltz.de.vu> <1314786060.5560.6.camel@localhost> <201108312316.50462@tux.boltz.de.vu> <20110901080937.GD12911@charite.de> Message-ID: <20110902093946.GO16497@charite.de> > Korrekt. Dafür habe ich ein Script :) Anbei -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de -------------- nächster Teil -------------- #!/bin/bash # $1 sollte so aussehen: ou=50001723,ou=50002583,dc=Charite.de for thing in "$@" do FILE_TMP="`/bin/mktemp /tmp/ldapsearch.XXXXXX`" # temporaeres File generieren trap 'rm -f "$FILE_TMP" >/dev/null 2>&1' 0 # exit code 0 trappen emailadresse=`expr index $thing "@"` # wenn der Kommandozeilenparameter ein @ enhaelt # dann einfach ausgeben, sonst LDAP Abfrage machen! if [ $emailadresse != "0" ]; then echo $thing else ldapsearch -h 127.0.0.1 -p 489 -x -b "cn=Personen,dc=charite.de" -D \ "cn=rootuser,dc=charite.de" -w topsecret -LLL \ "(&(adresse=*$thing)(|(!(stopInformation=true))(!(stopInformation=*))))" mail > $FILE_TMP && \ awk '/mail:/ {print $2}' $FILE_TMP fi done From robtone at ek-muc.de Sat Sep 3 15:38:10 2011 From: robtone at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Sat, 3 Sep 2011 15:38:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Policyd-weight und IPv6_RBL generiertfalse-positives In-Reply-To: References: <4E5D5057.6020600@jpkessler.info> Message-ID: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> On Tue, Aug 30, 2011 at 11:56:08PM +0200, Florian Kaiser wrote: > Hallo Jan, > > > Da hat pw leider keine Chance. Die Blacklist Betreiber haben sich > > entschlossen, alle Anfragen mit einem positiven Resultat zu beantworten. > > Wie sollte ein Programm das von einem "echten" Blacklisting auf einer > > noch gepflegten Liste unterscheiden? > > Das ist natürlich richtig, hier trifft pw keine Schuld > > > Die Betreiber hätten die Liste ja auch wirklich komplett stilllegen > > können. Haben sie aber aus verständlichem Egoismus nicht. Die wollen > > nämlich ganz explizit, dass Du die Stilllegung bemerkst und Deine > > Konfiguration entsprechend anpasst. Sonst wird die IP nie mehr frei. > > Und hier sehe ich pw doch etwas in Rückstand. Ich muss ehrlich gestehen, > dass mir als Anwender gar nicht bewusst war, dass pw in der > Standardeinstellung eine ipv6-Blacklist prüft. Zur Sinnhaftigkeit generell > von IPv6-RBLs mal keinen Kommentar. Dass pw diese seit 2008 abgeschaltete > Blacklist aber weiterhin bis heute als Programmbestandteil ausliefert ist in > meinen Augen problematisch. Das erste Auftreten von IN_IPv6_RBL=4.25 habe ich hier vom Tue Aug 30 17:26:33 2011 Da war ich uebrigens noch im Urlaub und ja, auch so lese ich die Header/Logs aktuell eher selten (da von meiner Seite her aktuell kein grosses Aufkommen mehr bewaeltigt werden muss). Ein Version ohne IPV6 RBL wird hochgeladen. Von wegen SF - es funktionierte mal, dass die Mail vom BT direkt an die ML weitergeleitet wurde. Scheint wohl nicht mehr der Fall zu sein. Darueber hinaus waere es nett, wenn ich einen oeffentlich erreichbaren IPv6 MX haette, an dem ich Aenderungen an der IPV6-Behandlung testen kann. > Hier scheint sich niemand mehr wirklich um das > Programm zu kümmern - und die Maintainer (wenn es denn welche gibt) setzen > Ihr eigenes Programm wohl selbst nicht ein, sonst hätten die das ebenso wie > ich bemerkt. Aber gut, ist wohl Off-List - ich wende mich da mal lieber an > die Distributionsmaintainer, da erreiche ich wohl mehr als im Bugtracker von > pws Source-Forge-Seite. > > > Grüße > Florian > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From atann at alphasrv.net Mon Sep 5 14:08:27 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Mon, 5 Sep 2011 14:08:27 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Dovecot-Module Message-ID: <201109051408.27982@inter.netz> Servus zusammen, ich möchte gerne Mails mit Dovecots deliver ausliefern, aber ich steh grad etwas auf dem Schlauch: Sep 5 14:00:18 mail dovecot: deliver(mailbackup): Fatal: opendir(/usr/lib/dovecot/modules/lda) failed: No such file or directory In der Tat, das Directory gibts nicht. Woher könnte es kommen? Ich befrage eine Maschine (SuSE 11.3), auf der deliver funktioniert, zB so: # rpm -qf /usr/lib/dovecot/modules/lda/lib90_sieve_plugin.so dovecot12-1.2.17-2.2.1.i586 Auf der Maschine, wo es nicht funktioniert (SuSE 11.4_64): # rpm -qa | grep dovecot dovecot12-backend-pgsql-1.2.17-2.3.1.x86_64 dovecot12-1.2.17-2.3.1.x86_64 dovecot12-backend-sqlite-1.2.17-2.3.1.x86_64 dovecot12-devel-1.2.17-2.3.1.x86_64 dovecot12-backend-mysql-1.2.17-2.3.1.x86_64 dovecot12-1.2.17 ist also hier wie da installiert, aber offenbar sind nicht in beiden Fällen die gleichen Dateien enthalten. Woher kriege ich mein .../modules-Verzeichnis? -- Andre Tann From w.flamme at web.de Mon Sep 5 15:35:06 2011 From: w.flamme at web.de (Werner Flamme) Date: Mon, 05 Sep 2011 15:35:06 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Dovecot-Module In-Reply-To: <201109051408.27982@inter.netz> References: <201109051408.27982@inter.netz> Message-ID: <4E64D00A.4000506@web.de> Andre Tann [05.09.2011 14:08]: > Servus zusammen, > > ich möchte gerne Mails mit Dovecots deliver ausliefern, aber ich steh > grad etwas auf dem Schlauch: > > Sep 5 14:00:18 mail dovecot: deliver(mailbackup): Fatal: > opendir(/usr/lib/dovecot/modules/lda) failed: No such file or directory > > In der Tat, das Directory gibts nicht. Woher könnte es kommen? Ich > befrage eine Maschine (SuSE 11.3), auf der deliver funktioniert, zB so: > > # rpm -qf /usr/lib/dovecot/modules/lda/lib90_sieve_plugin.so > dovecot12-1.2.17-2.2.1.i586 > > > Auf der Maschine, wo es nicht funktioniert (SuSE 11.4_64): > > # rpm -qa | grep dovecot > dovecot12-backend-pgsql-1.2.17-2.3.1.x86_64 > dovecot12-1.2.17-2.3.1.x86_64 > dovecot12-backend-sqlite-1.2.17-2.3.1.x86_64 > dovecot12-devel-1.2.17-2.3.1.x86_64 > dovecot12-backend-mysql-1.2.17-2.3.1.x86_64 > > dovecot12-1.2.17 ist also hier wie da installiert, aber offenbar sind > nicht in beiden Fällen die gleichen Dateien enthalten. > > Woher kriege ich mein .../modules-Verzeichnis? Hallo Andre, mit YaST das Paket (oder die Pakete) "erneuern", also nochmal drüberinstallieren, sollte helfen. Mir sind auf einem SLES auch schon mal Teile von rpm-Inhalten verschütt gegangen (CUPS, LDAP). Oder nimm stattdessen die dovecot20-Pakete ;-) HTH Werner -- Werner Flamme, Abt. WKDV Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ Helmholtz Centre for Environmental Research - UFZ Permoserstr. 15 - 04318 Leipzig Tel./phone: +49 341 235-1921 - Fax +49 341 235-451921 Information nach §§ 37a HGB, 35a GmbHG: Sitz der Gesellschaft: Leipzig Registergericht: Amtsgericht Leipzig, Handelsregister Nr. B 4703 Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinDirig Wilfried Kraus Wissenschaftlicher Geschäftsführer: Prof. Dr. Georg Teutsch Administrativer Geschäftsführer: Dr. Andreas Schmidt From atann at alphasrv.net Tue Sep 6 09:15:51 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Tue, 6 Sep 2011 09:15:51 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Dovecot-Module In-Reply-To: <4E64D00A.4000506@web.de> References: <201109051408.27982@inter.netz> <4E64D00A.4000506@web.de> Message-ID: <201109060915.52263@inter.netz> Servus Werner, Werner Flamme, Montag, 5. September 2011: > mit YaST das Paket (oder die Pakete) "erneuern", also nochmal > drüberinstallieren, sollte helfen. Mir sind auf einem SLES auch schon > mal Teile von rpm-Inhalten verschütt gegangen (CUPS, LDAP). # zypper in -f dovecot12 [?Installation erfolgreich abgeschlossen?] # cd /usr/lib/dovecot/modules/ bash: cd: /usr/lib/dovecot/modules/: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden Kann es sein, daß die _64-Pakete nicht ordentlich gepackt sind? > Oder nimm stattdessen die dovecot20-Pakete ;-) Tjaaa... die Kiste läuft produktiv, da würde ich Experimente gerne vermeiden. Welche Stolpersteine gäbs denn da so? Muß an der Konfiguration was gedreht werden? Danke+Gruß! -- Andre Tann From atann at alphasrv.net Tue Sep 6 09:22:16 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Tue, 6 Sep 2011 09:22:16 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Dovecot-Module In-Reply-To: <201109060915.52263@inter.netz> References: <201109051408.27982@inter.netz> <4E64D00A.4000506@web.de> <201109060915.52263@inter.netz> Message-ID: <201109060922.17227@inter.netz> Andre Tann, Dienstag, 6. September 2011: > Kann es sein, daß die _64-Pakete nicht ordentlich gepackt sind? Meiomei... /usr/lib64/dovecot/modules/ Da steckt das Zeuch, und gut ist. Sorry für die Störung? -- Andre Tann From jk at jkart.de Tue Sep 6 13:11:56 2011 From: jk at jkart.de (Jim Knuth) Date: Tue, 06 Sep 2011 13:11:56 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postscreen und dnsbl Message-ID: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> Hallo, ich benutze Postfix 2.8.4 mit Postscreen. Der Block in der main.cf sieht so aus: postscreen_dnsbl_sites = black.uribl.com zen.spamhaus.org bl.spamcop.net dnsbl.njabl.org ix.dnsbl.manitu.net Gibt?s da was Neues oder Besseres inzwischen oder is das so ok? -- Mit freundlichen Grüßen, with kind regards, Jim Knuth --------- Ein kluger Mann widerspricht seiner Frau nicht. Er wartet, bis sie es selbst tut. [Humphrey Bogart] From andreas.schulze at datev.de Tue Sep 6 13:42:16 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Tue, 6 Sep 2011 13:42:16 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postscreen und dnsbl In-Reply-To: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> References: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> Message-ID: <20110906114216.GA9404@spider.services.datevnet.de> Am 06.09.2011 13:11 schrieb Jim Knuth: > ich benutze Postfix 2.8.4 mit Postscreen. > Der Block in der main.cf sieht so aus: > > postscreen_dnsbl_sites = > black.uribl.com > zen.spamhaus.org > bl.spamcop.net > dnsbl.njabl.org > ix.dnsbl.manitu.net Ich setzte immer ein Komma, aber das ist wohl Geschmackssache. Du kannst noch gewichten und einen Score einstellen, ab dem der Client abgewiesen wird: "Geh' weg, wenn Du in 2 Sperrlisten auftauchs oder in zen.spamhaus.org stehst" http://www.postfix.org/postconf.5.html#postscreen_dnsbl_sites postscreen_dnsbl_threshold = 2 postscreen_dnsbl_sites = black.uribl.com, zen.spamhaus.org*2, bl.spamcop.net, dnsbl.njabl.org, ix.dnsbl.manitu.net -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From jk at jkart.de Tue Sep 6 13:51:24 2011 From: jk at jkart.de (Jim Knuth) Date: Tue, 06 Sep 2011 13:51:24 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postscreen und dnsbl In-Reply-To: <20110906114216.GA9404@spider.services.datevnet.de> References: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> <20110906114216.GA9404@spider.services.datevnet.de> Message-ID: <4E66093C.2070404@jkart.de> am 06.09.11 13:42 schrieb Andreas Schulze : > Am 06.09.2011 13:11 schrieb Jim Knuth: >> ich benutze Postfix 2.8.4 mit Postscreen. >> Der Block in der main.cf sieht so aus: >> >> postscreen_dnsbl_sites = >> black.uribl.com >> zen.spamhaus.org >> bl.spamcop.net >> dnsbl.njabl.org >> ix.dnsbl.manitu.net > Ich setzte immer ein Komma, aber das ist wohl Geschmackssache. ja, ist es, weil egal. > > Du kannst noch gewichten und einen Score einstellen, ab dem der Client abgewiesen wird: > "Geh' weg, wenn Du in 2 Sperrlisten auftauchs oder in zen.spamhaus.org stehst" > http://www.postfix.org/postconf.5.html#postscreen_dnsbl_sites ja klar, hab ich. Bloss weggelassen im Post ;) Aber die Listen sind ok, oder? > > postscreen_dnsbl_threshold = 2 > postscreen_dnsbl_sites = > black.uribl.com, > zen.spamhaus.org*2, > bl.spamcop.net, > dnsbl.njabl.org, > ix.dnsbl.manitu.net > -- Mit freundlichen Grüßen, with kind regards, Jim Knuth --------- Nichts teilen wir so gerne an andre mit als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist. [Nietzsche] From andreas.schulze at datev.de Tue Sep 6 14:15:06 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Tue, 6 Sep 2011 14:15:06 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postscreen und dnsbl In-Reply-To: <4E66093C.2070404@jkart.de> References: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> <20110906114216.GA9404@spider.services.datevnet.de> <4E66093C.2070404@jkart.de> Message-ID: <20110906121506.GA9888@spider.services.datevnet.de> Am 06.09.2011 13:51 schrieb Jim Knuth: > Aber die Listen sind ok, oder? > > black.uribl.com, > > dnsbl.njabl.org, die beiden kann ich nicht bewerten, die anderen 3 sind definitiv ok. -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From sebastian at debianfan.de Tue Sep 6 14:12:28 2011 From: sebastian at debianfan.de (sebastian) Date: Tue, 06 Sep 2011 14:12:28 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix & postscreen - Postfix 2.8... Message-ID: <4E660E2C.3020808@debianfan.de> Hallo zusammen, ich würde gern auch postscreen nutzen - aber das gibts ja wohl erst ab 2.8. Gibt es eine Möglichkeit an Postfix 2.8 aus offiziellen Quellen ranzukommen (irgendwelche Sourcen) - Debian Squeeze hat erst 2.7.1 - ohne dass ich Postfix neu zusammenbauen muss? gruß :-) From tobias at hachmer.de Tue Sep 6 14:23:30 2011 From: tobias at hachmer.de (Tobias Hachmer) Date: Tue, 06 Sep 2011 14:23:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix & postscreen - Postfix 2.8... In-Reply-To: <4E660E2C.3020808@debianfan.de> References: <4E660E2C.3020808@debianfan.de> Message-ID: On Tue, 06 Sep 2011 14:12:28 +0200, sebastian wrote: > Gibt es eine Möglichkeit an Postfix 2.8 aus offiziellen Quellen > ranzukommen (irgendwelche Sourcen) - Debian Squeeze hat erst 2.7.1 - > ohne dass ich Postfix neu zusammenbauen muss? Du kannst die Pakete aus den Backports oder von Wheezy oder sid verwenden: http://packages.debian.org/search?suite=squeeze-backports&searchon=names&keywords=postfix Gruß, Tobias From driessen at fblan.de Tue Sep 6 14:29:15 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Tue, 6 Sep 2011 14:29:15 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix & postscreen - Postfix 2.8... In-Reply-To: <4E660E2C.3020808@debianfan.de> References: <4E660E2C.3020808@debianfan.de> Message-ID: <006301cc6c90$97a7aaa0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of sebastian > > Hallo zusammen, > > ich würde gern auch postscreen nutzen - aber das gibts ja wohl erst ab > 2.8. > > Gibt es eine Möglichkeit an Postfix 2.8 aus offiziellen Quellen > ranzukommen (irgendwelche Sourcen) - Debian Squeeze hat erst 2.7.1 - > ohne dass ich Postfix neu zusammenbauen muss? Du kannst folgendes Paket probieren deb http://ppa.launchpad.net/christian-roessner-net/postfix/ubuntu lucid main Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From Jogie at quantentunnel.de Tue Sep 6 15:13:36 2011 From: Jogie at quantentunnel.de (Jogie at quantentunnel.de) Date: Tue, 06 Sep 2011 15:13:36 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: syslog-ng 3.1.3-3 beibringen remote zu loggen Message-ID: <20110906131336.6870@gmx.net> Hallo liebe Postfixfreunde, mein Thema ist hier vielleicht etwas OT, aber irgendwie geht es schon um Postfix. Ich versuche seit einiger Zeit, das mail.log mit syslog-ng Version 3.1.3-3 (Debian Squeeze) beizubringen von 2 Postfix Stationen auf einen Remotehost zu loggen. Seit der 3er Version wurde aber die Konfig so umstrukturiert, dass ich nicht mehr zurecht komme. Hat von euch schon einer eine ähnliche Konstellation (via UDP) zu laufen? Würde mich über Tipps freuen, oder einen Link der mir weiterhilft. Vielen Dank und Grüße, Jörg -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From Jogie at quantentunnel.de Tue Sep 6 15:18:39 2011 From: Jogie at quantentunnel.de (Jogie at quantentunnel.de) Date: Tue, 06 Sep 2011 15:18:39 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix & postscreen - Postfix 2.8... Message-ID: <20110906131839.6870@gmx.net> Hallo, > Gibt es eine Möglichkeit an Postfix 2.8 aus offiziellen Quellen > ranzukommen (irgendwelche Sourcen) - Debian Squeeze hat erst 2.7.1 - > ohne dass ich Postfix neu zusammenbauen muss? Kann über die Backports bezogen werden: http://backports-master.debian.org/Instructions/ Einfach einbinden wie beschrieben, und dann ein apt-get update und apt-get upgrade -t squeeze-backports bzw. apt-get install -t squeeze-backports postfix wenn nur Postfix aktualisiert werden soll. Gruß Jörg -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From andreas.schulze at datev.de Tue Sep 6 15:33:03 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Tue, 6 Sep 2011 15:33:03 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: syslog-ng 3.1.3-3 beibringen remote zu loggen In-Reply-To: <20110906131336.6870@gmx.net> References: <20110906131336.6870@gmx.net> Message-ID: <20110906133303.GA13075@spider.services.datevnet.de> Am 06.09.2011 15:13 schrieb Jogie at quantentunnel.de: > Seit der 3er Version wurde aber die Konfig so umstrukturiert, dass ich nicht mehr zurecht komme. Wenn Du eh Aufwand investierst, dann schau Dir mal rsyslog statt syslog-ng an. -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From postfixbuch-users at drobic.de Tue Sep 6 16:25:53 2011 From: postfixbuch-users at drobic.de (Sandy Drobic) Date: Tue, 06 Sep 2011 16:25:53 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postscreen und dnsbl In-Reply-To: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> References: <4E65FFFC.8060300@jkart.de> Message-ID: <4E662D71.8030900@drobic.de> On 06.09.2011 13:11, Jim Knuth wrote: > Hallo, > > ich benutze Postfix 2.8.4 mit Postscreen. > Der Block in der main.cf sieht so aus: > > postscreen_dnsbl_sites = > black.uribl.com > zen.spamhaus.org > bl.spamcop.net > dnsbl.njabl.org > ix.dnsbl.manitu.net > > Gibt?s da was Neues oder Besseres inzwischen > oder is das so ok? Okay, hier ein paar Denkanstöße: - Was sagt deine Statistik, wieviele Rejects von welcher BL kommen? Ich habe bei mir festgestellt, dass nach zen die anderen BLs nur noch wenige Rejects auslösen. Ob die BLs passen oder nicht hängt stark von deiner Policy ab, und die kennt keiner außer dir. Was für den einen ein fataler False Positive ist, ist für den anderen ein völlig logischer Reject wegen Server Fehlkonfiguration und deshalb akzeptabel. Deshalb musst du dir wohl oder übel selber die Mühe machen, die Policy der BL zu lesen und mit deiner Policy abzustimmen. Sandy From sebastian at debianfan.de Tue Sep 6 16:39:19 2011 From: sebastian at debianfan.de (sebastian) Date: Tue, 06 Sep 2011 16:39:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix & postscreen - Postfix 2.8... In-Reply-To: <20110906131839.6870@gmx.net> References: <20110906131839.6870@gmx.net> Message-ID: <4E663097.6000405@debianfan.de> Am 06.09.2011 15:18, schrieb Jogie at quantentunnel.de: > install -t squeeze-backports postfix cool - danke mail_version = 2.8.3 :-) From postfixusers at home.tom-krieger.de Tue Sep 6 16:53:10 2011 From: postfixusers at home.tom-krieger.de (Thomas Krieger) Date: Tue, 6 Sep 2011 16:53:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: syslog-ng 3.1.3-3 beibringen remote zu loggen In-Reply-To: <20110906133303.GA13075@spider.services.datevnet.de> References: <20110906131336.6870@gmx.net> <20110906133303.GA13075@spider.services.datevnet.de> Message-ID: <201109061653.13162.postfixusers@home.tom-krieger.de> Am Di September 6 2011 schrieb Andreas Schulze: > Am 06.09.2011 15:13 schrieb Jogie at quantentunnel.de: > > Seit der 3er Version wurde aber die Konfig so umstrukturiert, dass ich > > nicht mehr zurecht komme. > > Wenn Du eh Aufwand investierst, dann schau Dir mal rsyslog statt syslog-ng > an. Das hilft im Punkto syslog-ng aber nicht weiter. Um syslog-ng remote loggen zu lassen braucht man: 1. eine destination destination loghost2 { tcp("1.2.3.4" port(514)); }; Ich bnutze tcp für syslog. Wenn Du udp brauchst, dann musst Du tcp durch udp ersetzen 2. eine log Regel, die die Daten wegschickt log { source(s_all); destination(loghost2); }; Man kann das auch mit einem Filter kombinieren. Ich will aber alles ungefiltert am remote syslog haben. Die source muss entsprechend der eigenen Konfig ersetzt werden. HTH Thomas From Jogie at quantentunnel.de Tue Sep 6 17:45:02 2011 From: Jogie at quantentunnel.de (Jogie at quantentunnel.de) Date: Tue, 06 Sep 2011 17:45:02 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: syslog-ng 3.1.3-3 beibringen remote zu loggen Message-ID: <20110906154502.6880@gmx.net> Hallo, >Am Di September 6 2011 schrieb Andreas Schulze: > Am 06.09.2011 15:13 schrieb Jogie at quantentunnel.de : > > Seit der 3er Version wurde aber die Konfig so umstrukturiert, dass ich > > nicht mehr zurecht komme. > > Wenn Du eh Aufwand investierst, dann schau Dir mal rsyslog statt syslog-ng > an. > >Das hilft im Punkto syslog-ng aber nicht weiter. vielen Dank an euch beide. Werde mir beide Varianten mal anschauen. :) Gruß Jörg -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From Jogie at quantentunnel.de Tue Sep 6 18:15:56 2011 From: Jogie at quantentunnel.de (Jogie at quantentunnel.de) Date: Tue, 06 Sep 2011 18:15:56 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix postscreen und mailgraph Message-ID: <20110906161556.6890@gmx.net> Hallo liebe Postfix Freunde :) Habe selbst postscreen seit 3 Tagen am laufen und sehe nun im Mailgraph, dass ich mehr "echte" Mails habe, als "Rejects". Sieht für mich so aus, als könnte Mailgraph die Eintragungen im Log nicht auswerten / zuordnen? Hat das schon jemand kombiniert? Gibts da einen Trick? Loglevel von postscreen erhöhen oder so? Danke für eure Hilfe. Gruß Jörg -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From tobias at hachmer.de Tue Sep 6 18:53:52 2011 From: tobias at hachmer.de (Tobias Hachmer) Date: Tue, 06 Sep 2011 18:53:52 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix postscreen und mailgraph In-Reply-To: <20110906161556.6890@gmx.net> References: <20110906161556.6890@gmx.net> Message-ID: On Tue, 06 Sep 2011 18:15:56 +0200, Jogie at quantentunnel.de wrote: > Habe selbst postscreen seit 3 Tagen am laufen und sehe nun im > Mailgraph, > dass ich mehr "echte" Mails habe, als "Rejects". Sieht für mich so > aus, > als könnte Mailgraph die Eintragungen im Log nicht auswerten / > zuordnen? > > Hat das schon jemand kombiniert? Gibts da einen Trick? Loglevel von > postscreen erhöhen oder so? Dem Mailgraph Script muss die Log-Syntax von Postscreen erst beigebracht werden, ansonsten weiß Mailgraph nichts von den postscreen rejects. Bei mir in der mailgraph.pl habe ich um die Zeile 635 am Ende des "if($prog =~ /^postfix\/(.*)/)"-Blocks Folgendes hinzugefügt: elsif($prog eq 'postscreen') { if($text =~ /NOQUEUE: reject:/) { event($time, 'rejected'); } } elsif($prog eq 'postscreen') { if($text =~ /DISCONNECT/) { event($time, 'rejected'); } } Gruß, Tobias From tobias at hachmer.de Tue Sep 6 18:59:06 2011 From: tobias at hachmer.de (Tobias Hachmer) Date: Tue, 06 Sep 2011 18:59:06 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Postfix postscreen und mailgraph In-Reply-To: References: <20110906161556.6890@gmx.net> Message-ID: On Tue, 06 Sep 2011 18:53:52 +0200, Tobias Hachmer wrote: > On Tue, 06 Sep 2011 18:15:56 +0200, Jogie at quantentunnel.de wrote: >> Habe selbst postscreen seit 3 Tagen am laufen und sehe nun im >> Mailgraph, >> dass ich mehr "echte" Mails habe, als "Rejects". Sieht für mich so >> aus, >> als könnte Mailgraph die Eintragungen im Log nicht auswerten / >> zuordnen? >> >> Hat das schon jemand kombiniert? Gibts da einen Trick? Loglevel von >> postscreen erhöhen oder so? > > Dem Mailgraph Script muss die Log-Syntax von Postscreen erst > beigebracht werden, ansonsten weiß Mailgraph nichts von den > postscreen > rejects. > > Bei mir in der mailgraph.pl habe ich um die Zeile 635 am Ende des > "if($prog =~ /^postfix\/(.*)/)"-Blocks Folgendes hinzugefügt: > > elsif($prog eq 'postscreen') { > if($text =~ /NOQUEUE: reject:/) { > event($time, 'rejected'); > } > } > elsif($prog eq 'postscreen') { > if($text =~ /DISCONNECT/) { > event($time, 'rejected'); > } > } Sorry, korrekterweise müsste es so lauten: elsif($prog eq 'postscreen') { if($text =~ /NOQUEUE: reject:/) { event($time, 'rejected'); } elsif($text =~ /DISCONNECT/) { event($time, 'rejected'); } } Tobias From w.flamme at web.de Tue Sep 6 21:16:10 2011 From: w.flamme at web.de (Werner Flamme) Date: Tue, 06 Sep 2011 21:16:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Dovecot-Module In-Reply-To: <201109060922.17227@inter.netz> References: <201109051408.27982@inter.netz> <4E64D00A.4000506@web.de> <201109060915.52263@inter.netz> <201109060922.17227@inter.netz> Message-ID: <4E66717A.3090801@web.de> -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 Am 06.09.2011 09:22, schrieb Andre Tann: > Andre Tann, Dienstag, 6. September 2011: > >> Kann es sein, daß die _64-Pakete nicht ordentlich gepackt sind? > > Meiomei... > > /usr/lib64/dovecot/modules/ > > Da steckt das Zeuch, und gut ist. > > Sorry für die Störung? Ach so, ein 64-Bit-System... Tja, es gibt da wohl zwei Tendenzen: die einen benutzen /lib für 64 Bit (weil es ein 64-Bit-System ist) und /lib32 für "den alten Kram", die anderen /lib für 32 Bit (weil das schon immer so war) und /lib64 für "das neue Zeugs". Mir reichen schon 2 Bit ;-) P.S.: manchmal hilft "rpm -ql $paketname" - oder das gute alte "pin", das ich erst gestern wieder installiert (zypper in pin) habe (es gibt zumindest gute Hinweise), weil webpin ja tot ist :-( Gruß Werner -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v2.0.16 (GNU/Linux) Comment: Using GnuPG with SUSE - http://enigmail.mozdev.org/ iQEcBAEBAgAGBQJOZnF5AAoJEOfJ7bNoiiCNPvYIAKXFK7eubZTM1SaPLhaPjvXn dVjqMVnP2nuovAmlSI0LvcqHbh5TxpDUYSvUVdQgIIZFM/ZopivhLPYry5o6UdhA ZaZwfc3GByxvF/sHWMzvsyd3WTbnXTY9WYlQb7QRAPxDTpJB8iB9k+QAiThcJp0W /hsvNYbKTiMWDQL7hNsTM8mXDSqRCPIsmMN/t+O5CJs+C8+FXsh9tlcFQHzJ8W49 elRIjxo4o7u2FlU51lPSnYN2DfXKrve/+r3LNqzxDCeFAJ2lqnDlKO1IZhLEWhHU adbIil5HTo5DS66vbIYpgs1dp2faTY/SPNfMapiDg6qbxOsy7tN/pyXu7FqThak= =qU5C -----END PGP SIGNATURE----- From p.heinlein at heinlein-support.de Thu Sep 8 16:25:43 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Thu, 8 Sep 2011 16:25:43 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Policyd-weight und IPv6_RBL generiertfalse-positives In-Reply-To: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> References: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> Message-ID: <201109081625.43658.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Samstag, 3. September 2011, 15:38:10 schrieb Robert Felber: > Darueber hinaus waere es nett, wenn ich einen oeffentlich erreichbaren > IPv6 MX haette, an dem ich Aenderungen an der IPV6-Behandlung testen > kann. Haben wir hier natürlich, ruf mich an. Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030/405051-42 Fax: 030/405051-19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From p.heinlein at heinlein-support.de Thu Sep 8 17:19:47 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Thu, 8 Sep 2011 17:19:47 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Policyd-weight und IPv6_RBL generiertfalse-positives In-Reply-To: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> References: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> Message-ID: <201109081719.47519.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Samstag, 3. September 2011, 15:38:10 schrieb Robert Felber: > Ein Version ohne IPV6 RBL wird hochgeladen. Auf http://download.opensuse.org/repositories/home:/pheinlein befinden sich übrigens Pakete für *SUSE, CentOS, RHEL, RedHat und andere. Kann man als Repo direkt einbinden und dann zukünftig auch nett updaten. Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030/405051-42 Fax: 030/405051-19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From postfixbuch at cboltz.de Fri Sep 9 00:21:21 2011 From: postfixbuch at cboltz.de (Christian Boltz) Date: Fri, 9 Sep 2011 00:21:21 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Policyd-weight und IPv6_RBL generiertfalse-positives In-Reply-To: <201109081719.47519.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> <201109081719.47519.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <201109090021.22270@tux.boltz.de.vu> Hallo Peer, hallo Leute, Am Donnerstag, 8. September 2011 schrieb Peer Heinlein: > Am Samstag, 3. September 2011, 15:38:10 schrieb Robert Felber: > > Ein Version ohne IPV6 RBL wird hochgeladen. > http://download.opensuse.org/repositories/home:/pheinlein > Kann man als Repo direkt einbinden und dann zukünftig auch nett > updaten. Spricht irgendwas dagegen, das Paket zu Factory zu submitten? Dann müsste man nichtmal ein Repo hinzufügen und könnte einfach nur zypper in aufrufen ;-) Die Frage gilt nicht nur für policyd-weight, sondern für viele (alle?) Pakete in home:pheinlein ;-) Gruß Christian Boltz -- But a cactus is stable. Have you ever tried to kill a cactus just running against it? [Kim Leyendecker in opensuse-project] From atann at alphasrv.net Fri Sep 9 10:57:44 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Fri, 9 Sep 2011 10:57:44 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Server=2C_die_nicht_=C3=BCbers_Grey?= =?utf-8?q?listing_kommen?= Message-ID: <201109091057.44635@inter.netz> Servus zusammen, in letzter Zeit hab ich öfter mal Probleme mit Servern, die anscheinend nicht übers Greylisting kommen. Meist sind das französische Gurkenserver¹ (Gurkenserver gibts übrigens ziemlich viele in Frankreich), aber auch in Deutschland kämpfen einige². Gibts irgendwo eine gepflegte Liste aller Server, die da Schwierigkeiten machen? Wenn nein, wäre es evtl. sinnvoll, so etwas einzurichten? Ich habe es mittlerweile aufgegeben, wegen solcher Probleme Mails an postmaster@ zu verfassen. Da kommt nie eine Antwort, das ist verschwendete Zeit. Welche Meinungen gibts dazu hier? Viele Grüße! AT ¹ Zuletzt dieser hier: mailrelay6-out.ornis.com ² Zuletzt: eu1sys200aog107.obsmtp.com oder eu1sys200aog110.obsmtp.com -- Andre Tann From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Fri Sep 9 11:03:22 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Fri, 09 Sep 2011 11:03:22 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <201109091057.44635@inter.netz> References: <201109091057.44635@inter.netz> Message-ID: <4E69D65A.6080209@gmj.cjb.net> Am 09.09.2011 10:57, schrieb Andre Tann: > in letzter Zeit hab ich öfter mal Probleme mit Servern, die anscheinend > nicht übers Greylisting kommen. Meist sind das französische > Gurkenserver¹ (Gurkenserver gibts übrigens ziemlich viele in > Frankreich), aber auch in Deutschland kämpfen einige². Ich hätte noch die Server von T-Online (mailout*.t-online.de) im Angebot, die z.T. erst nach Tagen wieder kommen. Gruß, Mathias From leo at leo-unglaub.net Fri Sep 9 11:04:00 2011 From: leo at leo-unglaub.net (Leo Unglaub) Date: Fri, 09 Sep 2011 11:04:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <201109091057.44635@inter.netz> References: <201109091057.44635@inter.netz> Message-ID: <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> Hallo ! Falls du Debian verwendest hast du in /etc/postgrey/whitelist_clients eine "halbwegs" aktuelle Liste. Wobei sich mir nachwievor die Frage stellt warum man Server die eindeutig den RFC verletzen/falsch implementiert haben auch noch dahingehend unterstützen sollte indem man sie auf eine whitelist packt. Meiner persönlichen Meinung nach sollte man das nicht machen. Viele Grüße Leo Am 09.09.2011 10:57, schrieb Andre Tann: > Servus zusammen, > > in letzter Zeit hab ich öfter mal Probleme mit Servern, die anscheinend > nicht übers Greylisting kommen. Meist sind das französische > Gurkenserver¹ (Gurkenserver gibts übrigens ziemlich viele in > Frankreich), aber auch in Deutschland kämpfen einige². > > Gibts irgendwo eine gepflegte Liste aller Server, die da Schwierigkeiten > machen? Wenn nein, wäre es evtl. sinnvoll, so etwas einzurichten? > > Ich habe es mittlerweile aufgegeben, wegen solcher Probleme Mails an > postmaster@ zu verfassen. Da kommt nie eine Antwort, das ist > verschwendete Zeit. > > Welche Meinungen gibts dazu hier? > > Viele Grüße! > AT > > > > ¹ Zuletzt dieser hier: mailrelay6-out.ornis.com > ² Zuletzt: eu1sys200aog107.obsmtp.com oder eu1sys200aog110.obsmtp.com > -- Leo Unglaub Deutenhofenstraße 7 A-9020 Klagenfurt Austria Telefon: 0650 / 6575103 Webseite: http://www.leo-unglaub.net Twitter: http://twitter.com/LeoUnglaub Gesendet mit Thunderbird / Linux (Ubuntu) From atann at alphasrv.net Fri Sep 9 11:21:23 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Fri, 9 Sep 2011 11:21:23 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> Message-ID: <201109091121.23962@inter.netz> Leo Unglaub, Freitag, 9. September 2011: > Falls du Debian verwendest hast du in /etc/postgrey/whitelist_clients > eine "halbwegs" aktuelle Liste. ...die kenne ich... > Wobei sich mir nachwievor die Frage > stellt warum man Server die eindeutig den RFC verletzen/falsch > implementiert haben auch noch dahingehend unterstützen sollte indem man > sie auf eine whitelist packt. > > Meiner persönlichen Meinung nach sollte man das nicht machen. Im konkreten Fall sitzen halt da Auftraggeber hinter diesen Servern, deren Auftrag mein Kunde gerne hätte. Der Auftraggeber selbst kann (und will aus Zeitgründen) da nicht viel machen. Und bevor ich da ewig rumdiskutiere, whiteliste ich lieber so einen Client. Kürzlich hatte ich mich tagelang mit einem amerikanischen Admin auseinandergesetzt, der nicht einsehen wollte, wozu sein DNS vorwärts und rückwärts funktionieren soll. Ich sei der erste gewesen, der sich darüber beschwert. Irgendwann hab ich ihn einfach gewhitelistet, und dann wenigstens Ruhe gehabt. Das Volumen mit dem Mailpartner lag im 7stelligen Bereich, da tut man sich mit dem Whitelisten leicht. -- Andre Tann From postfixbuch-users at list-post.mks-mail.de Fri Sep 9 11:21:33 2011 From: postfixbuch-users at list-post.mks-mail.de (=?ISO-8859-1?Q?Markus_Sch=F6nhaber?=) Date: Fri, 09 Sep 2011 11:21:33 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> Message-ID: <4E69DA9D.4070705@list-post.mks-mail.de> 09.09.2011 11:04, Leo Unglaub: > Wobei sich mir nachwievor die Frage > stellt warum man Server die eindeutig den RFC verletzen/falsch > implementiert haben auch noch dahingehend unterstützen sollte indem man > sie auf eine whitelist packt. > > Meiner persönlichen Meinung nach sollte man das nicht machen. Ich denke, das hängt stark davon ab, wo man als Admin seine Prioritäten setzt. Wenn man seine Hauptaufgabe darin sieht, das Netz zu standardkonformen Verhalten zu erziehen, dann haben solche Server natürlich nichts auf einer whitelist verloren. Wenn man allerdings seine Hauptaufgabe darin sieht, seinen Benutzern/Kunden die Kommunikation per E-Mail zu ermöglichen... -- Gruß mks From pw at wk-serv.de Fri Sep 9 11:31:45 2011 From: pw at wk-serv.de (Patrick Westenberg) Date: Fri, 09 Sep 2011 11:31:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Server=2C_die_nicht_=C3=BCbers_Grey?= =?utf-8?q?listing_kommen?= In-Reply-To: <201109091121.23962@inter.netz> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> Message-ID: <518e17406b7c8cfc7be293eb937b507c@wk-serv.de> On Fri, 9 Sep 2011 11:21:23 +0200, Andre Tann wrote: > Kürzlich hatte ich mich tagelang mit einem amerikanischen Admin > auseinandergesetzt, der nicht einsehen wollte, wozu sein DNS vorwärts > und rückwärts funktionieren soll. Ich sei der erste gewesen, der sich > darüber beschwert. Dieser Mensch sollte kein Admin sein. From toni.burger at fuwa.eu Fri Sep 9 11:43:49 2011 From: toni.burger at fuwa.eu (Toni Burger) Date: Fri, 09 Sep 2011 11:43:49 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Verteilerliste - Rewrites notwendig In-Reply-To: <20110902093946.GO16497@charite.de> References: <1314527539.5563.36.camel@localhost> <201108292300.09863@tux.boltz.de.vu> <1314786060.5560.6.camel@localhost> <201108312316.50462@tux.boltz.de.vu> <20110901080937.GD12911@charite.de> <20110902093946.GO16497@charite.de> Message-ID: <4E69DFD5.9090207@fuwa.eu> Am 02.09.2011 11:39, schrieb Ralf Hildebrandt: >> Korrekt. Dafür habe ich ein Script :) > Anbei > > > Besten Dank. Dafür hätte ich dann doch noch länger gebraucht :). Toni -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From driessen at fblan.de Fri Sep 9 11:47:01 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 9 Sep 2011 11:47:01 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <201109091121.23962@inter.netz> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> Message-ID: <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Andre Tann > > Im konkreten Fall sitzen halt da Auftraggeber hinter diesen Servern, > deren Auftrag mein Kunde gerne hätte. Der Auftraggeber selbst kann (und > will aus Zeitgründen) da nicht viel machen. Und bevor ich da ewig > rumdiskutiere, whiteliste ich lieber so einen Client. Es gibt auch die Möglichkeit greylisting nur selectiv einzusetzen Dann eben halt nur für bestimmte domain Endungen einbinden Bevor ich da für jedes Gurkensystem eine Ausnahme schreibe... > > Kürzlich hatte ich mich tagelang mit einem amerikanischen Admin > auseinandergesetzt, der nicht einsehen wollte, wozu sein DNS vorwärts > und rückwärts funktionieren soll. Ich sei der erste gewesen, der sich Irgendwann bekommt er es gesagt das heist aber nicht das er überall durchkommt oder das seine Kunden ihm mitteilen das es probleme mit dem Versand gibt. Kunden nehmen einfach den nächsten Mailserver (soll Admins geben die das durchaus so wünschen*gg) Auch diese Prüfung kann selectiv gesetzt werden eben für die Nationen von denen man am wenigsten Mail bekommt oder nicht erwartet. > darüber beschwert. Irgendwann hab ich ihn einfach gewhitelistet, und > dann wenigstens Ruhe gehabt. Das Volumen mit dem Mailpartner lag im > 7stelligen Bereich, da tut man sich mit dem Whitelisten leicht. > Was machen die Leute denn wenn postscreen sich noch weiter verbreitet? Das ist fast wie greylistung und eine weitere Hürde mit denen die Gurkensysteme Probleme haben. Wir wollen mal nicht von flächendeckendem IPv6 reden denn dann werden die obigen Prüfungen fast zwingend sein um ein System sauber bzw. überhaupt nutzbar zu halten. Schöne neue Welt und einige Mailserver werden dann sehr wahrscheinlich zusammenbrechen. Ein Spamer muß sich eigentlich IPv6 herbeisehnen für jede Mail eine eigene IP Adresse als sendender Mailhost *gg Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Fri Sep 9 11:55:30 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Fri, 09 Sep 2011 11:55:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> Am 09.09.2011 11:47, schrieb Driessen: > Schöne neue Welt und einige Mailserver werden dann sehr wahrscheinlich > zusammenbrechen. Ein Spamer muß sich eigentlich IPv6 herbeisehnen für jede > Mail eine eigene IP Adresse als sendender Mailhost *gg Worin soll da der Vorteil liegen? Blacklisten nehmen dann halt Prefixe, anstatt einzelne Adressen, oder übersehe ich hier etwas? Gruß, Mathias From driessen at fblan.de Fri Sep 9 12:18:02 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 9 Sep 2011 12:18:02 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> References: <201109091057.44635@inter.netz><4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> Message-ID: <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Mathias Jeschke > Am 09.09.2011 11:47, schrieb Driessen: > > > Schöne neue Welt und einige Mailserver werden dann sehr wahrscheinlich > > zusammenbrechen. Ein Spamer muß sich eigentlich IPv6 herbeisehnen für > jede > > Mail eine eigene IP Adresse als sendender Mailhost *gg > > Worin soll da der Vorteil liegen? > > Blacklisten nehmen dann halt Prefixe, anstatt einzelne Adressen, > oder übersehe ich hier etwas? Ja die Geschwindigkeit mit der sich so was im IPv6 dann ändern kann die masse an Adresse die auch im Dialin zur Verfügung stehen ist mehr wie groß. Und nur die Prefixe geht auch nicht denn dahinter können auch durchaus legitime Server stehen. Es wird dann einfach die Masse sein die Probs macht. Das muß dann erstmal in den Datenbanken eingetragen werden. Botnetze vervielfachen dann die Masse noch mal. Nicht nur an einen einzelnen Server denken. Den einzelnen Server mit fester/n IP/'s wird man schnell fangen können (innerhalb 12-24 Stunden) denn es wird ja nicht beim ersten spam der irgendwo aufschlägt geblockt. Auch die Qualität der Sprache in den SPams und persönliche Ansprache (Hallo Hans Muster...) wird immer besser. Auch heute haben die textfilter schon ihre Probs mit solchem Spam der geht dann unter umständen auch mal mit "nur" 2.xx durch die Filter. Das wird nicht einfach, wenn überhaupt zufriedenstellend, zu lösen sein. Wir haben uns mit ein paar Leuten schon den Kopf zerbrochen aber mit Blacklisten alleine wird es nicht gehen. > > Gruß, > Mathias Von daher lassen wir uns überraschen was da noch kommt und welche Mailserver Ihre Probs bekommen. Es wird eine andere Qualität der Filterung werden. Das gute ist wir haben noch 10 Jahre zeit *gg. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From hajo.locke at gmx.de Fri Sep 9 12:15:25 2011 From: hajo.locke at gmx.de (Hajo Locke) Date: Fri, 9 Sep 2011 12:15:25 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> Message-ID: <63EEB0DFEAC4467EB4C46EB5FDA93EB0@ai.local> Hallo, >> Und bevor ich da ewig >> rumdiskutiere, whiteliste ich lieber so einen Client. ich bin da hin und hergerissen. Durch das Whitelisten erspart man sich Ärger mit dem Kunden und Diskutiererei mit dem Verursacher, aber es ändert an der Gesamtlage nichts und es besteht kein Druck beim Verursacher nachzubessern. Ich bin da manchmal überkorrekt, aber gelegentlich brennt es mir regelrecht unter den Nägeln einen Verursacher auf seinen Murks hinzuweisen auch wenn der Effekt nicht sehr groß ist. Dem Kunden die Mails zu verweigern und damit Druck aufzubauen ist aber (leider) auch unschön. Bei mir kann der Kunde sich greylisting für separate Postfächer abschalten, ich mag nicht unbedingt einen Client whitelisten (außer den bekannten Großen) wenn andere User den Mailserver mitnutzen. Hajo From technoworx at gmx.de Fri Sep 9 12:10:35 2011 From: technoworx at gmx.de (Alexander Stoll) Date: Fri, 09 Sep 2011 12:10:35 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E69DA9D.4070705@list-post.mks-mail.de> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <4E69DA9D.4070705@list-post.mks-mail.de> Message-ID: <4E69E61B.6050904@gmx.de> Am 09.09.2011 11:21, schrieb Markus Schönhaber: > Ich denke, das hängt stark davon ab, wo man als Admin seine Prioritäten > setzt. > Wenn man seine Hauptaufgabe darin sieht, das Netz zu standardkonformen > Verhalten zu erziehen, dann haben solche Server natürlich nichts auf > einer whitelist verloren. > Wenn man allerdings seine Hauptaufgabe darin sieht, seinen > Benutzern/Kunden die Kommunikation per E-Mail zu ermöglichen... Schlüsselwort "Erziehung", wenn der Diskurs in die Verwendung dieser Vokabel im Kontext der RFC-Konformität abdriftet, kommt erfahrungsgemäß nichts Gutes bei raus... Primär stellen diese RFCs eine Grundlage für die Interoperabilität im Netz dar. Wenn Systeme diese Grundregeln und Protokolle nicht einhalten, sind sie primär die Ursache für Probleme der Interoperabilität der beteiligten Systeme. Systeme die falsch konfiguriert sind verlagern die Last der mangelhaften Administration auf den Kommunikationspartner, der NICHT die Ursache für das Problem ist. Eine Interessenabwägung sollte natürlich immer getroffen werden, nur der Ansatz blind ALLES in eine Whitelist zu packen fällt einem spätestens dann auf den Fuß, wenn das domestizierte Gurkensystem so verbogen wird, dass man auf der Empfängerseite eben keine Möglichkeit mehr hat das über Whitelisting zu regeln... Alles schon vorgekommen. Nicht selten kommt _dann_ der berüchtigte Satz "Sie sind der Erste...." weil man über viele Jahre gewohnt ist, dass andere die Defizite des eigenen Systems ausgleichen. Ich denke viele hier, die das nicht erst seit gestern machen, könnten Bücher über die Eitelkeit von domestiziertem Halbwissen schreiben, wenn das Gegenüber kein Interesse an einen funktionierendem Datenaustausch hat und statt den Hinweis auf eine Fehlkonfiguration anzunehmen, nur seine persönliche Eitelkeit gekränkt sieht und lieber spitzfindige Diskussionen über RFC-Auslegungen führt und versucht zu rechtfertigen, warum sein System triviale Anforderungen nicht erfüllt, anstatt zwei Minuten damit zu verbringen etwas zu korrigieren und seinen Nutzern den problemlosen Datenaustausch zu ermöglichen... Ich halte den unreflektierten Einsatz von Whitelists nicht für uneingeschränkt ziel führend, genau so wenig wie der kategorische Verzicht darauf. From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Fri Sep 9 13:22:39 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Fri, 09 Sep 2011 13:22:39 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> References: <201109091057.44635@inter.netz><4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> Am 09.09.2011 12:18, schrieb Driessen: > Ja die Geschwindigkeit mit der sich so was im IPv6 dann ändern kann die > masse an Adresse die auch im Dialin zur Verfügung stehen ist mehr wie groß. Hmm, also ich gehe davon aus, dass es nicht deutlich mehr Dialin-Netzwerke geben wird, als es jetzt Dialin-IPs gibt (Anzahl der "Anschlussinhaber"). Zudem werden - wie bei IPv4 schon auch - Die Bereiche der Dialin-Netzwerke bekannt sein und entsprechend in den RBLs enthalten sein. > Und nur die Prefixe geht auch nicht denn dahinter können auch durchaus > legitime Server stehen. Ist das dann nicht analog zum Fall, wenn ich einen IPv4-Mailserver betreibe, der Spam verschickt? Momentan würde halt die 1 IP des Servers geblockt, bei IPv6 das entsprechende Subnetz (nach Whois). So wie ich momentan den 1 Server säubern muss, um wieder kommunizieren zu können, muss ich bei IPv6 halt "mein Subnetz" säubern. Durch IPv6 wird ja nicht automatisch die Anzahl der Netzbetreiber mehr, sprich: es wird dann u.U. der Betreiber eines Netzwerks geblockt, statt einer IP. > Es wird dann einfach die Masse sein die Probs macht. Das muß dann erstmal in > den Datenbanken eingetragen werden. Botnetze vervielfachen dann die Masse > noch mal. Nicht nur an einen einzelnen Server denken. Den einzelnen Server > mit fester/n IP/'s wird man schnell fangen können (innerhalb 12-24 Stunden) > denn es wird ja nicht beim ersten spam der irgendwo aufschlägt geblockt. Warum soll die Anzahl der IPv6-Netzwerke, die infiziert sind, größer als die Zahl der IPv4-Adressen? Das Problem besteht doch nur, wenn nicht bekannt ist, wie groß die Netzwerke sind, was die ISPs aber aus Eigeninteresse schon bekannt geben werden, dass gerade die legitimen Systeme nicht geblockt werden, so wie halt bei IPv4 auch. > Das wird nicht einfach, wenn überhaupt zufriedenstellend, zu lösen sein. > Wir haben uns mit ein paar Leuten schon den Kopf zerbrochen aber mit > Blacklisten alleine wird es nicht gehen. Nur mit Blacklisten geht es bei IPv4 ja auch nicht - siehe Spam von den großen Mail-Dienstleistern (Google, Yahoo, Hotmail, ...) Gruß, Mathias From driessen at fblan.de Fri Sep 9 14:32:28 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 9 Sep 2011 14:32:28 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> References: <201109091057.44635@inter.netz><4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net><000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> Message-ID: <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Mathias Jeschke > > Am 09.09.2011 12:18, schrieb Driessen: > > > Ja die Geschwindigkeit mit der sich so was im IPv6 dann ändern kann die > > masse an Adresse die auch im Dialin zur Verfügung stehen ist mehr wie > groß. > > Hmm, also ich gehe davon aus, dass es nicht deutlich mehr > Dialin-Netzwerke geben wird, als es jetzt Dialin-IPs gibt (Anzahl der > "Anschlussinhaber"). Zudem werden - wie bei IPv4 schon auch - > Die Bereiche der Dialin-Netzwerke bekannt sein und entsprechend in den > RBLs enthalten sein. Wer sagt denn das jeder Anschluss wie bei IPv4 nur eine Adresse bekommt? IPv6 soll Nat überflüssig machen damit braucht aber jedes Gerät hinter dem Router auch eine öffentliche IPv6. erst damit werden END to END Verbindungen möglich. Als kleinste Einheit gibt es /64 für Endkunden (wenn ich nicht irre) = 18446744073709600000 Adressen dat ist schon mächtig was. > > > Und nur die Prefixe geht auch nicht denn dahinter können auch durchaus > > legitime Server stehen. > > Ist das dann nicht analog zum Fall, wenn ich einen IPv4-Mailserver > betreibe, der Spam verschickt? > Momentan würde halt die 1 IP des Servers geblockt, bei IPv6 das > entsprechende Subnetz (nach Whois). > So wie ich momentan den 1 Server säubern muss, um wieder kommunizieren > zu können, muss ich bei IPv6 halt "mein Subnetz" säubern. Problem auch bei IPv6 wird im Dialin mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens alle 24 Stunden die Ip bzw. das ganze Subnet gewechselt werden. Wer nicht auf reverse oder zumindest stimmigen PTR zu Helo und DNS geprüft dann kommen die zumindest mal bis zum Spamassasin oder wenn gut auch ins Postfach. Das Problem wird dort auftreten wo nicht genau hingeschaut wird wer da einliefert. > > Durch IPv6 wird ja nicht automatisch die Anzahl der Netzbetreiber mehr, > sprich: es wird dann u.U. der Betreiber eines Netzwerks geblockt, > statt einer IP. > > > Es wird dann einfach die Masse sein die Probs macht. Das muß dann > erstmal in > > den Datenbanken eingetragen werden. Botnetze vervielfachen dann die > Masse > > noch mal. Nicht nur an einen einzelnen Server denken. Den einzelnen > Server > > mit fester/n IP/'s wird man schnell fangen können (innerhalb 12-24 > Stunden) > > denn es wird ja nicht beim ersten spam der irgendwo aufschlägt geblockt. > > Warum soll die Anzahl der IPv6-Netzwerke, die infiziert sind, größer als > die Zahl der IPv4-Adressen? Das Problem besteht doch nur, wenn nicht Na ganz einfach weil dann jede Maschine auch direkt aus dem Netz ansprechbar ist zumindest für den der weis wie. Es wird spannend werden und bleiben. > bekannt ist, wie groß die Netzwerke sind, was die ISPs aber aus > Eigeninteresse schon bekannt geben werden, dass gerade die legitimen > Systeme nicht geblockt werden, so wie halt bei IPv4 auch. Wer gibt seine Dialin netze bekannt? Und wo? Das sind die wenigsten die das wirklich tun. (ich auch nicht aber ich habe dafür andere Vorkehrungen getroffen das nach Möglichkeit sich die Bots nicht heimisch fühlen. > > > Das wird nicht einfach, wenn überhaupt zufriedenstellend, zu lösen sein. > > Wir haben uns mit ein paar Leuten schon den Kopf zerbrochen aber mit > > Blacklisten alleine wird es nicht gehen. > > Nur mit Blacklisten geht es bei IPv4 ja auch nicht - siehe Spam von den > großen Mail-Dienstleistern (Google, Yahoo, Hotmail, ...) Das Problem ist ein wenig größer wie man in ein paar Zeilen beschreiben kann und wie gesagt wir haben noch die Zeit der Vorfreude bis das es soweit ist. > > Gruß, > Mathias Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 9 14:51:23 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 09 Sep 2011 14:51:23 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <201109091121.23962@inter.netz> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> Message-ID: <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> Hi, Andre Tann schrieb: > Im konkreten Fall sitzen halt da Auftraggeber hinter diesen Servern, > deren Auftrag mein Kunde gerne hätte. Der Auftraggeber selbst kann (und > will aus Zeitgründen) da nicht viel machen. Und bevor ich da ewig > rumdiskutiere, whiteliste ich lieber so einen Client. Ich verstehe das nicht. Wie entstand Greylisting? Greylisting ist die Antwort auf die zunehmende Zahl infizierter Clients mit statischen Adressen die Mails versenden und noch in keiner RBL stehen. Bei Beobachtungen stellte man fest, dass diese Spam-Engines nur einmal gesendet haben und dann mit dieser Signatur nie mehr zurück gekommen sind. So entstand die Idee von Greylisting: Ich spreche nur mit Servern, die ich bereits kenne. Kommt somit ein Server zum ersten Mal vorbei, erzeuge ich von ihm eine Signatur und schicke ihn erst einmal wieder weg. Wenn das eine legitime Nachricht eines wahren Mailservers ist (=RFC konform), kommt er schon wieder. Wer auf Greylisting setzt, der tut dies also *bewusst*, weil er keine Nachrichten von "Servern" haben möchte, die es nur einmal probieren. Das ist der die Idee hinter Greylisting. :) Wie kann es dann hier zu Problemen kommen? Wenn ich jetzt mit jemanden kommuniziere, dessen Mailserver es *nicht* noch einmal probiert, dann erfüllt dieser Mailserver die Definition eines Servers, von dem ich *keine* Mails möchte. Dauert es mir zulange, bis der Server es noch einmal probiert - Pech. Darauf habe ich keinen Einfluss. Das darf jeder Serveradmin selbst bestimmen - im Zweifel will ich das ja auch ;) E-Mail ist *kein* Echtzeitkommunikationsmedium (was imho viele aus den Augen verlieren). Klar, der Mitarbeiter sitzt in der Praxis mit dem Hörer in der Hand vor dem PC und wartet auf die E-Mail, die sein Gesprächspartner gerade abgesendet hat... ;) Das ist aber alles eine Frage der Schulung. Wissen die Mitarbeiter, dass E-Mail kein Echtzeitkommunikationsmedium ist? Wissen sie, weshalb Greylisting zum Einsatz kommt? Dann sollte das kein Problem sein... Wenn es doch ein Problem ist, stellt sich mir die Frage, ob der Einsatz von Greylisting genehmigt wurde oder ein Administrator, der dies als sinnvoll erachtet hat, einfach einsetzt. Letzteres geht in einem Unternehmen einfach nicht. Dann fehlt die Rückendeckung und vieles mehr. Kurz um: Whitelisting passt in meinen Augen nicht zu dem Gedanken, den Greylisting verfolgt. Entweder ich bin konsequent oder ich sollte es gleich lassen. Denkanstoß: Möglicherweise ist Greylisting auch veraltet - heutige RBLs wie NIX-Spam sind doch schon sehr gut. Und wenn mehr Server auch SPAM an diese Liste melden würden anstatt nur zu konsumieren, würden sie noch besser bzw. eine IP sehr schnell dort gelistet werden... -- Ich Grüße, Igor From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Fri Sep 9 15:02:48 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Fri, 09 Sep 2011 15:02:48 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> References: <201109091057.44635@inter.netz><4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net><000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> Am 09.09.2011 14:32, schrieb Driessen: > Wer sagt denn das jeder Anschluss wie bei IPv4 nur eine Adresse bekommt? Weiß ich nicht - ich habe das nicht gesagt. > IPv6 soll Nat überflüssig machen damit braucht aber jedes Gerät hinter dem > Router auch eine öffentliche IPv6. erst damit werden END to END Verbindungen > möglich. Ja, und - was hat das mit dem Blacklisting zu tun? > Als kleinste Einheit gibt es /64 für Endkunden (wenn ich nicht irre) = > 18446744073709600000 Adressen dat ist schon mächtig was. Ja eben - es reicht dann halt die ersten 64 Bit der IP-Adresse in der Blacklist-Datenbank zu speichern. *Jede* Adresse aus _diesem_ /64-Netz passt dann auf den Präfix, ergo es bringt dem Botnetzbetreiber rein _gar_nichts_ unterschiedliche Adressen innerhalb eines solchen Netzes zu benutzen, wenn das ganze /64 (oder mehr) auf der Blacklist ist. > Problem auch bei IPv6 wird im Dialin mit großer Wahrscheinlichkeit > mindestens alle 24 Stunden die Ip bzw. das ganze Subnet gewechselt werden. Wenn die Dialin-Bereiche bekannt sind, ist das egal. Wie bei IPv4. > Wer nicht auf reverse oder zumindest stimmigen PTR zu Helo und DNS geprüft > dann kommen die zumindest mal bis zum Spamassasin oder wenn gut auch ins > Postfach. > Das Problem wird dort auftreten wo nicht genau hingeschaut wird wer da > einliefert. Das ist doch aber kein Problem der Mailserverbetreiber die _genau_hinschauen_ und Mails aus dem IPv6-Internet annehmen. Wer nicht "genau hinschaut" hat auch bei IPv4 Probleme. Noch einmal: Das Ausgangsproblem war, dass viele Mailadmins glauben, Blacklisting funktioniert bei IPv6 nicht mehr, weil der Adressraum zu groß wird. Ich bin davon noch nicht so ganz überzeugt, dass man nicht ähnliche Regelungen wie momentan bei IPv4 finden wird, um den Raum von 2^64 Präfixen zu "klassizieren". (2^64 weil die kleinste an Endkunden zu vergebene Einheit /64 sein wird - wegen Autokonfiguration, etc.) >> Warum soll die Anzahl der IPv6-Netzwerke, die infiziert sind, größer als >> die Zahl der IPv4-Adressen? Das Problem besteht doch nur, wenn nicht > > Na ganz einfach weil dann jede Maschine auch direkt aus dem Netz ansprechbar > ist zumindest für den der weis wie. > Es wird spannend werden und bleiben. Warum sollte das so sein? Die Firewalls machen (wegen NAT) ja eh schon Connection Tracking. Warum sollte man diesen Teil - der die Sicherheit des dahinter liegenden Netzwerks erhöht - aus der Funktion der Router ausbauen? >> bekannt ist, wie groß die Netzwerke sind, was die ISPs aber aus >> Eigeninteresse schon bekannt geben werden, dass gerade die legitimen >> Systeme nicht geblockt werden, so wie halt bei IPv4 auch. > > Wer gibt seine Dialin netze bekannt? Und wo? Das sind die wenigsten die das > wirklich tun. (ich auch nicht aber ich habe dafür andere Vorkehrungen > getroffen das nach Möglichkeit sich die Bots nicht heimisch fühlen. Öhm, ich dachte, ich hätte so etwas wie "dialin/dyn/user/..." in den PTRs und auch entsprechende Kommentare im Whois der IP-Bereiche solcher Provider gelesen. Aber vielleicht verwechsele ich da jetzt auch was. > Das Problem ist ein wenig größer wie man in ein paar Zeilen beschreiben kann > und wie gesagt wir haben noch die Zeit der Vorfreude bis das es soweit ist. Es wird vieles anders werden, aber per se gewisse Techniken abzuschreiben, halte ich nicht für sinnvoll. Gruß, Mathias From driessen at fblan.de Fri Sep 9 15:14:45 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 9 Sep 2011 15:14:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> References: <201109091057.44635@inter.netz><4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net><000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net><001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> Message-ID: <001901cc6ef2$71ea1910$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Mathias Jeschke > Es wird vieles anders werden, aber per se gewisse Techniken > abzuschreiben, halte ich nicht für sinnvoll. > Wer spricht denn von Abschreiben? Ich habe nur gesagt es wird andere Lösungsansätze benötigen weil ungleich größer. Es bringt dir nichts das /64 zu sperren das ist wie eine einzelne IP bei v4. Provider haben/bekommen weitaus größere netze. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From postfixbuch-users at list-post.mks-mail.de Fri Sep 9 15:49:37 2011 From: postfixbuch-users at list-post.mks-mail.de (=?ISO-8859-1?Q?Markus_Sch=F6nhaber?=) Date: Fri, 09 Sep 2011 15:49:37 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> Message-ID: <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> 09.09.2011 14:51, Igor Sverkos: > Andre Tann schrieb: >> Im konkreten Fall sitzen halt da Auftraggeber hinter diesen Servern, >> deren Auftrag mein Kunde gerne hätte. Der Auftraggeber selbst kann (und >> will aus Zeitgründen) da nicht viel machen. Und bevor ich da ewig >> rumdiskutiere, whiteliste ich lieber so einen Client. > Bei Beobachtungen stellte man fest, dass diese Spam-Engines nur einmal > gesendet haben und dann mit dieser Signatur nie mehr zurück gekommen sind. > So entstand die Idee von Greylisting: Ich spreche nur mit Servern, die > ich bereits kenne. Kommt somit ein Server zum ersten Mal vorbei, erzeuge > ich von ihm eine Signatur und schicke ihn erst einmal wieder weg. Wenn > das eine legitime Nachricht eines wahren Mailservers ist (=RFC konform), > kommt er schon wieder. > > Wer auf Greylisting setzt, der tut dies also *bewusst*, weil er keine > Nachrichten von "Servern" haben möchte, die es nur einmal probieren. Nein, der Grund, warum ich Greylisting einsetze ist ein anderer: Ich möchte möglichst wenig SPAM annehmen. Mit der Erfahrung, dass bots normalerweise nur einen Zustellversuch machen, ist Greylisting eine recht wirksame Maßnahme, die hilft, dieses Ziel zu erreichen. Prinzipiell ist es mir aber nicht so furchtbar wichtig, wie viele Zustellversuche ein client macht. Wenn also erwünschte Mail nicht zugestellt werden kann, weil der Admin des anderen Systems zu blöd ist, es standardkonform einzurichten und auch nicht dazu bewegt werden kann, das Problem zu beheben, dann werde ich im Sinne meines Kunden (so diesem der Empfang solcher Mails am Herzen liegt) handeln und die Kiste whitelisten. > Wenn ich jetzt mit jemanden kommuniziere, dessen Mailserver es *nicht* > noch einmal probiert, dann erfüllt dieser Mailserver die Definition > eines Servers, von dem ich *keine* Mails möchte. Nun, das sehe ich zwar ähnlich, es ändert aber wenig. Denn meinen Kunden geht die Frage, welcher Server welche Definition erfüllt, meilenweit am Gesäß vorbei. -- Gruß mks From atann at alphasrv.net Fri Sep 9 15:50:16 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Fri, 9 Sep 2011 15:50:16 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> References: <201109091057.44635@inter.netz> <201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> Message-ID: <201109091550.16470@inter.netz> Igor Sverkos, Freitag, 9. September 2011: > Wer auf Greylisting setzt, der tut dies also *bewusst*, weil er keine > Nachrichten von "Servern" haben möchte, die es nur einmal probieren. > > Das ist der die Idee hinter Greylisting. :) Ja klar. Aber es gibt halt auch ein paar legitime Mailserver, die sich in manchen Aspekten komisch verhalten, und es nur einmal probieren. Den muß ich also durchwinken. Ich betreibe ja keinen Mailserver, um Recht zu haben oder eine Philosophie zu verfolgen. Der Sinn ist, daß die User/Zahler denken "geiles Mailsystem, kein Spam, alles funktioniert, der Admin hats drauf". Wenn die User sich dann die Mail, die auf den Firmenserver nicht durchgeht, auf den GMX-Account schicken lassen, und da funktionierts dann, dann denken die halt "GMX ist eben doch besser". > Wenn ich jetzt mit jemanden kommuniziere, dessen Mailserver es *nicht* > noch einmal probiert, dann erfüllt dieser Mailserver die Definition > eines Servers, von dem ich *keine* Mails möchte. Rechthaberei. Alle legitimen Server probieren es öfters? Nein, nicht alle - manche nur einmal. Jeder Spammer probiert es nur einmal? Nein, nicht jeder, mancher kommt wieder. Also was soll die Diskussion. Wenn es so einfach wäre, dann würde Greylisting alleine ja schon reichen. > Wenn es doch ein Problem ist, stellt sich mir die Frage, ob der Einsatz > von Greylisting genehmigt wurde oder ein Administrator, der dies als > sinnvoll erachtet hat, einfach einsetzt. Letzteres geht in einem > Unternehmen einfach nicht. Dann fehlt die Rückendeckung und vieles mehr. Der Admin ist damit beauftragt, ein geiles Mailsystem zu bauen, das einfach cool funktioniert. Also macht er, was er dafür für richtig hält. Sich für jede Zeile in der main.cf die Rückendeckung der Geschäftsleitung zu holen ist weltfremd. > Möglicherweise ist Greylisting auch veraltet - heutige RBLs wie NIX-Spam > sind doch schon sehr gut. Und wenn mehr Server auch SPAM an diese Liste > melden würden anstatt nur zu konsumieren, würden sie noch besser bzw. > eine IP sehr schnell dort gelistet werden... Greylisting ist super, weil sehr billig. Bevor ich RBLs mit meinen Fragen belästige, sortiere ich über postgrey 80% der Anfragen aus. Dann müssen die RBLs nur noch die interessanten Fragen beantworten. -- Andre Tann From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 9 17:32:10 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 09 Sep 2011 17:32:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <201109091550.16470@inter.netz> References: <201109091057.44635@inter.netz> <201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> <201109091550.16470@inter.netz> Message-ID: <4E6A317A.2050003@googlemail.com> Hi, Andre Tann schrieb: >> Wer auf Greylisting setzt, der tut dies also *bewusst*, weil er keine >> Nachrichten von "Servern" haben möchte, die es nur einmal probieren. >> >> Das ist der die Idee hinter Greylisting. :) > > Ja klar. OK, wir stimmen hier also überein. > Aber es gibt halt auch ein paar legitime Mailserver, die sich > in manchen Aspekten komisch verhalten, und es nur einmal probieren. Den > muß ich also durchwinken. Mööp. Genau das kann es doch eben nach zurvor dargestellter Idee hinter Greylisting eben nicht geben. Wer das anders sieht, hat in meinen Augen das System nicht verstanden und verwendet es missbräuchlich. Noch einmal: Die Idee hinter Greylisting ist die Beobachtung, dass Spam-Engines in Malware nur einmal mit einer bestimmten Signatur erscheinen (ein infizierter Client mag während seiner aktiven Zeit mehrere Angriffe gegen mein Mailsystem fahren, aber glücklicherweise immer mit einer neuen Signatur (IP gleich, aber HELO From/To variiert). Diese Beobachtung wurde bei legitimen Mailservern nicht gemacht - die verhalten sich anders. => Daher hat man das Greylisting-System so gebaut, wie es nun vorliegt. >> Wenn ich jetzt mit jemanden kommuniziere, dessen Mailserver es *nicht* >> noch einmal probiert, dann erfüllt dieser Mailserver die Definition >> eines Servers, von dem ich *keine* Mails möchte. > > Rechthaberei. Alle legitimen Server probieren es öfters? Nein, nicht > alle - manche nur einmal. Jeder Spammer probiert es nur einmal? Nein, > nicht jeder, mancher kommt wieder. Also was soll die Diskussion. > Wenn es so einfach wäre, dann würde Greylisting alleine ja schon > reichen. Stop: Nach der Definition die hinter dem Greylisting-Ansatz steckt, ist das der Fall. Greylisting definiert das so. Wenn du mit dieser Definition nicht übereinstimmst - was völlig in Ordnung geht - musst du aber auch die richtigen Konsequenzen ziehen und darfst Greylisting *nicht* verwenden. Die Aufgabe von Greylisting ist es, nur bekannte Mailserver durchzulassen. Für die "Registrierung" missbraucht die Idee eine (zu dem Zeitpunkt) gängige Konfiguration: Echte Mailserver (=die Mailserver, die das Projekt nicht blocken möchte!) kommen wieder. Ob es jetzt sinnvoll ist, dass manche Server absichtlich nicht wiederkommen - darüber kann man streiten. Ich kann die Sicht auch umkehren und sagen: Dann betrachtet der Absender die Nachricht selber nicht als wichtig - wieso soll ich mich um offenbar unwichtige Nachrichten kümmern? Wenn mein Unternehmen also bewusst auf Greylisting setzt, dann ist es in dem Falle auch gewollt, dass Nachrichten von so einem System meine Nutzer nie erreichen wird. Dafür habe ich dann Rückendeckung von der Geschäftsleitung. An der Stelle kann ich mir dann überlegen, ob ich bestimmte Server davon ausnehme - weil es diese Möglichkeit gibt. Ich persönlich würde dagegen argumentieren und dann lieber Greylisting komplett abschalten: Andernfalls würde ich ein Fass ohne Boden aufmachen: - Mein Gegenüber wird mich garantiert *nie* darüber informieren, wenn sie etwas an ihrem Mailsystem geändert haben - ich werde also immer hinterher rennen. Ich persönlich renne nicht gerne ;) - Selber Whitelist-Einträge auf Grund bisheriger Server zu setzen finde ich schon riskant. Klar - im Fehlerfalle kann ich dann natürlich den Eintrag wieder rausnehmen. Oh, ich renne ja schon wieder hinterher ;) >> Wenn es doch ein Problem ist, stellt sich mir die Frage, ob der Einsatz >> von Greylisting genehmigt wurde oder ein Administrator, der dies als >> sinnvoll erachtet hat, einfach einsetzt. Letzteres geht in einem >> Unternehmen einfach nicht. Dann fehlt die Rückendeckung und vieles mehr. > > Der Admin ist damit beauftragt, ein geiles Mailsystem zu bauen, das > einfach cool funktioniert. Also macht er, was er dafür für richtig hält. > Sich für jede Zeile in der main.cf die Rückendeckung der > Geschäftsleitung zu holen ist weltfremd. Das sehe ich entschieden anders: Die Geschäftsleitung muss über solch grundsätzliche Dinge informiert sein. Es ist die Pflicht der Administration darauf hinzuweisen. Wenn *du* wirklich der Überzeugung bist, Greylisting ist die *optimale* Lösung für euch, dann wird es dir absolut nicht schwer fallen dafür zu argumentieren. Im Gegenzug erhältst du die Absolution. Im Problemfalle kannst du dann darauf verweisen. Sollte das zu einem ernsten Problem werden, kommst du als guter Administrator (das erwarte ich zumindest von einem, der sich als guter Administrator bezeichnen würde) möglicherweise zu der Erkenntnis Greylisting zu deaktivieren oder findest irgendeine andere Lösung - sprichst es aufjedenfall an. ...bleibt ihr bei dem Einsatz von Greylisting und beobachtet, dass MAs auf private Adressen ausweichen, dann sollte asap eine entsprechende Policy erlassen werden, die dies untersagt. Aber spätestens so ein Schritt sollte allen beteiligten zeigen: Die Idee hinter Greylisting mag toll sein, aber nicht für euer Business :) > Greylisting ist super, weil sehr billig. Bevor ich RBLs mit meinen > Fragen belästige, sortiere ich über postgrey 80% der Anfragen aus. Dann > müssen die RBLs nur noch die interessanten Fragen beantworten. In Ordnung. :) Aber wer A sagt, muss dann auch B sagen: Du willst ein System, was nur wiederkehrende Mailserver erlaubt (Kernidee von Greylisting!). Dann musst du auch damit leben, dass Server die nicht wiederkommen abgelehnt werden. :) ...oder du pflegst eine Whitelist. In dem Falle wünsche ich dir viel Spaß! -- Ich Grüße, Igor From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 9 17:44:29 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 09 Sep 2011 17:44:29 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> Message-ID: <4E6A345D.6010602@googlemail.com> Hi, Markus Schönhaber schrieb: >> Wer auf Greylisting setzt, der tut dies also *bewusst*, weil er keine >> Nachrichten von "Servern" haben möchte, die es nur einmal probieren. > > Nein, der Grund, warum ich Greylisting einsetze ist ein anderer: Ich > möchte möglichst wenig SPAM annehmen. Hilf mir, wo siehst du den Unterschied zu der von mir zuvor dargestellte Hintergrundgeschichte von Greylisting? >> Wenn ich jetzt mit jemanden kommuniziere, dessen Mailserver es *nicht* >> noch einmal probiert, dann erfüllt dieser Mailserver die Definition >> eines Servers, von dem ich *keine* Mails möchte. > > Nun, das sehe ich zwar ähnlich, es ändert aber wenig. Denn meinen Kunden > geht die Frage, welcher Server welche Definition erfüllt, meilenweit am > Gesäß vorbei. Ich will damit nur deutlich machen, dass wer Greylisting einsetzt, sich darüber doch bitte bewusst sein sollte. Das schließt dann ein, über mögliche Probleme im Vorfeld aufzuklären um dann im Problemfall gleich zu wissen, was zu tun ist (Server whitelisten). Oder auch, dass man dann "Eier in der Hose" hat und klarstellt: Lieber Kunde, ich setze bewusst Greylisting ein. Wenn du damit ein Problem hast, bist du bei mir falsch. Es gibt genügend Mitbewerber... -- Ich Grüße Igor From postfixbuch-users at list-post.mks-mail.de Fri Sep 9 19:02:19 2011 From: postfixbuch-users at list-post.mks-mail.de (=?ISO-8859-1?Q?Markus_Sch=F6nhaber?=) Date: Fri, 09 Sep 2011 19:02:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A345D.6010602@googlemail.com> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> <4E6A345D.6010602@googlemail.com> Message-ID: <4E6A469B.6020307@list-post.mks-mail.de> 09.09.2011 17:44, Igor Sverkos: > Markus Schönhaber schrieb: >>> Wer auf Greylisting setzt, der tut dies also *bewusst*, weil er keine >>> Nachrichten von "Servern" haben möchte, die es nur einmal probieren. >> >> Nein, der Grund, warum ich Greylisting einsetze ist ein anderer: Ich >> möchte möglichst wenig SPAM annehmen. > > Hilf mir, wo siehst du den Unterschied zu der von mir zuvor dargestellte > Hintergrundgeschichte von Greylisting? Wieso willst Du den von mir angegebenen Grund Greylisting einzusetzen, mit einer "Hintergrundgeschichte" vergleichen? Du begründest den Einsatz von Greylisting mit der Zahl der Zustellversuche, zu denen Du den Client zwingen willst. Ich begründe den Einsatz von Greylisting mit dem Ziel, die Kommunikation zu verbessern (SPAM-Schutz). Das sind sehr unterschiedliche Gründe. >>> Wenn ich jetzt mit jemanden kommuniziere, dessen Mailserver es *nicht* >>> noch einmal probiert, dann erfüllt dieser Mailserver die Definition >>> eines Servers, von dem ich *keine* Mails möchte. >> >> Nun, das sehe ich zwar ähnlich, es ändert aber wenig. Denn meinen Kunden >> geht die Frage, welcher Server welche Definition erfüllt, meilenweit am >> Gesäß vorbei. > > Ich will damit nur deutlich machen, dass wer Greylisting einsetzt, sich > darüber doch bitte bewusst sein sollte. Sollte "man"? Wer bestimmt das? Es gibt nun mal genug Leute, die der technische Hintergrund einen Dreck interessiert, die einfach wollen, dass es funktioniert. Von solchen Leuten halte ich die Technik dann auch gerne fern, dann unter anderem dafür bezahlen sie mir schließlich Geld. Wenn Du ausschließlich technisch versierte Kunden hast, die, wie Du, im Namen der reinen Lehre gerne hinnehmen, dass u. U. eine Kommunikation nicht funktioniert, kannst Du natürlich leicht eine andere Politik fahren. > Das schließt dann ein, über mögliche Probleme im Vorfeld aufzuklären um > dann im Problemfall gleich zu wissen, was zu tun ist (Server whitelisten). > > Oder auch, dass man dann "Eier in der Hose" hat und klarstellt: Lieber > Kunde, ich setze bewusst Greylisting ein. Wenn du damit ein Problem > hast, bist du bei mir falsch. Es gibt genügend Mitbewerber... Du kannst das selbstverständlich machen, wie Du willst. Und wenn Du oft genug zeigst, dass Du derart "Eier in der Hose" hast, wird's vermutlich der Schaden Deiner Konkurrenz nicht sein. Zusammenfassend: Wer die Einhaltung der RFCs über alles stellt, kann das gerne machen. So zu tun, als sei das der einzig selig machende Weg, und zu ignorieren, dass es im Tagesgeschäft auch mal sinnvoll sein kann, eine Ausnahme zu machen, halte ich für falsch. -- Gruß mks From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 9 19:51:14 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 09 Sep 2011 19:51:14 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A469B.6020307@list-post.mks-mail.de> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> <4E6A345D.6010602@googlemail.com> <4E6A469B.6020307@list-post.mks-mail.de> Message-ID: <4E6A5212.4060706@googlemail.com> Hi, Markus Schönhaber schrieb: >> Hilf mir, wo siehst du den Unterschied zu der von mir zuvor dargestellte >> Hintergrundgeschichte von Greylisting? > > Wieso willst Du den von mir angegebenen Grund Greylisting einzusetzen, > mit einer "Hintergrundgeschichte" vergleichen? > > Du begründest den Einsatz von Greylisting mit der Zahl der > Zustellversuche, zu denen Du den Client zwingen willst. Ich begründe den > Einsatz von Greylisting mit dem Ziel, die Kommunikation zu verbessern > (SPAM-Schutz). Das sind sehr unterschiedliche Gründe. Ich begründe nichts - ich zeige nur auf, welches Problem Greylisting lösen soll. Weshalb es arbeitet, wie es arbeitet... Damit hatte ich gehofft zu verdeutlichen, dass der ein oder andere Greylisting missbräuchlich verwendet und es dann lieber bleiben lassen sollte. :) >> Ich will damit nur deutlich machen, dass wer Greylisting einsetzt, sich >> darüber doch bitte bewusst sein sollte. > > Sollte "man"? Wer bestimmt das? Meinst du die Frage ernst? Ich erwarte, dass wenn jemand um ein Bild aufzuhängen einen Hammer in die Hand nimmt und einen Nagel in die Wand schlägt, er sich bewusst darüber ist, dass anschließend ein Loch in der Wand sein und ein Nagel rausschauen wird, woran schlußendlich der Haken des Bildes aufgehangen wird. Wenn derjenige hinterher herumjammert, "Zwar hängt jetzt das Bild, aber ich habe ein Loch in der Wand und ein Nagel steht hervor...", dann habe ich große Zweifel daran ob es so gut war, dass derjenige einen Hammer und Nagel in die Hand bekommen hat. > Es gibt nun mal genug Leute, die der technische Hintergrund einen Dreck > interessiert, die einfach wollen, dass es funktioniert. Von solchen > Leuten halte ich die Technik dann auch gerne fern, dann unter anderem > dafür bezahlen sie mir schließlich Geld. Funktioniert es denn nicht? Nein, es funktioniert genau so, wie es funktionieren soll. Wenn dich ein Kunde bittet ihm ein Bild aufzuhängen und du ihm vorher nicht erklärst wie du das Bild aufhängen wirst dann ist es *dein* Problem, wenn er mit deiner Lösung anschließend nicht zufrieden ist. Du setzt auf Greylisting, dann erkläre deinem Kunden auch weshalb. Dann kann er im Anschluss sagen: "Nein, will ich nicht. Ich will nicht, dass meine Wand beschädigt wird und an dem herausschauenden Nagel würde ich mich ständig stören". Dann kannst du ihm Alternativ-Vorschläge unterbreiten. Bspw. auf Tesa PowerStrip zu setzen. Wenn ihm alles nicht zusagt und du deinen Kunden dennoch zufriedenstellen möchtest, dann könnt ihr das Bild zusammen an die Wand anlehnen... > Du kannst das selbstverständlich machen, wie Du willst. Und wenn Du oft > genug zeigst, dass Du derart "Eier in der Hose" hast, wird's vermutlich > der Schaden Deiner Konkurrenz nicht sein. Du hast mich da leider nicht verstanden. Es geht mir rein darum, dass man sich seiner Entscheidung und der damit verbundenen Konsequenzen bewusst ist. Das die Nachricht dieses einen Geschäftspartners abgelehnt wird, ist *kein* Fehler. Es wird zu einem Fehler, weil man auf Greylisting zur Vermeidung von ungewollten Nachrichten setzt ohne zu wissen wie das System dieses Problem löst. > Zusammenfassend: Wer die Einhaltung der RFCs über alles stellt, kann das > gerne machen. So zu tun, als sei das der einzig selig machende Weg, und > zu ignorieren, dass es im Tagesgeschäft auch mal sinnvoll sein kann, > eine Ausnahme zu machen, halte ich für falsch. Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Jeder sollte sich nur bewusst sein, was es bedeutet, den einen oder anderen Weg einzuschlagen. :) -- Ich Grüße, Igor From postfixbuch-users at drobic.de Fri Sep 9 22:28:01 2011 From: postfixbuch-users at drobic.de (Sandy Drobic) Date: Fri, 09 Sep 2011 22:28:01 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Server=2C_die_nicht_=C3=BCbers_Grey?= =?utf-8?q?listing_kommen?= In-Reply-To: <63EEB0DFEAC4467EB4C46EB5FDA93EB0@ai.local> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <63EEB0DFEAC4467EB4C46EB5FDA93EB0@ai.local> Message-ID: <4E6A76D1.8080707@drobic.de> On 09.09.2011 12:15, Hajo Locke wrote: > > Hallo, > >>> Und bevor ich da ewig >>> rumdiskutiere, whiteliste ich lieber so einen Client. > > ich bin da hin und hergerissen. Durch das Whitelisten erspart man sich Ärger > mit dem Kunden und Diskutiererei mit dem Verursacher, aber es ändert an der > Gesamtlage nichts und es besteht kein Druck beim Verursacher nachzubessern. > Ich bin da manchmal überkorrekt, aber gelegentlich brennt es mir regelrecht > unter den Nägeln einen Verursacher auf seinen Murks hinzuweisen auch wenn der > Effekt nicht sehr groß ist. Erste Pflicht des Maildienstes ist es immer, die erwünschten Mails anzunehmen und robust zu sein. Danach sollen die unerwünschten Mails abgewiesen werden. Es mag einen persönlich nerven, wenn ein Gurkensystem einfache Regeln missachtet, wichtig für mich ist eher, ob ein Whitelisting funktioniert oder mir eventuell zu viel Spam oder Müll einbringt. > Dem Kunden die Mails zu verweigern und damit Druck aufzubauen ist aber > (leider) auch unschön. Sich selbst zum Polizisten erklären und mit dem Knüppel schwingen bringt in der Tat wenig Sympathien auf deine Seite (siehe "Erste Pflicht"). Dein Kunde will die Mail und der Gurken-Admin will sie einliefern. Ein freundlicher kurzer Hinweis kann helfen, aber wenn das nicht fruchtet artet eine Diskussion nur in Frust und Streiterei aus. > Bei mir kann der Kunde sich greylisting für separate Postfächer abschalten, > ich mag nicht unbedingt einen Client whitelisten (außer den bekannten Großen) > wenn andere User den Mailserver mitnutzen. Heute morgen hatte ich den Fall, dass eine von uns geschickte Mail (ziemlich groß) zuerst angenommen wurde, dann auch noch direkt eine Empfangsbestätigung geschickt wurde (automatisiert), aber ein paar Sekunden später dann ein Zustellungsbericht eintraf: "552 message size exceeded fixed limit...". DAS nenne ich ein echtes Gurkensystem. (^-^) Sandy From driessen at fblan.de Sat Sep 10 00:31:40 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Sat, 10 Sep 2011 00:31:40 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net><201109091121.23962@inter.netz> <4E6A0BCB.4030804@googlemail.com> <4E6A1971.4090803@list-post.mks-mail.de> Message-ID: <003b01cc6f40$3ebdd4c0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Markus Schönhaber > > > Nun, das sehe ich zwar ähnlich, es ändert aber wenig. Denn meinen Kunden > geht die Frage, welcher Server welche Definition erfüllt, meilenweit am > Gesäß vorbei. > Da mail keine echtzeitkommunikation ist Da mailserver auch probleme haben können Da mailserver evtl. z.Z. überlastet sind Da im moment mal gerade ein dienst hängen geblieben ist Der Admin wegen wartung sein Sytem kurz offline nimmt Der mailserver gerade unter einer spamwelle leidet Kommt eine Mail nicht an!! Ob das bewust durch Greylistung oder aber durch einen X-beliebigen anderen Grund gerade passiert ist bleibt unerheblich. Der Absendende Server MUSS in einem solchen Fall noch mal senden. "Ist die Mail an den Absender zurückgegangen wenn ja was steht denn in der Mail die der Absender bekommen hat drin?" "Ah die Mail wurde also nicht an den Absender zurückgeschickt ?" "Sehr geehrter Kunde dann hat der Absendende Mailserver uns die Nachricht leider noch nicht zur Zustellung an Sie übergeben" Standard Frage und Antwort an den Kunden noch bevor ich nachschaue ob der Absender irgendwo hängengeblieben ist. Das ich nachschauen kann wissen meine Kunden(und der eine oder andere meint ich müsse das immer tun). Das unsere Mailsysteme in der Regel sehr zuverlässig funktioniert wissen die Kunden auch. Also wird erstmal der Grundsätzliche verbleib der Nachricht geklärt. Nicht bei meinem Kunden angekommen nicht beim Absender zurück dann muß die Mail noch im Absendenden System hängen! Nicht meine Baustelle und ich kann dort auch leider nicht eingreifen auch wenn das so manch einer meint. Wenn der Auftraggeber sich auf ein solches System verlässt das eben nicht sauber kommuniziert wird er irgendwo und irgendwann immer auf probs stoßen. Ich hab schon mailserver unter Spamwellen zusammenbrechen sehen. Da war nix mehr mit legitimer mail annehmen weil alles dicht. Nach 2 stunden spuk vorbei. Wenn dann andere meinen sie müssen mails nicht mehr einliefern ist das höhere Gewalt. E-Mail = elektronische Post Entweder kommt die Post heute und wenn nicht dann kommt die morgen (bei uns geht aber zumindest kein Bargeld in den Briefen verloren*gg) Greylisting behält sich die Partner mit denen immer wieder kommuniziert wird. Von daher wird Mail bei bekannten Absender nicht verzögert! Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From sebastian at debianfan.de Sun Sep 11 11:17:31 2011 From: sebastian at debianfan.de (sebastian at debianfan.de) Date: Sun, 11 Sep 2011 11:17:31 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-15?q?=C4ndern_von_Empf=E4ngeradres?= =?iso-8859-15?q?sen?= Message-ID: <4E6C7CAB.4050001@debianfan.de> Hallo, ich habe einige Mails in der Queue, bei welcher sich die Empfängeradresse geändert hat. Der empfangende Server ist inzwischen offline, d.h. die Mail läuft auf einen Timeout und wird standardmässig morgen zum Absender zurückgeschickt. Kann ich bei Mails, welche schon so in der Queue drin sind, die Empfängeradresse ändern,z.b. aus freund at offlineserver.de ein freund at web.de machen? gruß Sebastian From postfix at cebe.cc Sun Sep 11 12:12:53 2011 From: postfix at cebe.cc (Carsten Brandt) Date: Sun, 11 Sep 2011 12:12:53 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?=C4ndern_von_Empf=E4ngeradress?= =?iso-8859-1?q?en?= In-Reply-To: <4E6C7CAB.4050001@debianfan.de> References: <4E6C7CAB.4050001@debianfan.de> Message-ID: <4E6C89A5.7040607@cebe.cc> Hallo Sebastian, Am 11.09.2011 11:17, schrieb sebastian at debianfan.de: > Kann ich bei Mails, welche schon so in der Queue drin sind, die > Empfängeradresse ändern,z.b. aus freund at offlineserver.de ein > freund at web.de machen? Du kannst in deiner virtual_alias_map einen Eintrag anlegen, der freund at offlineserver.de zu freund at web.de umschreibt und die Mails in der queue dann requeueen. postsuper -r MAILID oder alle mit postsuper -r ALL MfG Carsten -- mail: mail at cebe.cc mobil: 0176 / 96 52 999 7 www: http://cebe.cc/ pgp: http://cebe.cc/cebe_pub.asc From lists at dguhl.org Sun Sep 11 12:32:25 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Sun, 11 Sep 2011 12:32:25 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> Message-ID: <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> On Fri, Sep 09, 2011 at 03:02:48PM +0200, Mathias Jeschke wrote: [..] > Noch einmal: Das Ausgangsproblem war, dass viele Mailadmins glauben, > Blacklisting funktioniert bei IPv6 nicht mehr, weil der Adressraum zu > groß wird. Ich bin davon noch nicht so ganz überzeugt, dass man nicht Dann lasse Dich mal überzeugen. > ähnliche Regelungen wie momentan bei IPv4 finden wird, um den Raum von > 2^64 Präfixen zu "klassizieren". (2^64 weil die kleinste an Endkunden zu > vergebene Einheit /64 sein wird - wegen Autokonfiguration, etc.) Du willst nur über /64 klassifizieren? Gut, dann schaffe Dir mal eine Maschine an, die 128 Exbibyte -- nur für die je 8 Byte der /64er Präfixe -- speichert, in sinnvoller Zeit durchsucht und ausliefert. Zur Rechnung: 2^64 = 18446744073709551616 Präfixe 64 Bit = 8 Byte 2^64 * 8 = 147573952589676412928 Byte 2^60 Byte = 1 Exbibyte (EiB) 147573952589676412928 / 2^60 = 128 EiB Das sind 131.072 Pebibyte oder 134.217.728 Gibibyte (als Verdeutlichung habe ich Punkte für die Abtrennung der Tausender eingefügt). Als Vergleich, selbst wenn man jede einzelne IPv4 Adresse mit einem 4 Byte großen Overhead (also auch in 8 Byte) speichert, käme man nur auf 32 GiB Datenvolumen: 2^32 * 8 / 2^30 = 32 Gigibyte Selbst wenn nur ein sehr kleiner Bruchteil von diesen /64er Präfixen in einer Blacklist landet, ist das eine unmöglich zu handhabende Datenmenge. Selbst eine Reduzierung auf /48er Präfix (immerhin um den Faktor 65536 kleiner), wäre immernoch eine mehr als spannende Aufgabe -- ganz zu schweigen von den Problemen die es mit sich bringt ganze /48er Präfixe zu blocken (das wäre mal eben die Kleinigkeit von 2^80 = 1.208.925.819.614.629.174.706.176 geblockten IPs). Dennis From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Sun Sep 11 13:33:56 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Sun, 11 Sep 2011 13:33:56 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Server=2C_die_nicht_=C3=BCbers_Grey?= =?utf-8?q?listing_kommen?= In-Reply-To: <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> Message-ID: <4E6C9CA4.9080100@gmj.cjb.net> Am 11.09.11 12:32, schrieb Dennis Guhl: > Du willst nur über /64 klassifizieren? Gut, dann schaffe Dir mal eine > Maschine an, die 128 Exbibyte -- nur für die je 8 Byte der /64er > Präfixe -- speichert, in sinnvoller Zeit durchsucht und ausliefert. Ich habe nie geschrieben, dass ich dort _alle_ /64-Präfixe reintun will. In einer IPv4-Blacklist speichert man ja auch nicht 2^32 Boolean-Werte (geblockt/nicht geblockt). > Selbst wenn nur ein sehr kleiner Bruchteil von diesen /64er Präfixen > in einer Blacklist landet, ist das eine unmöglich zu handhabende > Datenmenge. Warum? Wenn ich von momentan 7 Mrd. Erdenbürgern ausgehe und jeder seinen eigenen /64-Präfix hätte (zu je 8 Byte Länge wie von Dir dargestellt) *und* alle auf der Blacklist stünden, beträgt der Speicherumfang (ohne Overhead, Metadaten, etc.): 8 Byte * 10^7 ? 52 GiB (was natürlich ein nicht unerheblicher Umfang bei momentan typischer RAM-Ausstattung ist.) Ich habe erhebliche Zweifel, dass wir in absehbarer Zeit 7 Mrd. Einträge auf einer RBL haben werden - ein Referenzwert einer IPv4-RBL wäre natürlich mal interessant. Fakt ist: Der Speicherumfang im Vergleich zu IPv4 wäre natürlich höher, auch wenn nur Präfixe gespeichert werden, da neben der längeren Adresse (64 statt 32 Bit) auch Netze dazu kämen, die momentan nur eingeschränkte IPv4-Konnektivität haben. (Mobilfunk, Asien, Afrika, ...) > Selbst eine Reduzierung auf /48er Präfix (immerhin um den > Faktor 65536 kleiner), wäre immernoch eine mehr als spannende Aufgabe > -- ganz zu schweigen von den Problemen die es mit sich bringt ganze > /48er Präfixe zu blocken (das wäre mal eben die Kleinigkeit von 2^80 > = 1.208.925.819.614.629.174.706.176 geblockten IPs). Hier gilt aus meiner Sicht das gleiche wie oben (theoretischer Adressraum vs. praktisch genutzer Anteil davon). Gruß, Mathias From driessen at fblan.de Sun Sep 11 13:56:06 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Sun, 11 Sep 2011 13:56:06 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net><201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net><000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net><001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> Message-ID: <000701cc7079$c9ba3840$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Dennis Guhl > > On Fri, Sep 09, 2011 at 03:02:48PM +0200, Mathias Jeschke wrote: > > [..] > > > Noch einmal: Das Ausgangsproblem war, dass viele Mailadmins glauben, > > Blacklisting funktioniert bei IPv6 nicht mehr, weil der Adressraum zu > > groß wird. Ich bin davon noch nicht so ganz überzeugt, dass man nicht > > Dann lasse Dich mal überzeugen. > > > ähnliche Regelungen wie momentan bei IPv4 finden wird, um den Raum von > > 2^64 Präfixen zu "klassizieren". (2^64 weil die kleinste an Endkunden zu > > vergebene Einheit /64 sein wird - wegen Autokonfiguration, etc.) > > Du willst nur über /64 klassifizieren? Gut, dann schaffe Dir mal eine > Maschine an, die 128 Exbibyte -- nur für die je 8 Byte der /64er > Präfixe -- speichert, in sinnvoller Zeit durchsucht und ausliefert. > > Zur Rechnung: > > 2^64 = 18446744073709551616 Präfixe > 64 Bit = 8 Byte > 2^64 * 8 = 147573952589676412928 Byte > 2^60 Byte = 1 Exbibyte (EiB) > 147573952589676412928 / 2^60 = 128 EiB > > Das sind 131.072 Pebibyte oder 134.217.728 Gibibyte (als > Verdeutlichung habe ich Punkte für die Abtrennung der Tausender > eingefügt). Das wird man nicht mehr mit cleartext erschlagen. Ein Möglichkeit ist das mit hash werten zu versehen und die in der Database zu speichern. z.B. eine einzelne IPv6 als md5 256bb3eac05e9666cec4c5f6d0783479 Oder 82657780af4fa17c3b3d88ad78ceb1dd Oder das Prefix/64 1f45d5b149a93f577cbb7a5d8935b1c4 Wobei ich zur Zeit nur prefix::1234 benutze Evtl. auch nur teile der IPv6 Adresse mit hashwerten versehen dann reduziert sich das ganze schon erheblich und lässt sich wesentlich leichter suchen und ausliefern. Ich habe allerdings nicht geprüft ob MD5 bei der masse an Daten evtl. auch Dubletten erzeugt bzw. für unterschiedliche IPv6 Adressen denselben hashwert liefert. (das werden die Kryptographen beantworten müssen) Die Blacklisten werden nie alle IPv6 einzeln speichern und verarbeiten können(zumindest nicht mit aktueller Hardware). Es wird spannend bleiben welche Lösungen da kommen und wie diese dann eingebunden werden können und was diese Lösungen können werden. > > Dennis > -- Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Sun Sep 11 14:15:32 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Sun, 11 Sep 2011 14:15:32 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Server=2C_die_nicht_=C3=BCbers_Grey?= =?utf-8?q?listing_kommen?= In-Reply-To: <000701cc7079$c9ba3840$0565a8c0@uwe> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net><201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net><000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net><001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> <000701cc7079$c9ba3840$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E6CA664.6040704@gmj.cjb.net> Am 11.09.11 13:56, schrieb Driessen: > Das wird man nicht mehr mit cleartext erschlagen. > Ein Möglichkeit ist das mit hash werten zu versehen und die in der Database > zu speichern. "Cleartext" wird für eine effiziente Suche auch bei IPv4 niemand machen. Ich denke eher an so etwas wie einen B*-Baum, der sich auch bei großen Datenmengen noch effizient durchsuchen lässt (angeglehnt an die binäre Suche). > z.B. eine einzelne IPv6 als md5 > > 256bb3eac05e9666cec4c5f6d0783479 > Oder > 82657780af4fa17c3b3d88ad78ceb1dd Das wäre nicht wirklich sinnvoll, weil der Hash ja auch i.d.R. >= 128 Bit lang ist (wie die IPv6-Adresse selbst) und damit einen Vorteil der IPv6-Adressen zunichte machst: Die IPs der Spammer dürften auch bei IPv6 gehäuft auftreten, d.h. in obiger Speicherstruktur wird es (große) Teilbäume ohne Spammer geben, die dann keinen Speicherplatz "verbrauchen" weil alle Adressen mit diesem Präfix nicht berücksichtig werden brauchen, solange kein Spammer unterhalb des Präfixes dazukommt. Eine (kryptographische) Hashfunktion sorgt für eine Gleichverteilung der Spammer über dem Wertbereich (also innerhalb der Hashwerte). Gruß, Mathias From driessen at fblan.de Sun Sep 11 14:47:00 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Sun, 11 Sep 2011 14:47:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6CA664.6040704@gmj.cjb.net> References: <201109091057.44635@inter.netz> <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net><201109091121.23962@inter.netz><000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net><000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net><001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu><000701cc7079$c9ba3840$0565a8c0@uwe> <4E6CA664.6040704@gmj.cjb.net> Message-ID: <000801cc7080$e62a5300$0565a8c0@uwe> > -----Original Message----- > From: postfixbuch-users-bounces at listen.jpberlin.de [mailto:postfixbuch- > users-bounces at listen.jpberlin.de] On Behalf Of Mathias Jeschke > Sent: Sunday, September 11, 2011 2:16 PM > To: Eine Diskussionsliste rund um das Postfix-Buch von Peer Heinlein. > Subject: Re: [Postfixbuch-users] Server, die nicht übers Greylisting > kommen > > Am 11.09.11 13:56, schrieb Driessen: > > > Das wird man nicht mehr mit cleartext erschlagen. > > Ein Möglichkeit ist das mit hash werten zu versehen und die in der > Database > > zu speichern. > > "Cleartext" wird für eine effiziente Suche auch bei IPv4 niemand machen. > Ich denke eher an so etwas wie einen B*-Baum, der sich auch bei großen > Datenmengen noch effizient durchsuchen lässt (angeglehnt an die binäre > Suche). > > > z.B. eine einzelne IPv6 als md5 > > > > 256bb3eac05e9666cec4c5f6d0783479 > > Oder > > 82657780af4fa17c3b3d88ad78ceb1dd > > Das wäre nicht wirklich sinnvoll, weil der Hash ja auch i.d.R. >= > 128 Bit lang ist (wie die IPv6-Adresse selbst) und damit einen Vorteil > der IPv6-Adressen zunichte machst: Bei md5 kommen 128bit hash Value raus Da ist es egal wie lang die Adresse ist md5("2003:2003:2005:10:fee:2003:2:2:10:fee::33") 148903795b70ba746e6ed47d0fc315c3 Oder md5("2a01:4f8:120:31e2::") 1f45d5b149a93f577cbb7a5d8935b1c4 Der hashwert bleibt in der Länge z.Z. zumindest unter MySql gleich. Aber für die Zugriffsfunktion und Schlüsselwerte lassen sich leichter Indexe aus einem md5 Feld generieren wie aus cleartext feldern variabler länge. > Die IPs der Spammer dürften auch bei IPv6 gehäuft auftreten, d.h. in > obiger Speicherstruktur wird es (große) Teilbäume ohne Spammer geben, > die dann keinen Speicherplatz "verbrauchen" weil alle Adressen mit > diesem Präfix nicht berücksichtig werden brauchen, solange kein Spammer > unterhalb des Präfixes dazukommt. Wenn da keine Spamer in einem Präfix sind wird das Prefix ja auch nicht gespeichert (analog zu IPv4 es werden nur auffällige gespeichert und ergeben eine positive Antwort) Und es wird nur interessant ein größeres Prefix bzw. Netz zu speichern wenn in diesem gehäuft Spamer auftreten. Da aber jeder Endkunde ein /64 bekommt wird man sich wohl auf ein /64 oder größer zum sperren beschränken. Die gefahr bei größer /64 sehe ich tatsächlich in "kleineren Netzen" in denen auf Grund der Menge an Verfügbaren Adressen eben nicht unbedingt 2 /48 Benötigt werden um Dialin von Servern zu trennen. Oder aber wo alle Server eines Rechenzentrums mit /48 mehr wie erschlagen werden können. Sperrst du /48 oder /32 ist die Gefahr von falsepositiven sehr sehr groß. Also wird wohl das /64 die kleinste Menge an zu sperrenden IP-Adressen sein (analog zu IPv4). Damit wird es ausreichen die ersten 4 Oktette zu speichern. > > Eine (kryptographische) Hashfunktion sorgt für eine Gleichverteilung der > Spammer über dem Wertbereich (also innerhalb der Hashwerte). > > Gruß, > Mathias Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From bjoern.meier at googlemail.com Mon Sep 12 10:01:45 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Mon, 12 Sep 2011 10:01:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop Message-ID: Hi Freunde, ich musste grade lachen: http://www.spamcop.net/w3m?action=blcheck&ip=194.25.134.80 mal sehen wie lang es dauert. Gruß, Björn From gregor at a-mazing.de Mon Sep 12 10:12:50 2011 From: gregor at a-mazing.de (Gregor Hermens) Date: Mon, 12 Sep 2011 10:12:50 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: Message-ID: <201109121012.51159@office.a-mazing.net> Moin, Am Montag, 12. September 2011 schrieb Bjoern Meier: > ich musste grade lachen: > http://www.spamcop.net/w3m?action=blcheck&ip=194.25.134.80 > > mal sehen wie lang es dauert. "Additional potential problems (these factors do not directly result in spamcop listing) * Too many delisting requests per last year were made Because of the above problems, express-delisting is not available." Also wird es wohl noch 22h dauern... Gruß, Gregor -- @mazing fon +49 8142 6528665 Gregor Hermens fax +49 8142 6528669 Brucker Strasse 12 gregor.hermens at a-mazing.de D-82216 Gernlinden http://www.a-mazing.de/ From lists at dguhl.org Mon Sep 12 15:02:38 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Mon, 12 Sep 2011 15:02:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <4E6C9CA4.9080100@gmj.cjb.net> References: <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> <4E6C9CA4.9080100@gmj.cjb.net> Message-ID: <20110912130237.GA13051@PC211.ikt.de> On Sun, Sep 11, 2011 at 01:33:56PM +0200, Mathias Jeschke wrote: > Am 11.09.11 12:32, schrieb Dennis Guhl: > > > Du willst nur über /64 klassifizieren? Gut, dann schaffe Dir mal eine > > Maschine an, die 128 Exbibyte -- nur für die je 8 Byte der /64er > > Präfixe -- speichert, in sinnvoller Zeit durchsucht und ausliefert. > > Ich habe nie geschrieben, dass ich dort _alle_ /64-Präfixe reintun will. Ich habe auch nicht das Gegenteil behauptet. Die Rechnugn sollte nur verdeutlichen in welchen Dimensionen wir uns bewegen. Denn selbst ein Promill eines Promilles von 128 Exbibyte wären immer noch 128 Tebibyte. Das zu speichern wird schon langsam machbar, aber darin zu suchen und die Daten dann auszuliefern ist schon eine ganz andere Welt. > In einer IPv4-Blacklist speichert man ja auch nicht 2^32 Boolean-Werte > (geblockt/nicht geblockt). Du wirst aber weit mehr einzelne Subnetze haben als es heute überhaupt einzelne IP-Adressen gibt. Alleine die Massen der Netzbereiche für die dynamische Einwahl wird schon ein riesiger Datenberg. Denn glaube nicht, dass eine signifikante Anzahl der Prvider seine dynamischen Adressbereiche öffentlich benennt. Die wird man alle fein säuberlich von Hand zusammensuchen müssen, und bis man die in größere Bereiche aggregieren kann, haben die sich schon drei mal wieder geändert. > > Selbst wenn nur ein sehr kleiner Bruchteil von diesen /64er Präfixen > > in einer Blacklist landet, ist das eine unmöglich zu handhabende > > Datenmenge. > > Warum? Weil die Datenmenge schlicht zu groß wäre um sie zu speichern und zu verabeiten. > Wenn ich von momentan 7 Mrd. Erdenbürgern ausgehe und jeder seinen > eigenen /64-Präfix hätte (zu je 8 Byte Länge wie von Dir dargestellt) > *und* alle auf der Blacklist stünden, beträgt der Speicherumfang (ohne > Overhead, Metadaten, etc.): > > 8 Byte * 10^7 ? 52 GiB 10^7 sind 10 Millionen, was hat das mit 7 Millarden Menschen zu tun? 7 Mrd. wäre 7 * 10^9. Die korrekte Rechnung wäre also 7 * 10^9 Menschen * 8 Byte / 2^20 = 534.06 MiB. Aber warum glaubst Du, es würden nicht unmengen mehr an /64er Präfixen benutzt werden als es Erdenbürger gibt? Was soll Spammer davon abhalten zig Millionen Präfixe zu benutzen? > (was natürlich ein nicht unerheblicher Umfang bei momentan typischer > RAM-Ausstattung ist.) > > Ich habe erhebliche Zweifel, dass wir in absehbarer Zeit 7 Mrd. Einträge Warum nicht? Wenn man sich vor Augen hält, dass jeder ISP in der Regel ein /32er Präfix bekommt (siehe z.B. ripe-523), und diese an 'End Sites' (vulgo private und gewerbliche Endkunden) /48er Präfixe verteilen sollen, kann man erahnen wie viele /64er Präfixe es bei jedem Provider geben wird, die für den Versand von SPAM mißbraucht werden können. > auf einer RBL haben werden - ein Referenzwert einer IPv4-RBL wäre > natürlich mal interessant. Die wären zwar akademisch interessant, haben aber keinerlei Bezug zu dem, was uns mit IPv6 erwarten wird. Bei IPv6 gelten völlig andere Richtlinien für die Vergabe von Adressräumen, das ist nicht einmal mit der initialen Vergabepraxis bei IPv4 zu vergleichen. > Fakt ist: Der Speicherumfang im Vergleich zu IPv4 wäre natürlich höher, Das kann man wohl mit hinreichender Sicherheit als maßlos untertrieben bezeichnen. Dennis [..] From lists at dguhl.org Mon Sep 12 15:28:05 2011 From: lists at dguhl.org (Dennis Guhl) Date: Mon, 12 Sep 2011 15:28:05 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Server=2C_die_nicht_=FCbers_Gr?= =?iso-8859-1?q?eylisting_kommen?= In-Reply-To: <000801cc7080$e62a5300$0565a8c0@uwe> References: <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> <000701cc7079$c9ba3840$0565a8c0@uwe> <4E6CA664.6040704@gmj.cjb.net> <000801cc7080$e62a5300$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110912132805.GB13051@PC211.ikt.de> On Sun, Sep 11, 2011 at 02:47:00PM +0200, Driessen wrote: > Mathias Jeschke wrote Sunday, September 11, 2011 2:16 PM: > > Am 11.09.11 13:56, schrieb Driessen: [..] > > > z.B. eine einzelne IPv6 als md5 Wer will einzelne IPs speichern? Das wäre der reinste Wahnsinn. Dagegen wäre die Datenmenge für alle möglichen /64er Präfixe gradezu handlich klein. > > Das wäre nicht wirklich sinnvoll, weil der Hash ja auch i.d.R. >= > > 128 Bit lang ist (wie die IPv6-Adresse selbst) und damit einen Vorteil > > der IPv6-Adressen zunichte machst: > > Bei md5 kommen 128bit hash Value raus Wenn ich ein /64er Präfix als kleinste Entität speichere, benötige ich ohne Hash nur 64 Bit (eben die vorgenannten 8 Byte). Im Übrigen, warum sollte man die ganze Geschichte mit Hashes aufblähen? Adressbereiche in CIDR-Notation sind sehr schenll und effizient durchsuchbar. Speichere ich hingegen Hashwerte, ist es unmöglich daraus Rückschlüsse zu ziehen ob die einzelne IP in diesem Block enthalten ist. [..] > Der hashwert bleibt in der Länge z.Z. zumindest unter MySql gleich. Es wird kaum jemand auf die Idee kommen in einer Datenbank nach den IPs zu suchen, da sind CIDR-Blöcke wesentlich performanter. Dennis [..] From w.flamme at web.de Mon Sep 12 17:01:43 2011 From: w.flamme at web.de (Werner Flamme) Date: Mon, 12 Sep 2011 17:01:43 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: Message-ID: <4E6E1ED7.2080004@web.de> Bjoern Meier [12.09.2011 10:01]: > Hi Freunde, > > ich musste grade lachen: > http://www.spamcop.net/w3m?action=blcheck&ip=194.25.134.80 > > mal sehen wie lang es dauert. > > Gruß, > Björn Hallo Björn, sogar Heise warnt die Leute schon :-) Ob T-Dingens jetzt wach wird? Gruß Werner From Ralf.Hildebrandt at charite.de Mon Sep 12 17:03:49 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Mon, 12 Sep 2011 17:03:49 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <4E6E1ED7.2080004@web.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> Message-ID: <20110912150349.GF373@charite.de> * Werner Flamme : > sogar Heise warnt die Leute schon :-) > > > > Ob T-Dingens jetzt wach wird? Heute mittag waren die schon wieder delisted. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From jumper99 at gmx.de Mon Sep 12 21:40:36 2011 From: jumper99 at gmx.de (Helmut Schneider) Date: Mon, 12 Sep 2011 19:40:36 +0000 (UTC) Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> Message-ID: Ralf Hildebrandt wrote: > * Werner Flamme : > > > sogar Heise warnt die Leute schon :-) > > > > > > > > Ob T-Dingens jetzt wach wird? > > Heute mittag waren die schon wieder delisted. Hat wohl nicht lange angehalten... :( From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Mon Sep 12 23:03:12 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Mon, 12 Sep 2011 23:03:12 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Server=2C_die_nicht_=C3=BCbers_Grey?= =?utf-8?q?listing_kommen?= In-Reply-To: <20110912130237.GA13051@PC211.ikt.de> References: <4E69D680.2060701@leo-unglaub.net> <201109091121.23962@inter.netz> <000301cc6ed5$6c964aa0$0565a8c0@uwe> <4E69E292.9000502@gmj.cjb.net> <000d01cc6ed9$c1db8710$0565a8c0@uwe> <4E69F6FF.7020506@gmj.cjb.net> <001801cc6eec$89856620$0565a8c0@uwe> <4E6A0E78.6030800@gmj.cjb.net> <20110911103225.GA27133@laptop-dg.leere.eu> <4E6C9CA4.9080100@gmj.cjb.net> <20110912130237.GA13051@PC211.ikt.de> Message-ID: <4E6E7390.8020709@gmj.cjb.net> Am 12.09.11 15:02, schrieb Dennis Guhl: > Ich habe auch nicht das Gegenteil behauptet. Die Rechnugn sollte nur > verdeutlichen in welchen Dimensionen wir uns bewegen. Denn selbst ein > Promill eines Promilles von 128 Exbibyte wären immer noch 128 > Tebibyte. > > Das zu speichern wird schon langsam machbar, aber darin zu suchen und > die Daten dann auszuliefern ist schon eine ganz andere Welt. Ich bin mir durchaus bewusst, dass 2^64 eine verdammt große Menge ist, aber ich habe auch versucht darzulegen, dass es nicht nötig sein wird, _alle_ Elemente dieser Menge zu erfassen. > Du wirst aber weit mehr einzelne Subnetze haben als es heute überhaupt > einzelne IP-Adressen gibt. Alleine die Massen der Netzbereiche für die > dynamische Einwahl wird schon ein riesiger Datenberg. Sie ist dennoch durch die Anzahl der Internetzugänge beschränkt! Und diese werden sich durch einen bestimmten Präfix charakterisieren lassen. (Wenn man z.B. von den /48-Präfix als "End Site" betrachtet wird es nicht mehr Präfixe geben, als die Anzahl Netzzugänge, die in eine Blacklist aufgenommen werden können. Warum auch?) > Denn glaube nicht, dass eine signifikante Anzahl der Prvider seine > dynamischen Adressbereiche öffentlich benennt. Die wird man alle fein > säuberlich von Hand zusammensuchen müssen, und bis man die in größere > Bereiche aggregieren kann, haben die sich schon drei mal wieder geändert. Entweder er gibt sie Preis oder der Bereich (z.B. laut Whois) landet auf der Blacklist, wenn große Mengen Spam von dort verschickt werden. Sippenhaft also, wie momentan bei IPv4 auch. Dann kann der Provider versuchen für seine "echten" Mailserver einen anderen Präfix zu bekommen oder halt ankündigen: "In diesem Teilbereich des /32 sind die Dialups und hier die legitimen Mailserver." Natürlich wird es große Provider geben, die aufgrund der Menge der User genug Macht haben, solche Praktiken zu umgehen, wie man bei Google, Yahoo, Hotmail oder gerade T-Online sieht. (Die ja trotz Spamversands von den Blacklisten weitgehend verschont bleiben.) >> Wenn ich von momentan 7 Mrd. Erdenbürgern ausgehe und jeder seinen >> eigenen /64-Präfix hätte (zu je 8 Byte Länge wie von Dir dargestellt) >> *und* alle auf der Blacklist stünden, beträgt der Speicherumfang (ohne >> Overhead, Metadaten, etc.): >> >> 8 Byte * 10^7 ? 52 GiB Es muss natürlich 8 Byte * 7 * 10^9 heißen, die 52 GiB sind dennoch korrekt. > 10^7 sind 10 Millionen, was hat das mit 7 Millarden Menschen zu tun? 7 > Mrd. wäre 7 * 10^9. Die korrekte Rechnung wäre also > > 7 * 10^9 Menschen * 8 Byte / 2^20 = 534.06 MiB. ??? 56 Byte * 10^9 / 2^30 = 52.15 GiB > Aber warum glaubst Du, es würden nicht unmengen mehr an /64er Präfixen > benutzt werden als es Erdenbürger gibt? Was soll Spammer davon > abhalten zig Millionen Präfixe zu benutzen? Dann werden halt größere Präfixe geblacklistet, z.B. /48 (halt das was die Enduser bekommen werden). Und ich habe ernsthafte Zweifel, dass die Provider, die nur /56er Präfixe vergeben werden, im gleichen /48 Produktivsysteme betreiben - da sie ja eh ein /32 haben, wie du korrekterweise dargelegt hast. Gruß, Mathias From robtone at ek-muc.de Tue Sep 13 15:17:39 2011 From: robtone at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Tue, 13 Sep 2011 15:17:39 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Policyd-weight und IPv6_RBL generiertfalse-positives In-Reply-To: <201109081625.43658.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <20110903133809.GA22935@rz.ek-muc.de> <201109081625.43658.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <20110913131738.GA3045@rz.ek-muc.de> On Thu, Sep 08, 2011 at 04:25:43PM +0200, Peer Heinlein wrote: > Am Samstag, 3. September 2011, 15:38:10 schrieb Robert Felber: > > > Darueber hinaus waere es nett, wenn ich einen oeffentlich erreichbaren > > IPv6 MX haette, an dem ich Aenderungen an der IPV6-Behandlung testen > > kann. > > > Haben wir hier natürlich, ruf mich an. > Danke, habe jetzt nen sixxs-tunnel/subnet. Sieht so alles schon recht brauchbar aus. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From pkoch at bgc-jena.mpg.de Wed Sep 14 11:34:55 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Dr.Peer-Joachim Koch) Date: Wed, 14 Sep 2011 11:34:55 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein Message-ID: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> Hallo, gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner scriptgesteuert zuzugreifen ? D.h. lesen, verschieben etc. ? procmail geht leider nicht, da die Mails von Hand in den Ordner einsortiert werden. Was für Wege gibt es ? -- Danke und ciao, Peer _________________________________________________________ Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : pkoch.vcf Dateityp : text/x-vcard Dateigröße : 304 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From robtone at ek-muc.de Wed Sep 14 12:25:39 2011 From: robtone at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Wed, 14 Sep 2011 12:25:39 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <20110914102539.GA65384@rz.ek-muc.de> On Wed, Sep 14, 2011 at 11:34:55AM +0200, Dr.Peer-Joachim Koch wrote: > Hallo, > > gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner > scriptgesteuert zuzugreifen ? > D.h. lesen, verschieben etc. ? Ich wuerde da wohl ein Perl-Modul probieren, zB http://search.cpan.org/~plobbes/Mail-IMAPClient/lib/Mail/IMAPClient.pod -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From postfixbuch at puri.jet2web.at Wed Sep 14 12:30:53 2011 From: postfixbuch at puri.jet2web.at (Klemens Puritscher) Date: Wed, 14 Sep 2011 12:30:53 +0200 (CEST) Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Frage_zu_shared_folder_=28cyus=29_b?= =?utf-8?q?zw=2E_imapallgemein?= Message-ID: Dr.Peer-Joachim Koch schrieb: > Hallo, > > gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner > scriptgesteuert zuzugreifen ? > D.h. lesen, verschieben etc. ? Du hast zwar keine Details bekanntgegeben, aber IMO hast du dir die Frage bereits selbst beantwortet: Über IMAP - so wie's ein IMAP-Client eben macht. In Perl (z.B.) gibt's da auch passende Libs dafür... Servus, Klemens From rudi.floren at googlemail.com Wed Sep 14 16:09:19 2011 From: rudi.floren at googlemail.com (Rudi Floren) Date: Wed, 14 Sep 2011 16:09:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imapallgemein In-Reply-To: References: Message-ID: Ich denke er meint ein hook gesteuertes Script welches aktiv wird, nach dem etwas im Ordner gelandet ist. Hier musst du wahrscheinlich auf einen Cronjob zurückgreifen. Am 14.09.2011 12:32 schrieb "Klemens Puritscher" < postfixbuch at puri.jet2web.at>: > > Dr.Peer-Joachim Koch schrieb: >> Hallo, >> >> gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner >> scriptgesteuert zuzugreifen ? >> D.h. lesen, verschieben etc. ? > > Du hast zwar keine Details bekanntgegeben, aber IMO hast du dir die Frage bereits selbst beantwortet: > Über IMAP - so wie's ein IMAP-Client eben macht. > In Perl (z.B.) gibt's da auch passende Libs dafür... > > Servus, > Klemens > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Wed Sep 14 16:17:14 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Wed, 14 Sep 2011 16:17:14 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imapallgemein In-Reply-To: References: Message-ID: <4E70B76A.9060302@gmj.cjb.net> Am 14.09.11 16:09, schrieb Rudi Floren: > Ich denke er meint ein hook gesteuertes Script welches aktiv wird, > nach dem etwas im Ordner gelandet ist. Ich schätze für so etwas würde man eher Sieve benutzen, oder!? Auch wenn ein (Shell-)Skript flexibler und mächtiger ist, dürfte Sieve für solche Aktionen i.d.R. ausreichen. Ciao, Mathias From postfix-user at arcor.de Wed Sep 14 18:16:59 2011 From: postfix-user at arcor.de (andreas hildebrandt) Date: Wed, 14 Sep 2011 18:16:59 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <20110914181659.Horde.YTq3X3l02pxOcNN7iRphToA@mail.ahone.net> Quoting "Dr.Peer-Joachim Koch" : > Hallo, > > gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner > scriptgesteuert zuzugreifen ? > D.h. lesen, verschieben etc. ? > > procmail geht leider nicht, da die Mails von Hand in den > Ordner einsortiert werden. > > Was für Wege gibt es ? > schau Dir doch mal Ruby an http://ruby-doc.org/stdlib/libdoc/net/imap/rdoc/classes/Net/IMAP.html saludos andreas > -- > Danke und ciao, > Peer > _________________________________________________________ > Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie > Dr. Peer-Joachim Koch > Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 > D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Wed Sep 14 18:27:19 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Wed, 14 Sep 2011 18:27:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <20110914181659.Horde.YTq3X3l02pxOcNN7iRphToA@mail.ahone.net> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> <20110914181659.Horde.YTq3X3l02pxOcNN7iRphToA@mail.ahone.net> Message-ID: <4E70D5E7.5080904@gmj.cjb.net> Am 14.09.11 18:16, schrieb andreas hildebrandt: >> Was für Wege gibt es ? Wo wir gerade beim Werben für die Lieblingsskriptsprache sind: http://docs.python.org/library/imaplib.html Gruß, Mathias From robtone at ek-muc.de Wed Sep 14 18:36:02 2011 From: robtone at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Wed, 14 Sep 2011 18:36:02 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <4E70D5E7.5080904@gmj.cjb.net> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> <20110914181659.Horde.YTq3X3l02pxOcNN7iRphToA@mail.ahone.net> <4E70D5E7.5080904@gmj.cjb.net> Message-ID: <20110914163602.GA34284@rz.ek-muc.de> On Wed, Sep 14, 2011 at 06:27:19PM +0200, Mathias Jeschke wrote: > Am 14.09.11 18:16, schrieb andreas hildebrandt: > > >> Was für Wege gibt es ? > > Wo wir gerade beim Werben für die Lieblingsskriptsprache sind: > http://docs.python.org/library/imaplib.html Ich hatte da vorher auch reingeschaut und dann ausgelassen wegen der offen bleibenden Frage: Wie macht man damit ein move/delete? -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From robtone at ek-muc.de Wed Sep 14 18:49:58 2011 From: robtone at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Wed, 14 Sep 2011 18:49:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <20110914163602.GA34284@rz.ek-muc.de> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> <20110914181659.Horde.YTq3X3l02pxOcNN7iRphToA@mail.ahone.net> <4E70D5E7.5080904@gmj.cjb.net> <20110914163602.GA34284@rz.ek-muc.de> Message-ID: <20110914164958.GB34284@rz.ek-muc.de> On Wed, Sep 14, 2011 at 06:36:02PM +0200, Robert Felber wrote: > On Wed, Sep 14, 2011 at 06:27:19PM +0200, Mathias Jeschke wrote: > > Am 14.09.11 18:16, schrieb andreas hildebrandt: > > > > >> Was für Wege gibt es ? > > > > Wo wir gerade beim Werben für die Lieblingsskriptsprache sind: > > http://docs.python.org/library/imaplib.html > > Ich hatte da vorher auch reingeschaut und dann ausgelassen wegen der offen > bleibenden Frage: > Wie macht man damit ein move/delete? Ok, habs: wohl ueber IMAP4.copy und IMAP4.store -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Wed Sep 14 18:53:49 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Wed, 14 Sep 2011 18:53:49 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <20110914164958.GB34284@rz.ek-muc.de> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> <20110914181659.Horde.YTq3X3l02pxOcNN7iRphToA@mail.ahone.net> <4E70D5E7.5080904@gmj.cjb.net> <20110914163602.GA34284@rz.ek-muc.de> <20110914164958.GB34284@rz.ek-muc.de> Message-ID: <4E70DC1D.6000407@gmj.cjb.net> Am 14.09.11 18:49, schrieb Robert Felber: >> Ich hatte da vorher auch reingeschaut und dann ausgelassen wegen der offen >> bleibenden Frage: >> Wie macht man damit ein move/delete? > > Ok, habs: wohl ueber IMAP4.copy und IMAP4.store Bei Stackoverflow wurde es über die uid einer Message bewerkstelligt: http://stackoverflow.com/questions/3527933/move-an-email-in-gmail-with-python-and-imaplib Gruß, Mathias From lists at localguru.de Thu Sep 15 02:00:33 2011 From: lists at localguru.de (Marcus Schopen) Date: Thu, 15 Sep 2011 02:00:33 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <1316044833.1980.6.camel@crabtree> Hallo Peer, Am Mittwoch, den 14.09.2011, 11:34 +0200 schrieb Dr.Peer-Joachim Koch: > Hallo, > > gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner > scriptgesteuert zuzugreifen ? > D.h. lesen, verschieben etc. ? > > procmail geht leider nicht, da die Mails von Hand in den > Ordner einsortiert werden. > > Was für Wege gibt es ? imapfilter ist da sehr flexibel oder sieve. Viele Grüße Marcus From pkoch at bgc-jena.mpg.de Thu Sep 15 10:42:12 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Dr.Peer-Joachim Koch) Date: Thu, 15 Sep 2011 10:42:12 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <1316044833.1980.6.camel@crabtree> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> <1316044833.1980.6.camel@crabtree> Message-ID: <4E71BA64.7070800@bgc-jena.mpg.de> Hallo, es gab ja jetzt jede Menge Vorschläge für Imap-Zugriffe aus allen möglichen Scriptsprachen. Das werde ich mir mal ansehen. Das müsste eigentlich gehen, um die Mails von einem Ordner in einen anderen zu verschieben. Nur um zu lernen: Wie geht das mit Sieve ? Ich dachte sieve wird nur beim zustellen der Mails in das Postfach aktiv und macht dann alles möglich. Wenn jetzt aber ein Nutzer über IMAP mit einem Shared-Folder (oder einfach einer Mailbox) eine Mail verschiebt, macht er doch ein IMAP-copy bzw. move. Da hätte ich gedacht, das sieve nicht mehr mitspielt, oder doch ? Ciao, Peer Am 15.09.2011 02:00, schrieb Marcus Schopen: > Hallo Peer, > > Am Mittwoch, den 14.09.2011, 11:34 +0200 schrieb Dr.Peer-Joachim Koch: >> Hallo, >> >> gibt es eigentlich eine Möglichkeit auf einen Imap-(Unter)Ordner >> scriptgesteuert zuzugreifen ? >> D.h. lesen, verschieben etc. ? >> >> procmail geht leider nicht, da die Mails von Hand in den >> Ordner einsortiert werden. >> >> Was für Wege gibt es ? > > imapfilter ist da sehr flexibel oder sieve. > > Viele Grüße > Marcus > > -- Mit freundlichem Gruß Peer-Joachim Koch _________________________________________________________ Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : pkoch.vcf Dateityp : text/x-vcard Dateigröße : 291 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 4599 bytes Beschreibung: S/MIME Kryptografische Unterschrift URL : From hofmarkus at gmail.com Thu Sep 15 10:49:03 2011 From: hofmarkus at gmail.com (Markus Hofer) Date: Thu, 15 Sep 2011 10:49:03 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-15?q?Mails_verschl=FCsselt_im_File?= =?iso-8859-15?q?system_ablegen?= Message-ID: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden können. Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP oder GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere Möglichkeit die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein anderer. Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? Servus, Markus From bjoern.meier at googlemail.com Thu Sep 15 12:11:30 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Thu, 15 Sep 2011 12:11:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: hi, Am 15. September 2011 10:49 schrieb Markus Hofer : > Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> > Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, > sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden können. > > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP oder GPG > (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. > > Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere Möglichkeit > die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, > sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein anderer. > Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. > > Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche > Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? > > Servus, > Markus > -- vertrauenswürdigt ist so etwas nur, wenn empfänger und absender über die benötigten Schlüsselpaare verfügen und kein dritter. Darum empfinde ich DE-Mail auch nicht vertrauenswürdig. Gruß, Björn From joerg at joergi.ch Thu Sep 15 12:51:20 2011 From: joerg at joergi.ch (=?ISO-8859-1?Q?J=F6rg?= Rohrer) Date: Thu, 15 Sep 2011 12:51:20 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf Message-ID: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> Newbie Frage. Neulich habe ich die Reihenfolge von postgrey und RBL-Check in der main.cf geändert. Das heisst konkret: Ich habe nun postgrey vor rbl weil ich aufgrund eines anderen Beitrages davon ausgegange bin dass Postfix das mail nicht bis zur RBL abfrage weiterreicht wenn es schon an postgrey hängen bleiben sollte. Mache ich da einen Fehler in der Konfig, oder ist das einfach so? Grüsse Jörg ---------- main.cf ---------- canonical_maps = hash:/etc/postfix/canonical transport_maps = hash:/etc/postfix/transport virtual_alias_maps = ldap:/etc/postfix/ldap-virtual.cf, ldap:/etc/postfix/ldap-groups.cf #virtual_alias_maps = hash:/etc/postfix/virtual virtual_alias_domains = hash:/etc/postfix/virtual relocated_maps = hash:/etc/postfix/relocated #transport_maps = hash:/etc/postfix/transport sender_canonical_maps = hash:/etc/postfix/sender_canonical masquerade_exceptions = root masquerade_classes = envelope_sender, header_sender, header_recipient mydomain = joergi.ch myhostname = mail.joergi.ch myorigin = $mydomain program_directory = /usr/lib/postfix inet_interfaces = all masquerade_domains = mydestination = $mydomain, $myhostname, joergi.ch defer_transports = mynetworks_style = host disable_dns_lookups = no relayhost = mailbox_command = mailbox_transport = lmtp:unix:/var/lib/imap/socket/lmtp strict_8bitmime = no disable_mime_output_conversion = no smtpd_sender_restrictions = hash:/etc/postfix/access smtpd_client_restrictions = smtpd_helo_required = no smtpd_helo_restrictions = strict_rfc821_envelopes = no header_checks = pcre:/etc/postfix/header_checks body_checks = pcre:/etc/postfix/body_checks smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks, permit_sasl_authenticated, reject_unauth_destination, reject_unlisted_recipient, check_helo_access hash:/etc/postfix/helo_access, check_client_access hash:/etc/postfix/rbl_override, check_sender_access hash:/etc/postfix/email-allowed, check_policy_service inet:127.0.0.1:10055 reject_rbl_client zen.spamhaus.org, reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net, smtp_sasl_auth_enable = no smtpd_sasl_auth_enable = yes smtpd_use_tls = yes smtp_use_tls = no smtpd_tls_loglevel = 0 smtpd_tls_key_file = /etc/postfix/ssl/mailsrv.pem smtpd_tls_cert_file = /etc/postfix/ssl/mailsrv.pem smtpd_tls_received_header = yes alias_maps = hash:/etc/aliases mailbox_size_limit = 0 message_size_limit = 50240000 ------------------------------------------------------------------------------------ From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 15 13:41:41 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 15 Sep 2011 13:41:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> Message-ID: <20110915114141.GJ30684@charite.de> * Jörg Rohrer : > Newbie Frage. > > Neulich habe ich die Reihenfolge von postgrey und RBL-Check in der > main.cf geändert. Das heisst konkret: Ich habe nun postgrey vor rbl weil > ich aufgrund eines anderen Beitrages davon ausgegange bin dass Postfix > das mail nicht bis zur RBL abfrage weiterreicht wenn es schon an > postgrey hängen bleiben sollte. Jo. > Mache ich da einen Fehler in der Konfig, oder ist das einfach so? Welches Problem hast du denn jetzt? > smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks, > permit_sasl_authenticated, > reject_unauth_destination, > reject_unlisted_recipient, > check_helo_access hash:/etc/postfix/helo_access, > check_client_access hash:/etc/postfix/rbl_override, > check_sender_access hash:/etc/postfix/email-allowed, erst greylisting > check_policy_service inet:127.0.0.1:10055 dann DNSBLs > reject_rbl_client zen.spamhaus.org, > reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net, -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From driessen at fblan.de Thu Sep 15 13:43:48 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Thu, 15 Sep 2011 13:43:48 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> Message-ID: <010301cc739c$bbf43d20$0565a8c0@uwe> > -----Original Message----- > From: postfixbuch-users-bounces at listen.jpberlin.de [mailto:postfixbuch- > users-bounces at listen.jpberlin.de] On Behalf Of Jörg Rohrer > Sent: Thursday, September 15, 2011 12:51 PM > To: postfixbuch-users at listi.jpberlin.de > Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf > > Newbie Frage. > > Neulich habe ich die Reihenfolge von postgrey und RBL-Check in der > main.cf geändert. Das heisst konkret: Ich habe nun postgrey vor rbl weil > ich aufgrund eines anderen Beitrages davon ausgegange bin dass Postfix > das mail nicht bis zur RBL abfrage weiterreicht wenn es schon an > postgrey hängen bleiben sollte. > Mache ich da einen Fehler in der Konfig, oder ist das einfach so? > Das kommt drauf an wie dein Postgrey betrieben wird. Defer if PERMIT (standard) oder POSTGREY_OPTS="--inet=127.0.0.1:10023 --greylist-action=450" Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From michael at nausch.org Thu Sep 15 13:45:04 2011 From: michael at nausch.org (Michael Nausch) Date: Thu, 15 Sep 2011 13:45:04 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: <20110915134504.crvyw991j4k0wk8g@buero.nausch.org> Griasdebou! Quoting Markus Hofer : > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP > oder GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. Genau das bzw. als weitere Variante der asynchronen Verschlüsselung wollte ich gerade noch S/MIME vorschlagen. > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? Mei, was heißt mehr Erfahrung? Für die vertrauliche Kommunikation setzen wir hier auf PGP bzw. S/MIME [1], je naoch Gusto und Möglichkeiten. Alles andere, kannste IMHO knicken, schon gleich mal ePostbrief und/oder DeMail. Pfiade Django -- "Bonnie & Clyde der Postmaster-Szene!" approved by Postfix-God http://wetterstation-pliening.info http://dokuwiki.nausch.org/doku.php/centos:openpgp_beim_mua [1] http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Django -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 3854 bytes Beschreibung: S/MIME krytographische Unterschrift URL : From hans.moser at ofd-z.niedersachsen.de Thu Sep 15 13:46:15 2011 From: hans.moser at ofd-z.niedersachsen.de (Marc Patermann) Date: Thu, 15 Sep 2011 13:46:15 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu shared folder (cyus) bzw. imap allgemein In-Reply-To: <4E71BA64.7070800@bgc-jena.mpg.de> References: <4E70753F.6030204@bgc-jena.mpg.de> <1316044833.1980.6.camel@crabtree> <4E71BA64.7070800@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <4E71E587.90602@ofd-z.niedersachsen.de> Hallo, Dr.Peer-Joachim Koch schrieb (15.09.2011 10:42 Uhr): > es gab ja jetzt jede Menge Vorschläge für Imap-Zugriffe > aus allen möglichen Scriptsprachen. > Das werde ich mir mal ansehen. Das müsste eigentlich gehen, > um die Mails von einem Ordner in einen anderen zu verschieben. Ja. Das folgende rudimentäre Python-Skript verschiebt Mails mit einem bestimmten Betreff in einen anderen Ordner: #!/usr/bin/python from imaplib import * server = IMAP4("servername") server.login("user","pw") mboxes = server.list() r = server.select("INBOX.SPAM") r, data = server.search(None,'(Header X-Spam-Flag \"YES\")') liste = data[0].split(" ") to = "INBOX.bla" for msg in liste: server.copy(msg,to) server.store(msg,'FLAGS', '(\Deleted)') server.expunge() server.close() > Nur um zu lernen: Wie geht das mit Sieve ? > Ich dachte sieve wird nur beim zustellen der Mails in das Postfach > aktiv und macht dann alles möglich. Wenn jetzt aber ein Nutzer über IMAP > mit einem Shared-Folder (oder einfach einer Mailbox) eine Mail > verschiebt, macht er doch ein IMAP-copy bzw. move. Da hätte ich gedacht, > das sieve nicht mehr mitspielt, oder doch ? Wenn ich mich nicht täusche, dann wird Sieve nur bei der Einlieferung in die Mailbox aufgerufen und nicht bei Veränderungen an der Mailbox über IMAP, genau. (Sonst würde es wohlmöglich Vacation-Meldungen geben können, wenn eine Mail zurück in den Posteingang kopiert wird, das wäre ziemlich blöd.) Marc From joerg at joergi.ch Thu Sep 15 14:06:51 2011 From: joerg at joergi.ch (=?ISO-8859-1?Q?J=F6rg?= Rohrer) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:06:51 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <010301cc739c$bbf43d20$0565a8c0@uwe> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <010301cc739c$bbf43d20$0565a8c0@uwe> Message-ID: <1316088411.3379.18.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> On Thu, 2011-09-15 at 13:43 +0200, Driessen wrote: > > -----Original Message----- > > From: postfixbuch-users-bounces at listen.jpberlin.de [mailto:postfixbuch- > > users-bounces at listen.jpberlin.de] On Behalf Of Jörg Rohrer > > Sent: Thursday, September 15, 2011 12:51 PM > > To: postfixbuch-users at listi.jpberlin.de > > Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf > > > > Newbie Frage. > > > > Neulich habe ich die Reihenfolge von postgrey und RBL-Check in der > > main.cf geändert. Das heisst konkret: Ich habe nun postgrey vor rbl weil > > ich aufgrund eines anderen Beitrages davon ausgegange bin dass Postfix > > das mail nicht bis zur RBL abfrage weiterreicht wenn es schon an > > postgrey hängen bleiben sollte. > > Mache ich da einen Fehler in der Konfig, oder ist das einfach so? > > > > Das kommt drauf an wie dein Postgrey betrieben wird. > > Defer if PERMIT (standard) > oder > > POSTGREY_OPTS="--inet=127.0.0.1:10023 --greylist-action=450" > > > Mit freundlichen Grüßen > > Drießen > > -- > Software & Computer > Uwe Drießen > Lembergstraße 33 > 67824 Feilbingert > Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 > > Probier ich gleich mal mit dem 450iger. Leider ist das bei meiner opensuse so eine sache mit der postgrey konfig in der /etc/sysconfig/ Aber mal schauen. Grüsse Jörg From joerg at joergi.ch Thu Sep 15 13:50:26 2011 From: joerg at joergi.ch (=?ISO-8859-1?Q?J=F6rg?= Rohrer) Date: Thu, 15 Sep 2011 13:50:26 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <20110915114141.GJ30684@charite.de> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <20110915114141.GJ30684@charite.de> Message-ID: <1316087426.3379.14.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> On Thu, 2011-09-15 at 13:41 +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > * Jörg Rohrer : > > Newbie Frage. > > > > Neulich habe ich die Reihenfolge von postgrey und RBL-Check in der > > main.cf geändert. Das heisst konkret: Ich habe nun postgrey vor rbl weil > > ich aufgrund eines anderen Beitrages davon ausgegange bin dass Postfix > > das mail nicht bis zur RBL abfrage weiterreicht wenn es schon an > > postgrey hängen bleiben sollte. > > Jo. > > > Mache ich da einen Fehler in der Konfig, oder ist das einfach so? > > Welches Problem hast du denn jetzt? > > > smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks, > > permit_sasl_authenticated, > > reject_unauth_destination, > > reject_unlisted_recipient, > > check_helo_access hash:/etc/postfix/helo_access, > > check_client_access hash:/etc/postfix/rbl_override, > > check_sender_access hash:/etc/postfix/email-allowed, > erst greylisting > > check_policy_service inet:127.0.0.1:10055 > dann DNSBLs > > reject_rbl_client zen.spamhaus.org, > > reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net, > > -- > Ralf Hildebrandt > Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk > Charité - Universitätsmedizin Berlin > Campus Benjamin Franklin > Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin > Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 > ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de > Mein problem ist, dass die besagten mails erst von der RBL abfrage geblockt werden. Obwohl greylisting auch anschlägt. Siehe logauszug- ------------------ Sep 15 13:13:46 alpha postfix/smtpd[26377]: warning: 178.234.184.76: hostname X76.bbn07-184.lipetsk.ru verification failed: Name or service not known Sep 15 13:13:46 alpha postfix/smtpd[26377]: connect from unknown[178.234.184.76] Sep 15 13:13:47 alpha postgrey[2925]: action=greylist, reason=new, client_name=unknown, client_address=178.234.184.76, sender=Giovanni at acdjardimdaserra.org, recipient=joergi at joergi.ch Sep 15 13:13:47 alpha postfix/smtpd[26377]: NOQUEUE: reject: RCPT from unknown[178.234.184.76]: 554 5.7.1 Service unavailable; Client host [178.234.184.76] blocked using zen.spamhaus.org; http://www.sp.org/query/bl?ip=178.234.184.76; from= to= proto=SMTP helo= Sep 15 13:13:48 alpha postgrey[2925]: action=greylist, reason=new, client_name=unknown, client_address=178.234.184.76, sender=Giovanni at acdjardimdaserra.org, recipient=cod4 at joergi.ch Sep 15 13:13:48 alpha postfix/smtpd[26377]: NOQUEUE: reject: RCPT from unknown[178.234.184.76]: 554 5.7.1 Service unavailable; Client host [178.234.184.76] blocked using zen.spamhaus.org; http://www.sp.org/query/bl?ip=178.234.184.76; from= to= proto=SMTP helo= Sep 15 13:13:48 alpha postfix/smtpd[26377]: lost connection after RCPT from unknown[178.234.184.76] Sep 15 13:13:48 alpha postfix/smtpd[26377]: disconnect from unknown[178.234.184.76] From dominik at storck.net Thu Sep 15 14:00:27 2011 From: dominik at storck.net (Dominik Storck) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:00:27 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: <4E71E8DB.6090006@storck.net> Hi, benutzen seit Jahren GnuPG in Kombination mit Enigmail für den Thunderbird, was die Benutzung ungemein erleichtert. Nachrichten sind End-To-End verschlüsselt und somit nur vom Inhaber des zugehörigen privaten Schlüssels nebst Passphrase zu lesen. Falls nötig, kann man parallel auch einen Webmailer, z.B. Squirrelmail einsetzen, für den gibt es ein passables Plugin, welches die Ver-/Entschlüsselung und Schlüsselverwaltung einigermaßen komfortabel macht. Ausgeschlossen bei dem Verfahren sind dann allerdings Smartphone-Nutzer, weil m.W. weder für iPhone noch Android entsprechende Addons bzw. Mailclients fehlen (ich will jetzt von mit irgendwelchen Tricksereien wie Jailbreaks für's iPhone und Kommandozeilen-Utilities sprechen, sondern rede für von normalen Anwendern handhabbaren Lösungen...) Gruß Dominik Am 15.09.2011 10:49, schrieb Markus Hofer: > Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> > Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, > sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden > können. > > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP oder > GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. > > Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere > Möglichkeit die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, > sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein > anderer. Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. > > Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche > Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? > > Servus, > Markus From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 15 14:26:56 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:26:56 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <1316087426.3379.14.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <20110915114141.GJ30684@charite.de> <1316087426.3379.14.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> Message-ID: <20110915122655.GR30684@charite.de> * Jörg Rohrer : > Mein problem ist, dass die besagten mails erst von der RBL abfrage > geblockt werden. Obwohl greylisting auch anschlägt. Siehe logauszug- Naja, das kann halt passierten wenn ein Client greylisting überwindet. Gibt's halt. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From pkoch at bgc-jena.mpg.de Thu Sep 15 12:04:13 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Dr.Peer-Joachim Koch) Date: Thu, 15 Sep 2011 12:04:13 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: <4E71CD9D.9070409@bgc-jena.mpg.de> Hallo, das sauberste wäre auf beiden Seiten mit Zertifikaten zu arbeiten und die Mail zu verschlüsseln. Was dann im Dateisystem liegt ist zwar noch eine "normale" Mail, aber der Inhalt der Mail ist mit dem Public_key des Empfängers verschlüsselt und kann nur mit dem privatkey entschlüsselt werden. Das setzt aber voraus, das beide Seiten Zertifikate haben und auch damit vernünftig umgehen (nicht verlieren, mit PW schützen, ...) ... Aber jedes System hat Schwachstellen bzw. bereitet Aufwand. Sicherheit ohne Aufwand geht nicht - die Frage ist, wie viel man investieren will. Am 15.09.2011 10:49, schrieb Markus Hofer: > Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> > Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, > sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden können. > > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP oder > GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. > > Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere > Möglichkeit die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, > sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein anderer. > Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. > > Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche > Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? > > Servus, > Markus -- Mit freundlichem Gruß Peer-Joachim Koch _________________________________________________________ Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : pkoch.vcf Dateityp : text/x-vcard Dateigröße : 291 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 4599 bytes Beschreibung: S/MIME Kryptografische Unterschrift URL : From joerg at joergi.ch Thu Sep 15 14:40:00 2011 From: joerg at joergi.ch (=?ISO-8859-1?Q?J=F6rg?= Rohrer) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:40:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <20110915122655.GR30684@charite.de> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <20110915114141.GJ30684@charite.de> <1316087426.3379.14.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <20110915122655.GR30684@charite.de> Message-ID: <1316090400.3379.21.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> On Thu, 2011-09-15 at 14:26 +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > * Jörg Rohrer : > > > Mein problem ist, dass die besagten mails erst von der RBL abfrage > > geblockt werden. Obwohl greylisting auch anschlägt. Siehe logauszug- > > Naja, das kann halt passierten wenn ein Client greylisting überwindet. > Gibt's halt. > > -- > Ralf Hildebrandt > Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk > Charité - Universitätsmedizin Berlin > Campus Benjamin Franklin > Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin > Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 > ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de > Bei "reason=new" sollte der Client doch das Greylisting noch nicht überwunden haben. Oder? Gruss Jörg From lists at puersten.de Thu Sep 15 14:32:29 2011 From: lists at puersten.de (=?ISO-8859-1?Q?Oliver_P=FCrsten?=) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:32:29 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> Message-ID: <4E71F05D.2030708@puersten.de> Am 12.09.2011 21:40, schrieb Helmut Schneider: > Ralf Hildebrandt wrote: > >> * Werner Flamme: >> >>> sogar Heise warnt die Leute schon :-) >>> >>> >>> >>> Ob T-Dingens jetzt wach wird? >> >> Heute mittag waren die schon wieder delisted. > > Hat wohl nicht lange angehalten... :( > Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei Spamcop gelistet. T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim Empfänger whitelisten lassen. Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? -- Gruß, Oliver From atann at alphasrv.net Thu Sep 15 14:30:32 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:30:32 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <1316088411.3379.18.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <010301cc739c$bbf43d20$0565a8c0@uwe> <1316088411.3379.18.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> Message-ID: <201109151430.33162@inter.netz> Jörg Rohrer, Donnerstag, 15. September 2011: > Probier ich gleich mal mit dem 450iger. Leider ist das bei meiner > opensuse so eine sache mit der postgrey konfig in der /etc/sysconfig/ > Aber mal schauen. In der Tat. Da hat vor längerer Zeit auch Peer mal was geschrieben. IIRC war es so, daß man keine Leerzeichen benutzen durfte. Bei mir steht da etwas wie POSTGREY_EXTRA_OPTIONS="--auto-whitelist-clients --greylist-text You_are_greylisted._Try_again_later._(%s). --greylist-action=450 --auto-whitelist-clients --delay=300 --max-age=120" Alles in einer Zeile natürlich. -- Andre Tann From r.felber at ek-muc.de Thu Sep 15 14:39:55 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:39:55 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <20110915122655.GR30684@charite.de> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <20110915114141.GJ30684@charite.de> <1316087426.3379.14.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <20110915122655.GR30684@charite.de> Message-ID: <20110915123955.GA38731@rz.ek-muc.de> On Thu, Sep 15, 2011 at 02:26:56PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > * Jörg Rohrer : > > > Mein problem ist, dass die besagten mails erst von der RBL abfrage > > geblockt werden. Obwohl greylisting auch anschlägt. Siehe logauszug- > > Naja, das kann halt passierten wenn ein Client greylisting überwindet. > Gibt's halt. postgrey wird per default mit defer_if_permit ausgeliefert. Der gibt also erst dann einen Defer, wenn alle nachfolgenden Pruefungen in der Sitzung zu einem Annehmen des Clients fuehren. Und somit werden permanent die RBLs abgefragt, egal ob postgrey vorher lief. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From p at state-of-mind.de Thu Sep 15 14:40:09 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:40:09 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_verschl=C3=BCsselt_im_Filesys?= =?utf-8?q?tem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> * Markus Hofer : > Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> > Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, > sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden können. Nein. Ein Admin hat auf einem UNIX-System in nahezu allen Fällen volle Zugriffsrechte. Du kannst das Filesystem verschlüsseln, aber dann muss es beim mounten entschlüsselt werden, damit die Applikation (Dovecot) die Daten im decrypteten FS nutzen kann. Du kannst jede Mail selbst verschlüsseln, aber wenn die Applikation den Schlüssel für den Zugriff auf die Daten hat, dann kann der Admin sich den Schlüssel beschaffen und hat damit Zugriff. Sensible Daten kannst du nur vor Dritten verbergen, wenn _allein_ die beiden Kommunikationsparteien Zugriff auf die Schlüssel/Kennwörter haben. > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP > oder GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. Wieso nicht auch S/MIME? Das kann nahezu jeder MUA out of the box und es ist, weil nativ implementiert, meistens sehr einfach für Endanwender zu nutzen. > Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere > Möglichkeit die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, > sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein > anderer. Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. Nein. > Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche > Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? Nein. > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? Ja. :) p at rick -- Postfix - Einrichtung, Betrieb und Wartung saslfinger (debugging SMTP AUTH): -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/x-pkcs7-signature Dateigröße : 3603 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From p at state-of-mind.de Thu Sep 15 14:40:09 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:40:09 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_verschl=C3=BCsselt_im_Filesys?= =?utf-8?q?tem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> * Markus Hofer : > Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> > Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, > sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden können. Nein. Ein Admin hat auf einem UNIX-System in nahezu allen Fällen volle Zugriffsrechte. Du kannst das Filesystem verschlüsseln, aber dann muss es beim mounten entschlüsselt werden, damit die Applikation (Dovecot) die Daten im decrypteten FS nutzen kann. Du kannst jede Mail selbst verschlüsseln, aber wenn die Applikation den Schlüssel für den Zugriff auf die Daten hat, dann kann der Admin sich den Schlüssel beschaffen und hat damit Zugriff. Sensible Daten kannst du nur vor Dritten verbergen, wenn _allein_ die beiden Kommunikationsparteien Zugriff auf die Schlüssel/Kennwörter haben. > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP > oder GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. Wieso nicht auch S/MIME? Das kann nahezu jeder MUA out of the box und es ist, weil nativ implementiert, meistens sehr einfach für Endanwender zu nutzen. > Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere > Möglichkeit die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, > sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein > anderer. Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. Nein. > Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche > Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? Nein. > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? Ja. :) p at rick -- Postfix - Einrichtung, Betrieb und Wartung saslfinger (debugging SMTP AUTH): -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/x-pkcs7-signature Dateigröße : 3603 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 15 14:50:54 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:50:54 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <4E71F05D.2030708@puersten.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: <20110915125054.GS30684@charite.de> * Oliver Pürsten : > Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? > So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei > Spamcop gelistet. > > T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim Empfänger > whitelisten lassen. > > Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? Bis jetzt nicht. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From p at state-of-mind.de Thu Sep 15 14:52:29 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:52:29 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <4E71F05D.2030708@puersten.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: <20110915125229.GE32313@state-of-mind.de> * Oliver Pürsten : > Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? > So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei > Spamcop gelistet. > > T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim Empfänger > whitelisten lassen. ?Aus unseren Netzwerk werden Straftaten begangen. Bitte dulden sie das.? Genau! Mir war eh gerade langweilig ? > Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? Nein. Wenn kein Spam versendet wird, kann es auch keinen geben. Spam aus dem eigenen Netzwerk ist nicht mehr das Problem anderer Leute. Die Zeit haben wir zum Glück hinter uns. Stillschweigeabkommen a la ?Wenn Du meinen Spam annimmst, nehme ich auch Deinen an.? sind auch am Ziel vorbei. p at rick > > -- > Gruß, Oliver > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users -- state of mind () http://www.state-of-mind.de Franziskanerstraße 15 Telefon +49 89 3090 4664 81669 München Telefax +49 89 3090 4666 Amtsgericht München Partnerschaftsregister PR 563 From postfix-list at novuage.de Thu Sep 15 14:52:58 2011 From: postfix-list at novuage.de (Sascha Peters) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:52:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <20110915125054.GS30684@charite.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> <20110915125054.GS30684@charite.de> Message-ID: <4E71F52A.3020906@novuage.de> Am 15.09.2011 14:50, schrieb Ralf Hildebrandt: > * Oliver Pürsten: > >> Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? >> So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei >> Spamcop gelistet. >> >> T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim Empfänger >> whitelisten lassen. >> >> Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? > > Bis jetzt nicht. Wo bekommt man im Fall der Fälle denn die komplette Liste her? Oder würdet Ihr dann nur die "aktuell" gelisteten übernehmen... Sagt die Telekom denn den Kunden auch welche es sind??? Gruß Sascha From bjoern.meier at googlemail.com Thu Sep 15 14:53:24 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:53:24 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <4E71F05D.2030708@puersten.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: hi, Am 15. September 2011 14:32 schrieb Oliver Pürsten : > Am 12.09.2011 21:40, schrieb Helmut Schneider: >> >> Ralf Hildebrandt wrote: >> >>> * Werner Flamme: >>> >>>> sogar Heise warnt die Leute schon :-) >>>> >>>> >>>> >>>> Ob T-Dingens jetzt wach wird? >>> >>> Heute mittag waren die schon wieder delisted. >> >> Hat wohl nicht lange angehalten... :( >> > > Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? Wir haben jetzt auf spamcop verzichtet. Gruß, Björn From ralf.prengel at rprengel.de Thu Sep 15 14:35:11 2011 From: ralf.prengel at rprengel.de (Ralf Prengel) Date: Thu, 15 Sep 2011 14:35:11 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] off Topic : apple Lion Mailserver Message-ID: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> Hallo, komplett off-topic aber hat jemand mit dem Teil Erfahrung? Ich muss im privaten Umfeld ggf. helfen das Teil für 5 User einzubinden. Das Teil muss nicht viel können sollte aber stabil laufen. Gruß From michael at nausch.org Thu Sep 15 15:03:11 2011 From: michael at nausch.org (Michael Nausch) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:03:11 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> Message-ID: <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> Griasde Patrick! Quoting Patrick Ben Koetter

: > Wieso nicht auch S/MIME? Das kann nahezu jeder MUA out of the box und es ist, > weil nativ implementiert, meistens sehr einfach für Endanwender zu nutzen. Mal eine ketzerische Frage an Dich von mir: "wenn das angeblich so einfach zu nutzen ist", warum nutzt es dann kaum einer? Nach meiner Theorie und den Erfahrungen aus der Praxis sieht es nunmal so aus, dass man dennoch erst einmal verstanden haben muss, was asynchrone Verschlüsselung bedeutet, was ein CSR, was man mit den zwei Schlüssel überhaupt machen kann/darf und wie man mit einem Rückrufzertifikat umgehen sollte. Pfiade Django -- "Bonnie & Clyde der Postmaster-Szene!" approved by Postfix-God http://wetterstation-pliening.info http://dokuwiki.nausch.org http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Django -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : nicht verfügbar Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 189 bytes Beschreibung: Digitale PGP-Unterschrift URL : From joerg at joergi.ch Thu Sep 15 15:05:47 2011 From: joerg at joergi.ch (=?ISO-8859-1?Q?J=F6rg?= Rohrer) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:05:47 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] RBL und Postgrey Reihenfolge in der main.cf In-Reply-To: <201109151430.33162@inter.netz> References: <1316083880.3379.10.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <010301cc739c$bbf43d20$0565a8c0@uwe> <1316088411.3379.18.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> <201109151430.33162@inter.netz> Message-ID: <1316091947.3379.23.camel@linux-bf6y.cablecom.ch> On Thu, 2011-09-15 at 14:30 +0200, Andre Tann wrote: > Jörg Rohrer, Donnerstag, 15. September 2011: > > > Probier ich gleich mal mit dem 450iger. Leider ist das bei meiner > > opensuse so eine sache mit der postgrey konfig in der /etc/sysconfig/ > > Aber mal schauen. > > In der Tat. Da hat vor längerer Zeit auch Peer mal was geschrieben. IIRC > war es so, daß man keine Leerzeichen benutzen durfte. Bei mir steht da > etwas wie > > POSTGREY_EXTRA_OPTIONS="--auto-whitelist-clients --greylist-text > You_are_greylisted._Try_again_later._(%s). > --greylist-action=450 --auto-whitelist-clients --delay=300 > --max-age=120" > > Alles in einer Zeile natürlich. > > -- > Andre Tann > Ich hab nun den 450iger direkt ins postgrey file reingehauen. Jetzt mal warten. Danke euch Jörg From lists at puersten.de Thu Sep 15 15:12:30 2011 From: lists at puersten.de (=?UTF-8?B?T2xpdmVyIFDDvHJzdGVu?=) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:12:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <20110915125229.GE32313@state-of-mind.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> <20110915125229.GE32313@state-of-mind.de> Message-ID: <4E71F9BE.3070505@puersten.de> Am 15.09.2011 14:52, schrieb Patrick Ben Koetter: > * Oliver Pürsten: >> Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? >> So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei >> Spamcop gelistet. >> >> T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim Empfänger >> whitelisten lassen. > > ?Aus unseren Netzwerk werden Straftaten begangen. Bitte dulden sie das.? > Genau! Mir war eh gerade langweilig ? > >> Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? > > Nein. Wenn kein Spam versendet wird, kann es auch keinen geben. Spam aus dem > eigenen Netzwerk ist nicht mehr das Problem anderer Leute. Die Zeit haben wir > zum Glück hinter uns. Stillschweigeabkommen a la ?Wenn Du meinen Spam > annimmst, nehme ich auch Deinen an.? sind auch am Ziel vorbei. > > p at rick :-D genau meine Meinung! Du sprichst mir aus der Seele... War nur mal neugierig wie der Rest so mit umgeht. -- Gruß, Oliver From p at state-of-mind.de Thu Sep 15 15:12:19 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:12:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_verschl=C3=BCsselt_im_Filesys?= =?utf-8?q?tem_ablegen?= In-Reply-To: <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> Message-ID: <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> * Michael Nausch : > Griasde Patrick! > > Quoting Patrick Ben Koetter

: > > >Wieso nicht auch S/MIME? Das kann nahezu jeder MUA out of the box und es ist, > >weil nativ implementiert, meistens sehr einfach für Endanwender zu nutzen. > > Mal eine ketzerische Frage an Dich von mir: "wenn das angeblich so > einfach zu nutzen ist", warum nutzt es dann kaum einer? Weil es im Gegensatz zu GPG Geld kostet, die Zertifikate zu signieren und weil die CAs - meiner Meinung nach - als Monopolisten auf dem Markt einen nicht nachvollziehbaren Betrag dafür verlangen. > Nach meiner Theorie und den Erfahrungen aus der Praxis sieht es > nunmal so aus, dass man dennoch erst einmal verstanden haben muss, > was asynchrone Verschlüsselung bedeutet, was ein CSR, was man mit > den zwei Schlüssel überhaupt machen kann/darf und wie man mit einem > Rückrufzertifikat umgehen sollte. Wieso? Das ist Technik. End-User wollen Sicherheit. Technik ist für Admins. p at rick -- state of mind () http://www.state-of-mind.de Franziskanerstraße 15 Telefon +49 89 3090 4664 81669 München Telefax +49 89 3090 4666 Amtsgericht München Partnerschaftsregister PR 563 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : signature.asc Dateityp : application/pgp-signature Dateigröße : 316 bytes Beschreibung: Digital signature URL : From petry at cypy.de Thu Sep 15 15:14:48 2011 From: petry at cypy.de (Ralf Petry) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:14:48 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] off Topic : apple Lion Mailserver In-Reply-To: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> References: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> Message-ID: <4E71FA48.5000302@pymac.sredzki23.local> hy, bei mir läuft n snow leopard server, war recht einfach aufzusetzen... es gibt da n hervorragend kleines büchlein zum schlanken preis, das deine diesbezügl. fragen vermutlich ausreichend bedient: guggst du bsw. hier: Mac OS X Server 10.6 (o'reilly) 978-3-89721-971-7 EUR29.90 grusz, ralf. Am 15.09.2011 14:35, schrieb Ralf Prengel: > Hallo, > > komplett off-topic aber hat jemand mit dem Teil Erfahrung? > Ich muss im privaten Umfeld ggf. helfen das Teil für 5 User einzubinden. > Das Teil muss nicht viel können sollte aber stabil laufen. > > Gruß From hans.moser at ofd-z.niedersachsen.de Thu Sep 15 15:13:51 2011 From: hans.moser at ofd-z.niedersachsen.de (Marc Patermann) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:13:51 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] off Topic : apple Lion Mailserver In-Reply-To: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> References: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> Message-ID: <4E71FA0F.3080008@ofd-z.niedersachsen.de> Hallo Ralf, Ralf Prengel schrieb (15.09.2011 14:35 Uhr): > komplett off-topic aber hat jemand mit dem Teil Erfahrung? > Ich muss im privaten Umfeld ggf. helfen das Teil für 5 User einzubinden. > Das Teil muss nicht viel können sollte aber stabil laufen. http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2011/19/182_kiosk Wenn ich mich richtig erinnere, sind da Postfix und Dovecot drauf. Also das, was hier eh immer diskutiert wird. ;) Marc From driessen at fblan.de Thu Sep 15 15:45:18 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Thu, 15 Sep 2011 15:45:18 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: <4E71F05D.2030708@puersten.de> References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: <013701cc73ad$b52ddd00$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Oliver Pürsten > Am 12.09.2011 21:40, schrieb Helmut Schneider: > > Ralf Hildebrandt wrote: > > > >> * Werner Flamme: > >> > >>> sogar Heise warnt die Leute schon :-) > >>> > >>> > >>> > >>> Ob T-Dingens jetzt wach wird? > >> > >> Heute mittag waren die schon wieder delisted. > > > > Hat wohl nicht lange angehalten... :( > > > > Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? > So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei > Spamcop gelistet. > > T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim Empfänger > whitelisten lassen. > > Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? > Ich bin vielleicht zu heiß gebadet worden aber mit dem Klammersack hat man nicht gepudert. Wenn T-Online seine Server nicht sauber hält ist das deren Problem ein Whitelisting kommt nicht in Frage für Server Betreiber die Ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und in der Technik noch Jahrzehnten hinter der aktuellen Entwicklung hängen. Und ich gehe hier bestimmt nicht sehenden Auges in die Gefahr damit unter umständen massenweise spam einzufangen. Wer bei T-Online seine Seite hostet tut das in der Regel mit dem Wissen das er auf Probleme stößt (wer Sparbrötchen ist muß auch mit so was leben) Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From michael at nausch.org Thu Sep 15 16:02:07 2011 From: michael at nausch.org (Michael Nausch) Date: Thu, 15 Sep 2011 16:02:07 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> Message-ID: <20110915160207.8iwsuhe50k48ccw4@buero.nausch.org> Ahoi! Quoting Patrick Ben Koetter

: > Weil es im Gegensatz zu GPG Geld kostet, die Zertifikate zu signieren ... O.K., es muss ja nicht unbedingt etwas extra kosten. Je nach Anwendungsfall und der Anzahl der Kommunikationspartner kann man ja immer noch auf self-signed oder CAcert zurückgreifen. > Wieso? Das ist Technik. End-User wollen Sicherheit. Technik ist für Admins. Na, ganz einfach, weil es meine Erfahrungswerte mit den Thema sind. Klar, ich gebe Dir Recht, das ist natürlich Technik. Aber leider Gottes stossen da selbst ausgewachsene ITler an ihre Grenzen, wenn mal ein Zertifikat ausläuft, zurückgezogen werden muss, oder schlichtweg nur ein Zertifikat von einem Rechner auf den anderen "verschoben" werden soll. Wenn man nicht kapiert hat, was ein private-key, ein Zertifikat und eine CA sind, dann ist es zu 99% sehr schnell zappenduster. Ein gewissen Maß am Grundverständnis zu den Themen der asynchronen Verschlüsselung sollte man, nein muss, man sich schon aneignen. Sonst macht das auf Dauer keinen Spaß. Und ob Enduser wirklich Sicherheit wollen, da könnten wir sicherlich trefflichst "streiten". Wenn ich mir z.B. alle "Händiestreichler" und "Tablettstreichler" so ansehe, dann frage ich mich schon was da mehr zieht. Die geile App-zum-was-weiss-ich-tun oder eben eine vernünftige Zertifikats- und Schlüsselverwaltung, Nutzung des GPF CryptoKeys und Nutzung eines entsprechenden MUAs mit S/MIME und PGP-Unterstützung. Pfiade Django -- "Bonnie & Clyde der Postmaster-Szene!" approved by Postfix-God http://wetterstation-pliening.info http://dokuwiki.nausch.org http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Django -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 3854 bytes Beschreibung: S/MIME krytographische Unterschrift URL : From mailinglists at ganshorn.info Thu Sep 15 17:50:21 2011 From: mailinglists at ganshorn.info (Eugen Ganshorn) Date: Thu, 15 Sep 2011 17:50:21 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E71E8DB.6090006@storck.net> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <4E71E8DB.6090006@storck.net> Message-ID: <4E721EBD.1070807@ganshorn.info> Hi, Am 15.09.2011 14:00, schrieb Dominik Storck: > Ausgeschlossen bei dem Verfahren sind dann allerdings Smartphone-Nutzer, > weil m.W. weder für iPhone noch > Android entsprechende Addons bzw. Mailclients fehlen (ich will jetzt von > mit irgendwelchen Tricksereien > wie Jailbreaks für's iPhone und Kommandozeilen-Utilities sprechen, > sondern rede für von normalen Anwendern > handhabbaren Lösungen...) K9-Mail bietet dies von Haus aus. Sogar Komfortabel, vergleichbar mit Enigmail. Allerdings weiß ich nicht, ob es die App auch fürs iPhone gibt. Nutze sie mit Android. From p at state-of-mind.de Thu Sep 15 19:01:22 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Thu, 15 Sep 2011 19:01:22 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_verschl=C3=BCsselt_im_Filesys?= =?utf-8?q?tem_ablegen?= In-Reply-To: <20110915160207.8iwsuhe50k48ccw4@buero.nausch.org> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> <20110915160207.8iwsuhe50k48ccw4@buero.nausch.org> Message-ID: <20110915170121.GB20595@state-of-mind.de> Servus! * Michael Nausch : > Quoting Patrick Ben Koetter

: > > >Weil es im Gegensatz zu GPG Geld kostet, die Zertifikate zu signieren ... > > O.K., es muss ja nicht unbedingt etwas extra kosten. Je nach > Anwendungsfall und der Anzahl der Kommunikationspartner kann man ja > immer noch auf self-signed oder CAcert zurückgreifen. Stimmt. Im vorliegenden Fall halte ich das aber eher für ungeeignet. > >Wieso? Das ist Technik. End-User wollen Sicherheit. Technik ist für Admins. > > Na, ganz einfach, weil es meine Erfahrungswerte mit den Thema sind. > Klar, ich gebe Dir Recht, das ist natürlich Technik. Aber leider > Gottes stossen da selbst ausgewachsene ITler an ihre Grenzen, wenn > mal ein Zertifikat ausläuft, zurückgezogen werden muss, oder > schlichtweg nur ein Zertifikat von einem Rechner auf den anderen > "verschoben" werden soll. Wenn man nicht kapiert hat, was ein > private-key, ein Zertifikat und eine CA sind, dann ist es zu 99% > sehr schnell zappenduster. Stimmt. Ist aber ein Admin-Thema. > Ein gewissen Maß am Grundverständnis zu den Themen der asynchronen > Verschlüsselung sollte man, nein muss, man sich schon aneignen. > Sonst macht das auf Dauer keinen Spaß. Zumindest nicht denen, die supporten sollen? ;) > Und ob Enduser wirklich Sicherheit wollen, da könnten wir sicherlich > trefflichst "streiten". Wenn ich mir z.B. alle "Händiestreichler" > und "Tablettstreichler" so ansehe, dann frage ich mich schon was da > mehr zieht. Die geile App-zum-was-weiss-ich-tun oder eben eine > vernünftige Zertifikats- und Schlüsselverwaltung, Nutzung des GPF > CryptoKeys und Nutzung eines entsprechenden MUAs mit S/MIME und > PGP-Unterstützung. Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass wir - Admins - mit Computern der Computer wegen arbeiten und die Anwender Computer nutzen, um etwas anders zu erreichen. Für sie sind Computer Mittel zum Zweck. Und wenn ein bestimmter Computer dazu dient die Usability zu erhöhen UND gleichzeitig noch das Selbstbild der Eleganz und Geschmeidigkeit zu spiegeln umso besser. Da sind uns Admins wichtige Eigenschaften wie Sicherheit nebenrangig. Aber wenn alles zusammenkäme, nachad war des a gmaade Wiesn ;) Pfaide da Pät -- state of mind () http://www.state-of-mind.de Franziskanerstraße 15 Telefon +49 89 3090 4664 81669 München Telefax +49 89 3090 4666 Amtsgericht München Partnerschaftsregister PR 563 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/x-pkcs7-signature Dateigröße : 3603 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From jumper99 at gmx.de Thu Sep 15 23:02:07 2011 From: jumper99 at gmx.de (Helmut Schneider) Date: Thu, 15 Sep 2011 21:02:07 +0000 (UTC) Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: Oliver Pürsten wrote: > Am 12.09.2011 21:40, schrieb Helmut Schneider: > > Ralf Hildebrandt wrote: > > > >> * Werner Flamme: > > > > >>> sogar Heise warnt die Leute schon :-) > > > > > >>> > > > > > >>> Ob T-Dingens jetzt wach wird? > > > > >> Heute mittag waren die schon wieder delisted. > > > > Hat wohl nicht lange angehalten... :( > > Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? > So wie ich das sehe sind momentan immer noch 9 Server von T-Online bei > Spamcop gelistet. Aussitzen. > T-Online scheint seinen Kunden ja zu sagen Sie sollten sich beim > Empfänger whitelisten lassen. Iss'klar. > Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? Nein. Ich bin selber "geschädigt", da ich privat die T-Online Relays verwende. Allerdings hab ich abuse@ am 17.06. darauf hingeweisen, dass http: // rolf-ebert.privat.t-online.de / airfoils.html zu einem Pillendreher weiterleitet. Nunja, übermorgen feiert meine Abuse Mail 3-Monatiges... From Hullen at t-online.de Fri Sep 16 06:17:00 2011 From: Hullen at t-online.de (Helmut Hullen) Date: 16 Sep 2011 06:17:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: Message-ID: Hallo, Helmut, Du meintest am 15.09.11: >> Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? > Nein. Ich bin selber "geschädigt", da ich privat die T-Online Relays > verwende. Allerdings hab ich abuse@ am 17.06. darauf hingeweisen, > dass > http: // rolf-ebert.privat.t-online.de / airfoils.html > zu einem Pillendreher weiterleitet. Nunja, übermorgen feiert meine > Abuse Mail 3-Monatiges... Meine bisherigen Erfahrungen mit "abuse at t-online,de" und Verwandten: die antworten nur sehr selten auf solche Hinweise, aber sie prüfen den Sachverhalt und reagieren ggfs. rasch und wirksam. Viele Gruesse! Helmut From mailingliste-postfixbuch+spamtrap at pothe.de Fri Sep 16 07:26:18 2011 From: mailingliste-postfixbuch+spamtrap at pothe.de (Andreas Pothe) Date: Fri, 16 Sep 2011 07:26:18 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: Message-ID: >> http: // rolf-ebert.privat.t-online.de / airfoils.html > >> zu einem Pillendreher weiterleitet. Nunja, übermorgen feiert meine >> Abuse Mail 3-Monatiges... > > Meine bisherigen Erfahrungen mit "abuse at t-online,de" und Verwandten: die > antworten nur sehr selten auf solche Hinweise, aber sie prüfen den > Sachverhalt und reagieren ggfs. rasch und wirksam. In diesem Fall aber mindestens mal nicht, es wird immer noch auf den mutmaßlich hoch illegalen Pillendreher weitergeleitet. Mein Eindruck ist auch, dass gerade bei T-Online die Abuse-Bearbeitung bis vor einem, anderthalb Jahren gut war, seitdem aber nachgelassen hat. Vielleicht haben sie auch zeitgleich mit der Abschaltung der Newsserver auch das Abusemanagementteam abgeschaltet... CU Andreas From hofmarkus at gmail.com Fri Sep 16 09:34:04 2011 From: hofmarkus at gmail.com (Markus Hofer) Date: Fri, 16 Sep 2011 09:34:04 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-15?q?Mails_verschl=FCsselt_im_File?= =?iso-8859-15?q?system_ablegen?= In-Reply-To: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> Message-ID: <4E72FBEC.6070600@gmail.com> Also kurz zusammengefasst: Eines ist klar: Emailinhalte kann man nur vor Dritten (auch Admins) verbergen, indem nur die Kommunikationsparteien Zugriff auf Schlüssel/Kennwörter haben. Nun gibt es folgende Möglichkeiten: 1. S/MIME: (mit X.509 Zertifikate) a:) Diese könnte man entweder mittels CAcert Zertifikat. Gute Erklärung unter: http://dokuwiki.nausch.org/doku.php/centos:smime b.) Mittels einer Art Bürgerkarte (wo ein X.509) Zertifikat vorliegt 2. OpenPGP: Gute Beschreibung unter: http://dokuwiki.nausch.org/doku.php/centos:openpgp_beim_mua Hier kann auch Enigmail eingesetzt werden. Ich allein sehe hier nur das Problem bei den Enduser, dies unkompliziert und einfach einzusetzen. Vor allem denke ich da auch an den nötigen Supportaufwand. Ich glaube kaum, dass die meisten Benutzer hier dies so einfach einsetzen können. Sehr schade, dass es hier nicht einfache, benutzerfreundliche Lösungen gibt. Das Problem liegt vor allem daran, dass unterschiedliche Mailclients benutzt werden. (MS Outlook, Outlook Express, Thunderbird, Webmailclients, Lotus Notes). Ideal wäre es (natürlich ein Wunschdenken von mir) wenn alle Personen es so einsetzen könnten, wie sie derzeit auch schon Emailsschreiben und nicht komplizierte Installations- und Konfigurationsschritte durchlaufen müssen. In einer Firmenumgebung könnte man dies schon automatisieren, aber von externen Personen kann man dies kaum abverlangen. So sehe ich Schwierigkeiten in der Akzeptanz der Benutzer das dann auch wirklich einzusetzen ohne frustriert zu werden. Servus, Markus Am 15.09.2011 10:49, schrieb Markus Hofer: > Gibt es eine Möglichkeit Mails mit sensiblen Daten (z.B. Ärzte <--> > Patienten) verschlüsselt im Filesystem abzulegen, > sodass diese Emails auch für den Administrator nicht gelesen werden > können. > > Sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit den Emailverkehr mit PGP oder > GPG (oder Smartcardsystem) zu verschlüsseln, > sodass nur der Empfänger die Mail lesen kann. > > Gibt es vielleicht doch eine andere für Endbenutzer einfachere > Möglichkeit die Mail auf dem Mailserver verschlüsselt abzulegen, > sodass nur der Arzt bzw. Patient die Mails lesen kann und kein > anderer. Natürlich ausgenommen bei der Übertragen. > > Vielleicht kann man in Postfix oder Dovecot irgendwelche > Sicherheitseinstellungen machen oder mit einer anderen Software? > Hat hier vielleicht schon jemand mehr Erfahrungen? > > Servus, > Markus From ffiene at veka.com Fri Sep 16 12:33:12 2011 From: ffiene at veka.com (Frank Fiene) Date: Fri, 16 Sep 2011 12:33:12 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: > hi, > > Am 15. September 2011 14:32 schrieb Oliver Pürsten : >> Am 12.09.2011 21:40, schrieb Helmut Schneider: >>> >>> Ralf Hildebrandt wrote: >>> >>>> * Werner Flamme: >>>> >>>>> sogar Heise warnt die Leute schon :-) >>>>> >>>>> >>>>> >>>>> Ob T-Dingens jetzt wach wird? >>>> >>>> Heute mittag waren die schon wieder delisted. >>> >>> Hat wohl nicht lange angehalten... :( >>> >> >> Mich würde mal interessiern wie geht Ihr mit der Problematik um? > > Wir haben jetzt auf spamcop verzichtet. Verzichtest du jetzt auch auf Spamhaus? Da sind die auch schon gelistet? Dann verzichte doch gleich auf Blacklists! Frank From bjoern.meier at googlemail.com Fri Sep 16 12:59:11 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Fri, 16 Sep 2011 12:59:11 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: hi, Am 16. September 2011 12:33 schrieb Frank Fiene : > Verzichtest du jetzt auch auf Spamhaus? > > Da sind die auch schon gelistet? > > Dann verzichte doch gleich auf Blacklists! > > Frank erstmal danke für den Fullquote, noch leide ich nicht an Alzheimer. Als ich spamcop aus der Liste nahm, traf ich diese Entscheidung aus 2 Gründen. 1.) Selbst im Buch wird spamcop nicht unumstritten dargestellt 2.) waren die anderen Listen noch ruhig zu diesem Zeitpunkt. Du darfst mich ruhig kritisieren, aber ich bitte dich dies dann sdachlich und mit einer gewissen Basis zu tun. Danke. Gruß, Björn From pkoch at bgc-jena.mpg.de Fri Sep 16 13:16:32 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Dr.Peer-Joachim Koch) Date: Fri, 16 Sep 2011 13:16:32 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> Message-ID: <4E733010.3020600@bgc-jena.mpg.de> Hallo, Am 15.09.2011 15:12, schrieb Patrick Ben Koetter: > * Michael Nausch: >> Griasde Patrick! >> >> Quoting Patrick Ben Koetter

: >> >>> Wieso nicht auch S/MIME? Das kann nahezu jeder MUA out of the box und es ist, >>> weil nativ implementiert, meistens sehr einfach für Endanwender zu nutzen. >> >> Mal eine ketzerische Frage an Dich von mir: "wenn das angeblich so >> einfach zu nutzen ist", warum nutzt es dann kaum einer? > > Weil es im Gegensatz zu GPG Geld kostet, die Zertifikate zu signieren und weil > die CAs - meiner Meinung nach - als Monopolisten auf dem Markt einen nicht > nachvollziehbaren Betrag dafür verlangen. > ich denke das ist der Hauptpunkt. Im Forschungsnetz ist dagegen kostenfrei. Wobei - hier war die Rede von einem Arzt, der Patientendaten sicher verschicken möchte. Wenn ich die Preise für Softwarepflege in diesem Segment sehe, ist der Betrag für ein Zertifikat wirklich lächerlich. Vielleicht kommt ja irgendwann die nächste Krankenkassekarte mit einem entsprechenden Zertifikat. Dann wäre zumindest *eine* Möglichkeit gegeben Daten dem Patienten sicher zur Verfügung zu stellen. > >> Nach meiner Theorie und den Erfahrungen aus der Praxis sieht es >> nunmal so aus, dass man dennoch erst einmal verstanden haben muss, >> was asynchrone Verschlüsselung bedeutet, was ein CSR, was man mit >> den zwei Schlüssel überhaupt machen kann/darf und wie man mit einem >> Rückrufzertifikat umgehen sollte. > > Wieso? Das ist Technik. End-User wollen Sicherheit. Technik ist für Admins. ...und das ganze ist gut dokumentiert. > > p at rick > > > > -- Mit freundlichem Gruß Peer-Joachim Koch _________________________________________________________ Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : pkoch.vcf Dateityp : text/x-vcard Dateigröße : 291 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 4599 bytes Beschreibung: S/MIME Kryptografische Unterschrift URL : From ffiene at veka.com Fri Sep 16 23:08:23 2011 From: ffiene at veka.com (Frank Fiene) Date: Fri, 16 Sep 2011 23:08:23 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop In-Reply-To: References: <4E6E1ED7.2080004@web.de> <20110912150349.GF373@charite.de> <4E71F05D.2030708@puersten.de> Message-ID: > erstmal danke für den Fullquote, noch leide ich nicht an Alzheimer. > Als ich spamcop aus der Liste nahm, traf ich diese Entscheidung aus 2 Gründen. > 1.) Selbst im Buch wird spamcop nicht unumstritten dargestellt > 2.) waren die anderen Listen noch ruhig zu diesem Zeitpunkt. > > Du darfst mich ruhig kritisieren, aber ich bitte dich dies dann > sdachlich und mit einer gewissen Basis zu tun. Danke. Sorry für den Fullquote! Sei nicht so dünnhäutig, war gar nicht so gemeint! Die T-Online-Server waren halt auch bei Spamhaus gelistet und wenn wir alle die wichtigen Blacklisten aus unserer Konfig nehmen, oder die T-Online Server Whitelisten, dann kümmert sich bei denen halt auch keiner um Spam. Ich kriege echt nen Hals, wenn die Telekom ihren Kunden erzählt, sie sollen bei den Empfängern anrufen damit ihre Server auf eine Whitelist gesetzt werden! Meine Frage hätte vl. lauten sollen: Würdest du ganz auf Blacklisten verzichten? Ich im Moment nicht! Viele Grüße! Frank From ralf.prengel at rprengel.de Sat Sep 17 19:27:59 2011 From: ralf.prengel at rprengel.de (Ralf Prengel) Date: Sat, 17 Sep 2011 19:27:59 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] off Topic : apple Lion Mailserver In-Reply-To: <4E71FA48.5000302@pymac.sredzki23.local> References: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> <4E71FA48.5000302@pymac.sredzki23.local> Message-ID: <4E74D89F.7040207@rprengel.de> On 15.09.2011 15:14, Ralf Petry wrote: > hy, > bei mir läuft n snow leopard server, war recht einfach aufzusetzen... > es gibt da n hervorragend kleines büchlein zum schlanken preis, das > deine diesbezügl. fragen vermutlich ausreichend bedient: > > guggst du bsw. hier: > Mac OS X Server 10.6 (o'reilly) > 978-3-89721-971-7 > EUR29.90 > > grusz, ralf. Danke, schau ich mir an. Auf den ersten und zweiten Blick scheint die Administration per Gui katastrophal zu sein. Verschiedene Tools die man auch noch zusätzlich laden muss und keine Doku im Netz. Hoffentlich läuft der Server dann irgendwann zumindestens stabil. Gruß From petry at cypy.de Sat Sep 17 20:10:08 2011 From: petry at cypy.de (Ralf Petry) Date: Sat, 17 Sep 2011 20:10:08 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] off Topic : apple Lion Mailserver In-Reply-To: <4E74D89F.7040207@rprengel.de> References: <4E71F0FF.50108@rprengel.de> <4E71FA48.5000302@pymac.sredzki23.local> <4E74D89F.7040207@rprengel.de> Message-ID: <1E8765F7-6550-47C4-A2BA-74769CB90AE0@pymac.sredzki23.local> Hm, siehe auch den Link auf c't 19/2011 s. 182 ff, der hier genannt worden ist. Zugegeben: ich musste die configs auch per Hand und Konsole editieren, aber es tut was es soll... Grusz u viel Erfolg, Ralf Petry Am 17.09.2011 um 19:27 schrieb Ralf Prengel : > On 15.09.2011 15:14, Ralf Petry wrote: >> hy, >> bei mir läuft n snow leopard server, war recht einfach aufzusetzen... >> es gibt da n hervorragend kleines büchlein zum schlanken preis, das >> deine diesbezügl. fragen vermutlich ausreichend bedient: >> >> guggst du bsw. hier: >> Mac OS X Server 10.6 (o'reilly) >> 978-3-89721-971-7 >> EUR29.90 >> >> grusz, ralf. > > Danke, > > schau ich mir an. > Auf den ersten und zweiten Blick scheint die Administration per Gui katastrophal zu sein. Verschiedene Tools die man auch noch zusätzlich laden muss und keine Doku im Netz. > Hoffentlich läuft der Server dann irgendwann zumindestens stabil. > Gruß > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users From lists at chrisk.de Sun Sep 18 11:45:30 2011 From: lists at chrisk.de (Christian Kildau) Date: Sun, 18 Sep 2011 11:45:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Half-OT] Apache PHP mail() und message-id Message-ID: <2F12F4B8-B97B-4DAC-9FE3-C1108CF562E6@chrisk.de> Hallo Liste, Ein wenig Background Info: ich habe ein kleines Problem mit der PHP mail() Funktion einer Webanwendung (Wordpress) und der erzeugten Message-ID. Mails werden von Postfix's Sendmail entgegen genommen und dann weiter an Google Apps relayed. Möchte man über Google Apps relayen, wird die From: Adresse umgeschrieben auf die Adresse des Google Apps accounts. Das kann man umgehen, indem man im Control Panel einen Alias anlegt und auch zum senden Authentifiziert. So weit so gut, das klappt auch alles, die Mail geht mit dem Alias als "From:" raus - von der Commandline. Hier mal ein log dazu: Sep 18 11:22:17 amy postfix/pickup[28491]: 92F6A1BC88070: uid=33 from= Sep 18 11:22:17 amy postfix/cleanup[30181]: 92F6A1BC88070: message-id=<20110918092217.92F6A1BC88070 at amy.example.org> Sep 18 11:22:17 amy postfix/qmgr[28280]: 92F6A1BC88070: from=, size=375, nrcpt=1 (queue active) Sep 18 11:22:17 amy postfix/smtp[30183]: certificate verification failed for smtp.gmail.com[74.125.39.108]:587: untrusted issuer /C=US/O=Equifax/OU=Equifax Secure Certificy Sep 18 11:22:19 amy postfix/smtp[30183]: 92F6A1BC88070: to=, relay=smtp.gmail.com[74.125.39.108]:587, delay=1.8, delays=0/0/0.63/1.1, dsn=2.0.0, status=sent ) Sep 18 11:22:19 amy postfix/qmgr[28280]: 92F6A1BC88070: removed Schicke ich nun über Wordpress eine Mail, wird die "From:" Adresse umgeschrieben. Das log sieht dann so aus: Sep 18 11:25:39 amy postfix/pickup[28491]: B9D8D1BC88070: uid=33 from= Sep 18 11:25:39 amy postfix/cleanup[30224]: B9D8D1BC88070: message-id=<2c793a76908ef5456c907585239709f2 at www.example.de> Sep 18 11:25:39 amy postfix/qmgr[28280]: B9D8D1BC88070: from=, size=1340, nrcpt=1 (queue active) Sep 18 11:25:39 amy postfix/smtp[30226]: certificate verification failed for smtp.gmail.com[74.125.39.109]:587: untrusted issuer /C=US/O=Equifax/OU=Equifax Secure Certificy Sep 18 11:25:41 amy postfix/smtp[30226]: B9D8D1BC88070: to=, relay=smtp.gmail.com[74.125.39.109]:587, delay=2.4, delays=0.32/0.01/0.67/1.4, dsn=2.0.0, status) Sep 18 11:25:41 amy postfix/qmgr[28280]: B9D8D1BC88070: removed Der einzige Unterschied ist für mich die Message-ID. Deshalb meine Frage: kann ich die Message-ID irgendwie beeinflussen? Danke schon mal! Gruß ck From driessen at fblan.de Sun Sep 18 12:13:02 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Sun, 18 Sep 2011 12:13:02 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Half-OT] Apache PHP mail() und message-id In-Reply-To: <2F12F4B8-B97B-4DAC-9FE3-C1108CF562E6@chrisk.de> References: <2F12F4B8-B97B-4DAC-9FE3-C1108CF562E6@chrisk.de> Message-ID: <000601cc75eb$8d13ef40$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Christian Kildau > > Der einzige Unterschied ist für mich die Message-ID. Deshalb meine Frage: > kann ich die Message-ID irgendwie beeinflussen? Klar kannst du. Programmiere das Programm das die Messageid generiert um. Es ist nicht Postfix der die Messageid generiert. > > Danke schon mal! > > Gruß > ck Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From lists at chrisk.de Sun Sep 18 13:10:07 2011 From: lists at chrisk.de (Christian Kildau) Date: Sun, 18 Sep 2011 13:10:07 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Half-OT] Apache PHP mail() und message-id In-Reply-To: <000601cc75eb$8d13ef40$0565a8c0@uwe> References: <2F12F4B8-B97B-4DAC-9FE3-C1108CF562E6@chrisk.de> <000601cc75eb$8d13ef40$0565a8c0@uwe> Message-ID: <47F01795-CEE5-4AB1-8A05-C849E37B8164@chrisk.de> Danke! Da hatte ich wohl ein Verständnisproblem - Ich dachte, die Message-ID wird von Postfix's sendmail generiert. Schönen Sonntag ck On Sep 18, 2011, at 12:13 PM, Driessen wrote: > On Behalf Of Christian Kildau >> >> Der einzige Unterschied ist für mich die Message-ID. Deshalb meine Frage: >> kann ich die Message-ID irgendwie beeinflussen? > > Klar kannst du. Programmiere das Programm das die Messageid generiert um. Es > ist nicht Postfix der die Messageid generiert. > >> >> Danke schon mal! >> >> Gruß >> ck > > > Mit freundlichen Grüßen > > Drießen > > -- > Software & Computer > Uwe Drießen > Lembergstraße 33 > 67824 Feilbingert > Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users From Ralf.Hildebrandt at charite.de Sun Sep 18 14:07:00 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Sun, 18 Sep 2011 14:07:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Half-OT] Apache PHP mail() und message-id In-Reply-To: <47F01795-CEE5-4AB1-8A05-C849E37B8164@chrisk.de> References: <2F12F4B8-B97B-4DAC-9FE3-C1108CF562E6@chrisk.de> <000601cc75eb$8d13ef40$0565a8c0@uwe> <47F01795-CEE5-4AB1-8A05-C849E37B8164@chrisk.de> Message-ID: <20110918120700.GA2970@charite.de> * Christian Kildau : > Danke! Da hatte ich wohl ein Verständnisproblem - Ich dachte, die > Message-ID wird von Postfix's sendmail generiert. Ja, wenn keine da ist! Kurz: Messageid fehlt, postfix macht sie Messageid fehlt nicht, postfix macht nix -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From igor.sverkos at googlemail.com Sun Sep 18 19:12:30 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Sun, 18 Sep 2011 19:12:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E733010.3020600@bgc-jena.mpg.de> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> <4E733010.3020600@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <4E76267E.9040008@googlemail.com> Hallo, Dr. Peer-Joachim Koch schrieb: > Vielleicht kommt ja irgendwann die nächste Krankenkassekarte mit einem > entsprechenden Zertifikat. Dann wäre zumindest *eine* Möglichkeit > gegeben Daten dem Patienten sicher zur Verfügung zu stellen. Schon einmal mit der elektronischen Gesundheitskarte beschäftigt? Mit dieser wäre es möglich genau so ein System zu realisieren. Du hast dann nur ein Problem zu lösen, welches bislang ungelöst ist: Zur Sicherheit des Mailsystems (SPAM- und Malware-Abwehr) ist es notwendig, dass die entsprechenden Systeme die Nachrichten öffnen können. Wenn ein System dies automatisch kann, wird ein Systemadministrator selbiges auch können. Wenn du das nicht willst, ist womöglich das gesamte System gefährdet, denn dann könnte man Malware verschlüsselt an den Arzt schicken. Dieser öffnet die Nachricht, erkennt die Malware nicht und schon hat der Kriminelle seinen Trojaner platziert :) Das war hier zuletzt im Mai Thema: -- Ich Grüße, Igor From michael at nausch.org Mon Sep 19 12:44:27 2011 From: michael at nausch.org (Michael Nausch) Date: Mon, 19 Sep 2011 12:44:27 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <4E76267E.9040008@googlemail.com> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> <4E733010.3020600@bgc-jena.mpg.de> <4E76267E.9040008@googlemail.com> Message-ID: <20110919124427.th8qcdg3lwg4so04@buero.nausch.org> Ahoi! Quoting Igor Sverkos : > Du hast dann nur ein Problem zu lösen, welches bislang ungelöst ist: > Zur Sicherheit des Mailsystems (SPAM- und Malware-Abwehr) ist es > notwendig, dass die entsprechenden Systeme die Nachrichten öffnen können. Mt dieser absurden Idee hat man auch versucht Demeil und den ePost-Brief zu "designen". Mal Hand auf's Herz, wer von Euch hat schon mal eine verschlüsselte oder auch nur eine signierte SPAM bekommen? Schadcode-Überprüfung und SPAM-Überprüfung kannst Du bekanntlich immer nur dann machen, wenn die Entschlüsselung statgefunden hatte. Also entweder erst beim Empfänger, da End-to-End versachlüsselt wurde. Oder eben auf einem Systemgateway, welches aber eben den private-key vorhält, oder eben einen Generalschlüssel hat. Legt man wirklich einen hohen Stellenwert auf eine End-toi_End verschlüsselung, dann scheidet IMHO alles vorgefertigte wie ePerso, Gesundheitskarte oder gar DeMail und Co systembedingt. Wenn dann kommt definitiv _n_u_r_ eine hardwartebasierende Key-Lösung wie z.B. Krypto-Key in Frage, bei dem ich selbst den Key auf die Karte schieben, aber nie wieder herausholen kann. just-my-2-cents ... Servus Django -- "Bonnie & Clyde der Postmaster-Szene!" approved by Postfix-God http://wetterstation-pliening.info http://dokuwiki.nausch.org http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Django From driessen at fblan.de Mon Sep 19 13:37:41 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Mon, 19 Sep 2011 13:37:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <20110919124427.th8qcdg3lwg4so04@buero.nausch.org> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com><20110915124009.GB32313@state-of-mind.de><20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org><20110915131219.GG32313@state-of-mind.de><4E733010.3020600@bgc-jena.mpg.de> <4E76267E.9040008@googlemail.com> <20110919124427.th8qcdg3lwg4so04@buero.nausch.org> Message-ID: <000701cc76c0$8bda9c20$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Michael Nausch > Ahoi! > > Quoting Igor Sverkos : > > > Du hast dann nur ein Problem zu lösen, welches bislang ungelöst ist: > > Zur Sicherheit des Mailsystems (SPAM- und Malware-Abwehr) ist es > > notwendig, dass die entsprechenden Systeme die Nachrichten öffnen > können. > > Mt dieser absurden Idee hat man auch versucht Demeil und den > ePost-Brief zu "designen". *gg gibt es das noch? Oder war 4 Wochen Werbung genug ums scheitern zu lassen? Wer hat denn schon ein DEMAIL Konto? Stehen die Mailserver evtl. auch schon auf einer Blacklist oder Lohnt sich der Server nicht für Spamer *g > Mal Hand auf's Herz, wer von Euch hat schon mal eine verschlüsselte > oder auch nur eine signierte SPAM bekommen? Dkim signiert? Jede Menge *g > > Schadcode-Überprüfung und SPAM-Überprüfung kannst Du bekanntlich immer > nur dann machen, wenn die Entschlüsselung statgefunden hatte. Also > entweder erst beim Empfänger, da End-to-End versachlüsselt wurde. Oder > eben auf einem Systemgateway, welches aber eben den private-key > vorhält, oder eben einen Generalschlüssel hat. Ich denke mal es gibt mehr Probleme wie Vorteile bei einer Serverbasierende Verschlüsselung. Wer das System hackt wird auch an die Schlüssel kommen… > > Legt man wirklich einen hohen Stellenwert auf eine End-toi_End > verschlüsselung, dann scheidet IMHO alles vorgefertigte wie ePerso, > Gesundheitskarte oder gar DeMail und Co systembedingt. Wenn dann kommt > definitiv _n_u_r_ eine hardwartebasierende Key-Lösung wie z.B. > Krypto-Key in Frage, bei dem ich selbst den Key auf die Karte > schieben, aber nie wieder herausholen kann. just-my-2-cents ... Ihr Geheimniskrämer, die Chinesen, Amis und ganz Euroland sind doch inkl. der Russen alles unsere Freunde *g Ihr könnt "Freunde" doch nicht von der Kommunikation ausschließen. > > > Servus > Django Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From igor.sverkos at googlemail.com Mon Sep 19 16:44:15 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Mon, 19 Sep 2011 16:44:15 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_verschl=FCsselt_im_Files?= =?iso-8859-1?q?ystem_ablegen?= In-Reply-To: <20110919124427.th8qcdg3lwg4so04@buero.nausch.org> References: <4E71BBFF.3080401@gmail.com> <20110915124009.GB32313@state-of-mind.de> <20110915150311.q6kl3wyqkgkk4c0s@buero.nausch.org> <20110915131219.GG32313@state-of-mind.de> <4E733010.3020600@bgc-jena.mpg.de> <4E76267E.9040008@googlemail.com> <20110919124427.th8qcdg3lwg4so04@buero.nausch.org> Message-ID: <4E77553F.5030400@googlemail.com> Hallo, Michael Nausch schrieb: >> Du hast dann nur ein Problem zu lösen, welches bislang ungelöst ist: >> Zur Sicherheit des Mailsystems (SPAM- und Malware-Abwehr) ist es >> notwendig, dass die entsprechenden Systeme die Nachrichten öffnen können. > > Mt dieser absurden Idee hat man auch versucht Demeil und den ePost-Brief > zu "designen". Naja, zumindest der ePost-Brief hat ja nun einmal gar nichts mit E-Mail wie wir sie kennen zu tun. > Mal Hand auf's Herz, wer von Euch hat schon mal eine verschlüsselte oder > auch nur eine signierte SPAM bekommen? Gehst du wirklich so an neue Sachen heran? Du baust ein Haus... 4 Wände. Jetzt willst du da auch rein... reißt also eine Öffnung ein. Jetzt zieht es oder du willst nicht, dass jeder hinein schauen kann, also setzt du ein Brett in die Öffnung. Dich stört es nun, dass ständig fremde Leute deine Haus betreten - du sicherst das Brett nun irgendwie... Bei deinem zweiten Haus wirst du dann hoffentlich die Öffnung für die Tür direkt einplanen und auch gleich so, dass die dein Haus sicher (nach derzeitigen Stand) verschließt. > Schadcode-Überprüfung und SPAM-Überprüfung kannst Du bekanntlich immer > nur dann machen, wenn die Entschlüsselung statgefunden hatte. Also > entweder erst beim Empfänger, da End-to-End versachlüsselt wurde. Oder > eben auf einem Systemgateway, welches aber eben den private-key vorhält, > oder eben einen Generalschlüssel hat. Ganz genau. Wie müssen diese Diskussion nun nicht erneut führen, kann man ja alles nachlesen :) Ich wollte nur auf die Problematik hinweisen. Die Frage ist einfach, was man will und ob die Anforderung "Nur Arzt - kein Admin" wirklich so wichtig ist. Ich kenne es, dass man hier eher auf Nachvollziehbarkeit setzt: Hans muss die Daten von Peter einsehen? OK... aber das weiß nun "jeder"... Wenn sich herausstellen sollte, dass Hans das nicht musste... :) -- Ich Grüße, Igor From Christian.Schmidt at chemie.uni-hamburg.de Mon Sep 19 17:56:31 2011 From: Christian.Schmidt at chemie.uni-hamburg.de (Christian Schmidt) Date: Mon, 19 Sep 2011 17:56:31 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Semi-OT?] LDAP-Abfragen modifizieren Message-ID: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> Guten Abend, wir wuerden unser Mailsystem gerne auf postfix und dovecot2 mit LDAP als Backend umziehen. Obwohl unser Server bisher nur eine Mail-Domain hostet, wollen wir uns den Weg zum Hosten mehrerer Domains nicht gleich von Anfang an zunageln. Bisher muessen unsere Benutzer zum Einsehen bzw. Abrufen ihrer E-Mails lediglich ihren Benutzernamen eingeben (z.B. schmidtc), der also keine Domain-Informationen enthaelt. Das wuerden wir fuer die Benutzer unserer "Default-Domain" auch gerne so beibehalten. Wir suchen nun nach einem moeglichst einfachen Weg, um zu erreichen, dass bei Benutzernamen ohne Domain die "Default-Domain" angehaengt wird, muessten also - nach meinem Verstaendnis - die LDAP-Anfragen modifizieren, bevor der LDAP-Server sie vorgesetzt bekommt. Hat jemand eine Idee, ob und (wenn ja) das ueberhaupt machbar ist? Oder wuerdet Ihr anders verfahren? Wir verwenden das LDAP-Schema aus dem "anderen" Postfix-Buch. Weitere Konfigurationsdetails liefere ich bei Bedarf gerne nach. Vielen Dank fuer Eure Hinweise! Gruss/Regards, Christian Schmidt From p at state-of-mind.de Mon Sep 19 18:45:45 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Mon, 19 Sep 2011 18:45:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Semi-OT?] LDAP-Abfragen modifizieren In-Reply-To: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> References: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> Message-ID: <20110919164545.GB8462@state-of-mind.de> Guten Abend, * Christian Schmidt : > wir wuerden unser Mailsystem gerne auf postfix und dovecot2 mit LDAP > als Backend umziehen. Obwohl unser Server bisher nur eine Mail-Domain > hostet, wollen wir uns den Weg zum Hosten mehrerer Domains nicht > gleich von Anfang an zunageln. > > Bisher muessen unsere Benutzer zum Einsehen bzw. Abrufen ihrer > E-Mails lediglich ihren Benutzernamen eingeben (z.B. schmidtc), der > also keine Domain-Informationen enthaelt. Das wuerden wir fuer die > Benutzer unserer "Default-Domain" auch gerne so beibehalten. > > Wir suchen nun nach einem moeglichst einfachen Weg, um zu erreichen, > dass bei Benutzernamen ohne Domain die "Default-Domain" angehaengt > wird, muessten also - nach meinem Verstaendnis - die LDAP-Anfragen > modifizieren, bevor der LDAP-Server sie vorgesetzt bekommt. beschreibe mal konkreter in welcher Situation Du was anhängen möchtest. Bei der Authentifizierung? Beim Senden? > Hat jemand eine Idee, ob und (wenn ja) das ueberhaupt machbar ist? Ja, ist es. > Oder wuerdet Ihr anders verfahren? Ggf. ja wenn ich dein Szenario besser kennengelernt habe. > Wir verwenden das LDAP-Schema aus dem "anderen" Postfix-Buch. Weitere > Konfigurationsdetails liefere ich bei Bedarf gerne nach. > > Vielen Dank fuer Eure Hinweise! Grüße von einem der "anderen" Postfix Buchautoren. ;) p at rick -- state of mind () http://www.state-of-mind.de Franziskanerstraße 15 Telefon +49 89 3090 4664 81669 München Telefax +49 89 3090 4666 Amtsgericht München Partnerschaftsregister PR 563 From p.heinlein at heinlein-support.de Mon Sep 19 21:04:44 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Mon, 19 Sep 2011 21:04:44 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Semi-OT?] LDAP-Abfragen modifizieren In-Reply-To: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> References: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> Message-ID: <201109192104.44692.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Montag, 19. September 2011, 17:56:31 schrieb Christian Schmidt: Moin, > Bisher muessen unsere Benutzer zum Einsehen bzw. Abrufen ihrer > E-Mails lediglich ihren Benutzernamen eingeben (z.B. schmidtc), der > also keine Domain-Informationen enthaelt. Das wuerden wir fuer die > Benutzer unserer "Default-Domain" auch gerne so beibehalten. Heißt: @fqdn anhängen, falls nur ein Username daherkommt. > Wir suchen nun nach einem moeglichst einfachen Weg, um zu erreichen, > dass bei Benutzernamen ohne Domain die "Default-Domain" angehaengt > wird, muessten also - nach meinem Verstaendnis - die LDAP-Anfragen > modifizieren, bevor der LDAP-Server sie vorgesetzt bekommt. Man kann auch Dovecot sagen, was man will, dann stellt er die richtigen Userabfragen. In conf.d/10-auth.cf: # Default realm/domain to use if none was specified. This is used for both # SASL realms and appending @domain to username in plaintext logins. #auth_default_realm = > Wir verwenden das LDAP-Schema aus dem "anderen" Postfix-Buch. Weitere > Konfigurationsdetails liefere ich bei Bedarf gerne nach. Grüße vom "richtigen" Postfixbuch. Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From Christian.Schmidt at chemie.uni-hamburg.de Tue Sep 20 10:25:16 2011 From: Christian.Schmidt at chemie.uni-hamburg.de (Christian Schmidt) Date: Tue, 20 Sep 2011 10:25:16 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Semi-OT?] LDAP-Abfragen modifizieren In-Reply-To: <20110919164545.GB8462@state-of-mind.de> References: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> <20110919164545.GB8462@state-of-mind.de> Message-ID: <20110920082516.GA6339@chemie.uni-hamburg.de> Hallo Patrick, Patrick Ben Koetter, 19.09.2011 (d.m.y): > beschreibe mal konkreter in welcher Situation Du was anhängen möchtest. Bei > der Authentifizierung? Beim Senden? Primaer dachte ich an die Authentifizierung. Bei anderen Aktionen wie z.B. der Zustellung (postfix uebergibt die Mail via LMTP an dovecot) ist die Information ueber den Domain Part ja vorhanden. Gruss/Regards, Christian Schmidt -- The devil can cite Scripture for his purpose. -- William Shakespeare, "The Merchant of Venice" From Christian.Schmidt at chemie.uni-hamburg.de Tue Sep 20 11:06:05 2011 From: Christian.Schmidt at chemie.uni-hamburg.de (Christian Schmidt) Date: Tue, 20 Sep 2011 11:06:05 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] [Semi-OT?] LDAP-Abfragen modifizieren In-Reply-To: <201109192104.44692.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <20110919155631.GK31766@chemie.uni-hamburg.de> <201109192104.44692.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <20110920090605.GB6339@chemie.uni-hamburg.de> Hallo Peer, Peer Heinlein, 19.09.2011 (d.m.y): > Am Montag, 19. September 2011, 17:56:31 schrieb Christian Schmidt: > > > Bisher muessen unsere Benutzer zum Einsehen bzw. Abrufen ihrer > > E-Mails lediglich ihren Benutzernamen eingeben (z.B. schmidtc), der > > also keine Domain-Informationen enthaelt. Das wuerden wir fuer die > > Benutzer unserer "Default-Domain" auch gerne so beibehalten. > > Heißt: > > @fqdn anhängen, falls nur ein Username daherkommt. Jep. > > Wir suchen nun nach einem moeglichst einfachen Weg, um zu erreichen, > > dass bei Benutzernamen ohne Domain die "Default-Domain" angehaengt > > wird, muessten also - nach meinem Verstaendnis - die LDAP-Anfragen > > modifizieren, bevor der LDAP-Server sie vorgesetzt bekommt. > > Man kann auch Dovecot sagen, was man will, dann stellt er die richtigen > Userabfragen. > > In conf.d/10-auth.cf: > > # Default realm/domain to use if none was specified. This is used for > both > # SASL realms and appending @domain to username in plaintext logins. > #auth_default_realm = Patsch! Genau so hatten wir uns das vorgestellt. Ich bin blind und habe offensichtlich wieder einmal viel zu kompliziert gedacht. Danke! Gruss/Regards, Christian Schmidt -- Q: What do you say to a New Yorker with a job? A: Big Mac, fries and a Coke, please! From p.heinlein at heinlein-support.de Tue Sep 20 16:10:58 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Tue, 20 Sep 2011 16:10:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente Message-ID: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> Moin, da ich pro Tag 'n Dutzend Anfragen dazu kriege, wie man sich denn am besten verhalten soll: Auf http://www.heinlein-support.de/blog/news/mailserver-von-t-online-auf- rbl-von-spamcop-geblacklisted haben wir mal ein bißchen Hintegründe, aber auch die Argumente für oder gegen ein T-Online-Whitelisting zusammengetragen. Sollte auch geeignet sein, um das ggf. an allzu wutschnaubende Kunden weiterzuleiten und als Argumentationsgrundlage herzuhalten. Schönen Gruß aus Braunschweig, Peer -- Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From jumper99 at gmx.de Tue Sep 20 21:11:31 2011 From: jumper99 at gmx.de (Helmut Schneider) Date: Tue, 20 Sep 2011 19:11:31 +0000 (UTC) Subject: [Postfixbuch-users] mailout01.t-online.de auf spamcop References: Message-ID: Helmut Hullen wrote: > Hallo, Helmut, > > Du meintest am 15.09.11: > > >> Habt Ihr die T-Online Server in eine Whitelist aufgenommen? > > > Nein. Ich bin selber "geschädigt", da ich privat die T-Online Relays > > verwende. Allerdings hab ich abuse@ am 17.06. darauf hingeweisen, > > dass > > > http: // rolf-ebert.privat.t-online.de / airfoils.html > > > zu einem Pillendreher weiterleitet. Nunja, übermorgen feiert meine > > Abuse Mail 3-Monatiges... > > Meine bisherigen Erfahrungen mit "abuse at t-online,de" und Verwandten: > die antworten nur sehr selten auf solche Hinweise, aber sie prüfen > den Sachverhalt und reagieren ggfs. rasch und wirksam. Das Problem (dass deren Server gelistet sind) besteht nach wie vor, mindestens für fwd11.aul.t-online.de fwd18.aul.t-online.de fwd20.aul.t-online.de Noch Fragen?! Helmut From endler at ddb-games.de Wed Sep 21 09:18:58 2011 From: endler at ddb-games.de (Marko Endler) Date: Wed, 21 Sep 2011 09:18:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-15?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauen?= =?iso-8859-15?q?sw=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= Message-ID: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> Hallo, ich habe mich durch die ganze Erstellung eines Zertifikates bei CACert.org durchgearbeitet und es entsprechend in postfix eingebunden das einzige was mich noch stört sind die Warnmeldungen von Thunderbird das dieses Zertifikat nicht vertrauenswürdig sei. Jetzt stellt sich mir die Frage ob es eine kostenfreie Möglichkeit gibt dieses Zertifikat "vertrauenswürdiger" zu machen. Danke für Infos. Gruß Marko From m at micz.de Wed Sep 21 09:28:47 2011 From: m at micz.de (=?ISO-8859-1?Q?Maik_R=F6hrig?=) Date: Wed, 21 Sep 2011 09:28:47 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> Message-ID: <4E79922F.8000409@micz.de> Ich habe mein Zertifikat von StartSSL (http://www.startssl.com). Vielleicht ist das ja was für dich. Gruß Maik Am 21.09.2011 09:18, schrieb Marko Endler: > Hallo, > > ich habe mich durch die ganze Erstellung eines Zertifikates bei > CACert.org durchgearbeitet und es entsprechend in postfix eingebunden > das einzige was mich noch stört sind die Warnmeldungen von Thunderbird > das dieses Zertifikat nicht vertrauenswürdig sei. > > Jetzt stellt sich mir die Frage ob es eine kostenfreie Möglichkeit > gibt dieses Zertifikat "vertrauenswürdiger" zu machen. > > Danke für Infos. > > Gruß > Marko From c.wally at cwrm.at Wed Sep 21 09:30:09 2011 From: c.wally at cwrm.at (Christian Wally) Date: Wed, 21 Sep 2011 09:30:09 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> Message-ID: <4E799281.1030304@cwrm.at> Am 21.09.2011 09:18, schrieb Marko Endler: > Hallo, > > ich habe mich durch die ganze Erstellung eines Zertifikates bei > CACert.org durchgearbeitet und es entsprechend in postfix eingebunden > das einzige was mich noch stört sind die Warnmeldungen von Thunderbird > das dieses Zertifikat nicht vertrauenswürdig sei. > > Jetzt stellt sich mir die Frage ob es eine kostenfreie Möglichkeit gibt > dieses Zertifikat "vertrauenswürdiger" zu machen. > Bei Thunderbird unter Extras -> Einstellungen im Tab Erweitert auf Zertifikate klicken und das Root Certificate von CAcert unter Zertifizierungsstellen importieren. ciao chris -- Christian Wally Risk Management Sturnengasse 9 6700 Bludenz T: +43-720-737014 M: +43-699-19439834 W: http://www.cwrm.at From p.heinlein at heinlein-support.de Wed Sep 21 11:34:08 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Wed, 21 Sep 2011 11:34:08 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> Message-ID: <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Mittwoch, 21. September 2011, 09:18:58 schrieb Marko Endler: > Jetzt stellt sich mir die Frage ob es eine kostenfreie Möglichkeit gibt > dieses Zertifikat "vertrauenswürdiger" zu machen. Es gibt orginal Thawte-Zertifikate für 39 EUR / Jahr (mehrjährig auch günstiger) und die funktionieren auch in alten Browser, Mobiltelefonen und und und. Ich weiß nicht, was man da mit kostenlos noch rumpfriemeln will, wenn's unter 39 EUR kostet. Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030/405051-42 Fax: 030/405051-19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From sebastian at debianfan.de Wed Sep 21 11:37:13 2011 From: sebastian at debianfan.de (sebastian) Date: Wed, 21 Sep 2011 11:37:13 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <4E79B049.5050208@debianfan.de> Wo ? Am 21.09.2011 11:34, schrieb Peer Heinlein: > Am Mittwoch, 21. September 2011, 09:18:58 schrieb Marko Endler: > > > Es gibt orginal Thawte-Zertifikate für 39 EUR / Jahr (mehrjährig auch > günstiger) und die funktionieren auch in alten Browser, Mobiltelefonen > und und und. > > > Ich weiß nicht, was man da mit kostenlos noch rumpfriemeln will, wenn's > unter 39 EUR kostet. > > From endler at ddb-games.de Wed Sep 21 11:40:33 2011 From: endler at ddb-games.de (Marko Endler) Date: Wed, 21 Sep 2011 11:40:33 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?windows-1252?q?Gibt_es_kostenfreie_vertraue?= =?windows-1252?q?nsw=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <4E79B049.5050208@debianfan.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> <4E79B049.5050208@debianfan.de> Message-ID: <4E79B111.8090700@ddb-games.de> Am 21.09.2011 11:37, schrieb sebastian: > Wo ? > > Am 21.09.2011 11:34, schrieb Peer Heinlein: >> Am Mittwoch, 21. September 2011, 09:18:58 schrieb Marko Endler: >> >> >> Es gibt orginal Thawte-Zertifikate für 39 EUR / Jahr (mehrjährig auch >> günstiger) und die funktionieren auch in alten Browser, Mobiltelefonen >> und und und. >> >> >> Ich weiß nicht, was man da mit kostenlos noch rumpfriemeln will, wenn's >> unter 39 EUR kostet. >> >> Erstmal Danke für die Antworten, 39 ? klingt wirklich ok werd mich mal auf die Suche begeben :) From gregor at a-mazing.de Wed Sep 21 11:47:42 2011 From: gregor at a-mazing.de (Gregor Hermens) Date: Wed, 21 Sep 2011 11:47:42 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <4E79B049.5050208@debianfan.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> <4E79B049.5050208@debianfan.de> Message-ID: <201109211147.43117@office.a-mazing.net> Hallo Sebastian, Am Mittwoch, 21. September 2011 schrieb sebastian: > Wo ? > > Am 21.09.2011 11:34, schrieb Peer Heinlein: > > Es gibt orginal Thawte-Zertifikate für 39 EUR / Jahr (mehrjährig auch > > günstiger) und die funktionieren auch in alten Browser, Mobiltelefonen > > und und und. > > > > Ich weiß nicht, was man da mit kostenlos noch rumpfriemeln will, wenn's > > unter 39 EUR kostet. zum Beispiel http://www.psw.net/ssl-zertifikate.cfm Gruß, Gregor -- @mazing fon +49 8142 6528665 Gregor Hermens fax +49 8142 6528669 Brucker Strasse 12 gregor.hermens at a-mazing.de D-82216 Gernlinden http://www.a-mazing.de/ From gerald at stepman.com Wed Sep 21 11:42:58 2011 From: gerald at stepman.com (Gerald Erdmann) Date: Wed, 21 Sep 2011 11:42:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <4E79B111.8090700@ddb-games.de> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> <4E79B049.5050208@debianfan.de> <4E79B111.8090700@ddb-games.de> Message-ID: Hi! Am 21.09.2011 um 11:40 schrieb Marko Endler: > Erstmal Danke für die Antworten, 39 ? klingt wirklich ok werd mich mal auf die Suche begeben :) Schau mal unter https://www.psw.net/ssl-zertifikate.cfm "Bronze", 3 Jahre, 69 Euro brutto, macht gut 20 Euro netto/Jahr. Funktioniert bei mir wunderbar mit allen Endgeräten. Gerald -- Gerald Erdmann gerald at stepman.com STEPMAN SOLUTIONS +49 30 39731400 -401 (Fax) Berlin - Germany - Earth -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 3765 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From p.heinlein at heinlein-support.de Wed Sep 21 12:18:52 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Wed, 21 Sep 2011 12:18:52 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauensw?= =?utf-8?q?=C3=BCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <4E79B111.8090700@ddb-games.de> Message-ID: <201109211218.52558.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Mittwoch, 21. September 2011, 11:42:58 schrieb Gerald Erdmann: > Schau mal unter https://www.psw.net/ssl-zertifikate.cfm > > "Bronze", 3 Jahre, 69 Euro brutto, macht gut 20 Euro netto/Jahr. > Funktioniert bei mir wunderbar mit allen Endgeräten. Genau. Da beziehen wir seit vielen Jahren viele, viele Zertifkate und für uns gibt's da nichts anderes. Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030/405051-42 Fax: 030/405051-19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From bjoern.meier at googlemail.com Wed Sep 21 12:31:20 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Wed, 21 Sep 2011 12:31:20 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de> <4E79B049.5050208@debianfan.de> <4E79B111.8090700@ddb-games.de> Message-ID: Am 21. September 2011 11:42 schrieb Gerald Erdmann : > Hi! > > Am 21.09.2011 um 11:40 schrieb Marko Endler: > >> Erstmal Danke für die Antworten, 39 ? klingt wirklich ok werd mich mal auf die Suche begeben :) > > Schau mal unter https://www.psw.net/ssl-zertifikate.cfm > > "Bronze", 3 Jahre, 69 Euro brutto, macht gut 20 Euro netto/Jahr. Funktioniert bei mir wunderbar mit allen Endgeräten. Ah, Danke. Ich muss mich jetzt auch von CAcert trennen. Mit einer AD wo man das root-cert ausrollen kann ist CAcert kein Problem, da muckt auch exchange (dank der integrierten alternative subjects von CAcert) nicht rum. Allerdings will ich jetzt einen EAP-IEEE 802.11 RADIUS für Gäste aufsetzen und denen erstmal eine 2seitige Doku zum Installieren des root-certs mitzugeben ist nicht zumutbar. Danke nochmal (wobei ich die psw group glaub ich sogar in meiner Linksammlung hatte). Gruß, Björn From marc.samendinger at sp-online.de Wed Sep 21 15:49:07 2011 From: marc.samendinger at sp-online.de (Samendinger, Marc) Date: Wed, 21 Sep 2011 15:49:07 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: <201109211147.43117@office.a-mazing.net> References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de><201109211134.08775.p.heinlein@heinlein-support.de><4E79B049.5050208@debianfan.de> <201109211147.43117@office.a-mazing.net> Message-ID: > -----Original Message----- > From: postfixbuch-users-bounces at listen.jpberlin.de [mailto:postfixbuch- > users-bounces at listen.jpberlin.de] On Behalf Of Gregor Hermens > Sent: Wednesday, September 21, 2011 11:48 AM > > > zum Beispiel http://www.psw.net/ssl-zertifikate.cfm Kann mir jemand sagen ob die bei dem "Limitbreaker" Zertifikat mit Einer eigenen intermediate CA signieren die von Thawte signiert wurde oder reichen die die Anfragen tatsächlich 1:1 an Thawte weiter? Da steht zwar, dass eine intermediate CA benötigt wird, da die bei Thawte direkt aber auch benötigt wird beantwortet das nicht meine Frage. Ich bestell bisher immer direkt bei Thawte und hab dank den Partner- preisen zwar auch noch eine gewisse Differenz zwischen Einkaufs- und Listenpreis, bin aber dennoch noch weit von den Preisen bei PSW weg :) Sowohl bei den SSL123 wie auch bei den SSL Webserver Zertifikaten. > Gruß, > Gregor Gruß und Danke Marc From p.heinlein at heinlein-support.de Wed Sep 21 16:08:03 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Wed, 21 Sep 2011 16:08:03 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Gibt_es_kostenfreie_vertrauens?= =?iso-8859-1?q?w=FCrdige_SSL/TLS_Zertifikate?= In-Reply-To: References: <4E798FE2.40409@ddb-games.de> <201109211147.43117@office.a-mazing.net> Message-ID: <201109211608.03876.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Mittwoch, 21. September 2011, 15:49:07 schrieb Samendinger, Marc: > Kann mir jemand sagen ob die bei dem "Limitbreaker" Zertifikat mit > Einer eigenen intermediate CA signieren die von Thawte signiert > wurde oder reichen die die Anfragen tatsächlich 1:1 an Thawte weiter? Weiß ich nicht genau -- Fakt ist: Es geht. Überall. Ohne Zwischen-CA. Ohne Gemecker. Auch auf den abstrusen Geräten. Wenn was geht, dann das hier. > Ich bestell bisher immer direkt bei Thawte und hab dank den Partner- > preisen zwar auch noch eine gewisse Differenz zwischen Einkaufs- und > Listenpreis, Haben wir früher auch. > bin aber dennoch noch weit von den Preisen bei PSW weg :) Yipp. Keine Ahnung, wie PSW diesen Deal mal abgeschossen hat, aber sie schaffen das seit Jahren so. Abgesehen davon ist die Zusammenarbeit mit PSW da wirklich nett und unkompliziert und nicht mit den Südafrika-Telefonaten von früher zu vergleichen. Peer -- Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030/405051-42 Fax: 030/405051-19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: From sebastian at debianfan.de Wed Sep 21 23:59:44 2011 From: sebastian at debianfan.de (=?ISO-8859-15?Q?Sebastian_Dei=DFner?=) Date: Wed, 21 Sep 2011 23:59:44 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Mail zustellen trotz "Client host rejected: cannot find your hostname" Message-ID: <4E7A5E50.3000905@debianfan.de> Hallo, ein Postfach auf einem Server bekommt des öfteren Mails von ausländischen Servern - dort gibt es Probleme: Sep 9 10:44:45 debian postfix/smtpd[28583]: NOQUEUE: reject: RCPT from unknown[210.9.XXX.xxx]: 450 4.7.1 Client host rejected: cannot find your hostname, [210.9.XXX.XXX]; from= to= proto=ESMTP helo= Wie erreiche ich, dass ich den Spamschutz weiterhin 'aktiv' lassen kann und diese Mail trotzdem zugestellt wird. access - Datei ? gruß Sebastian From p.heinlein at heinlein-support.de Thu Sep 22 00:02:54 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Thu, 22 Sep 2011 00:02:54 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Mail zustellen trotz "Client host rejected: cannot find your hostname" In-Reply-To: <4E7A5E50.3000905@debianfan.de> References: <4E7A5E50.3000905@debianfan.de> Message-ID: <201109220002.54570.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Mittwoch, 21. September 2011, 23:59:44 schrieb Sebastian Deißner: > Wie erreiche ich, dass ich den Spamschutz weiterhin 'aktiv' lassen > kann und diese Mail trotzdem zugestellt wird. Auf reject_unknown_hostname etc. verzichten und das indirekt (aber gewichtet) vom policyd-weight mitmachen lassen, der dann nur zuschlägt, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. Peer -- Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From lists at puersten.de Thu Sep 22 14:54:07 2011 From: lists at puersten.de (=?ISO-8859-15?Q?Oliver_P=FCrsten?=) Date: Thu, 22 Sep 2011 14:54:07 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Dovecot 2.0 Message-ID: <4E7B2FEF.6010307@puersten.de> Hallo Zusammen, ich wollte mich mal nach Euren Erfahrungen mit Dovecot 2.0 erkundigen. Setzt Ihr den schon produktiv ein? Wie sind die Erfahrungen damit? Speziell würde mich interessieren ob Jemand weis, ob sich der Umstieg (von 1.2) unter dem Aspekt lohnt das sich die Systemlast die der Dovecot erzeugt vielleicht sinkt? (bei Nutzung von Maildir) Für ein paar Erfahrungen, auch was bei der Umstellung zu beachten ist, wäre ich dankbar. -- Gruß, Oliver From sebastian at debianfan.de Fri Sep 23 00:11:08 2011 From: sebastian at debianfan.de (=?ISO-8859-1?Q?Sebastian_Dei=DFner?=) Date: Fri, 23 Sep 2011 00:11:08 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Mail zustellen trotz "Client host rejected: cannot find your hostname" In-Reply-To: <201109220002.54570.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <4E7A5E50.3000905@debianfan.de> <201109220002.54570.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <4E7BB27C.7000203@debianfan.de> Am 22.09.2011 00:02, schrieb Peer Heinlein: > Am Mittwoch, 21. September 2011, 23:59:44 schrieb Sebastian Deißner: > >> Wie erreiche ich, dass ich den Spamschutz weiterhin 'aktiv' lassen >> kann und diese Mail trotzdem zugestellt wird. > Auf reject_unknown_hostname etc. verzichten und das indirekt (aber > gewichtet) vom policyd-weight mitmachen lassen, der dann nur zuschlägt, > wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. > > Peer > Im neuen System würde das so aussehen - gibts da keine andere Möglichkeit z.B. mit access oder anderen "whitelistings" des entsprechenden Mailservers der Gegenseite? smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks, permit_sasl_authenticated, reject_unauth_destination, reject_unlisted_recipient, check_client_access hash:/etc/postfix/client_whitelist reject_unknown_sender_domain, reject_unknown_recipient_domain, reject_non_fqdn_sender, reject_unauth_pipelining, check_recipient_access hash:/etc/postfix/access, reject_non_fqdn_recipient, reject_invalid_hostname, reject_non_fqdn_hostname, reject_unknown_reverse_client_hostname, reject_unknown_client_hostname, check_policy_service inet:127.0.0.1:12525, check_policy_service inet:127.0.0.1:10023 postscreen_greet_action = drop postscreen_hangip_action = drop postscreen_dnsbl_action = drop postscreen_dnsbl_threshold = 2 postscreen_dnsbl_sites = zen.spamhaus.org bl.spamcop.net dnsbl.njabl.org ix.dnsbl.manitu.net dnsbl-1.uceprotect.net dnsbl-2.uceprotect.net*2 multi.surbl.org dnsbl.sorbs.net From ffiene at veka.com Fri Sep 23 07:15:45 2011 From: ffiene at veka.com (Frank Fiene) Date: Fri, 23 Sep 2011 07:15:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: OK, falls das unten wirklich echt sein sollte, kann ich nur sagen: Kann mal jemand den Telekomikern eins auf die Fresse geben? Wir haben alle unsere Mailserver falsch konfiguriert! Und wir sollen gefälligst die Telekom informieren, wenn sie ihre Mails bei uns nicht mehr auskippen können. Damit machen die sich aber viele Freunde! Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ... Die folgende Nachricht wird aktuell an T-Online-Kunden versandt: ---------------------------------------------------------------- Dass Sie Schwierigkeiten mit der Mailzustellung hatten, bedauern wir. Es gibt bei diesen Vorgängen aber nicht nur zwei Beteiligte, sondern einen dritten und dieser ist sogar der entscheidende: Der Betreiber des Mailsystems, das die Annahme Ihrer E-Mails verweigert. Falls dieser selbst unsere Mailsysteme für die Einlieferung blockiert, ohne uns zuvor auch nur ein einziges Mal angeschrieben zu haben, ohne dass auch nur eine einzige Beschwerde vorlag, dann will dieser Anbieter offensichtlich nicht, dass legitime E-Mails zugestellt werden können. Wer hingegen fremdbestimmte Listen zum Blockieren verwendet, ohne die Folgen der zwingend auftretenden "false positives" durch den Einsatz einer Whitelist abzufedern, der nimmt - vielleicht ebenfalls vorsätzlich eher aber fahrlässig - in Kauf, dass ihn auch legitime E-Mails nicht erreichen. Selbstverständlich sind wir darum bemüht, uns aus den Blacklists wieder austragen zu lassen, was uns bei der CBL und Spamhaus auch gelungen ist. (Tatsächlich bezeichnete Spamhaus die vorübergehende Listung unserer Mailserver als fehlerhaft.) Das ist aber nicht bei allen Blacklist- betreibern der Fall, insbesondere bei SpamCop stoßen wir auf keinerlei Gehör. Die Daten von SpamCop dienen u.a. wiederum als Basis für die Reputation bei Senderbase. Eine Möglichkeit des Whitelistings für Mailserver größerer E-Mail- und Accessprovider hat der blockierende Provider offensichtlich nicht vorgesehen, anderenfalls wäre dieses Problem nicht entstanden, denn unsere Mailserver stehen bereits seit Jahren in der relevanten DNSWL (siehe unten). Die Konfiguration eines Mailservers ist jedoch alleinige Angelegenheit des Betreibers des jeweiligen Mailservers. Da können wir ihm nicht hereinreden oder gar zu irgendetwas zwingen; auch dann nicht, wenn es sich um eine offensichtliche Fehlkonfiguration handelt. Einige Anmerkungen zu unseren eigenen Systemen: Unsere Mailserver werden von einer zweistelligen Millionenanzahl von Kunden verwendet. Nach zurückhaltenden Schätzungen sind etwa ein Prozent aller Endnutzer- Rechner mit Schadsoftware verseucht. Da kann es leider nicht ausbleiben, dass über unsere Mailserver - genau wie auch über die Mailserver anderer großer E-Mail- und Access-Provider - ein gewisser Anteil "Spam" versendet wird. Aktuelle Lage: Zurzeit werden täglich viele neue Phishing- Seiten zum Nachteil unserer Kunden ins Netz gestellt und per Spam - meist angebliche "Sicherheitsmitteilungen" von T-Online oder der Telekom - beworben. Hiermit schaffen es die Spammer trotz der meist in krudem Deutsch verfassten Spam-Mails immer wieder, sich erneut Zugriff zu Accounts einiger unserer Kunden zu verschaffen, wobei sie dann pro Account gleich eine oder mehrere Homepages buchen und dann pro Homepage 10-100 E-Mail- Konten anlegen. Wir haben in den letzten Wochen den jeweiligen Hosting-Provi- dern und den Betreibern von Phishing-URL-Filtern Hunderte solcher Seiten gemeldet. Noch weitaus höher ist die Anzahl der von uns gesperrten E-Mail-Accounts und Homepages. Aufgrund der derzeit epidemischen Verbreitung von abgephishten t-online.de- Zugangsdaten sind wir inzwischen dazu übergegangen, die Sperren ohne vorherige Warnung an den verantwortlichen Account-Inhaber zu setzen. Aufgrund der mit dem Blacklisting durch einige Anbieter verur- sachten Problematik wurde diese Angelegenheit in die höheren Etagen eskaliert. Daraufhin wurden verschiedene Maßnahmen abge- segnet, die es dieser Mafia deutlich erschwert, die gestohlenen Zugangsdaten weiterhin zu verwerten. Siehe hierzu auch den Artikel http://ct.de/-1341226 im Heise-Newsticker. Wenn Ihre E-Mails abgewiesen werden, werden Sie bei den Betrei- bern dieser unzureichend administrierten Mailsysteme - wenn Sie diese überhaupt erreichen - vermutlich genausoviel erreichen wie wir: Nämlich nichts. Sie sollten aber diejenigen, die Sie auf anderen Wegen kontaktieren müssen, unbedingt auf dieses Problem hinweisen, damit diese sich an ihren Support wenden können. Die betroffenen Empfänger haben einen größeren Einfluss auf die eigene E-Mail-Administration als Außenstehende und eine sachverständige Administration wird dann auch darauf reagieren. Die folgenden Ausführungen mögen als Argumentation hilfreich sein. Allein die t-online.de-Nutzer dürften geschätzt bis zu 15 mio. Nutzer umfassen, hinzu kommen noch die eine oder andere Million von Geschäfts- kunden mit ebensovielen eigenen Domains. Wer die Annahme der legitimen E-Mails eines derart großen Potentials verweigert, dem droht der Verlust des E-Mail-Kontaktes zu Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern. Wenn jemandem eine IP-Adresse als legitimer Mailserver bekannt ist und er zum zuständigen Postmaster jederzeit Kontakt aufnehmen kann, würde er solche IP-Adressen allenfalls in einem außergewöhnlichen Notfall sperren. An diese Maxime halten wir uns selbstverständlich auch. Es passiert immer wieder einmal, dass ein Provider Zielscheibe einer größer angelegten Attacke ist, sodass über dessen System zeitweise mehr Spam als das übliche "Rauschen" versendet wird. Wer dann - auch noch vollautomatisiert und ohne manuelle Korrekturmöglichkeit - "gnadenlos" (vielleicht besser "gedankenlos") sperrt, leistet einen größeren Beitrag zu Zerstörung des Mediums E-Mail als die Kriminellen, derentwegen man zu solchen Maßnahmen greifen muss. (Dass Sperren auf IP-Ebene innerhalb gewisser Grenzen unverzichtbar sind, ist natürlich unbestritten.) Wir betreiben - wie oben ausgeführt - ein strenges Abuse-Management. Sofern jemand von einem unserer Mailserver aus dem unten genannten Bereich E-Mails empfangen hat, die zu beanstanden wären, sollte dieser jene E-Mails bitte mit vollständigem Header an abuse at t-online.de senden und unser Abuse-Team wird umgehend entsprechende Maßnahmen ergreifen. Unsere an externe Systeme zustellenden Mailserver befinden sich allesamt im Netz 194.25.134.0 - 194.25.134.255 (DTOS-ULM-001|194.25.134.0/24) (http://postmaster.t-online.de/technische-informationen/id_16818628) und sind zudem auch in den DNS Whitelists unter http://www.dnswl.org/search.pl?s=1972 und http://dnswl.inps.de/query.cgi eingetragen. Es ist immer eine gute Idee, bei Nutzung einer oder gar mehrerer "Blacklists" auch eine "Whitelist" einzusetzen. Mit freundlichen Grüßen t-online.de Postmaster Products & Innovation Deutsche Telekom AG T-Online-Allee 1 D-64295 Darmstadt E-Mail postmaster at t-online.de ---------------------------------------------------------------- Am 20.09.2011 um 16:10 schrieb Peer Heinlein: > > Moin, > > da ich pro Tag 'n Dutzend Anfragen dazu kriege, wie man sich denn am > besten verhalten soll: > > Auf > > http://www.heinlein-support.de/blog/news/mailserver-von-t-online-auf- > rbl-von-spamcop-geblacklisted > > haben wir mal ein bißchen Hintegründe, aber auch die Argumente für oder > gegen ein T-Online-Whitelisting zusammengetragen. > > Sollte auch geeignet sein, um das ggf. an allzu wutschnaubende Kunden > weiterzuleiten und als Argumentationsgrundlage herzuhalten. > > Schönen Gruß aus Braunschweig, > > Peer > > > > > -- > Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! > 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 > > Heinlein Professional Linux Support GmbH > Linux: Akademie - Support - Hosting > > http://www.heinlein-support.de > Tel: 030 / 40 50 51 - 0 > Fax: 030 / 40 50 51 - 19 > > Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: > HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, > Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users -- Frank Fiene / IT-Services Internet Services / IT-Security Fon: +49 2526 29-6200 Fax: +49 2526 29-16-6200 mailto: ffiene at veka.com http://www.veka.com PGP-ID: 20419C64 PGP-Fingerprint: 93FB 5525 88C0 8F40 E7FD EAB5 BBB4 435F 2041 9C64 VEKA AG Dieselstr. 8 48324 Sendenhorst Deutschland/Germany Vorstand/Executive Board: Andreas Hartleif (Vorsitzender/CEO), Dr. Andreas W. Hillebrand, Bonifatius Eichwald, Elke Hartleif, Dr. Werner Schuler, Vorsitzender des Aufsichtsrates/Chairman of Supervisory Board: Ulrich Weimer HRB 8282 AG Münster/District Court of Münster From driessen at fblan.de Fri Sep 23 07:37:20 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 07:37:20 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <001c01cc79b2$dd366190$0565a8c0@uwe> > -----Original Message----- > From: postfixbuch-users-bounces at listen.jpberlin.de [mailto:postfixbuch- > users-bounces at listen.jpberlin.de] On Behalf Of Frank Fiene > Sent: Friday, September 23, 2011 7:16 AM > To: Eine Diskussionsliste rund um das Postfix-Buch von Peer Heinlein. > Subject: Re: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente > > OK, falls das unten wirklich echt sein sollte, kann ich nur sagen: Kann > mal jemand den Telekomikern eins auf die Fresse geben? Das bekommen die doch schon. Die meisten "kleinen Provider" nehmen keine Mails mehr von denen an. > > Wir haben alle unsere Mailserver falsch konfiguriert! Und wir sollen > gefälligst die Telekom informieren, wenn sie ihre Mails bei uns nicht mehr > auskippen können. Damit machen die sich aber viele Freunde! Hast du schon mal von der T-offline eine Mail bekommen das irgendwas nicht mit deinem Mailserver stimmt? Ist schon mal jemand von der T-Offline überhaupt kontaktiert worden? Für Spamer ist t-OFFline der annehmende Provider schlechthin. Telekom ist immer noch mit dem Gedanken befreundet das auch Spamer Ihnen 53 Cent Briefmarke auf jeden Spambrief drauf kleben. Bei ISDN und Minutenabrechnung hat man mit vielen Mails die Online-Zeiten hochtreiben können. Diese Politik und der Beschiss am Kunden rächt sich endlich mal. > > Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ... Bei solch masiven Magenproblemen musst du aber dann doch mal zu Arzt gehen *gg Die Mail ist echt! Die Telekom traut sich das wirklich. Ich kann nur sagen großer Provider, große Verantwortung.... Und wer seiner Verantwortung nicht gerecht wird sollte aus dem Geschäft aussteigen! Über wen haben denn die gehackten Onlinekunden diese Phishingmails bekommen? Wer hat denn da seine Hausaufgaben nicht gemacht? Wer ist mit der Technik vor 10 Jahren stehen geblieben? Wer filtert denn, weder eingehend noch ausgehend, nicht? ...... http://www.heise.de/ix/news/foren/S-Grosse-Provider-auf-Blacklist/forum-2093 79/msg-20801349/read/ > > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From driessen at fblan.de Fri Sep 23 08:37:27 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 08:37:27 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <001d01cc79bb$434a9bb0$0565a8c0@uwe> Sehr geehrte/r Herr/en Postmaster der Telekom, bzgl. Ihrer Kundemail wegen Blacklistenproblematik. Wir haben zur Zeit das Problem das Ihre Mailserver auf den Blacklisten stehen. Sie haben nachgewiesener Maßen Phishing Mails von Fremden an Ihre eigenen Kunden zugestellt und damit auch den einen oder anderen Ihrer eigenen Kunden dazu verführt die Anweißung dieser Phishing-mails zu befolgen. Sie haben damit zu einem momentanen erhöhten Spamaufkommen aus Ihrem Netz und von Ihren Server beigetragen. Sie sind als Mittelbarer Störer ebenfalls in der Haftung für Schäden die durch lasche und fast nicht vorhandene Sicherheitseinstellungen Ihrer Server auf Unseren Server und unter Umständen auch bei unseren Kunden dadurch verursacht werden. Da Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die besseren Anwälte haben bin ich gezwungen den geringsten und für mich kostengünstigeren Weg zu beschreiten. ICH NEHME KEINE MAILS MEHR VON IHREN SERVER AN BIS DAS SIE DIE PROBLEMATIK AUF IHREN SERVERN IM GRIFF HABEN UND DAUERE ES AUCH NOCH JAHRE!! Mir ist die Jacke zur Zeit näher wie Ihre mail-Hose. Wir bekommen unser Geld von unseren Kunden für den Schutz der Infrastruktur. Wir sind drauf bedacht das keine anderen Mailserver durch unsere Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen werden. Wir sind ebenfalls drauf bedacht das nachgewiesenermaßen "schlechte" Mails nicht zu unseren Kunden durchdringen. Sobald Sie der Lage Herr sind dürfen Sie sich wieder mit mir in Verbindung setzen. Wer saubere Mailserver betreibt (was kein Kunststück ist) benötigt kein Whitelisting. Wer sich sowenig Sorgen um das Wohlergehen der anvertrauten Daten seiner Kunden macht, wer in der Technik vor 10 Jahren stehen geblieben ist, wer nur reagiert statt zu agieren, wer SEINE Probleme nicht in den Griff bekommt oder bekommen will, wer Millionen Mails ungeprüft in die Welt pustet, wer HEUTE noch ungeprüft Mails annimmt, wer immer noch denkt "Briefbomben" sind ein Problem des Empfängers, wer zu 99,9% nur Spam usw. in die Mailboxen seiner Kunden zustellt.... Der hat es nicht anders gewollt, dem kann man nicht helfen, von dem kann man keine Mails annehmen. Mir ist das WURSCHT wie groß SIE sind, Wer SIE sind, von wo SIE sind. Wenn Server auf Blacklisten drauf stehen hat das schon einen Grund. Stehen Server auf Blacklisten dann geht zu dem ZEITPUNKT eine AKUTE Gefahr von diesen Server aus (ich atme auch nicht wissentlich absichtlich Milzbrandviren ein, oder öffne eine Briefbombe wenn ich weiß was drin ist). Von daher denke ich das sie mal anfangen sollten Ihre Guten, Verantwortungsvollen, wissend was SIE tun Administratoren an die Mailserver dransetzen. Sie sollten anfangen Ihre Sicherheitsrichtlinien, Annahmebedingungen für Mails zu überarbeiten (so was ist Chefsache und duldet keinen Aufschub) . Sie sollten in Ihrem eigenen Interesse anfangen Ihre eigenen Infrastruktur, die Ihrer eigenen Kunden zu schützen. Sie sparen damit Arbeitszeit in allen Bereichen, Sie sparen Geld(Ihre Aktionäre werden es Ihnen danken), Sie sparen wertvolle Ressourcen an Hardware, Energie und Arbeitskraft(auch beim Kunden). Hören sie auf eine Geldverbrennungsmaschine zu sein. P.S. ich kann Ihnen, sollten sie nicht über die notwendigen Ressourcen innerhalb des Konzerns verfügen, gute und verantwortungsvolle Postmaster, Bundesweit vernetzt, nennen die das Problem innerhalb sehr kurzer Zeit in den Griff bekommen. Diese schulen auch gleich noch Ihre Administratoren. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From technoworx at gmx.de Fri Sep 23 10:30:09 2011 From: technoworx at gmx.de (Alexander Stoll) Date: Fri, 23 Sep 2011 10:30:09 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <4E7C4391.2020003@gmx.de> > x Zeilen FUD gelöscht Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, nun auf diesem Wege eine "Verbesserung" der Situation herbeiführen zu wollen. Es ist der öffentlich demonstrierte Offenbarungseid einer gescheiterten Administration und Abuse Management der eigenen Infrastruktur. Nun die eigene "Marktmacht" mobilisieren zu wollen um das eigene Scheitern mit gezielter Falschinformation (FUD) zu verschleiern und für sich "eigene Regeln" durchzudrücken, empfinde ich mehr als schäbig und verachtenswert. Daher die öffentliche Aufforderung an die Telekom unter diesen Voraussetzungen doch das einzig ehrliche für ihre Kunden zu tun und den Geschäftsbereich einzustellen, der doch so offensichtlich für sie unbeherrschbar geworden ist! Ein trauriges Kapitel des Unternehmens, aber um so weniger überraschend. From pkoch at bgc-jena.mpg.de Fri Sep 23 10:42:54 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Dr.Peer-Joachim Koch) Date: Fri, 23 Sep 2011 10:42:54 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu cyrus/imap Message-ID: <4E7C468E.1040107@bgc-jena.mpg.de> Hallo, wir haben hier einen User der es geschafft hat seine Mailbox zum zweiten mal innerhalb von 3 Tagen unbrauchbar zu machen. Wir haben hier als Groupware einen Open-Xchange im Einsatz. Der OX spricht ganz normal IMAP mit dem Cyrus. Der Nutzer verwendet einen sogenannten Oulookoxtender, der das ganze (Kontakte, Termine, e-mails) transparent in Outlook einbindet. In Outlook hat er beim ersten Mal einen Ordner gelöscht, "der nicht richtig funktioniert hat". Was das bedeuten soll war nicht mehr zu klären. Gestern hat er nur den Trash Folder leeren wollen. Wie auch immer: Momentan ist die Situation wie folgt: Jedes WEBGUI verweigert die Zusammenarbeit -> Error oder stürtzt gleich ab. Thunderbird: Listet noch einen Teil der Ordner -> connection closed alpine öffnet die Inbox (andere Folder noch nicht getestet) mit "telnet mail 143" kann man sich anmelden und die Ordner anzeigen lassen. Da kenne ich aber nicht sehr viele Kommandos. Das was ich probiert habe ging. Mit cyradm habe ich gesehen, das einige Ordner NUR NOCH den Nutzer als Berechtigten gelistet haben (lam user.mailbox). Ich vermute im Moment, das hier der Hase im Peffer schwimmt. Beim ersten Mal habe ich einfach den user auf den Mailer gelöscht, aller Ordner angelegt, Mails zurück geholt, fertig. Das ist aber als regelmäßige Aktion etwas aufwendig, daher möchte ich jetzt der Sache auf den Grund gehen. Cyrus schreibt nur das erfolgreiche login in die Log's. a) Gibt es eine Möglichkeit die Rechte in einer Mailbox rekursiv zu setzen ? also "sam -r user.mailbox cyrus lrswipcda b) Wie kann man cyrus in debug mode versetzen ? Habe ich bisher noch nie gebraucht .... -- Vielen Dank, Peer _________________________________________________________ Max-Planck-Institut für Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : pkoch.vcf Dateityp : text/x-vcard Dateigröße : 304 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From bjoern.meier at googlemail.com Fri Sep 23 11:09:31 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Fri, 23 Sep 2011 11:09:31 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <001d01cc79bb$434a9bb0$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <001d01cc79bb$434a9bb0$0565a8c0@uwe> Message-ID: hi, Am 23. September 2011 08:37 schrieb Driessen : > [... Mail an T-OFFline ...] Respekt. Vieklleicht sollten wir gemeinsam ein Muster einer Mail entwerfen, die wir Ihnen täglich - solange sie es nicht in den Griff bekommen - zusenden. Ja im Grunde wäre das auch spamming, dennoch: die eigene bittere Medizin. Gruß, Björn From driessen at fblan.de Fri Sep 23 11:42:54 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 11:42:54 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><001d01cc79bb$434a9bb0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <000601cc79d5$2b769b50$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Bjoern Meier > > Am 23. September 2011 08:37 schrieb Driessen : > > [... Mail an T-OFFline ...] > > Respekt. Für was das ich meinen Ärger über die Dreistigkeit seitens Telekomik in Worte packe? > Vielleicht sollten wir gemeinsam ein Muster einer Mail > entwerfen, die wir Ihnen täglich - solange sie es nicht in den Griff > bekommen - zusenden. Ja im Grunde wäre das auch spamming, dennoch: die > eigene bittere Medizin. Wenn es was helfen würde dann gerne per Cronjob bzw. Fail2ban immer dann wenn von denen versucht wird über einen gelisteten Mailserver etwas einzuliefern? Oder aber an den t-offline Kunden der als Absender in der Mail steht *gg So in der Art : " Wir bedauern Ihnen Mitzuteilen das der von Ihnen verwendete Mailserver leider auf schwarzen Listen gelistet ist und wir sehen uns daher im Moment außerstande Ihre Mail weiterzubefördern solange Ihr Provider potenziell als Spam und Phishing Mailversender gilt. Sie können gegen diese Behandlung Rechtsmittel und Beschwerde innerhalb der nächsten 14 Tage einlegen an abuse at t-offline.de. Es bleibt Ihnen auch unbenommen sich ein Mailkonto bei einem der vielen anderen Betreiber einzurichten und dieses für den Zeitraum der Problematik bei Ihrem Provider zu benutzen. Es bleibt Ihnen ebenso unbenommen Ihre Homepage von Ihrem jetzigen problembehafteten Provider abzuziehen und bei einem Provider der diese Problematik nicht hat zu hosten. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Wir haben diese aber nicht verursacht. P.S. sie können auch gerne bei uns hosten garantiert nicht teurer, garantiert besserer Service und ein SPam und virenfreies Mailpostfach. " > > Gruß, > Björn > -- Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From driessen at fblan.de Fri Sep 23 12:43:41 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 12:43:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <000601cc79d5$2b769b50$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><001d01cc79bb$434a9bb0$0565a8c0@uwe> <000601cc79d5$2b769b50$0565a8c0@uwe> Message-ID: <000d01cc79dd$a900b170$0565a8c0@uwe> Scheinbar kommen die spammails immer mit @.*\homepage.t-online.de$/ Ein check_sender_access pcre:/datei/t-online.spam /@.*\homepage.t-online.de$/ Reject was euch auch immer sonst noch so einfällt Bringt Abhilfe Als offiziellen Domainanteil für T-Online Mails konnte ich den in keiner der Logdateien feststellen. Das loch scheint größer wie angenommen bei t-offline. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 12:59:49 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 12:59:49 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 07:15:45AM +0200, Frank Fiene wrote: > OK, falls das unten wirklich echt sein sollte, kann ich nur sagen: Kann mal jemand den Telekomikern eins auf die Fresse geben? > > Wir haben alle unsere Mailserver falsch konfiguriert! Und wir sollen gefälligst die Telekom informieren, wenn sie ihre Mails bei uns nicht mehr auskippen können. Damit machen die sich aber viele Freunde! > > Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ... Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch Verantwortungsverlagerungsversuche. 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil infizierter Kundensysteme hat. Dadurch werden nicht nur T-Online-Mailsysteme mit dem Spamversand belastet, sondern auch GMX, Gmail, etc. Auch diese landen regelmaessig auf den Listen. 2. Sie haben recht, dass, wenn jemand ohne Nachzudenken RBLs zum harten Blocken einsetzt, eben gedankenlos ist. 3. Sie haben erkannt, dass sie mit dem Listing auf mehreren RBLs ziemlich die A-Karte gezogen haben, weil sie damit auch von Scoring-System erfasst werden. (selbiges ist auch schon gmail, etc passiert). 4. Wie die Mail ausdrueckt, wurden Masznahmen gestattet, die sonst nicht gestattet worden waehren, leider erfaehrt man nicht, welcher Art. Will sagen: "die da oben" haben das Problem/den Druck erkannt. 5. Was sie nicht erkannt haben: auch eine fremdbestimmte Whitelist sollte nicht als alleiniges "OK"-Kriterium gelten. In vielen Scoring-Systemen gibt es diese DNSWL. Prinzipiell lese ich den Tenor der Mail eher den Frust auf jene, die gedankenlos blocken. Was bei euch ja hier nicht der Fall ist. Von daher wuerde ich mich da garnicht adressiert fuehlen. Ich fuer meinen Teil denke, dass ein manuelles Whitelisting soweit nicht notwendig ist, die "wichtigen Kunden" also das "wichtige Marktpotential" ist clever genug, um andere Wege der Kommunikation zu finden - bis die Telekom neue Loesungsansaetze hat, interne Policies fuer den Versand von Mail durchzusetzen. Und das ist, aus meiner Sicht, fuer jemanden wie die Telekom, eine enorme Aufgabe, da sie in der Tat massiv im Fokus Krimineller sind. Aus der Sicht eines kleineren ISP, der nicht mit permantenten, gezielten und forschenden Attacken auf die Infrastruktur zu rechnen, scheint das alles easy zu sein. Statt der Telekom Inkompetenz zu unterstellen, waere es sinnvoll, auf explizite, belastbare Alternativen hinzuweisen. Auth im internen Netz, und SA/AV im internen Netz reichen dazu NICHT aus. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From pkoch at bgc-jena.mpg.de Fri Sep 23 13:18:42 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Peer-Joachim Koch) Date: Fri, 23 Sep 2011 13:18:42 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu cyrus/imap In-Reply-To: <4E7C468E.1040107@bgc-jena.mpg.de> References: <4E7C468E.1040107@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <4E7C6B12.2000005@bgc-jena.mpg.de> Hallo, ich habe noch folgendes getestet: 1) Inbox kann man mit telnet auf dem IMAP port mails öffnen und lesen. Auch in Sent Ordner 2) Thunderbird zeigt mit (mit einem frischen Profil) einen Teil(!) der Ordner an, aber z.B. nichts aus der Inbox. 3) Wenn man mit Wireshark das ganze mitschneidet, dann sehe ich zumindest keinen Fehler ... ;( Mit cyradm habe ich mir die Rechte von allen Ordnern der Mailbox angesehen und alles auf Standard gesetzt (bei einigen fehlte cyrus, ein Ordner war ganz ohne Zugriffsrechte). Gibt es noch irgendeine Möglich die Integrität einer Mailbox zu testen ? reconstruct findet nichts und ändert nichts ... Ciao, Peer Am 23.09.2011 10:42, schrieb Dr.Peer-Joachim Koch: > Hallo, > > > wir haben hier einen User der es geschafft hat seine > Mailbox zum zweiten mal innerhalb von 3 Tagen unbrauchbar zu machen. > > Wir haben hier als Groupware einen Open-Xchange im Einsatz. > Der OX spricht ganz normal IMAP mit dem Cyrus. > > Der Nutzer verwendet einen sogenannten Oulookoxtender, > der das ganze (Kontakte, Termine, e-mails) transparent > in Outlook einbindet. > > In Outlook hat er beim ersten Mal einen Ordner gelöscht, > "der nicht richtig funktioniert hat". Was das bedeuten soll > war nicht mehr zu klären. > > Gestern hat er nur den Trash Folder leeren wollen. > > > Wie auch immer: > Momentan ist die Situation wie folgt: > Jedes WEBGUI verweigert die Zusammenarbeit -> Error oder > stürtzt gleich ab. > > Thunderbird: Listet noch einen Teil der Ordner -> connection closed > > alpine öffnet die Inbox (andere Folder noch nicht getestet) > > mit "telnet mail 143" > kann man sich anmelden und die Ordner anzeigen lassen. > Da kenne ich aber nicht sehr viele Kommandos. Das was ich probiert habe > ging. > > Mit cyradm habe ich gesehen, das einige Ordner NUR NOCH den Nutzer > als Berechtigten gelistet haben (lam user.mailbox). > > Ich vermute im Moment, das hier der Hase im Peffer schwimmt. > > Beim ersten Mal habe ich einfach den user auf den Mailer gelöscht, > aller Ordner angelegt, Mails zurück geholt, fertig. > Das ist aber als regelmäßige Aktion etwas aufwendig, daher möchte ich > jetzt der Sache auf den Grund gehen. > > > Cyrus schreibt nur das erfolgreiche login in die Log's. > > > a) Gibt es eine Möglichkeit die Rechte in einer Mailbox rekursiv zu > setzen ? > > also "sam -r user.mailbox cyrus lrswipcda > > b) Wie kann man cyrus in debug mode versetzen ? > Habe ich bisher noch nie gebraucht .... > > > > -- Mit freundlichem Gruß Peer-Joachim Koch _________________________________________________________ Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 From hans.moser at ofd-z.niedersachsen.de Fri Sep 23 14:10:58 2011 From: hans.moser at ofd-z.niedersachsen.de (Marc Patermann) Date: Fri, 23 Sep 2011 14:10:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu cyrus/imap In-Reply-To: <4E7C6B12.2000005@bgc-jena.mpg.de> References: <4E7C468E.1040107@bgc-jena.mpg.de> <4E7C6B12.2000005@bgc-jena.mpg.de> Message-ID: <4E7C7752.20707@ofd-z.niedersachsen.de> Hallo, Peer-Joachim Koch schrieb (23.09.2011 13:18 Uhr): > ich habe noch folgendes getestet: > 1) Inbox kann man mit telnet auf dem IMAP port > mails öffnen und lesen. Auch in Sent Ordner > > 2) Thunderbird zeigt mit (mit einem frischen Profil) > einen Teil(!) der Ordner an, aber z.B. nichts aus der Inbox. Was sagt cyradm dazu? > lm user.username.* > Mit cyradm habe ich mir die Rechte von allen Ordnern der Mailbox > angesehen und alles auf Standard gesetzt (bei einigen fehlte cyrus, > ein Ordner war ganz ohne Zugriffsrechte). Eh, was? Keine Ahnung was OX jetzt für Speziallanforderungen hat, aber _normal_ ist, wenn in IMAPd nur der Besitzer Rechte auf die Mailbox hat: > lam user.username username lrswipkxtecda Wenn "cyrus" der Admin-User ist, dann hat der da keine Rechte, außer wenn man administrativ die Mailbox löschen will, muss man cyrus dafür Rechte erteilen. > Am 23.09.2011 10:42, schrieb Dr.Peer-Joachim Koch: >> Mit cyradm habe ich gesehen, das einige Ordner NUR NOCH den Nutzer >> als Berechtigten gelistet haben (lam user.mailbox). s.o. >> Ich vermute im Moment, das hier der Hase im Peffer schwimmt. s.o. >> a) Gibt es eine Möglichkeit die Rechte in einer Mailbox rekursiv zu >> setzen ? Klar (Wildcard): > sam user.username* username rechte >> also "sam -r user.mailbox cyrus lrswipcda macht nichts rekursiv, das oben schon. >> b) Wie kann man cyrus in debug mode versetzen ? >> Habe ich bisher noch nie gebraucht .... Stichwort "telemetry logging": http://wiki.kolab.org/index.php/Cyrus_imap_telemetry_logging Marc From driessen at fblan.de Fri Sep 23 14:22:07 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 14:22:07 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> Message-ID: <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch Verantwortungsverlagerungsversuche. > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil infizierter > Kundensysteme hat. Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen Web's benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > Dadurch werden nicht nur T-Online-Mailsysteme mit dem Spamversand > belastet, sondern auch > GMX, Gmail, etc. Auch diese landen regelmaessig auf den Listen. Und das ja wohl auch zurecht. > > > 2. Sie haben recht, dass, wenn jemand ohne Nachzudenken RBLs zum harten > Blocken einsetzt, > eben gedankenlos ist. Oder eben auch fast die einzige Möglichkeit in sehr gutem Deutsch geschriebene Phishing mails an eigene Kunden zu verhindern. 2 Stück erwischt aus dem telekom Netz und "nur" ein scoring von knapp über 3. so was geht dann einfach durch. Kunden sind Menschen und Menschen machen Fehler und klicken auch des Öfteren gedankenlos die Links an und schon habe ich den scheis in meiner eigenen Infrastruktur. Bis das ein Kunde das dann an mich meldet ist das Kind evtl. auch schon in den Brunnen gefallen. Da verlasse ich mich lieber auf die Frühwarnsysteme (was leider auch kein 100% Schutz ist) denn kommen solche Mails von großen Providern schlagen schon mal 50% der Regeln grundsätzlich nicht mehr an. > > > 3. Sie haben erkannt, dass sie mit dem Listing auf mehreren RBLs ziemlich > die A-Karte > gezogen haben, weil sie damit auch von Scoring-System erfasst werden. > (selbiges ist > auch schon gmail, etc passiert). > > 4. Wie die Mail ausdrueckt, wurden Masznahmen gestattet, die sonst nicht > gestattet worden > waehren, leider erfaehrt man nicht, welcher Art. Will sagen: "die da oben" > haben das > Problem/den Druck erkannt. Aber leider scheinbar noch nicht die Tragweite die Sie sich mit der 20-30 Jahren alten Policy alles anzunehmen einhandeln. Wer schon mal ein T-Online Konto hatte weiß wovon ich spreche. 99,9% ungewollte Mails, aus Dialin, von bekannt Botnetzen usw. usw. Wer so lasch mit der Sicherheit der eigenen Kunden umgeht.... > > 5. Was sie nicht erkannt haben: auch eine fremdbestimmte Whitelist sollte > nicht als > alleiniges "OK"-Kriterium gelten. In vielen Scoring-Systemen gibt es diese > DNSWL. > > Prinzipiell lese ich den Tenor der Mail eher den Frust auf jene, die > gedankenlos blocken. > Was bei euch ja hier nicht der Fall ist. Von daher wuerde ich mich da > garnicht > adressiert fuehlen. Da darf man gerne geteilter Meinung sein aber steht ein System auf einer der besseren Blacklists dann hat das schon einen Grund und sollte den Betreiber zum Nachdenken anhalten. Das Spamhaus nachträglich von einem versehen spricht das die dort drauf gelandet sind ist eher eine Politische Aussage. Ich glaube es war schon richtig das die dort eingetragen wurden und nur die pure Marktmacht hat die Telekom dort wieder ausgelöst.(auch das ärgert jeder kleine muß erstmal schauen das er sein Netz sauber bekommt) > > Und das ist, aus meiner Sicht, fuer jemanden wie die Telekom, eine enorme > Aufgabe, da sie > in der Tat massiv im Fokus Krimineller sind. Aus der Sicht eines kleineren > ISP, der > nicht mit permantenten, gezielten und forschenden Attacken auf die > Infrastruktur zu > rechnen, scheint das alles easy zu sein. Sorry großer Provider, viele Leute, große Verantwortung, entsprechend Manpower. Wer hat denn die Phishing mails an die eigenen Kunden zugestellt? Wer da sehenden Auges und wissend um die Gefahr keine Frühwarnsysteme hat.... > > Statt der Telekom Inkompetenz zu unterstellen, waere es sinnvoll, auf > explizite, > belastbare Alternativen hinzuweisen. Auth im internen Netz, und SA/AV im > internen Netz > reichen dazu NICHT aus. Hier spricht niemand von der Inkompetenz der Admins da hat die telekom sicherlich mehr wie genug Gute. Man Ärgert sich über die Politik, die Policy die seit 20 Jahren gefahren wird und über das Marketing das die Verantwortung auf andere abwälzen möchte. Das man mal auf einer Blacklist mit einem Server drauf steht gut kann passieren, das die immer wieder drauf stehen und das schon jahrelang ohne das ein Politisches Umdenken erfolgt ist nicht nachvollziehbar (und das ärgert wohl am meisten). Was jetzt gemacht wird ist eher ein Herumdoktern an den Symptonen wie ein wirklich neues festlegen von Regeln. "wurden Maßnahmen gestattet die sonst nicht..." das hört sich eher nach Flickschusterei an. Da kleben wir dann halt mal hier und da ein Pflästerchen drauf. Spamer und Kriminelle freuen sich über solche Provider die nur reagieren statt agieren und Ihr Ohr am Puls der Zeit haben. Die Feststellung das solche großen Provider eher noch einen und noch einen Server daneben stellen um die Mails anzunehmen weil die anderen bisherigen das nicht mehr schaffen und nicht wie man das seit 10 Jahren machen muß auch mal nachschaut wer da was wo und wie einliefert erzeugt bei mir Kopfschütteln. Mein T-Online Konto gibt es immer noch und wenn es niemand löscht dann wird dort auch fleißig weiter gesammelt. Nur abgerufen wird es schon nicht mehr seit 2 Jahren weil nicht mehr zu benutzen. Aber nein ich muß mich bei der Telekom bedanken denn Sie sorgt regelmäßig mit dafür das ich User-PC gegen cash wieder in Ordnung bringen darf. Ist das Wirtschaftswachstum zu schwach starten wir mal kurz ein Phishing Mail Aktion. Regeln sind für alle da und das Thema der ist aber ein bisschen gleicher wie alle anderen und der darf sich das erlauben finde ich nicht gut. Wird eine Oma auf der Straße angefahren dann darf es keine Rolle spielen wer das gemacht hat, die Strafe ist unabhängig vom Ansehen und Gesellschaftlicher Stellung auszusprechen. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From pkoch at bgc-jena.mpg.de Fri Sep 23 14:34:59 2011 From: pkoch at bgc-jena.mpg.de (Dr.Peer-Joachim Koch) Date: Fri, 23 Sep 2011 14:34:59 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Frage zu cyrus/imap In-Reply-To: <4E7C7752.20707@ofd-z.niedersachsen.de> References: <4E7C468E.1040107@bgc-jena.mpg.de> <4E7C6B12.2000005@bgc-jena.mpg.de> <4E7C7752.20707@ofd-z.niedersachsen.de> Message-ID: <4E7C7CF3.70004@bgc-jena.mpg.de> Hallo, Am 23.09.2011 14:10, schrieb Marc Patermann: > Hallo, > > Peer-Joachim Koch schrieb (23.09.2011 13:18 Uhr): > >> ich habe noch folgendes getestet: >> 1) Inbox kann man mit telnet auf dem IMAP port >> mails öffnen und lesen. Auch in Sent Ordner >> >> 2) Thunderbird zeigt mit (mit einem frischen Profil) >> einen Teil(!) der Ordner an, aber z.B. nichts aus der Inbox. > Was sagt cyradm dazu? > > lm user.username.* liste alle Mailboxes ! Das sieht alles normal aus. > >> Mit cyradm habe ich mir die Rechte von allen Ordnern der Mailbox >> angesehen und alles auf Standard gesetzt (bei einigen fehlte cyrus, >> ein Ordner war ganz ohne Zugriffsrechte). > Eh, was? lam user.Name.Mailbox nichts > Keine Ahnung was OX jetzt für Speziallanforderungen hat, aber _normal_ > ist, wenn in IMAPd nur der Besitzer Rechte auf die Mailbox hat: > > lam user.username > username lrswipkxtecda > > Wenn "cyrus" der Admin-User ist, dann hat der da keine Rechte, außer > wenn man administrativ die Mailbox löschen will, muss man cyrus dafür > Rechte erteilen. Also defautlmässig legt er hier mit cyrus als Admin neue Mailboxen an (cm user.Blah.neu) Blah lr.... cyrus lr... > >> Am 23.09.2011 10:42, schrieb Dr.Peer-Joachim Koch: > >>> Mit cyradm habe ich gesehen, das einige Ordner NUR NOCH den Nutzer >>> als Berechtigten gelistet haben (lam user.mailbox). > s.o. Ich habe mich einfach an anderen Nutzern orientiert. > >>> Ich vermute im Moment, das hier der Hase im Peffer schwimmt. > s.o. > >>> a) Gibt es eine Möglichkeit die Rechte in einer Mailbox rekursiv zu >>> setzen ? > Klar (Wildcard): > > sam user.username* username rechte OK - danke. > >>> also "sam -r user.mailbox cyrus lrswipcda > macht nichts rekursiv, das oben schon. War auch nur als "Beispiel" gedacht > >>> b) Wie kann man cyrus in debug mode versetzen ? >>> Habe ich bisher noch nie gebraucht .... > Stichwort "telemetry logging": > http://wiki.kolab.org/index.php/Cyrus_imap_telemetry_logging So etwas habe ich gesucht! > > > Marc -- Vielen Dank und schönes WE, Peer _________________________________________________________ Max-Planck-Institut fuer Biogeochemie Dr. Peer-Joachim Koch Hans-Knöll Str.10 Telefon: ++49 3641 57-6705 D-07745 Jena Telefax: ++49 3641 57-7705 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : pkoch.vcf Dateityp : text/x-vcard Dateigröße : 291 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 15:31:10 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 15:31:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > On Behalf Of Robert Felber > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil infizierter > > Kundensysteme hat. > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen Web's > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen Dialin-Kunden, und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. Ich will die Telekom nicht in Schutz nehmen, aber uninformiertes Rumpoltern, Unterstellungen ohne Recherche, das bringt auch keinen weiter. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From Ralf.Hildebrandt at charite.de Fri Sep 23 15:42:16 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Fri, 23 Sep 2011 15:42:16 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> Message-ID: <20110923134216.GJ4195@charite.de> * Robert Felber : > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen Dialin-Kunden, > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. Werden sie? -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From timo.schoeler at riscworks.net Fri Sep 23 15:48:54 2011 From: timo.schoeler at riscworks.net (Timo Schoeler) Date: Fri, 23 Sep 2011 15:48:54 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923134216.GJ4195@charite.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> Message-ID: <4E7C8E46.7070103@riscworks.net> thus Ralf Hildebrandt spake: > * Robert Felber : > >> Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen Dialin-Kunden, >> und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > Werden sie? Ich wundere mich noch viel mehr darüber, dass sie anscheinend für das emittieren ihrer Mails in die grosse weite Welt für die (anscheinend höchst verdächtigen) CGI-Scripts auf Seiten der Kegelvereine dieses Planeten die gleichen Maschinen (das gleiche /24) verwenden wie für "höchst legitime" Firmenkunden. Das finde ich... höchst amüsant. Cheers, Timo From Ralf.Hildebrandt at charite.de Fri Sep 23 16:01:22 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:01:22 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7C8E46.7070103@riscworks.net> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> <4E7C8E46.7070103@riscworks.net> Message-ID: <20110923140122.GM4195@charite.de> * Timo Schoeler : > > Werden sie? > > Ich wundere mich noch viel mehr darüber, dass sie anscheinend für das > emittieren ihrer Mails in die grosse weite Welt für die (anscheinend > höchst verdächtigen) CGI-Scripts auf Seiten der Kegelvereine dieses > Planeten die gleichen Maschinen (das gleiche /24) verwenden wie für > "höchst legitime" Firmenkunden. > > Das finde ich... höchst amüsant. Port 25 outgoing dichtmachen für Dialupnetze; alternativ Relayhost anbieten. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 16:12:42 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:12:42 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923140122.GM4195@charite.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> <4E7C8E46.7070103@riscworks.net> <20110923140122.GM4195@charite.de> Message-ID: <20110923141242.GA94764@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 04:01:22PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > * Timo Schoeler : > > > > Werden sie? > > > > Ich wundere mich noch viel mehr darüber, dass sie anscheinend für das > > emittieren ihrer Mails in die grosse weite Welt für die (anscheinend > > höchst verdächtigen) CGI-Scripts auf Seiten der Kegelvereine dieses > > Planeten die gleichen Maschinen (das gleiche /24) verwenden wie für > > "höchst legitime" Firmenkunden. > > > > Das finde ich... höchst amüsant. > > Port 25 outgoing dichtmachen für Dialupnetze; alternativ Relayhost > anbieten. Wenn ich die T-Online/Google/Sonstwas Account-Daten kaper, dann nutze ich den Relayhost. Das ist genau der Grund, warum "Die Grossen" mit ihren SMTP Servern auf den Listen landen. Da landet ja kein Dialin-Netz auf der Liste. Es geht hier also darum "wie halte ich meine Mailserver von infizierten oder gestohlenen-accountdaten interner Clients frei". Und wie gesagt allein den SpamAssassin oder Clamav oder oder oder auf dem Relayhost laufen zu lassen, reicht nicht. Von diesen Accounts kommen die frischen Viren/Phishings, die kennt noch keine Sau. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 16:03:58 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:03:58 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923134216.GJ4195@charite.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> Message-ID: <20110923140357.GA94696@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 03:42:16PM +0200, Ralf Hildebrandt wrote: > * Robert Felber : > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen Dialin-Kunden, > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > Werden sie? Ein google-query ergibt: http://www.trojaner-board.de/56452-problem-mit-spam-und-t-online.html http://meinews.niuz.biz/t-t429862.html?s=64c64c2aa252278ed7cb6e7b61a5b2b6& http://www.trojaner-board.de/38270-mailversandbeschraenken-durch-t-online-wegen-spammails.html Ein offzielles Statement ersetzt das jetzt nicht, wuerde mich aber von der Behauptung abhalten "die koennten ja die Accounts dicht machen". Und hier wirds wieder knifflig, wenn keiner den Account reportet, koennen die auch nix abschalten, dann laeufts logischerweise darauf hinaus, dass ihre SMTPs gelistet werden. Vielleicht kann man dem Abuse-Desk Faulheit/Ignoranz unterstellen, damit habe ich aber wiederrum keine Erfahrung. Dazu stoert die Telekom zu wenig. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From driessen at fblan.de Fri Sep 23 16:16:32 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:16:32 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923134216.GJ4195@charite.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> Message-ID: <002401cc79fb$6510be10$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Ralf Hildebrandt > > * Robert Felber : > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > Dialin-Kunden, > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > Werden sie? > Wie werden die etwa nicht? *lachwech Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From bjoern.meier at googlemail.com Fri Sep 23 16:20:38 2011 From: bjoern.meier at googlemail.com (Bjoern Meier) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:20:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923140122.GM4195@charite.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> <4E7C8E46.7070103@riscworks.net> <20110923140122.GM4195@charite.de> Message-ID: <4E7C95B6.8010701@googlemail.com> hi, Am 23.09.2011 16:01, schrieb Ralf Hildebrandt: > Port 25 outgoing dichtmachen für Dialupnetze; alternativ Relayhost > anbieten. Jetzt biete bloß nichts an, was funktionieren könnt. Damit würdest du einen kompletten Industrie inkl. Arbeitsplätze vernichten und die User müssten sich wahrscheinlich noch selbst drum kümmern, ob ihre Mail ankam. Also bitte. ;) Gruß, Björn From driessen at fblan.de Fri Sep 23 16:29:50 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:29:50 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> Message-ID: <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > > On Behalf Of Robert Felber > > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch > Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil > infizierter > > > Kundensysteme hat. > > > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen Web's > > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > Dialin-Kunden, > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch überhaupt nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern der Telekom/T-online. Ich sehe zumindest mal was bei mir ankommt und das sieht nicht nach DIAL IN aus sondern nach den HP homepage.t-online.de Servern aus. So was in der Art wie TaywelCC54 at wd40tbaje.homepage.t-online.de schlägt hier auf(sorry war aufgeschlagen nun nicht mehr). Böses Phishing so was darf einfach nicht raus über offizielle Server ("normaler" Spam würde mich nicht sonderlich kratzen wenn da mal einer so durchschlüpft) Selbst so was kann man mit einigermaßen Scriptkenntnissen wechfiltern. Spammails sind das kleinste Problem da hat man einfach ein gewisses Grundrauschen im Äther drin. Phishing, Viren und Trojaner Mails aber sollten mal bitte beim Absender bleiben. Die Dialin kommen gar nicht bis zum SMTP die bleiben schon in Postscreen hängen und wer es dennoch schafft (schon lange keine mehr gesehen) der bleibt in/an der/den Regex Regeln hängen. > > > Ich will die Telekom nicht in Schutz nehmen, aber uninformiertes > Rumpoltern, > Unterstellungen ohne Recherche, das bringt auch keinen weiter. Sorry ich schau mir das ganze schon ein paar Tage an und hatte auch schon Kundenkontakte wegen der Problematik und musste auch schon so eine (in meinen Augen unverschämte Mail) mir durchlesen und dem Kunden eben auch erklären warum und wieso diese Mails zur Zeit nicht angenommen werden. Und wo ist das denn bitte rumpoltern? Ich habe ein paar Fragen gestellt und ich habe meine Schlüsse gezogen denn A zieht B hinterher und da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. Und an dem KÖNNEN der telekom Admins habe ich zurzeit noch keinen Zweifel!! > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From Hullen at t-online.de Fri Sep 23 16:27:00 2011 From: Hullen at t-online.de (Helmut Hullen) Date: 23 Sep 2011 16:27:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923141242.GA94764@rz.ek-muc.de> Message-ID: Hallo, Robert, Du meintest am 23.09.11: > Es geht hier also darum "wie halte ich meine Mailserver von > infizierten oder gestohlenen-accountdaten interner Clients frei". > Und wie gesagt allein den SpamAssassin oder Clamav oder oder oder auf > dem Relayhost laufen zu lassen, reicht nicht. Von diesen Accounts > kommen die frischen Viren/Phishings, die kennt noch keine Sau. Ja, leider. Habe ich in den letzten Monaten mehrfach getestet. Wenn ich mal wieder einen Virus per E-Mail bekam, habe ich ihn an "jotti.org" verfüttert. Der war dann meistens (so die Informationen aus dem Header) etwa 4 Stunden alt. Dann pflegte "jotti.org" zu melden, dass etwa 10 der 20 Scanner die Datei als Virus erkannten. Nach weiteren etwa 12 Stunden erkannten etwa 15 der 20 Scanner die Datei als Virus. Das bedeutet, dass ein Online- Mailscanner mit (zu) grosser Wahrscheinlichkeit viel nagelneues Dreckszeugs durchlässt. Egal von welchem AV-Lieferanten. Am Rande: mein lokaler Filter hatte den Dreck jeweils aussortiert, oft hatte auch T-Online ihn mit "Virus-Verdacht" markiert. Viele Gruesse! Helmut From Hullen at t-online.de Fri Sep 23 16:29:00 2011 From: Hullen at t-online.de (Helmut Hullen) Date: 23 Sep 2011 16:29:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923134216.GJ4195@charite.de> Message-ID: Hallo, Ralf, Du meintest am 23.09.11: >> Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen >> Dialin-Kunden, und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > Werden sie? Ja. Ab und zu bekomme ich das so nebenbei von Schulen mit, bei denen z.B. "Conficker" oder ähnliches Dreckszeugs mitläuft. Anscheinend übliches Verfahren: ab einer bestimmten Menge von E-Mail vom befallenen Rechner wird der Account gesperrt (anscheinend wird nur das weitere Senden/Einwerfen bei T-Online gesperrt), und der Kunde wird per E-Mail benachrichtigt. Anscheinend wird die Sperre erst mal am nächsten Morgen wieder aufgehoben, auf Verdacht. Wenn das Problem weiter besteht, dann wird solange gesperrt, bis der Kunde mitteilt, "ich habe geputzt". Wenn das Putzen keinen Erfolg hatte: goto 10 Viele Gruesse! Helmut From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 16:42:27 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:42:27 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 04:29:50PM +0200, Driessen wrote: > On Behalf Of Robert Felber > > On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch > > Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil > > infizierter > > > > Kundensysteme hat. > > > > > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen Web's > > > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > > Dialin-Kunden, > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. > > Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch überhaupt > nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern der > Telekom/T-online. Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die Mail submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays reinkippen. Ich moechte dich sehen, wie du a) ohne rechtliche Grundlage die Mails deiner Kunden scannst und b) deine Mailrelays trotz Scanner vor brandneue Malware, die ueber deine SMTPs rausgeht, schuetzen willst -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From Ralf.Hildebrandt at charite.de Fri Sep 23 16:45:20 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:45:20 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923141242.GA94764@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <20110923134216.GJ4195@charite.de> <4E7C8E46.7070103@riscworks.net> <20110923140122.GM4195@charite.de> <20110923141242.GA94764@rz.ek-muc.de> Message-ID: <20110923144520.GN4195@charite.de> * Robert Felber : > Es geht hier also darum "wie halte ich meine Mailserver von infizierten oder > gestohlenen-accountdaten interner Clients frei". Eigentlich müsste man auf dem Relay alle ausgehende Mail scannen. > Und wie gesagt allein den SpamAssassin oder Clamav oder oder oder auf dem Relayhost > laufen zu lassen, reicht nicht. Von diesen Accounts kommen die frischen Viren/Phishings, > die kennt noch keine Sau. Ja, guter Einwand. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 16:46:44 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:46:44 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> Message-ID: <20110923144644.GA94882@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 04:42:27PM +0200, Robert Felber wrote: > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:29:50PM +0200, Driessen wrote: > > On Behalf Of Robert Felber > > > On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > > > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch > > > Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > > > > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil > > > infizierter > > > > > Kundensysteme hat. > > > > > > > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen Web's > > > > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > > > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > > > Dialin-Kunden, > > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > > Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. > > > > Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch überhaupt > > nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern der > > Telekom/T-online. > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die Mail > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays reinkippen. Ok, und ja, wir reden AUCH von hosting-Kunden, aber nicht nur. Spielt aber auch keine Rolle, es bleibt das gleiche Massenproblem. Selbst wenn man getrennte Netze fuer Dial-In-Relays und Hosting-Relays nehmen wuerde, die waeren genauso irgendwann "wieder mal" auf den Listen. Kurz: AUTH-Mail ist keine Versicherungen gegen Spam mehr (schon lange nicht mehr). -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From driessen at fblan.de Fri Sep 23 16:58:47 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 16:58:47 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> Message-ID: <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:29:50PM +0200, Driessen wrote: > > On Behalf Of Robert Felber > > > On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > > > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch > > > Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > > > > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil > > > infizierter > > > > > Kundensysteme hat. > > > > > > > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen > Web's > > > > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > > > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > > > Dialin-Kunden, > > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > > Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. > > > > Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch > überhaupt > > nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern > der > > Telekom/T-online. > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die > Mail Tja wie kam der Hacker/der Kriminelle an die Daten? Wie wurde der Kunde dazu verführt auf einer "nicht" T-Online HP seine Daten einzugeben? Wer hat diese Mail dem Kunden zugestellt? > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays > reinkippen. Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen HP) kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über seinen acount ein? Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel ausreichendes Maß reglementiert. > > Ich moechte dich sehen, wie du > > a) ohne rechtliche Grundlage die Mails deiner Kunden scannst > und Wer spricht denn hier von "KEINER" rechtlichen Grundlage? Wer bei mir ein Konto hat kennt die Sicherheitsvorkehrungen die auch zu seinem Schutz getroffen wurden. > b) deine Mailrelays trotz Scanner vor brandneue Malware, die ueber deine > SMTPs rausgeht, schuetzen willst In dem die Frühwarnsysteme anschlagen bzw. die Restriktionen greifen und es für einen gewissen Zeitraum verhindert wird das Mails von einer bestimmten auffälligen IP eingekippt werden. Ausführbare Dateien und solche die Schadware enthalten könnten werden grundsätzlich nicht transportiert. Die gehen sofort zurück. (mail war nie dafür konzipiert). Ich kann es nicht bis aufs letzte verhindern aber ich kann es soweit verzögern das ich das merke bevor mein Kunde das merkt. Es verlangt niemand von T das die alles verhindern können aber sie können es eingrenzen und mindern. Bis das T auf den großen RBL's landet muß schon so einiges passieren. Und bitte es ist nicht meine Sache der Telekom vorzuschreiben wie sie es machen müssen aber wenn es eben einen gewissen Schwellenwert erreicht oder aber diese auf den RBL's landen dann ist die Gefahr sich etwas von dem Mist einzufangen einfach zu groß und dann sage ich zumindest wird zu dem Zeitpunkt nicht angenommen. Das zu lösen soll sich T den Kopf zerbrechen. > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From driessen at fblan.de Fri Sep 23 17:09:25 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 17:09:25 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923144644.GA94882@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <20110923144644.GA94882@rz.ek-muc.de> Message-ID: <002d01cc7a02$c8d07650$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:42:27PM +0200, Robert Felber wrote: > > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:29:50PM +0200, Driessen wrote: > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > > > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > > > > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch > > > > Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > > > > > > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil > > > > infizierter > > > > > > Kundensysteme hat. > > > > > > > > > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen > Web's > > > > > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > > > > > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > > > > Dialin-Kunden, > > > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > > > Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. > > > > > > Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch > überhaupt > > > nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern > der > > > Telekom/T-online. > > > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die > Mail > > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays > reinkippen. > > Ok, und ja, wir reden AUCH von hosting-Kunden, aber nicht nur. Spielt aber > auch > keine Rolle, es bleibt das gleiche Massenproblem. Es ist egal wie groß die Masse ist, bin ich großer Provider habe ich eine größere Verantwortung meinen Kunden und auch allen anderen beteiligten gegenüber. Und Sicherlich ist es immer eine Gradwanderung zwischen dem was Kunden akzeptieren und dem was nicht mehr akzeptiert wird. Ich für meinen Teil lasse gerne jeden Kunden ziehen der keine Sicherheit möchte. Derjenige der die Regeln akzeptiert hat kommt gut damit klar und hat ein paar % mehr Sicherheit für seine Firma. Die die am lautesten Schreien von Zensur und was das soll haben das Thema nicht verstanden und achten dem entsprechend auch nicht auf die eigene Sicherheit. Das sind die die behaupten "Ich hab ne Firewall und ich hab nen Virenscanner das reicht und ich bin SICHER!!" Und es ist noch lange nicht zu ende das Thema wird wieder schlimmer werden. Da machen sich wieder neue Bonetze fürs Weihnachtsgeschäft bereit. > > Selbst wenn man getrennte Netze fuer Dial-In-Relays und Hosting-Relays > nehmen wuerde, > die waeren genauso irgendwann "wieder mal" auf den Listen. > > Kurz: AUTH-Mail ist keine Versicherungen gegen Spam mehr (schon lange > nicht mehr). Dieser Spam (kleinstes Problem) ist nicht DAS Problem das zurzeit von T ausgeht. > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 17:11:57 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 17:11:57 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923151156.GA94954@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 04:58:47PM +0200, Driessen wrote: > On Behalf Of Robert Felber > > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:29:50PM +0200, Driessen wrote: > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: > > > > > On Behalf Of Robert Felber > > > > > > Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. > > > > > > Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch > > > > Verantwortungsverlagerungsversuche. > > > > > > > > > > > > 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil > > > > infizierter > > > > > > Kundensysteme hat. > > > > > > > > > > Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen > > Web's > > > > > benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. > > > > > > > > Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen > > > > Dialin-Kunden, > > > > und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. > > > > Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. > > > > > > Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch > > überhaupt > > > nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern > > der > > > Telekom/T-online. > > > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die > > Mail > > Tja wie kam der Hacker/der Kriminelle an die Daten? Wie wurde der Kunde dazu > verführt auf einer "nicht" T-Online HP seine Daten einzugeben? > Wer hat diese Mail dem Kunden zugestellt? > > > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays > > reinkippen. > > Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen HP) > kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über seinen > acount ein? > Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel > ausreichendes Maß reglementiert. > > > > > > > > Ich moechte dich sehen, wie du > > > > a) ohne rechtliche Grundlage die Mails deiner Kunden scannst > > und > > Wer spricht denn hier von "KEINER" rechtlichen Grundlage? Wer bei mir ein > Konto hat kennt die Sicherheitsvorkehrungen die auch zu seinem Schutz > getroffen wurden. Ja, aber, du meinst im Ernst, du darfst einfach so die ausgehenden Mails deiner Kunden scannen? Nee nee, das geht wenn ueberhaupt nur mit ausdruecklichster Erlaubnis des Kunden. AGBs duerften dazu nicht ausreichen. Ich bin aber kein Anwalt. Mehr dazu hier: http://www.eco.de/dokumente/Gutachten_Provider_gegen_Spam2007_Final.pdf Seiten 36ff sind sehr interessant. Ich werde in diesem Punkt sehr gern korrigiert. > > > b) deine Mailrelays trotz Scanner vor brandneue Malware, die ueber deine > > SMTPs rausgeht, schuetzen willst > > In dem die Frühwarnsysteme anschlagen bzw. die Restriktionen greifen und es > für einen gewissen Zeitraum verhindert wird das Mails von einer bestimmten > auffälligen IP eingekippt werden. Wird gemacht (und das schon in entspr. rechtlichen Grauzonen). Die brauchen echt am besten Hinweise von aussen! > > Ausführbare Dateien und solche die Schadware enthalten könnten werden > grundsätzlich nicht transportiert. Die gehen sofort zurück. (mail war nie > dafür konzipiert). Eh, wie bitte? Das geht, wenn du ein Unternehmen hast, und deine MAs beschraenken willst. Ja. Als ESP, nein. > Ich kann es nicht bis aufs letzte verhindern aber ich kann es soweit > verzögern das ich das merke bevor mein Kunde das merkt. > > Es verlangt niemand von T das die alles verhindern können aber sie können es > eingrenzen und mindern. Machen sie. Du kennst aber Skaleneffekte bzw Grenzprodukte? Bei 100 Kunden kraeht kein Hahn. Bei 1000 Kunden - immernoch nicht. Wir kommen hier in Millionen. Da ist das alles nicht mehr ganz so erschoepfend mit den Masznahmen. Sieht man ja auch wunderbar daran, dass es so clevere Leute wie google erwischt. > Bis das T auf den großen RBL's landet muß schon so einiges passieren. > > > Und bitte es ist nicht meine Sache der Telekom vorzuschreiben wie sie es > machen müssen aber wenn es eben einen gewissen Schwellenwert erreicht oder > aber diese auf den RBL's landen dann ist die Gefahr sich etwas von dem Mist > einzufangen einfach zu groß und dann sage ich zumindest wird zu dem > Zeitpunkt nicht angenommen. Richtig. Dagegen hat die T sicher auch nix, warum sollte sie auch, wer waere sie denn, dir vorzuschreiben, was du zu untrlassen oder zu machen hast (das lassen sie auch in der Mitteilung durchblicken). Wie ich eingangs erwaehnte, gehe ich davon aus, dass sie sich ueber die gedankenlosen default-blocker beschweren. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From leo at leo-unglaub.net Fri Sep 23 17:12:00 2011 From: leo at leo-unglaub.net (Leo Unglaub) Date: Fri, 23 Sep 2011 17:12:00 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> Message-ID: <4E7CA1C0.3050909@leo-unglaub.net> Hallo ! Am 2011-09-23 12:59, schrieb Robert Felber: > Und das ist, aus meiner Sicht, fuer jemanden wie die Telekom, eine enorme Aufgabe, da sie > in der Tat massiv im Fokus Krimineller sind. Aus der Sicht eines kleineren ISP, der > nicht mit permantenten, gezielten und forschenden Attacken auf die Infrastruktur zu > rechnen, scheint das alles easy zu sein. > > Statt der Telekom Inkompetenz zu unterstellen, waere es sinnvoll, auf explizite, > belastbare Alternativen hinzuweisen. Auth im internen Netz, und SA/AV im internen Netz > reichen dazu NICHT aus. Die Telekom hat hat da keine größere Aufgabe als Peer, Uwe, oder all die anderen Postmaster hier auf der Mailingliste oder einfach so im Internet. Der einzige Unterschied ist, dass die Telekom mit einer "größeren Menge" konfrontiert ist. Jedoch ändert das absolut nichts an der Ausgangssituation und der Aufgabenstellung. Das Problem bei der Telekom ist schlicht und einfach, dass die falschen Leute das sagen haben. "Never touch a running system" steht bei der Chef Etage der Telekom groß an die Tür geschrieben. Dabei wären auch die Probleme der Telekom releativ einfach zu lösen. Ich weiß nicht wie du deine Systeme konfigurierst, aber die Standard-Funktionen zur Spam Bekämpfung sind bei meinen System immer gleich. Egal ob ich 500 Mails am Tag erwarte oder ob es 5 Millionen sind. (Damit wir uns nicht falsch verstehen, natürlich ist die Konfiguration nicht 100% identisch, bei großer Last mache ich Load Balancing, ... aber der Aufbau ist immer der gleiche) Der Telekom ist es schlicht und einfach gesagt komplett egal was da passiert. Typisch alter Staatsbetrieb halt. Deshalb haben die auch kein geziehltes Whitelistung verdient. Niemand hat das. Viele Grüße Leo -- Leo Unglaub Deutenhofenstraße 7 A-9020 Klagenfurt Austria Telefon: 0650 / 6575103 Webseite: http://www.leo-unglaub.net Twitter: http://twitter.com/LeoUnglaub Gesendet mit Thunderbird / Linux (Ubuntu) From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 17:13:53 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 17:13:53 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <002d01cc7a02$c8d07650$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <20110923144644.GA94882@rz.ek-muc.de> <002d01cc7a02$c8d07650$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923151352.GB94954@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 05:09:25PM +0200, Driessen wrote: > > > > > Selbst wenn man getrennte Netze fuer Dial-In-Relays und Hosting-Relays > > nehmen wuerde, > > die waeren genauso irgendwann "wieder mal" auf den Listen. > > > > Kurz: AUTH-Mail ist keine Versicherungen gegen Spam mehr (schon lange > > nicht mehr). > > Dieser Spam (kleinstes Problem) ist nicht DAS Problem das zurzeit von T > ausgeht. Bitte belegen. Weil, wie gesagt, es sind die relays wo auth mail reingekippt wurde die da auf den Listen landeten. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 17:34:46 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 17:34:46 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7CA1C0.3050909@leo-unglaub.net> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <4E7CA1C0.3050909@leo-unglaub.net> Message-ID: <20110923153446.GA95025@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 05:12:00PM +0200, Leo Unglaub wrote: > Hallo ! > > Am 2011-09-23 12:59, schrieb Robert Felber: > > Und das ist, aus meiner Sicht, fuer jemanden wie die Telekom, eine enorme Aufgabe, da sie > > in der Tat massiv im Fokus Krimineller sind. Aus der Sicht eines kleineren ISP, der > > nicht mit permantenten, gezielten und forschenden Attacken auf die Infrastruktur zu > > rechnen, scheint das alles easy zu sein. > > > > Statt der Telekom Inkompetenz zu unterstellen, waere es sinnvoll, auf explizite, > > belastbare Alternativen hinzuweisen. Auth im internen Netz, und SA/AV im internen Netz > > reichen dazu NICHT aus. > Die Telekom hat hat da keine größere Aufgabe als Peer, Uwe, oder all die > anderen Postmaster hier auf der Mailingliste oder einfach so im > Internet. Der einzige Unterschied ist, dass die Telekom mit einer > "größeren Menge" konfrontiert ist. Jedoch ändert das absolut nichts an > der Ausgangssituation und der Aufgabenstellung. Das Problem bei der > Telekom ist schlicht und einfach, dass die falschen Leute das sagen > haben. "Never touch a running system" steht bei der Chef Etage der > Telekom groß an die Tür geschrieben. Dabei wären auch die Probleme der > Telekom releativ einfach zu lösen. > > Ich weiß nicht wie du deine Systeme konfigurierst, aber die > Standard-Funktionen zur Spam Bekämpfung sind bei meinen System immer > gleich Da die Haupt-Konfigurationsanleitungen darauf hinauslaufen, dass so oder so auch die interne Mail, somit die Kunden-Mail gescannt wird, nimmt das jeder erstmal als "is halt so, is ja auch nicht schlecht" in Kauf. Dort wo dann eine ganze Rechtsabteilung die Infrastruktur absegnet geht das dann uU (!) nicht mehr. Darueber hinaus: kleine ISP fallen nunmal nicht ins Gewicht (und sind in den wenigstens Faellen die Brutstaette, bzw WUrfstaette). Und es stimmt schon, mit der Groesse waechst auch die Verantwortung. Darauf kann man sich wunderbar berufen. Ohne Loesungen parat zu haben. (So weit ich weiss, hat Patrick da evtl. was in petto, dem muss ich nochmal nachgehen). -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 17:51:24 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 17:51:24 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 04:58:47PM +0200, Driessen wrote: > > > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die > > Mail > > Tja wie kam der Hacker/der Kriminelle an die Daten? Wie wurde der Kunde dazu > verführt auf einer "nicht" T-Online HP seine Daten einzugeben? > Wer hat diese Mail dem Kunden zugestellt? Uh? Die arme 50 Jaehrige Hausfrau war einem Facebook-Link ihrer Tochter gefolgt, und irgendwie, kam da ein trojaner rein, der hat dann alle Login Infos in die Zombie-DB gekippt, leider auch die vom ESP, in diesem Fall wars T-Online. > > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays > > reinkippen. > > Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen HP) > kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über seinen > acount ein? > Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel > ausreichendes Maß reglementiert. Korrekt. Rechne mal kurz naja, so, 10000 Kunden mal 10 Zustellversuche. Lass da mal die Spamhaus/Spamcop-Spamtraps mit als RCPT dabei sein. FUMP! -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 18:05:03 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 18:05:03 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> Message-ID: <20110923160503.GA95124@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 05:51:24PM +0200, Robert Felber wrote: > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:58:47PM +0200, Driessen wrote: > > > > > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die > > > Mail > > > > Tja wie kam der Hacker/der Kriminelle an die Daten? Wie wurde der Kunde dazu > > verführt auf einer "nicht" T-Online HP seine Daten einzugeben? > > Wer hat diese Mail dem Kunden zugestellt? > > Uh? Die arme 50 Jaehrige Hausfrau war einem Facebook-Link ihrer Tochter > gefolgt, und irgendwie, kam da ein trojaner rein, der hat dann alle > Login Infos in die Zombie-DB gekippt, leider auch die vom ESP, in diesem > Fall wars T-Online. > > > > > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays > > > reinkippen. > > > > Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen HP) > > kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über seinen > > acount ein? > > Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel > > ausreichendes Maß reglementiert. > > Korrekt. Rechne mal kurz naja, so, 10000 Kunden mal 10 Zustellversuche. > Lass da mal die Spamhaus/Spamcop-Spamtraps mit als RCPT dabei sein. So offenbart sich eigentlich gleich ein kleiner Loesungsansatz: Spamhaus/Spamcop richten, von den normalen getrennte, als unsicher zu bewertende, Spamtraps ein, die "den grossen" mitgeteilt werden. Also ESP ab nem bestimmten Volumen (ich denke, das muss sein). Diese Spamtrap-Adressen kann der ESP hernehmen um clients zu finden die offensichtlich spammen. Ein Spammer kann diesen Mechanismus nur missbrauchen im folgenden Szenario: Er will den Account des Clients blockieren. Dazu brauch er aber einen Trojaner, somit waere der Kunde sogar "geschuetzter". Der ESP ist in der Lage seinen Kunden gezielter, ohne Mutmaszungen, zu informieren/deaktivieren. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From driessen at fblan.de Fri Sep 23 18:58:06 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 18:58:06 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> Message-ID: <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:58:47PM +0200, Driessen wrote: > > > > > > Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und > die > > > Mail > > > > Tja wie kam der Hacker/der Kriminelle an die Daten? Wie wurde der Kunde > dazu > > verführt auf einer "nicht" T-Online HP seine Daten einzugeben? > > Wer hat diese Mail dem Kunden zugestellt? > > Uh? Die arme 50 Jaehrige Hausfrau war einem Facebook-Link ihrer Tochter > gefolgt, und irgendwie, kam da ein trojaner rein, der hat dann alle > Login Infos in die Zombie-DB gekippt, leider auch die vom ESP, in diesem > Fall wars T-Online. > > > > > submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays > > > reinkippen. > > > > Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen > HP) > > kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über > seinen > > acount ein? > > Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel > > ausreichendes Maß reglementiert. > > Korrekt. Rechne mal kurz naja, so, 10000 Kunden mal 10 Zustellversuche. > Lass da mal die Spamhaus/Spamcop-Spamtraps mit als RCPT dabei sein. Ich vermute mal das da nicht nur 10 Mails nacheinander kamen. Ich vermute auch mal dass es auch nicht unbedingt 10000 gehackte Kundenaccounts gleichzeitig waren. Und selbst 100.000 Mails hätten noch nicht unbedingt die Alarmglocken der RBLS klingeln lassen bei diesem Provider. Das was bei den RBL's in den spamtraps ist nur ein Bruchteil deseen und bis das da etwas bei den RBL's aufschlägt dauert es auch ein bisschen und bis das so ein Provider geblockt wird dauert es noch mal ein bisschen. (ich kenne das eher so das da vorher eine freundliche Mail kommt das da etwas nicht stimmt man soll mal danach schauen) > > > FUMP! > > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 23 20:45:10 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 23 Sep 2011 20:45:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> Hallo, worüber reden wir denn konkret? Um Hosting-Kunden. Aber Hosting ist nicht gleich Hosting - hier muss man differenzieren: Wenn ich einen eigenen Server habe (egal ob managed oder nicht), dann ist es ganz alleine meine Sache was ich mache. Wenn ich dann SPAM verursache, hat meine IP auf solchen Listen zu landen und *ich* habe das Problem. Die Telekom selber hat das nicht zu beeinträchtigen (vom normalen Abuse-Handling abgesehen). Denke hierüber sind wir uns alle einig - das Problem hat die Telekom aber auch nicht. Was ist, wenn ich Webhosting-Kunde bin? Ich weiß nicht wie vertraut ihr alle mit "shared hosting" seid, aber betrachten wir nur einmal ein einfaches LAMP-Hosting: Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu schreiben, was via mail() eine Nachricht als "bill.gates at microsoft.invalid" an "steve.jobs at apple.invalid" sendet. Was passiert da? PHP ruft einen sendmail-Wrapper auf, welcher in der Regel die Mail bei localhost einliefert. Der lokale Mailserver kümmert sich dann um die Bearbeitung (das ist keine "Gefahr" die speziell von PHP ausgeht - bevor hier jemand meint gegen PHP schimpfen zu müssen). Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? Selbst wenn der raussendende Mailserver weiß ob die Mail als microsoft.invalid gesendet werden darf - was im shared Hosting Bereich eher nicht der Fall sein dürfte - besteht das Problem: Diese Mail würde also evtl. zurück gehalten werden, aber wenn ein Absender gewählt wurde, für den der raussendende Mailserver auch verantwortlich ist... Klärt mich auf: Was würdet ihr hier machen? Mir ist keine Lösung bekannt. Ich würde eigentlich nur dafür Sorgen, dass Webserver nicht über das zentrale Mailsystem senden (damit fallen wohl Checks wie "Darf ich als microsoft.invalid senden senden?" raus). Wenn, dann erwischt es eben die IP eines shared Webservers... Aber es gibt noch ein anderes Problem, was ich bei euch nicht gelöst sehe: Jetzt habt ihr bspw. wie Driessen angesprochen hat ein aktives Monitoring. Ihr seht nun, dass euer Kunde tollerKunde123 dabei ist 10.000 Mails und mehr bei eurem Mailsystem einzuwerfen... also drückt ihr da auf Halt und fragt bei tollerKunde123 nach. Dieser wird euch nun bestätigen, dass er gerade so viele Nachrichten bewusst sendet und kein Virus am Werke ist. Jetzt hakt ihr auch noch nach: I: "Was sind das denn für Nachrichten?" K: "Angebote..." ...ihr werdet hellhörig: I: "Angebote? An wen senden sie die denn? K: "An meine Kunden...." I: "Wirklich ihre Kunden? Haben die solchen Mailings zugestimmt? Sie wissen ja bestimmt, dass sie das nur dürfen, wenn..." K: "Na klar..." ...ihr lasst euch sogar etwas unterzeichnen, wo er es noch einmal bestätigt. Aber trotzdem passiert es: Euer Kunde hat euch verarscht (ob bewusst oder unbewusst ist egal). Selbst wenn tollerKunde123 von jedem Empfänger ein notariell beglaubigtes Dokument vorlegen kann, wo dieses Mailing explizit angefordert wurde... es reicht heute doch, wenn genug Empfänger bei ihrem Provider die Mail als SPAM gemeldet haben (was einfacher ist, als sich aus Mailings auszutragen), was zur Folge hatte, dass mehrere Provider Abuse-Meldungen versendet haben... in letzter Konsequenz mit der Folge, dass die Mail jetzt von vielen Systemen als "unerwünscht" betrachtet wird und euer Mailsystem als Versender auf die ersten Listen kommt. Wie will man sich dagegen schützen? Das kann einem kleinen Hoster mit einem Kunden passieren... oder eben T-Online mit Millionen von Kunden. Und wir sprechen hier noch nicht einmal von dem Fall, wo jemand über geknackte Accounts Phishing-Mails und Viren einwirft :) Und um es noch zu erwähnen: In den Premium-Paketen der Telekom steckt dieses E-Mailpaket drinnen - manch einer mag es auch extra gebucht haben. U.a. ist da ein tolles Feature bei: Ein Relay-Host! Gegen 5? im Monat kann ich bei der Telekom - Authentifizierung erfolgt über den Anschluss - beliebige Mails einwerfen und die Telekom stellt sie dann zu. Eine sehr nette Sache, die ich bspw. schon seit Jahren legitim nutze (es gab Zeiten, wo noch nicht jede Software die Mailbenachrichtigungen angeboten hat SMTP-Auth konnte). Manch einer wird sagen, "Ein gefährliches Features"... aber ich denke es ist nicht gefährlicher als reines SMTP-Auth über normale Accounts. -- Ich Grüße, Igor From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 21:19:37 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 21:19:37 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 06:58:06PM +0200, Driessen wrote: > On Behalf Of Robert Felber > > > Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen > > HP) > > > kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über > > seinen > > > acount ein? > > > Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel > > > ausreichendes Maß reglementiert. > > > > Korrekt. Rechne mal kurz naja, so, 10000 Kunden mal 10 Zustellversuche. > > Lass da mal die Spamhaus/Spamcop-Spamtraps mit als RCPT dabei sein. > > Ich vermute mal das da nicht nur 10 Mails nacheinander kamen. Das ist von der technischen Seite her absolut egal und soll ausdruecken: selbst wenn ein ESP ein Limit auf 10 Mails pro Minute setzt, wird er, so er gross genug ist, auf BLs landen. So er genug Clients hat die an Spamtraps etc senden. > Ich vermute auch mal dass es auch nicht unbedingt 10000 gehackte > Kundenaccounts gleichzeitig waren. Ehm? Was schaetzt denn du so, was so der Spamoutput von den T-Online Relays ist. Also, du meinst, in Anbetracht von 15 Mil. oder mehr Kunden, gibt es nicht auch mal 10000 Accounts +- 2000 die zur Minute 10:15 jeweils so 5-10 Zustellversuche machen. Aha. Solltest du weniger schaetzen - muessen die ja Anti-Spam-Masznahmen haben ... > Und selbst 100.000 Mails hätten noch nicht unbedingt die Alarmglocken der > RBLS klingeln lassen bei diesem Provider. Wieso nicht? Und wie gesagt, wir kennen die echten Zahlen nicht. > Das was bei den RBL's in den spamtraps ist nur ein Bruchteil deseen und bis > das da etwas bei den RBL's aufschlägt dauert es auch ein bisschen und bis > das so ein Provider geblockt wird dauert es noch mal ein bisschen. Was man ja gerade gesehen hat. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From postfixbuch at spam-hosting.com Fri Sep 23 21:23:21 2011 From: postfixbuch at spam-hosting.com (postfixbuch at spam-hosting.com) Date: Fri, 23 Sep 2011 21:23:21 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> Message-ID: <4E7CDCA9.5050305@spam-hosting.com> Hi, > Was ist, wenn ich Webhosting-Kunde bin? Ich weiß nicht wie vertraut ihr > alle mit "shared hosting" seid, aber betrachten wir nur einmal ein > einfaches LAMP-Hosting: Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu > schreiben, was via mail() eine Nachricht als > "bill.gates at microsoft.invalid" an "steve.jobs at apple.invalid" sendet. Was > passiert da? PHP ruft einen sendmail-Wrapper auf, welcher in der Regel > die Mail bei localhost einliefert. Der lokale Mailserver kümmert sich > dann um die Bearbeitung (das ist keine "Gefahr" die speziell von PHP > ausgeht - bevor hier jemand meint gegen PHP schimpfen zu müssen). > > Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? Monitoring betreiben (Queue auf Anzahl usw. überwachen), dann Skripte/Auftrag sperren, Kunden-Domains sperren...... E-Mails zurückhalten und nicht senden. Da schafft ein Spamer keine 500 Mails! > Mir ist keine Lösung bekannt. Ich würde eigentlich nur dafür Sorgen, > dass Webserver nicht über das zentrale Mailsystem senden (damit fallen > wohl Checks wie "Darf ich als microsoft.invalid senden senden?" raus). > Wenn, dann erwischt es eben die IP eines shared Webservers... Manche Provider senden z.B. alle Mails von den Webservern über spezielle SMTP-Server raus, wo nur diese Mails rausgehen und wo es z.B. harte Limitierungen pro IP/Sender/Auftrag/usw./ gibt. > Wie will man sich dagegen schützen? Das kann einem kleinen Hoster mit > einem Kunden passieren... oder eben T-Online mit Millionen von Kunden. Sobald eine Beschwerde eingeht, ist der Kunde gesperrt und wird gekündigt. Wenn die Spamer wissen, das man beim Provider xxxx einen Fake-Account anlegen kann und nach 4 Minuten schon wieder gesperrt ist, lassen die es irgendwann, da für die der Aufwand zu groß ist. Allgemein zum Spamfilterung auf ausgehende Mails. Die Kunden lassen ja auch die eingehenden Nachrichten prüfen, wo evtl. die Antwort 5 mal (gequotet) enthalten ist...... Zudem die heutige Technik fast nur noch mit Hashwerten arbeitet und keine Einsicht mehr nötig ist. Wer es nicht mag, verschlüsselt seine Mails. > Und um es noch zu erwähnen: > In den Premium-Paketen der Telekom steckt dieses E-Mailpaket drinnen - > manch einer mag es auch extra gebucht haben. U.a. ist da ein tolles > Feature bei: Ein Relay-Host! Gegen 5? im Monat kann ich bei der Telekom > - Authentifizierung erfolgt über den Anschluss - beliebige Mails > einwerfen und die Telekom stellt sie dann zu. Eine sehr nette Sache, die > ich bspw. schon seit Jahren legitim nutze (es gab Zeiten, wo noch nicht > jede Software die Mailbenachrichtigungen angeboten hat SMTP-Auth > konnte). Manch einer wird sagen, "Ein gefährliches Features"... aber ich > denke es ist nicht gefährlicher als reines SMTP-Auth über normale Accounts. Full-Ack! Die meisten Bots klauen sowieso die Login-Daten oder haben diese bereits abgephisht oder gebrute-forced (schöne Wörter^^). Und senden oft Mails über andere (gehackte) Webserver, wo dann ein Skript per SMTP die Mails über den Account dann versendet. Somit kann der DSL-PC für andere Sachen wie Proxys verwendet werden und der Webserver schafft mehr Mails einzuliefern als der PC... Ich hatte bei uns auch über ein Jahr gesagt, das wir einiges tun müssen und konnte vieles umsetzten, aber bei paar Punkten, lehnte die Geschäftsleitung ab, bis unsere Server gelistet waren und die Kunden mit Anwälten da standen. Da hab ich dann auch gesagt "ich habs euch ja gesagt". Diesen Prozess macht gerade die Telekom durch. Man darf halt "Spam/Hacking/Malware/Bots" nicht mehr als "naja, passiert mal" so gelassen hinnehmen, sondern muss aktiv dagegen vorgehen (aber ohne Vorratsdatenspeicherung usw.!). Falls es bissle vom Thema abgekommen ist, sorry ;-) mfg Spamer Am 23.09.2011 20:45, schrieb Igor Sverkos: > Hallo, > > worüber reden wir denn konkret? Um Hosting-Kunden. Aber Hosting ist > nicht gleich Hosting - hier muss man differenzieren: > > Wenn ich einen eigenen Server habe (egal ob managed oder nicht), dann > ist es ganz alleine meine Sache was ich mache. Wenn ich dann SPAM > verursache, hat meine IP auf solchen Listen zu landen und *ich* habe das > Problem. Die Telekom selber hat das nicht zu beeinträchtigen (vom > normalen Abuse-Handling abgesehen). Denke hierüber sind wir uns alle > einig - das Problem hat die Telekom aber auch nicht. > > Was ist, wenn ich Webhosting-Kunde bin? Ich weiß nicht wie vertraut ihr > alle mit "shared hosting" seid, aber betrachten wir nur einmal ein > einfaches LAMP-Hosting: Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu > schreiben, was via mail() eine Nachricht als > "bill.gates at microsoft.invalid" an "steve.jobs at apple.invalid" sendet. Was > passiert da? PHP ruft einen sendmail-Wrapper auf, welcher in der Regel > die Mail bei localhost einliefert. Der lokale Mailserver kümmert sich > dann um die Bearbeitung (das ist keine "Gefahr" die speziell von PHP > ausgeht - bevor hier jemand meint gegen PHP schimpfen zu müssen). > > Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? > > Selbst wenn der raussendende Mailserver weiß ob die Mail als > microsoft.invalid gesendet werden darf - was im shared Hosting Bereich > eher nicht der Fall sein dürfte - besteht das Problem: Diese Mail würde > also evtl. zurück gehalten werden, aber wenn ein Absender gewählt wurde, > für den der raussendende Mailserver auch verantwortlich ist... > > Klärt mich auf: Was würdet ihr hier machen? > > Mir ist keine Lösung bekannt. Ich würde eigentlich nur dafür Sorgen, > dass Webserver nicht über das zentrale Mailsystem senden (damit fallen > wohl Checks wie "Darf ich als microsoft.invalid senden senden?" raus). > Wenn, dann erwischt es eben die IP eines shared Webservers... > > Aber es gibt noch ein anderes Problem, was ich bei euch nicht gelöst > sehe: Jetzt habt ihr bspw. wie Driessen angesprochen hat ein aktives > Monitoring. Ihr seht nun, dass euer Kunde tollerKunde123 dabei ist > 10.000 Mails und mehr bei eurem Mailsystem einzuwerfen... also drückt > ihr da auf Halt und fragt bei tollerKunde123 nach. Dieser wird euch nun > bestätigen, dass er gerade so viele Nachrichten bewusst sendet und kein > Virus am Werke ist. Jetzt hakt ihr auch noch nach: > > I: "Was sind das denn für Nachrichten?" > K: "Angebote..." > > ...ihr werdet hellhörig: > > I: "Angebote? An wen senden sie die denn? > K: "An meine Kunden...." > I: "Wirklich ihre Kunden? Haben die solchen Mailings zugestimmt? Sie > wissen ja bestimmt, dass sie das nur dürfen, wenn..." > K: "Na klar..." > > ...ihr lasst euch sogar etwas unterzeichnen, wo er es noch einmal bestätigt. > > Aber trotzdem passiert es: Euer Kunde hat euch verarscht (ob bewusst > oder unbewusst ist egal). Selbst wenn tollerKunde123 von jedem Empfänger > ein notariell beglaubigtes Dokument vorlegen kann, wo dieses Mailing > explizit angefordert wurde... es reicht heute doch, wenn genug Empfänger > bei ihrem Provider die Mail als SPAM gemeldet haben (was einfacher ist, > als sich aus Mailings auszutragen), was zur Folge hatte, dass mehrere > Provider Abuse-Meldungen versendet haben... in letzter Konsequenz mit > der Folge, dass die Mail jetzt von vielen Systemen als "unerwünscht" > betrachtet wird und euer Mailsystem als Versender auf die ersten Listen > kommt. > > Wie will man sich dagegen schützen? Das kann einem kleinen Hoster mit > einem Kunden passieren... oder eben T-Online mit Millionen von Kunden. > > Und wir sprechen hier noch nicht einmal von dem Fall, wo jemand über > geknackte Accounts Phishing-Mails und Viren einwirft :) > > > Und um es noch zu erwähnen: > In den Premium-Paketen der Telekom steckt dieses E-Mailpaket drinnen - > manch einer mag es auch extra gebucht haben. U.a. ist da ein tolles > Feature bei: Ein Relay-Host! Gegen 5? im Monat kann ich bei der Telekom > - Authentifizierung erfolgt über den Anschluss - beliebige Mails > einwerfen und die Telekom stellt sie dann zu. Eine sehr nette Sache, die > ich bspw. schon seit Jahren legitim nutze (es gab Zeiten, wo noch nicht > jede Software die Mailbenachrichtigungen angeboten hat SMTP-Auth > konnte). Manch einer wird sagen, "Ein gefährliches Features"... aber ich > denke es ist nicht gefährlicher als reines SMTP-Auth über normale Accounts. > > From driessen at fblan.de Fri Sep 23 21:31:10 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 21:31:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe><20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de><003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> Message-ID: <004001cc7a27$59a15400$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Igor Sverkos > Was ist, wenn ich Webhosting-Kunde bin? Ich weiß nicht wie vertraut ihr > alle mit "shared hosting" seid, aber betrachten wir nur einmal ein > einfaches LAMP-Hosting: Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu > schreiben, was via mail() eine Nachricht als > "bill.gates at microsoft.invalid" an "steve.jobs at apple.invalid" sendet. Was > passiert da? PHP ruft einen sendmail-Wrapper auf, welcher in der Regel > die Mail bei localhost einliefert. Der lokale Mailserver kümmert sich > dann um die Bearbeitung (das ist keine "Gefahr" die speziell von PHP > ausgeht - bevor hier jemand meint gegen PHP schimpfen zu müssen). > > Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? Nüscht als 0815 Provider. Als Dienstleister für meinen Kunden greifen lokale regeln. Ich lasse so was nicht durch. Ist keine bei mir gehostete Adresse. Ich kann nicht prüfen wem die Absender Adresse gehört. > > Selbst wenn der raussendende Mailserver weiß ob die Mail als > microsoft.invalid gesendet werden darf - was im shared Hosting Bereich > eher nicht der Fall sein dürfte - besteht das Problem: Diese Mail würde > also evtl. zurück gehalten werden, aber wenn ein Absender gewählt wurde, > für den der raussendende Mailserver auch verantwortlich ist... > > Klärt mich auf: Was würdet ihr hier machen? Da greifen dann entsprechende Restriktionen zur Not Kundenbezogen wenn ich denn wirklich welche hätte die so was machen würden. Zumindest mein Dienst ist nicht in der Richtung aufgestellt und das will ich auch gar nicht. > > Mir ist keine Lösung bekannt. Ich würde eigentlich nur dafür Sorgen, > dass Webserver nicht über das zentrale Mailsystem senden (damit fallen > wohl Checks wie "Darf ich als microsoft.invalid senden senden?" raus). Auch nicht unbedingt. Ist der Server eigenständig dann juckt mich der auch nicht was der Tut dafür ist der Kunde alleine Verantwortlich. Kommen Abuse Meldungen rein dann muß er aber unter umständen zumindest mit einem Gespräch und auch evtl. einer vorübergehenden Stilllegung rechnen. Ist Gang und gebe bei den meisten Server Anbietern das hin und wieder mal auffällige Server vom Netz genommen werden. > Wenn, dann erwischt es eben die IP eines shared Webservers... Eben. Durch wen oder was auch immer > > Aber es gibt noch ein anderes Problem, was ich bei euch nicht gelöst > sehe: Jetzt habt ihr bspw. wie Driessen angesprochen hat ein aktives > Monitoring. Ihr seht nun, dass euer Kunde tollerKunde123 dabei ist > 10.000 Mails und mehr bei eurem Mailsystem einzuwerfen... also drückt > ihr da auf Halt und fragt bei tollerKunde123 nach. Dieser wird euch nun > bestätigen, dass er gerade so viele Nachrichten bewusst sendet und kein > Virus am Werke ist. Jetzt hakt ihr auch noch nach: Nö da brauche ich nicht nachfragen. Wird er wenig spaß haben *gg das System schießt zuerst und dann fragt es nach der Parole. Der Kunde wird mich anrufen *gg weil es geht ganz einfach nicht. > > I: "Was sind das denn für Nachrichten?" > K: "Angebote..." > > ...ihr werdet hellhörig: > > I: "Angebote? An wen senden sie die denn? > K: "An meine Kunden...." > I: "Wirklich ihre Kunden? Haben die solchen Mailings zugestimmt? Sie > wissen ja bestimmt, dass sie das nur dürfen, wenn..." > K: "Na klar..." > > ...ihr lasst euch sogar etwas unterzeichnen, wo er es noch einmal > bestätigt. Ich werde Ihm ein Werbemailingsystem empfehlen das sich auf den Massenversand spezialisiert hat. Soviel kann ich nicht verdienen das es solchen Ärger Wert wäre wenn das Hauptmailsystem aufgrund solcher Aktionen da irgendwo drauf landet. > > Wie will man sich dagegen schützen? Das kann einem kleinen Hoster mit > einem Kunden passieren... oder eben T-Online mit Millionen von Kunden. Solche Kunden nicht aufnehmen. Wer soviel versenden möchte kann gerne ein eigenes System benutzen Pflegen und evtl. auch von mir betreut bekommen ansonsten s.o. > > Und wir sprechen hier noch nicht einmal von dem Fall, wo jemand über > geknackte Accounts Phishing-Mails und Viren einwirft :) Hier liegt das Problem der telekom Phishingmails die da rausgepustet wurden. In absolut sauberen Deutsch verfasst scoring "nur" etwas über 3 das kann kein noch so gutes und aktuelles SA oder clamav > > > Und um es noch zu erwähnen: > In den Premium-Paketen der Telekom steckt dieses E-Mailpaket drinnen - > manch einer mag es auch extra gebucht haben. U.a. ist da ein tolles > Feature bei: Ein Relay-Host! Gegen 5€ im Monat kann ich bei der Telekom > - Authentifizierung erfolgt über den Anschluss - beliebige Mails > einwerfen und die Telekom stellt sie dann zu. Eine sehr nette Sache, die > ich bspw. schon seit Jahren legitim nutze (es gab Zeiten, wo noch nicht > jede Software die Mailbenachrichtigungen angeboten hat SMTP-Auth > konnte). Manch einer wird sagen, "Ein gefährliches Features"... aber ich > denke es ist nicht gefährlicher als reines SMTP-Auth über normale > Accounts. > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From driessen at fblan.de Fri Sep 23 21:51:12 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 21:51:12 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe><20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de><003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> Message-ID: <004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > > > > > Ich vermute mal das da nicht nur 10 Mails nacheinander kamen. > > Das ist von der technischen Seite her absolut egal und soll ausdruecken: > > selbst wenn ein ESP ein Limit auf 10 Mails pro Minute setzt, wird er, so > er > gross genug ist, auf BLs landen. So er genug Clients hat die an Spamtraps > etc senden. > > > Ich vermute auch mal dass es auch nicht unbedingt 10000 gehackte > > Kundenaccounts gleichzeitig waren. > > Ehm? Was schaetzt denn du so, was so der Spamoutput von den T-Online > Relays ist. > Also, du meinst, in Anbetracht von 15 Mil. oder mehr Kunden, gibt es nicht > auch mal > 10000 Accounts +- 2000 die zur Minute 10:15 jeweils so 5-10 > Zustellversuche machen. Aha. Ich vermute eine wesentlich höhere Zahl pro Account an gleichzeitigen/ innerhalb einer Minute Einlieferungen. Ich vermute einen ganz anderen Takt einen wesentlich höheren Output pro Absender. Wäre ich spamer mit gehackten accounts dann muß ich versuchen so viel wie möglich innerhalb kürzester zeit bevor ich entdeckt werden kann rauszupusten. Das sich wirklich 10000 Kunden innerhalb von 2-3 Tagen dazu verführen lassen Ihre Daten "irgendwo" einzugeben da kann ich fast nicht dran glauben. Das die Spamer dann auch noch innerhalb einer Nacht oder Aktion alle Ihre gehackten Accounts verbrennen bezweifle ich auch mal. Welcher Kunde ändert denn regelmäßig sein PW? Das sind 0,01%. Die Gefahr das das Pw das mir der Anwender genannt hat in 4 Wochen nicht mehr gültig ist für den account besteht praktisch nicht. Und selbst wenn dann gibt es noch die 2 Möglichkeiten Langsam aber stetig immer mal wieder eine Mail Wenig effektiv, Die Zeit bis zur Entdeckung läuft Schnell und schmerzlos ich hab nur 1 Stunde bis das ich entdeckt werde. Soweit man hört wurden webhosting pakete gehackt, per Phishing die Daten gemoppst oder was weis ich wie an die Daten herangekommen. Dann wurden jede Menge neue Domains aktiviert und dazu Mailadressen angelegt. Ob automatisiert oder von Hand (das glaube ich jetzt nicht gerade) sei dahin gestellt. Ganz davon abgesehen Die Daten hätte ich gerne mal zu Analyse *gg > > Solltest du weniger schaetzen - muessen die ja Anti-Spam-Masznahmen haben > ... > > > > Und selbst 100.000 Mails hätten noch nicht unbedingt die Alarmglocken > der > > RBLS klingeln lassen bei diesem Provider. > > Wieso nicht? Und wie gesagt, wir kennen die echten Zahlen nicht. > > > Das was bei den RBL's in den spamtraps ist nur ein Bruchteil deseen und > bis > > das da etwas bei den RBL's aufschlägt dauert es auch ein bisschen und > bis > > das so ein Provider geblockt wird dauert es noch mal ein bisschen. > > Was man ja gerade gesehen hat. > Es hat eine ganze Zeitlang gedauert bis das T auf den Listen gelandet ist. Die erste solch einer Mail ist vor ca. 14 Tagen hier aufgefallen. Es war aber nur eine wie das halt so ist. Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From rico at netbreaker.de Fri Sep 23 22:01:46 2011 From: rico at netbreaker.de (Rico Koerner) Date: Fri, 23 Sep 2011 22:01:46 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> Message-ID: <4E7CE5AA.6060102@netbreaker.de> Am 23.09.2011 20:45, schrieb Igor Sverkos: > Hallo, > > Was ist, wenn ich Webhosting-Kunde bin? Ich weiß nicht wie vertraut ihr > alle mit "shared hosting" seid, aber betrachten wir nur einmal ein > einfaches LAMP-Hosting: Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu > schreiben, was via mail() eine Nachricht als > "bill.gates at microsoft.invalid" an "steve.jobs at apple.invalid" sendet. Was > passiert da? PHP ruft einen sendmail-Wrapper auf, welcher in der Regel > die Mail bei localhost einliefert. Der lokale Mailserver kümmert sich > dann um die Bearbeitung (das ist keine "Gefahr" die speziell von PHP > ausgeht - bevor hier jemand meint gegen PHP schimpfen zu müssen). > > Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? z.B. die Maileinlieferung auf diesem Wege nicht akzeptieren, auch hier ist AUTH möglich. Sowas praktiziert HostEurope. Leider informiert(e) man den Hostingkunden darauf nicht ausreichend. Ich hab damals mehrere Tage gebraucht, bis herausgefunden hatte, wo es klemmte. Für eine Anwendung, die man dahingehen nicht anpassen konnte, gab es einen komplizierten Weg, das freizuschalten. Das schaft kaum ein Spammer. > Selbst wenn der raussendende Mailserver weiß ob die Mail als > microsoft.invalid gesendet werden darf - was im shared Hosting Bereich > eher nicht der Fall sein dürfte - besteht das Problem: Diese Mail würde > also evtl. zurück gehalten werden, aber wenn ein Absender gewählt wurde, > für den der raussendende Mailserver auch verantwortlich ist... > > Klärt mich auf: Was würdet ihr hier machen? Der Absender allein reicht im obigen Fall nicht, ohne Auth nimmt es der Mailserver erst gar nicht an. > I: "Angebote? An wen senden sie die denn? > K: "An meine Kunden...." > I: "Wirklich ihre Kunden? Haben die solchen Mailings zugestimmt? Sie > wissen ja bestimmt, dass sie das nur dürfen, wenn..." > K: "Na klar..." > > ...ihr lasst euch sogar etwas unterzeichnen, wo er es noch einmal bestätigt. das ist zwar theoretisch möglich, aber sicherlich nicht das aktuelle Problem von T-Online. Als nicht ganz kleiner Provider steck ich solche Kunden in ein eigenes Netz reduziere damit das Problem auf einen kleinen Kreis. > Wie will man sich dagegen schützen? Das kann einem kleinen Hoster mit > einem Kunden passieren... oder eben T-Online mit Millionen von Kunden. Beide können sich von solchen Kunden trennen oder ihm einen eigenen (v)Server empfehlen, bei dem er das Problem selbst und allein spüren und beheben darf. Seriöse Massenmailversender haben auch ein Interesse daran, nicht auf der Blacklist zu landen. Hab ich dem Kunden denn zugesagt 1000 Mails/min abzunehmen? Ich kann ihn also drosseln. Den normalen Kunden stört das nicht, wenn das limitiert ist. > Und um es noch zu erwähnen: > In den Premium-Paketen der Telekom steckt dieses E-Mailpaket drinnen - > manch einer mag es auch extra gebucht haben. U.a. ist da ein tolles > Feature bei: Ein Relay-Host! Gegen 5? im Monat kann ich bei der Telekom Warum auch nicht, wenn die Spammer 5? spenden, dürfen sie den Rest der Welt belästigen. In dem Fall begibt sich die Telekom mindestens grob fahrlässig, wenn nicht sogar vorsätzlich in die Störerhaftung. Wenn ich als Betreiber eines ungesicherten WLANs anderen die Möglichkeit verschaffe, Straftaten zu begehen, bin ich auch dran. Dabei habe ich mich noch nicht mal daran bereichert. Es hilft mir nicht mal, wenn ich davon keine Ahnung hab. Die Telekom dagegen weiß von der Sicherheitslücke und verkauft sie sogar noch. > - Authentifizierung erfolgt über den Anschluss - beliebige Mails > einwerfen und die Telekom stellt sie dann zu. Eine sehr nette Sache, die > ich bspw. schon seit Jahren legitim nutze (es gab Zeiten, wo noch nicht > jede Software die Mailbenachrichtigungen angeboten hat SMTP-Auth Legitim - ist eine Frage des Blickwinkels. Es steht bestimmt auch irgendwo geschrieben, daß ich das nicht mißbrauchen darf. Zu diesen Zeiten gab es auch ein solches Spamaufkommen nicht (da wären wir wieder beim Stand der Technik vor 10 Jahren) > konnte). Manch einer wird sagen, "Ein gefährliches Features"... aber ich > denke es ist nicht gefährlicher als reines SMTP-Auth über normale Accounts. Doch, es ist gefährlicher, gar nichts zu tun als wenig zu tun. Es gab mal eine Lösung POP-before-SMTP, nicht besonders sicher, aber zumindest besser als nichts und wurde out-of-the-Box von allen Mailclients unterstützt. Unverschlüsseltes SMTP-AUTH schützt wenigstens vor Schadsoftware, die nicht in der Lage ist, den Netzwerktraffic abzuhören, die bei POP-before-SMTP durchschlüpfen konnte. Es geht nicht immer darum, es 100%ig abzusichern, aber jeder Schritt hilft ein Stückchen weiter und man muß diese Schritte eben so mitgehen, wie sich die Systeme entwickeln. Gruß Rico -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : smime.p7s Dateityp : application/pkcs7-signature Dateigröße : 2308 bytes Beschreibung: S/MIME Kryptografische Unterschrift URL : From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 22:20:13 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 22:20:13 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> References: <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> <004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 09:51:12PM +0200, Driessen wrote: > Das sich wirklich 10000 Kunden innerhalb von 2-3 Tagen dazu verführen lassen > Ihre Daten "irgendwo" einzugeben da kann ich fast nicht dran glauben. Sorry, aber auf die Infektionsrate kommt es an, dazu brauch keiner unbedingt seine Daten eingeben. An Login-Daten kommt doch nicht nur durch Phishing bzw Vorspielen einer Webmailer (oder was auch immer Seite) ran. Meist reicht es, die Fritzbox auszulesen. Sowas kann dir auch passieren, wenn du auf irgend einer boesen cracker-seite mal eine flash-anim anguckst oder PDF liest, was meinst denn du wie schnell da alle moeglichen Login-Daten in die Zombie-DBs fliessen? Und die Infektionsrate IST hoch. Mir graust es da und ich wunder mich, wie das die Service Provider (Egal ob Internet oder E-mail oder Banking) abfedern sollen. Ich fuer meinen Teil sehe einen absoluten Unterschied zwischen einem kleinen (<1.000.000 Kunden) Hoster/ISP/ESP und > 1.000.000 muendigen Kunden mit Publicty und Medienpraesenz. Das sind andere Level, und andere Herausforderungen. Wie gesagt, ich blocke die Telekom wohl uU mit, aber schiebe der Telekom da jetzt wenig Schuld zu. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 23 22:22:19 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 23 Sep 2011 22:22:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <004001cc7a27$59a15400$0565a8c0@uwe> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe><20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de><003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <4E7CD3B6.1090007@googlemail.com> <004001cc7a27$59a15400$0565a8c0@uwe> Message-ID: <4E7CEA7B.4080009@googlemail.com> Hallo, >> Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu schreiben, was via >> mail() eine Nachricht als "bill.gates at microsoft.invalid" an >> "steve.jobs at apple.invalid" sendet. >> >> Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? > > Nüscht als 0815 Provider. > > Als Dienstleister für meinen Kunden greifen lokale regeln. Ich lasse > so was nicht durch. Ist keine bei mir gehostete Adresse. Ich kann > nicht prüfen wem die Absender Adresse gehört. Das möchte ich gerne einmal sehen... Anfang des Jahres habe ich an einem Projekt mitgewirkt, wo wir bei allen gängigen Hostern in Deutschland u.a. dies untersucht haben. Um es gleich vorweg zunehmen: Wir haben keinen Hoster gefunden, wo oben genannte Mail *nicht* gesendet wurde. Getestet haben wir da typisches shared Hosting... bei - Telekom - Vodafone (ehemals Arcor PIA Webhosting) - 1und1 - Strato - HostEurope - Hetzner - server4you - 1blu - manitu - artfiles - DomainFactory um nur ein paar Namen zu nennen. Alles 0815? >> Selbst wenn der raussendende Mailserver weiß ob die Mail als >> microsoft.invalid gesendet werden darf - was im shared Hosting >> Bereich eher nicht der Fall sein dürfte - besteht das Problem: >> Diese Mail würde also evtl. zurück gehalten werden, aber wenn ein >> Absender gewählt wurde, für den der raussendende Mailserver auch >> verantwortlich ist... >> >> Klärt mich auf: Was würdet ihr hier machen? > > Da greifen dann entsprechende Restriktionen zur Not Kundenbezogen > wenn ich denn wirklich welche hätte die so was machen würden. > Zumindest mein Dienst ist nicht in der Richtung aufgestellt und das > will ich auch gar nicht. Da machst du es dir aber ganz einfach: Solche Kunden ablehnen - dann hat man das Problem nicht. Klasse :) Aber das kann dir doch immer passieren: Sobald du für einen Kunden Mailhosting betreibst, kann dieser auf die Idee kommen das zu tun... >> Aber es gibt noch ein anderes Problem, was ich bei euch nicht >> gelöst sehe: Jetzt habt ihr bspw. wie Driessen angesprochen hat ein >> aktives Monitoring. Ihr seht nun, dass euer Kunde tollerKunde123 >> dabei ist 10.000 Mails und mehr bei eurem Mailsystem einzuwerfen... >> also drückt ihr da auf Halt und fragt bei tollerKunde123 nach. >> Dieser wird euch nun bestätigen, dass er gerade so viele >> Nachrichten bewusst sendet und kein Virus am Werke ist. Jetzt hakt >> ihr auch noch nach: > > Nö da brauche ich nicht nachfragen. Wird er wenig spaß haben *gg das > System schießt zuerst und dann fragt es nach der Parole. Der Kunde > wird mich anrufen *gg weil es geht ganz einfach nicht. ...ok, sollte also ein Kunde - siehe oben - auf diese Idee kommen, dann verhindert dies dein System, in Ordnung. Dann meldet sich der Kunde, und dann? ... Zwischenfrage: Was machst du, wenn ein Kunde das Limit in Erfahrung bringt und sein Mailing entsprechend stückelt? Statt an 10.000 Kunden sofort zu mailen, braucht es eben 7-14 Tage... aber am Ende sind 10.000 Leute angeschrieben, wovon eben ein paar bei sich den SPAM-Alarm auslösen, mit den von mir zuvor beschrieben Folgen... > Ich werde Ihm ein Werbemailingsystem empfehlen das sich auf den > Massenversand spezialisiert hat. ...ok - du sagst deinem Kunden also: Keine Massenmails über mich. Ich weiß nicht, ob man das als kleiner Dienstleister unbedingt tun kann: Zum einen ist man auf Geld angewiesen (klar, nicht jedes Geld ist gut - aber wir sprechen hier ja von legitimen Nachrichten) und zum anderen steckt in dem Wort Dienstleister ja auch etwas "dienen"... (also du willst ja Leistung erbringen) > Soviel kann ich nicht verdienen das es solchen Ärger Wert wäre wenn > das Hauptmailsystem aufgrund solcher Aktionen da irgendwo drauf > landet. ...ah, Geld ist dir egal, ok. Also du scheinst es konsequent durchzuziehen: Wer *viele* Mails versendet darf dein Hauptsystem nicht nutzen. Und wenn er doch senden muss? > Solche Kunden nicht aufnehmen. Wer soviel versenden möchte kann gerne > ein eigenes System benutzen Pflegen und evtl. auch von mir betreut > bekommen ansonsten s.o. OK - also du bist konsequent, dass muss ich dir lassen. Wenn du das so durchziehst, Respekt. Aber was bedeutet denn für dich viel? Wenn ein Handwerksmeister zu seinem 50. Firmenjubiläum einlädt und an alle seine Kunden eine Einladung/Dankesnachricht senden möchte - wo ziehst du da die Grenze? 10? 100? 200? 500? 1000? ... Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass du das blockierst und sagst: Für x? stelle ich dir ein Mailsystem zur Verfügung, worüber du diese Nachricht senden kannst! :) Wenn ich das alles so richtig verstanden habe, dann würdest du als Telekom folgendes tun: Über das Hauptmailsystem dürfen nur einfache Nachrichten gesendet werden; desweiteren gibt es Limits pro E-Mailaccount (du setzt wahrscheinlich das Limit sogar pro Kunde). Shared Hosting würdest du streichen oder eben so konfigurieren, dass der shared Webserver direkt raussendet - dann verbrennt ggf. dessen IP einmal - dir aber egal. Auf die Prüfung ob als Absender X gesendet werden darf, wirst du wohl verzichten. Wäre bei shared Hosting doch sehr aufwändig... zumal ich nicht wüsste, wie du es schaffst das Kunde1 der wie Kunde2 auf server1 ist, nicht als Kunde2 sendet Kunde2 aber schon als Kunde2 senden kann... Features wie der Relay-Host würden bei dir wohl teurer werden, weil du jedem Kunden der das will ein eigenes Mailsystem hinstellen würdest... Tjoa - kann man alles so machen. Aber irgendwie finde ich das sehr radikal und weltfremd. -- Ich Grüße, Igor From igor.sverkos at googlemail.com Fri Sep 23 22:41:38 2011 From: igor.sverkos at googlemail.com (Igor Sverkos) Date: Fri, 23 Sep 2011 22:41:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> References: <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> <004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> Message-ID: <4E7CEF02.5060108@googlemail.com> Hallo, Robert Felber schrieb: > Sorry, aber auf die Infektionsrate kommt es an, dazu brauch keiner unbedingt > seine Daten eingeben. > > [...] *FACK*. Bis auf den Punkt, dass ich die Gefahr eben nicht primär bei bei geklauten Accounts sehen würde - das ist doch nur eine Ursache. Für mich geht es eher um die Folgen: Am Ende des Tages hat ein legitimierter Nutzer mein Mailsystem verwendet - die Frage nach nach dem "Wie hat er sich legitimieren können" interessiert da nicht mehr... Aktuell sehe ich nur die Option, das Mailsystem aufzuteilen: Nicht ein System für alle... sondern pro x Kunden ein Mailsystem. Dann kann kann mal ein Segment Feuer fangen, aber ich gefährde nicht gleich alle Kunden... und es muss ja auch nur der Ausgang getrennt werden. -- Ich Grüße, Igor From r.felber at ek-muc.de Fri Sep 23 22:58:18 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Fri, 23 Sep 2011 22:58:18 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7CEF02.5060108@googlemail.com> References: <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> <004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> <4E7CEF02.5060108@googlemail.com> Message-ID: <20110923205817.GB95670@rz.ek-muc.de> On Fri, Sep 23, 2011 at 10:41:38PM +0200, Igor Sverkos wrote: > Hallo, > > Robert Felber schrieb: > > Sorry, aber auf die Infektionsrate kommt es an, dazu brauch keiner unbedingt > > seine Daten eingeben. > > > > [...] > > *FACK*. > > Bis auf den Punkt, dass ich die Gefahr eben nicht primär bei bei > geklauten Accounts sehen würde - das ist doch nur eine Ursache. > > Für mich geht es eher um die Folgen: Am Ende des Tages hat ein > legitimierter Nutzer mein Mailsystem verwendet - die Frage nach nach dem > "Wie hat er sich legitimieren können" interessiert da nicht mehr... > > Aktuell sehe ich nur die Option, das Mailsystem aufzuteilen: Nicht ein > System für alle... sondern pro x Kunden ein Mailsystem. Dann kann kann > mal ein Segment Feuer fangen, aber ich gefährde nicht gleich alle > Kunden... und es muss ja auch nur der Ausgang getrennt werden. > Die T-kom hat ja mehrere mailouts, zwar alle im gleichen Netz, aber es gibts zumindest eine Verteilung. Selbst wenn sie es auf 2, 3 /24er verteilen. Sie landen wieder drauf. (und ich verwette meinen A**** dass groessere Institutionen nicht ueber die Mailouts gehen - fsoc.de kann ich da als Beispiel anfuehren) Es ist ein Sport ESP dieser Groesse auf die BLs zu hieven bzw zeugt auch davon wie egal den Spammern eigentlich die Wege sind, direkt output, relay output, irgendein MTA wirds schon rausbringen, isser auf einer RBL, so what, der verschwindet auch wieder von der RBL und es gibt andere. Kurz: taugliche MTAs/Provider/Zombies sind Massenware. Bei der Telekom mosern nur alle ueber die Telekom, wenn Google gelistet wird hoert man aber auch vereinzelt Stimmen: haha, google zu listen, wie bescheuert mus der RBL Betreiber sein ... -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From driessen at fblan.de Fri Sep 23 23:51:56 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Fri, 23 Sep 2011 23:51:56 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <4E7CEA7B.4080009@googlemail.com> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de><20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe><20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de><003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe><4E7CD3B6.1090007@googlemail.com><004001cc7a27$59a15400$0565a8c0@uwe> <4E7CEA7B.4080009@googlemail.com> Message-ID: <005101cc7a3b$03a70b80$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Igor Sverkos > Hallo, > > >> Es braucht nicht viel um ein PHP-Skript zu schreiben, was via > >> mail() eine Nachricht als "bill.gates at microsoft.invalid" an > >> "steve.jobs at apple.invalid" sendet. > >> > >> Was wollt ihr gegen solche Nachrichten machen? > > > > Nüscht als 0815 Provider. > > > > Als Dienstleister für meinen Kunden greifen lokale regeln. Ich lasse > > so was nicht durch. Ist keine bei mir gehostete Adresse. Ich kann > > nicht prüfen wem die Absender Adresse gehört. > > Das möchte ich gerne einmal sehen... > > Anfang des Jahres habe ich an einem Projekt mitgewirkt, wo wir bei allen > gängigen Hostern in Deutschland u.a. dies untersucht haben. Um es gleich > vorweg zunehmen: Wir haben keinen Hoster gefunden, wo oben genannte Mail > *nicht* gesendet wurde. Du warst nüscht bei mir auf dem Server, ich bin auch nicht der gängige Hoster *gg > > Getestet haben wir da typisches shared Hosting... bei Eben da liegt der Hase im Pfeffer "typisches" > > - Telekom > - Vodafone (ehemals Arcor PIA Webhosting) > - 1und1 > - Strato > - HostEurope > - Hetzner > - server4you > - 1blu > - manitu > - artfiles > - DomainFactory > > um nur ein paar Namen zu nennen. > > Alles 0815? Wenn du das so sagst. *g Hosting für ab 2,50€ oder noch drunter da wird nur auf Masse abgezielt. Hab ich nix dagegen die haben Ihre Kundschaft, ich hab Kundschaft die zahlen ein paar EUR mehr. > > > >> Selbst wenn der raussendende Mailserver weiß ob die Mail als > >> microsoft.invalid gesendet werden darf - was im shared Hosting > >> Bereich eher nicht der Fall sein dürfte - besteht das Problem: > >> Diese Mail würde also evtl. zurück gehalten werden, aber wenn ein > >> Absender gewählt wurde, für den der raussendende Mailserver auch > >> verantwortlich ist... > >> > >> Klärt mich auf: Was würdet ihr hier machen? > > > > Da greifen dann entsprechende Restriktionen zur Not Kundenbezogen > > wenn ich denn wirklich welche hätte die so was machen würden. > > Zumindest mein Dienst ist nicht in der Richtung aufgestellt und das > > will ich auch gar nicht. > > Da machst du es dir aber ganz einfach: > Solche Kunden ablehnen - dann hat man das Problem nicht. Klasse :) Gelle ist doch wirklich einfach und pragmatisch die Lösung *gg > > > Aber das kann dir doch immer passieren: > Sobald du für einen Kunden Mailhosting betreibst, kann dieser auf die > Idee kommen das zu tun... Klar meine Kunden haben auch Ideen wie Sand am Meer. Und da kommt der kleine Unterschied ich kann alles tun damit auch so was geht aber warum sollte ich so was verschenken? Und ich habe nirgends behauptet das so was nicht auch geht wenn es denn sein muss mal eine einmalige Aktion, abgesprochen definiert evtl. auch auf einer eigenen IP mal eben schnell ein Sendendes Mailsystem eingerichtet bzw. hochgefahren. > ...ok, sollte also ein Kunde - siehe oben - auf diese Idee kommen, dann > verhindert dies dein System, in Ordnung. Dann meldet sich der Kunde, und > dann? ... Betreiben wir mal Smalltalk. Reden über die Sache wann die steigen soll und was er vorhat. > > > Zwischenfrage: Was machst du, wenn ein Kunde das Limit in Erfahrung > bringt und sein Mailing entsprechend stückelt? Statt an 10.000 Kunden > sofort zu mailen, braucht es eben 7-14 Tage... aber am Ende sind 10.000 > Leute angeschrieben, wovon eben ein paar bei sich den SPAM-Alarm > auslösen, mit den von mir zuvor beschrieben Folgen... Auch das fällt auf weil außerhalb der "Norm" den Schaden den er so bis zur Entdeckung anrichten kann ist nicht sonderlich groß. > > > > Ich werde Ihm ein Werbemailingsystem empfehlen das sich auf den > > Massenversand spezialisiert hat. > > ...ok - du sagst deinem Kunden also: Keine Massenmails über mich. Ich > weiß nicht, ob man das als kleiner Dienstleister unbedingt tun kann: Zum > einen ist man auf Geld angewiesen (klar, nicht jedes Geld ist gut - aber > wir sprechen hier ja von legitimen Nachrichten) und zum anderen steckt > in dem Wort Dienstleister ja auch etwas "dienen"... (also du willst ja > Leistung erbringen) Naja ich kann auch meine Seele dem Teufel verkaufen. Die Frage ist will ich das?? Ich diene genau dass an wofür ich selber auch bereit bin gerade zu stehen. > > > > Soviel kann ich nicht verdienen das es solchen Ärger Wert wäre wenn > > das Hauptmailsystem aufgrund solcher Aktionen da irgendwo drauf > > landet. > > ...ah, Geld ist dir egal, ok. Jab Geld brauche ich nur um meine Rechnungen zu bezahlen. Wenn Andere keins von mir haben wollten dann bräuchte ich auch keins. Der Euro verliert eh gerade wieder an wert *gg > > Also du scheinst es konsequent durchzuziehen: > Wer *viele* Mails versendet darf dein Hauptsystem nicht nutzen. > > Und wenn er doch senden muss? > > > Solche Kunden nicht aufnehmen. Wer soviel versenden möchte kann gerne > > ein eigenes System benutzen Pflegen und evtl. auch von mir betreut > > bekommen ansonsten s.o. > > OK - also du bist konsequent, dass muss ich dir lassen. > > Wenn du das so durchziehst, Respekt. Aber was bedeutet denn für dich > viel? Wenn ein Handwerksmeister zu seinem 50. Firmenjubiläum einlädt und > an alle seine Kunden eine Einladung/Dankesnachricht senden möchte - wo > ziehst du da die Grenze? 10? 100? 200? 500? 1000? ... Nee der Handwerkmeister der bei mir ist, den Kenne ich so gut, das ich in der Regel mit denen per Du bin, da wird über so was gesprochen und dann kann man das machen wenn er es nicht sogar in Auftrag gibt das ich das mache weil das Wissen da ist wie man das am besten macht. > > Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass du das blockierst und > sagst: Für x€ stelle ich dir ein Mailsystem zur Verfügung, worüber du > diese Nachricht senden kannst! :) > > > Wenn ich das alles so richtig verstanden habe, dann würdest du als > Telekom folgendes tun: A. ich bin nicht die Telekom B. möchte ich den Laden nicht geschenkt haben.(im Moment schon 2 mal nicht) > > Über das Hauptmailsystem dürfen nur einfache Nachrichten gesendet > werden; desweiteren gibt es Limits pro E-Mailaccount (du setzt > wahrscheinlich das Limit sogar pro Kunde). > > Shared Hosting würdest du streichen oder eben so konfigurieren, dass der > shared Webserver direkt raussendet - dann verbrennt ggf. dessen IP > einmal - dir aber egal. > Auf die Prüfung ob als Absender X gesendet werden darf, wirst du wohl > verzichten. Wäre bei shared Hosting doch sehr aufwändig... zumal ich > nicht wüsste, wie du es schaffst das Kunde1 der wie Kunde2 auf server1 > ist, nicht als Kunde2 sendet Kunde2 aber schon als Kunde2 senden kann... Tja das wird mir immer ein Rätzel bleiben wie Kunde 2 mit den Daten von Kunde 1 sendet wenn er an die Daten nicht dran kommt. Und mit Anmeldung Kunde 1 funktioniert auch nur die Mailadresse von Kunde 1 abgehend. Ich fahre ein Klare und strikte Policy es darf nur der der sich angemeldet hat unter seinem Namen senden. Alles was anders versucht wird bekommt auf die Glocke *gg > > Features wie der Relay-Host würden bei dir wohl teurer werden, weil du > jedem Kunden der das will ein eigenes Mailsystem hinstellen würdest... Und weiter wo ist das Problem das ein Kunde der die Leistung benötigt und das Netz damit belastet auch für das was er nutzt seinen Obolus entrichtet?? Ist wie bei der Müllabfuhr. Wenn die Tonne überfüllt ist bleibt sie stehen oder du kaufst dir zusätzlich einen Sack und stellst Ihn daneben. Den "geiz ist Geil" Kunden schicke ich zu dem Provider der das unterstützt da bekommt er genau das wofür er bezahlt und manchmal noch nicht mal das. Sollen sich andere damit rumärgern. Unbezahlte Hotline stundenlang das hab ich mal gemacht. Mein Liebster Spruch ist " Früher habe ich jeden Auftrag angenommen, heute verdiene ich an jedem Auftrag den ich ausführe" > > Tjoa - kann man alles so machen. Aber irgendwie finde ich das sehr > radikal und weltfremd. Radikal klar warum auch nicht. Es ist ja keiner gezwungen mit mir ins Bett zugehen. Weltfremd aber gerne wenn das heißt das ich nicht die Fehler anderer Ausbügeln muss. *g Ich hab auch nicht einen Account bei irgendeinem Sozialnetwork. Ich schnapp mir ne Flasche Bier und setz mich beim Nachbarn auch noch auf die Treppe oder in den Garten und unterhalte mich lieber wie mein Innerstes in die Welt zu Posaunen. Hab Frau, Tochter und Sohn, Hund(ein ganz gefährlicher lt. Gesetz), Haus und Garten und brauche nicht die dauernde Berieselung bzw. die dauernde Netzpräsens auf den Sozialnetworks. Ich kann mich noch mit Sprache verständigen. Wenn alles gut geht werd ich nicht an stressbedingtem Herzinfarkt sterben. *gg Also warum sollte ich mir den Stress wegen 10 Euro mehr pro Kunde im Monat antun und solche Massenversender auf die Server holen? Wegen den 10 EURO gehe ich noch nicht mal mehr ans Telefon. Auch mal bei schönem Wetter mittags um 3Uhr in den Liegestuhl im Garten abhängen und für 2 Stunden nicht erreichbar sein kann ich auch so schon machen. Dafür brauche ich nicht einen Kunden mehr. > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From driessen at fblan.de Sat Sep 24 00:14:30 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Sat, 24 Sep 2011 00:14:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923205817.GB95670@rz.ek-muc.de> References: <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe><20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de><003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe><20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de><004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe><20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de><4E7CEF02.5060108@googlemail.com> <20110923205817.GB95670@rz.ek-muc.de> Message-ID: <005201cc7a3e$2bdf7e90$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > > On Fri, Sep 23, 2011 at 10:41:38PM +0200, Igor Sverkos wrote: > > Hallo, > > > > Robert Felber schrieb: > > > Sorry, aber auf die Infektionsrate kommt es an, dazu brauch keiner > unbedingt > > > seine Daten eingeben. Kommt noch hinzu das es zumindest früher bei T-Online so war das man mit den Zugangsdaten zum Inet auch gleichzeitig beim Mailserver angemeldet war. Es wurde kein zusätzlicher Benutzername und PW benötigt um Mails zu empfangen und oder zu senden.(hätte ich heute mal bei der T-Online Kundin nachschauen können ob das immer noch so ist) > > > > > > [...] > > > > *FACK*. > > > > Bis auf den Punkt, dass ich die Gefahr eben nicht primär bei bei > > geklauten Accounts sehen würde - das ist doch nur eine Ursache. > > > > Für mich geht es eher um die Folgen: Am Ende des Tages hat ein > > legitimierter Nutzer mein Mailsystem verwendet - die Frage nach nach dem > > "Wie hat er sich legitimieren können" interessiert da nicht mehr... > > > > Aktuell sehe ich nur die Option, das Mailsystem aufzuteilen: Nicht ein > > System für alle... sondern pro x Kunden ein Mailsystem. Dann kann kann > > mal ein Segment Feuer fangen, aber ich gefährde nicht gleich alle > > Kunden... und es muss ja auch nur der Ausgang getrennt werden. > > > > Die T-kom hat ja mehrere mailouts, zwar alle im gleichen Netz, aber > es gibts zumindest eine Verteilung. > > Selbst wenn sie es auf 2, 3 /24er verteilen. Sie landen wieder drauf. > (und ich verwette meinen A**** dass groessere Institutionen nicht > ueber die Mailouts gehen - fsoc.de kann ich da als Beispiel anfuehren) > > Es ist ein Sport ESP dieser Groesse auf die BLs zu hieven bzw zeugt auch > davon wie egal den Spammern eigentlich die Wege sind, direkt output, relay > output, irgendein MTA wirds schon rausbringen, isser auf einer RBL, so > what, > der verschwindet auch wieder von der RBL und es gibt andere. Kurz: > taugliche MTAs/Provider/Zombies sind Massenware. Eben das ist das Problem weil diese Systeme Spamtauglich sind werden die auch missbraucht. Eine Virtuelle Maschine als Mailrelay von mir schafft auch ca. 2 Mio Mailoutput mit Scan's in 24 Stunden aber das ist nicht interessant weil sie wesentlich schwerer zu knacken ist und das in der Art nicht zulässt. > > Bei der Telekom mosern nur alle ueber die Telekom, wenn Google > gelistet wird hoert man aber auch vereinzelt Stimmen: Nö iss mir in der Regel egal wer warum wieso auf irgendeiner BL steht. Mich regt auf das die Telekom versucht sich rauszureden und die Verantwortung Ihrer Problem auf unbeteiligte Dritte abzuwälzen. > > haha, google zu listen, wie bescheuert mus der RBL Betreiber sein ... > > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From rudi.floren at googlemail.com Sat Sep 24 00:33:43 2011 From: rudi.floren at googlemail.com (Rudi Floren) Date: Sat, 24 Sep 2011 00:33:43 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923151156.GA94954@rz.ek-muc.de> References: <201109201610.58857.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de> <001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe> <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923151156.GA94954@rz.ek-muc.de> Message-ID: <4E7D0947.8090509@googlemail.com> Am 23.09.2011 17:11, schrieb Robert Felber: > On Fri, Sep 23, 2011 at 04:58:47PM +0200, Driessen wrote: >> On Behalf Of Robert Felber >>> On Fri, Sep 23, 2011 at 04:29:50PM +0200, Driessen wrote: >>>> On Behalf Of Robert Felber >>>>> On Fri, Sep 23, 2011 at 02:22:07PM +0200, Driessen wrote: >>>>>> On Behalf Of Robert Felber >>>>>>> Ich glaube, man sollte die Mail mit etwas Abstand lesen. >>>>>>> Die Mail enthaelt Wahrheiten als auch >>>>> Verantwortungsverlagerungsversuche. >>>>>>> 1. Sie haben voellig recht, dass die Telekom einen Grossteil >>>>> infizierter >>>>>>> Kundensysteme hat. >>>>>> Abschalten so wie es üblich ist. Wer unsichere Scripte auf seinen >>> Web's >>>>>> benutzt muß damit rechnen die Konsequenz zu tragen. >>>>> Ich sehe, du machst es dir etwas zu einfach. Wir reden von normalen >>>>> Dialin-Kunden, >>>>> und - mit verlaub - es werden die Konten gesperrt. >>>>> Du verlangst also etwas, was schon Praxis ist. >>>> Höööö wer redet von dem Telekom Dialin ? die sehe ich hier doch >>> überhaupt >>>> nicht auf meinem Server aufschlagen. Ich rede von den mailout Servern >>> der >>>> Telekom/T-online. >>> Wir reden von Dialin Kunden deren Account-Daten gekapert werden, und die >>> Mail >> Tja wie kam der Hacker/der Kriminelle an die Daten? Wie wurde der Kunde dazu >> verführt auf einer "nicht" T-Online HP seine Daten einzugeben? >> Wer hat diese Mail dem Kunden zugestellt? >> >>> submissionieren bzw authentifiziert bei den T-online/Whatever-relays >>> reinkippen. >> Welcher "normale" Mailkunde aus Dialin (noch nicht mal mit einer eigenen HP) >> kippt innerhalb kurzer Zeit 100derte wenn nicht tausende Mails über seinen >> acount ein? >> Also wird auch das gleichzeitige einliefern auf ein in der Regel >> ausreichendes Maß reglementiert. >> >> >> >> >>> Ich moechte dich sehen, wie du >>> >>> a) ohne rechtliche Grundlage die Mails deiner Kunden scannst >>> und >> Wer spricht denn hier von "KEINER" rechtlichen Grundlage? Wer bei mir ein >> Konto hat kennt die Sicherheitsvorkehrungen die auch zu seinem Schutz >> getroffen wurden. > > Ja, aber, du meinst im Ernst, du darfst einfach so die ausgehenden Mails > deiner Kunden scannen? Nee nee, das geht wenn ueberhaupt nur mit ausdruecklichster > Erlaubnis des Kunden. AGBs duerften dazu nicht ausreichen. Ich bin aber kein > Anwalt. > > Mehr dazu hier: > http://www.eco.de/dokumente/Gutachten_Provider_gegen_Spam2007_Final.pdf > > Seiten 36ff sind sehr interessant. > Ich werde in diesem Punkt sehr gern korrigiert. > >>> b) deine Mailrelays trotz Scanner vor brandneue Malware, die ueber deine >>> SMTPs rausgeht, schuetzen willst >> In dem die Frühwarnsysteme anschlagen bzw. die Restriktionen greifen und es >> für einen gewissen Zeitraum verhindert wird das Mails von einer bestimmten >> auffälligen IP eingekippt werden. > Wird gemacht (und das schon in entspr. rechtlichen Grauzonen). Die brauchen echt > am besten Hinweise von aussen! > >> Ausführbare Dateien und solche die Schadware enthalten könnten werden >> grundsätzlich nicht transportiert. Die gehen sofort zurück. (mail war nie >> dafür konzipiert). > Eh, wie bitte? Das geht, wenn du ein Unternehmen hast, und deine MAs beschraenken > willst. Ja. Als ESP, nein. Google verwehrt auch das Senden von ausführbaren Dateien, somit geht es als ESP sehr wohl. > >> Ich kann es nicht bis aufs letzte verhindern aber ich kann es soweit >> verzögern das ich das merke bevor mein Kunde das merkt. >> >> Es verlangt niemand von T das die alles verhindern können aber sie können es >> eingrenzen und mindern. > Machen sie. Du kennst aber Skaleneffekte bzw Grenzprodukte? Bei 100 Kunden kraeht kein > Hahn. Bei 1000 Kunden - immernoch nicht. Wir kommen hier in Millionen. > Da ist das alles nicht mehr ganz so erschoepfend mit den Masznahmen. Sieht man ja > auch wunderbar daran, dass es so clevere Leute wie google erwischt. > > >> Bis das T auf den großen RBL's landet muß schon so einiges passieren. >> >> >> Und bitte es ist nicht meine Sache der Telekom vorzuschreiben wie sie es >> machen müssen aber wenn es eben einen gewissen Schwellenwert erreicht oder >> aber diese auf den RBL's landen dann ist die Gefahr sich etwas von dem Mist >> einzufangen einfach zu groß und dann sage ich zumindest wird zu dem >> Zeitpunkt nicht angenommen. > Richtig. Dagegen hat die T sicher auch nix, warum sollte sie auch, wer waere sie denn, > dir vorzuschreiben, was du zu untrlassen oder zu machen hast (das lassen sie auch > in der Mitteilung durchblicken). Wie ich eingangs erwaehnte, gehe ich > davon aus, dass sie sich ueber die gedankenlosen default-blocker beschweren. > > > -- Rudi Floren From driessen at fblan.de Sat Sep 24 01:06:52 2011 From: driessen at fblan.de (Driessen) Date: Sat, 24 Sep 2011 01:06:52 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> References: <20110923105948.GA94231@rz.ek-muc.de><001401cc79eb$6985e5c0$0565a8c0@uwe><20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de><002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe><20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de><002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe><20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de><003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe><20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de><004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> Message-ID: <005901cc7a45$7ba9cf00$0565a8c0@uwe> On Behalf Of Robert Felber > On Fri, Sep 23, 2011 at 09:51:12PM +0200, Driessen wrote: > > Das sich wirklich 10000 Kunden innerhalb von 2-3 Tagen dazu verführen > lassen > > Ihre Daten "irgendwo" einzugeben da kann ich fast nicht dran glauben. > > Sorry, aber auf die Infektionsrate kommt es an, dazu brauch keiner > unbedingt > seine Daten eingeben. Bleibt die Frage des Infektionsweges. 99% passiert über Mail. Zumindest im Ansatz und dann werden die Links darin angeklickt. Auch da muß man ab und an mal Ursachenforschung betreiben denn nur wer die Infektionswege kennt kann auch dagegen etwas unternehmen. Da reicht schon manchmal ein Eintrag im eigenen DNS Server aus damit der Kunde auch nicht aus versehen auf diese Seiten kommt. Und so was hat nichts mit Zensur zu tun das macht "das" Internetsecurity Paket auch. Das Mails mit solchem Inhalt nicht angenommen werden usw. usw. Freiheit ist ein Hochwertiges Gut, damit ich frei bleibe muß ich mich aber manchmal einschränken. > An Login-Daten kommt doch nicht nur durch Phishing bzw Vorspielen einer > Webmailer (oder was auch immer Seite) ran. Meist reicht es, die Fritzbox > auszulesen. > Sowas kann dir auch passieren, wenn du auf irgend einer boesen cracker- > seite mal > eine flash-anim anguckst oder PDF liest, was meinst denn du wie schnell da > alle > moeglichen Login-Daten in die Zombie-DBs fliessen? Tja so isses fürs Auto musste Prüfung machen. Kinder darf jeder haben, Hunde darf jeder halten und ins Netz da fragt auch keiner nach dem Wissen der Bediener. > > Und die Infektionsrate IST hoch. > > Mir graust es da und ich wunder mich, wie das die Service Provider (Egal > ob Internet > oder E-mail oder Banking) abfedern sollen. Vorne Anfangen, Infektionswege eindämmen dann geht das schon. > > Ich fuer meinen Teil sehe einen absoluten Unterschied zwischen einem > kleinen > (<1.000.000 Kunden) Hoster/ISP/ESP und > 1.000.000 muendigen Kunden mit > Publicty und Medienpraesenz. > > Das sind andere Level, und andere Herausforderungen. Sein Schicksal bestimmt jeder zum großen Teil selber. Dran gehen an die Herausforderungen, alte Zöpfe abschneiden. > > Wie gesagt, ich blocke die Telekom wohl uU mit, aber schiebe der Telekom > da jetzt wenig Schuld zu. Ganz so leicht darf man es sich nicht machen. Es geht auch nicht unbedingt um einen Schuldigen zu finden (das sind eh die Kriminellen die das ausnutzen) es geht darum das die sich bewegen, bemühen und auch wirklich merkbar etwas dagegen unternehmen. Agieren war schon immer besser wie nur reagieren. Und in der Haftung sind se eh wie jeder andere auch für den Schaden den Sie bei anderen anrichten. > Mit freundlichen Grüßen Drießen -- Software & Computer Uwe Drießen Lembergstraße 33 67824 Feilbingert Tel.: +49 06708 / 660045 Fax: +49 06708 / 661397 From r.felber at ek-muc.de Sat Sep 24 08:01:22 2011 From: r.felber at ek-muc.de (Robert Felber) Date: Sat, 24 Sep 2011 08:01:22 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] T-Online whitelisten -- die Argumente In-Reply-To: <005901cc7a45$7ba9cf00$0565a8c0@uwe> References: <20110923133110.GA94621@rz.ek-muc.de> <002501cc79fd$412f56d0$0565a8c0@uwe> <20110923144227.GA94824@rz.ek-muc.de> <002c01cc7a01$4c3f6200$0565a8c0@uwe> <20110923155124.GA95076@rz.ek-muc.de> <003001cc7a11$f79fa7d0$0565a8c0@uwe> <20110923191937.GA95257@rz.ek-muc.de> <004a01cc7a2a$262250e0$0565a8c0@uwe> <20110923202013.GA95670@rz.ek-muc.de> <005901cc7a45$7ba9cf00$0565a8c0@uwe> Message-ID: <20110924060122.GA42155@rz.ek-muc.de> On Sat, Sep 24, 2011 at 01:06:52AM +0200, Driessen wrote: > > > > Sorry, aber auf die Infektionsrate kommt es an, dazu brauch keiner > > unbedingt > > seine Daten eingeben. > > Bleibt die Frage des Infektionsweges. > 99% passiert über Mail. > Zumindest im Ansatz und dann werden die Links darin angeklickt. Eher via Drive-by und Social Networks (also HTTP) - das ergeben meine Schlussfolgerungen aus der Analyse von Kunden-Rechner/Laptops sowie meines AGs. (Uebrigens, Shopsysteme sind sehr beliebt um Malware-PDFs zu hinterlegen). Anyway, ich habe in der Mitteilung nur die "normale" Verantwortungsverlagerung gelesen (wenn du irgendwo geblockt wirst, versuchst du genauso es erstmal auf den anderen Postmaster zu schieben). Ich habe in der Mail auch gelesen, dass Aenderungen durchgesetzt werden konnten. Ich bin aus dem Topic erstmal raus, man kann staendig drauf einkloppen, und man kann konstruktiv die Sache auseinander nehmen. Hier passiert mir pers. zu viel Gekloppe. -- Robert Felber, PGP: D1B2F2E5 http://www.selling-it.de From news at s-angrick.de Sat Sep 24 20:55:06 2011 From: news at s-angrick.de (Stephanie Angrick) Date: Sat, 24 Sep 2011 20:55:06 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Tempor=E4re_Probleme_mit_einem?= =?iso-8859-1?q?_Exchange-Server_aber_Mails_bleiben_hinterher_trotz?= =?iso-8859-1?q?dem_h=E4ngen?= Message-ID: <20110924184703.4B2A94879A@hastur.s-angrick.de> Hallo, Ich habe momentan mit einem merkwürdigen Phänomen zu kämpfen. Wir setzen unternehmensweit Exchange-Mailserver ein, da wir aber für einen bestimmten Einsatzzweck nicht über den offiziellen Exchange-Server senden können (angeblich kommt der mit der Menge nicht klar) gibt es noch einen sendenden Postfix-Server in unserem Netz. Dieser hat ab und an mal Probleme Mails an den Exchange-Server abzusetzen. (Ursache unbekannt, entweder weiß unsere IT nicht woran es liegt oder die ignorieren uns Benutzer geflissentlich :-( ) Der erste Zustellversuch sieht dann wie folgt aus Sep 20 13:52:04 desuadgwy7 postfix/smtpd[28151]: 6B1F0118BF3: client=unknown[10.12.7.200] Sep 20 13:52:04 desuadgwy7 postfix/cleanup[28153]: 6B1F0118BF3: message-id=<20110920115204.6B1F0118BF3 at mail.xxx.com> Sep 20 13:52:04 desuadgwy7 postfix/qmgr[7874]: 6B1F0118BF3: from=, size=1650, nrcpt=1 (queue active) Sep 20 14:02:04 desuadgwy7 postfix/smtp[28154]: 6B1F0118BF3: to=, relay=cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182], delay=600, status=deferred (conversation with cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182] timed out while sending end of data -- message may be sent more than once) Sep 20 14:19:45 desuadgwy7 postfix/qmgr[7874]: 6B1F0118BF3: from=, size=1650, nrcpt=1 (queue active) Sep 20 14:19:45 desuadgwy7 postfix/smtp[28230]: 6B1F0118BF3: enabling PIX . workaround for cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182] Sep 20 14:29:55 desuadgwy7 postfix/smtp[28230]: 6B1F0118BF3: to=, relay=cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182], delay=2271, status=deferred (conversation with cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182] timed out while sending end of data -- message may be sent more than once) Das passierte an dem Tag mal wieder bei einigen Mails. Am nächsten Tag wurden neue Mails erfolgreich zugestellt. Die hängenden Mails werden aber partout nicht zugestellt Sep 23 16:46:25 desuadgwy7 postfix/qmgr[7874]: 6B1F0118BF3: from=, size=1650, nrcpt=1 (queue active) Sep 23 16:46:26 desuadgwy7 postfix/smtp[7144]: 6B1F0118BF3: enabling PIX . workaround for cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182] Sep 23 16:56:36 desuadgwy7 postfix/smtp[7144]: 6B1F0118BF3: to=, relay=cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182], delay=270272, status=deferred (conversation with cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182] timed out while sending end of data -- message may be sent more than once) Dann habe ich entnervt (weil unsere IT nicht reagierte und ich die passenden Zugriffsrechte habe) postsuper -r ALL aufgerufen und danach klappte es auch mit den hängenden Mails. Sep 23 17:56:46 desuadgwy7 postfix/cleanup[7450]: 25B84118EC2: message-id=<20110920115204.6B1F0118BF3 at mail.xxx.com> Sep 23 17:56:46 desuadgwy7 postfix/smtp[7403]: 25B84118EC2: to=, relay=cosnprexc3.usr.xxx.loc[10.1.1.182], delay=-390, status=sent (250 2.6.0 <20110920115204.6B1F0118BF3 at mail.de.xxx.com> Queued mail for delivery) Mich würde interessieren, wieso es nach einem requeue klappen konnte, denn auf dem Postfix-Server hat sich definitiv nichts verändert. Und bisher hatte ich mit requeue eigentlich nur dann zu tun, wenn ich das rewriting geändert habe umd die neu durchlaufen zu lassen. Allerdings habe ich selber mit Mailservern nur noch selten zu tun (seitdem wir exchange einsetzen) Gibt es dafür eine plausible Erklärung? Kann das ursprüngliche Problem evtl. doch mit dem Postfix-Server zu tun haben? Schönen Gruß Stephanie From postfixbuch at cboltz.de Sun Sep 25 21:27:07 2011 From: postfixbuch at cboltz.de (Christian Boltz) Date: Sun, 25 Sep 2011 21:27:07 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Passwort-Checks in PostfixAdmin (was: Re: Kundenserver filzen) In-Reply-To: <4E53CFDA.6030405@xunil.at> References: <4E1C73BF.1040905@xunil.at> <201108231718.48744@tux.boltz.de.vu> <4E53CFDA.6030405@xunil.at> Message-ID: <201109252127.08490@tux.boltz.de.vu> Hallo Stefan, hallo Leute, da diese Mail schon etwas älter ist: Es geht um die Überprüfung von neuen Passwörtern in PostfixAdmin (z. B. Mindestlänge und enthaltene Zeichen). Am Dienstag, 23. August 2011 schrieb Stefan G. Weichinger: > Am 2011-08-23 17:18, schrieb Christian Boltz: > > Ich bin inzwischen zur Überzeugung gekommen, dass wir vermutlich > > ein Array mit (potenziell) mehreren RegEx brauchen. > > Wenn man da noch ein paar Bedingungen dazupackt und es mit einer > > einzigen RegEx machen will, wäre das Ergebnis eine Monster-RegEx > > ;-) daher sind mehrere RegEx wohl die bessere Lösung. > > Das Ganze muss dann wohl in ein Array: > > > > $CONF['password_validation'] = array( > > '/......../' => 'Fehlermeldung, wenn nicht erfüllt', > > [...] > > ); > > Die Fehlermeldung sollte möglichst aus $PALANG kommen - was die > > Sache nochmal interessanter macht, weil ich dann auch noch den > > Hook für die $PALANG-Texte einbauen muss ;-) > > Wäre grossartig, das bald umgesetzt zu sehen, ja. > Bin bereit, das zu testen, zum Programmieren fehlt es mir dann doch > an Knowhow und Übung. Dann stürze Dich mal auf die PostfixAdmin-Version in SVN trunk - die macht das alles seit eben. Das Ganze ist über $CONF['password_validation'] konfigurierbar, evtl. brauchst Du auch $CONF['language_hook']. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht - die Kommentare in config.inc.php sollten eigentlich reichen. Falls irgendwas unklar ist, beklage Dich bitte ;-) und falls irgendwas nicht wie geplant funktioniert, natürlich auch. $CONF['min_password_length'] ist in SVN trunk überflüssig und obsolet, wird aber noch ausgewertet. create-admin und create-mailbox in SVN trunk überprüfen seit eben übrigens auch das Passwort anhand von $CONF['password_validation']. Gruß Christian Boltz -- Eine Windows-Kiste als Tor zu Welt - das wäre ja so, als würde man einen Blinden, einen Lahmen und einen Tauben als Wachschutz einsetzen. [Matthias Houdek in suse-linux] From lists at xunil.at Mon Sep 26 10:12:57 2011 From: lists at xunil.at (Stefan G. Weichinger) Date: Mon, 26 Sep 2011 10:12:57 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Passwort-Checks in PostfixAdmin In-Reply-To: <201109252127.08490@tux.boltz.de.vu> References: <4E1C73BF.1040905@xunil.at> <201108231718.48744@tux.boltz.de.vu> <4E53CFDA.6030405@xunil.at> <201109252127.08490@tux.boltz.de.vu> Message-ID: <4E803409.1040306@xunil.at> Am 2011-09-25 21:27, schrieb Christian Boltz: > Dann stürze Dich mal auf die PostfixAdmin-Version in SVN trunk - die > macht das alles seit eben. Danke, Christian! Ich werde sehen, wann ich in Ruhe dazu komme, das zu testen. Derzeit läuft dort postfixadmin 2.3.2, mal sehen, wie sich Trunk da applizieren lässt ;-) Stefan From ralf.prengel at rprengel.de Mon Sep 26 18:29:03 2011 From: ralf.prengel at rprengel.de (Ralf Prengel) Date: Mon, 26 Sep 2011 18:29:03 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Problem mit Weiterleitung per always_bcc Message-ID: <4E80A84F.3010609@rprengel.de> Folgendes habe ich konfiguriert: main.cf always_bcc = archiv at mailarchiv transport archiv at mailarchiv smtp:[192.168.3.155]:2500 es handelt sich um ein Testsystem das seine Mail in einem openbenno Mailarchiv ablegen soll. Das Archivsystem ist in /etc/hosts eingetragen Als Basissystem wird Centos 6 genutzt. Kann mir jemand einen Tip geben was ich übersehe? in der maillog finde ich Sep 26 20:12:54 vadertst postfix/local[2982]: warning: dict_nis_init: NIS domain name not set - NIS lookups disabled Sep 26 20:12:54 vadertst postfix/local[2982]: 87BA1407A6: to=, orig_to=, relay=local, delay=0.08, delays=0.05/0.02/0/0.01, dsn=2.0.0, status=sent (delivered to mailbox) Sep 26 20:12:54 vadertst postfix/smtpd[2976]: disconnect from localhost[::1] Sep 26 20:12:54 vadertst postfix/smtp[2981]: 87BA1407A6: to=, relay=none, delay=0.11, delays=0.05/0.02/0.05/0, dsn=5.4.4, status=bounced (Host or domain name not found. Name service error for name=mailarchiv.localdomain type=AAAA: Host not found) Das System sollte auflösbar sein. [root at vadertst etc]# ping mailarchiv PING mailarchiv.localdomain (192.168.3.155) 56(84) bytes of data. 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=1 ttl=64 time=0.514 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=2 ttl=64 time=0.446 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=3 ttl=64 time=0.402 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=4 ttl=64 time=0.417 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=5 ttl=64 time=0.390 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=6 ttl=64 time=0.401 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=7 ttl=64 time=0.461 ms [root at vadertst etc]# ping mailarchiv.localdomain PING mailarchiv.localdomain (192.168.3.155) 56(84) bytes of data. 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=1 ttl=64 time=0.430 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=2 ttl=64 time=0.420 ms 64 bytes from mailarchiv.localdomain (192.168.3.155): icmp_seq=3 ttl=64 time=0.386 ms ^C From postfixbuch-users at makomi.de Mon Sep 26 18:33:51 2011 From: postfixbuch-users at makomi.de (=?iso-8859-1?Q?Michael_K=F6hler?=) Date: Mon, 26 Sep 2011 18:33:51 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Problem mit Weiterleitung per always_bcc In-Reply-To: <4E80A84F.3010609@rprengel.de> References: <4E80A84F.3010609@rprengel.de> Message-ID: <3E110124-F900-406D-8F36-A628B7B893CF@makomi.de> Hallo Ralf, Am 26.09.2011 um 18:29 schrieb Ralf Prengel: > Folgendes habe ich konfiguriert: > transport > archiv at mailarchiv smtp:[192.168.3.155]:2500 > in der maillog finde ich > Sep 26 20:12:54 vadertst postfix/smtp[2981]: 87BA1407A6: to=, relay=none, delay=0.11, delays=0.05/0.02/0.05/0, dsn=5.4.4, status=bounced (Host or domain name not found. Name service error for name=mailarchiv.localdomain type=AAAA: Host not found) Was passiert, wenn Du in die transport "archiv at mailarchiv.localdomain smtp:[192.168.3.155]:2500" einträgst? Gruß, Michael From werner at aloah-from-hell.de Mon Sep 26 18:51:18 2011 From: werner at aloah-from-hell.de (werner at aloah-from-hell.de) Date: Mon, 26 Sep 2011 18:51:18 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] Problem mit Weiterleitung per always_bcc In-Reply-To: <3E110124-F900-406D-8F36-A628B7B893CF@makomi.de> References: <4E80A84F.3010609@rprengel.de> <3E110124-F900-406D-8F36-A628B7B893CF@makomi.de> Message-ID: <4E80AD86.7070005@aloah-from-hell.de> Hi, > (Host or domain name not found. Name service error for name=mailarchiv.localdomain type=AAAA: Host not found) dir ist aufgefallen, dass dein Postfix versucht einen Quad-A-Record "mailarchiv.localdomain" aufzulösen? Mal zum Test IPv6 in Postfix deaktiveren (inet_protocols=ipv4). Ciao, Werner From ralf.prengel at rprengel.de Wed Sep 28 15:24:15 2011 From: ralf.prengel at rprengel.de (Ralf Prengel) Date: Wed, 28 Sep 2011 15:24:15 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] alternativer port in etc/potsfix/transport wird nicht ausgewertet Message-ID: <4E831FFF.9020801@rprengel.de> Hallo, ich bin jetzt weiter. Das System wird jetzt gefunden aber statt port 2500 wird port 25 genutzt Sep 28 17:10:17 vadertst postfix/smtp[1988]: 87194407AD: to=, relay=none, delay=543, delays=543/0.03/0/0, dsn=4.4.1, status=deferred (connect to mailarchiv.localdomain[192.168.3.155]:25: Connection refused) transport ist wie folgt konfiguriert archiv at mailarchiv.localdomain smtp:192.168.3.155:2500 transport.db wurde zur Sicherheit gelöscht und neu erzeugt postfix wurde neu gestartet. Hat dazu jemand noch einen Tip? Gruß From ralf.prengel at rprengel.de Wed Sep 28 16:19:41 2011 From: ralf.prengel at rprengel.de (Ralf Prengel) Date: Wed, 28 Sep 2011 16:19:41 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] alternativer port in etc/potsfix/transport wird nicht ausgewertet In-Reply-To: <4E831FFF.9020801@rprengel.de> References: <4E831FFF.9020801@rprengel.de> Message-ID: <4E832CFD.9030104@rprengel.de> On 28.09.2011 15:24, Ralf Prengel wrote: > Hallo, > > ich bin jetzt weiter. > Das System wird jetzt gefunden aber statt port 2500 wird port 25 genutzt > > Sep 28 17:10:17 vadertst postfix/smtp[1988]: 87194407AD: > to=, relay=none, delay=543, > delays=543/0.03/0/0, dsn=4.4.1, status=deferred (connect to > mailarchiv.localdomain[192.168.3.155]:25: Connection refused) > > transport ist wie folgt konfiguriert > archiv at mailarchiv.localdomain smtp:192.168.3.155:2500 > transport.db wurde zur Sicherheit gelöscht und neu erzeugt > postfix wurde neu gestartet. > > Hat dazu jemand noch einen Tip? > > Gruß > Hat sich erledigt. In der main.cf fehlte der Eintrag zur Datei. From ruben.roegels at jumping-frog.org Wed Sep 28 19:24:50 2011 From: ruben.roegels at jumping-frog.org (=?ISO-8859-15?Q?Ruben_R=F6gels?=) Date: Wed, 28 Sep 2011 19:24:50 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-15?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_ba?= =?iso-8859-15?q?ckup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= Message-ID: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> Schönen Guten Abend, folgendes Szenario: Zwei Mailserver (mx1.example.com und mx2.example.com) sind für mehrere Domains zuständig. Das ganze wird mit den virtual_* Parametern und einer SQL-Datenbank erledigt. Nur mx1 stellt auch an Postfächer zu, mx2 ist ein reines store&forward-System. Nun das Problem: Am mx1 prüfe ich mit virtual_mailbox_domains ob er für die Domain zuständig ist, fällt die Prüfung positiv aus, wird mit virtual_mailbox_maps und virtual_alias_maps über Zustellung oder Weiterleitung entschieden. Falls der local_part nicht existiert verweigert mx1 die Annahme der E-Mail gegenüber dem einliefernden mx - es wird nicht gebounced! mx2 prüft über virtual_mailbox_domains nur die Domains für die er zuständig ist und nimmt deswegen natürlich fleißig alle E-Mails an eine Domain an, egal ob der local_part überhaupt zugestellt werden kann oder nicht. Beim relayen an mx1 akzeptiert dieser die E-Mail natürlich nicht und mx2 bounced die Mail dann - schlecht. Mein Ansatz: mx2 prüft über virtual_mailbox_domains die vollständigen Adressen. Eine geeignete Datenbankabfrage sorgt dafür, dass mx2 nur dann eine Domain als Antwort aus der Datenbank erhält, wenn local_part+'@'+domain entweder eine maibox ist oder ein alias, ansonsten liefert das Query keine Domain als Antwort und mx2 verweigert die Annahme(?) (so wie es mx1 auch tun würde). Meine Frage: Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? Vielen Dank & Gruß, Ruben From technoworx at gmx.de Wed Sep 28 19:48:55 2011 From: technoworx at gmx.de (Alexander Stoll) Date: Wed, 28 Sep 2011 19:48:55 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> Message-ID: <4E835E07.9040403@gmx.de> Am 28.09.2011 19:24, schrieb Ruben Rögels: > Schönen Guten Abend, > > > folgendes Szenario: > > Zwei Mailserver (mx1.example.com und mx2.example.com) sind für mehrere > Domains zuständig. Das ganze wird mit den virtual_* Parametern und einer > SQL-Datenbank erledigt. > > Nur mx1 stellt auch an Postfächer zu, mx2 ist ein reines > store&forward-System. > > Nun das Problem: > > Am mx1 prüfe ich mit virtual_mailbox_domains ob er für die Domain > zuständig ist, fällt die Prüfung positiv aus, wird mit > virtual_mailbox_maps und virtual_alias_maps über Zustellung oder > Weiterleitung entschieden. > > Falls der local_part nicht existiert verweigert mx1 die Annahme der > E-Mail gegenüber dem einliefernden mx - es wird nicht gebounced! > > mx2 prüft über virtual_mailbox_domains nur die Domains für die er > zuständig ist und nimmt deswegen natürlich fleißig alle E-Mails an eine > Domain an, egal ob der local_part überhaupt zugestellt werden kann oder > nicht. Beim relayen an mx1 akzeptiert dieser die E-Mail natürlich nicht > und mx2 bounced die Mail dann - schlecht. > > Mein Ansatz: > > mx2 prüft über virtual_mailbox_domains die vollständigen Adressen. Eine > geeignete Datenbankabfrage sorgt dafür, dass mx2 nur dann eine Domain > als Antwort aus der Datenbank erhält, wenn local_part+'@'+domain > entweder eine maibox ist oder ein alias, ansonsten liefert das Query > keine Domain als Antwort und mx2 verweigert die Annahme(?) (so wie es > mx1 auch tun würde). > > Meine Frage: > > Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? > > Vielen Dank& Gruß, > Ruben > Ja, dieses Setup ist ein Musterbeispiel einer unnötigen Redundanz (Store&Forward) mit zusätzlicher Fehlerquelle (Backscatter) so lange nicht irgendwelche (praktischen!) Lastfälle eine Rolle spielen. Dieses Setup ist nur sinnvoll wenn: - Last verteilt werden soll/muss - Ein redundantes Backend den Zugriff auf die Postfächer sichert wenn ein (Front)System tatsächlich mal lahmt. Ansonsten spart man sich die Komplexität eines zweiten MX mit der Notwendigkeit auch auf dem für eine funktionierende Empfängervalidierung sorgen zu müssen. Zum Ansatz: Grundsätzlich richtig, wie man das am elegantesten erledigt und ob das ein DB-Backend sein muss, gibt die Eingangsinfo nicht her. From ruben.roegels at jumping-frog.org Wed Sep 28 20:04:28 2011 From: ruben.roegels at jumping-frog.org (=?ISO-8859-1?Q?Ruben_R=F6gels?=) Date: Wed, 28 Sep 2011 20:04:28 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E835E07.9040403@gmx.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <4E835E07.9040403@gmx.de> Message-ID: <4E8361AC.9090408@jumping-frog.org> Am 28.09.2011 19:48, schrieb Alexander Stoll: > Am 28.09.2011 19:24, schrieb Ruben Rögels: >> Schönen Guten Abend, >> >> >> folgendes Szenario: >> >> Zwei Mailserver (mx1.example.com und mx2.example.com) sind für mehrere >> Domains zuständig. Das ganze wird mit den virtual_* Parametern und einer >> SQL-Datenbank erledigt. >> >> Nur mx1 stellt auch an Postfächer zu, mx2 ist ein reines >> store&forward-System. >> >> Nun das Problem: >> >> Am mx1 prüfe ich mit virtual_mailbox_domains ob er für die Domain >> zuständig ist, fällt die Prüfung positiv aus, wird mit >> virtual_mailbox_maps und virtual_alias_maps über Zustellung oder >> Weiterleitung entschieden. >> >> Falls der local_part nicht existiert verweigert mx1 die Annahme der >> E-Mail gegenüber dem einliefernden mx - es wird nicht gebounced! >> >> mx2 prüft über virtual_mailbox_domains nur die Domains für die er >> zuständig ist und nimmt deswegen natürlich fleißig alle E-Mails an eine >> Domain an, egal ob der local_part überhaupt zugestellt werden kann oder >> nicht. Beim relayen an mx1 akzeptiert dieser die E-Mail natürlich nicht >> und mx2 bounced die Mail dann - schlecht. >> >> Mein Ansatz: >> >> mx2 prüft über virtual_mailbox_domains die vollständigen Adressen. Eine >> geeignete Datenbankabfrage sorgt dafür, dass mx2 nur dann eine Domain >> als Antwort aus der Datenbank erhält, wenn local_part+'@'+domain >> entweder eine maibox ist oder ein alias, ansonsten liefert das Query >> keine Domain als Antwort und mx2 verweigert die Annahme(?) (so wie es >> mx1 auch tun würde). >> >> Meine Frage: >> >> Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? >> >> Vielen Dank& Gruß, >> Ruben >> > Ja, dieses Setup ist ein Musterbeispiel einer unnötigen Redundanz > (Store&Forward) mit zusätzlicher Fehlerquelle (Backscatter) so lange > nicht irgendwelche (praktischen!) Lastfälle eine Rolle spielen. > > Dieses Setup ist nur sinnvoll wenn: > - Last verteilt werden soll/muss > - Ein redundantes Backend den Zugriff auf die Postfächer sichert wenn > ein (Front)System tatsächlich mal lahmt. > > Ansonsten spart man sich die Komplexität eines zweiten MX mit der > Notwendigkeit auch auf dem für eine funktionierende Empfängervalidierung > sorgen zu müssen. > > Zum Ansatz: Grundsätzlich richtig, wie man das am elegantesten erledigt > und ob das ein DB-Backend sein muss, gibt die Eingangsinfo nicht her. > Hallo, danke für Deine klare Antwort. Nach kurzer Überlegung komme ich zum Schluss, dass ich mir den vorerst mx2 sparen kann. Dennoch interessiert mich, wie ich ein solches Szenario am geschicktesten betreibe. In naher Zukunft wird mx2 wirklich Last verteilen und Redundanz bieten müssen, von daher ist sein Einsatz nicht ganz unberechtigt. Datenbankanbindung ist zwingend erforderlich, da über ein Web-Frontend die virtuellen Postfächer konfiguriert werden. Danke & Gruß, Ruben From ruben.roegels at jumping-frog.org Wed Sep 28 21:13:38 2011 From: ruben.roegels at jumping-frog.org (=?ISO-8859-1?Q?Ruben_R=F6gels?=) Date: Wed, 28 Sep 2011 21:13:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E8361AC.9090408@jumping-frog.org> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <4E835E07.9040403@gmx.de> <4E8361AC.9090408@jumping-frog.org> Message-ID: <4E8371E2.6080903@jumping-frog.org> Am 28.09.2011 20:04, schrieb Ruben Rögels: > > > Am 28.09.2011 19:48, schrieb Alexander Stoll: >> Am 28.09.2011 19:24, schrieb Ruben Rögels: >>> Schönen Guten Abend, >>> >>> >>> folgendes Szenario: >>> >>> Zwei Mailserver (mx1.example.com und mx2.example.com) sind für mehrere >>> Domains zuständig. Das ganze wird mit den virtual_* Parametern und einer >>> SQL-Datenbank erledigt. >>> >>> Nur mx1 stellt auch an Postfächer zu, mx2 ist ein reines >>> store&forward-System. >>> >>> Nun das Problem: >>> >>> Am mx1 prüfe ich mit virtual_mailbox_domains ob er für die Domain >>> zuständig ist, fällt die Prüfung positiv aus, wird mit >>> virtual_mailbox_maps und virtual_alias_maps über Zustellung oder >>> Weiterleitung entschieden. >>> >>> Falls der local_part nicht existiert verweigert mx1 die Annahme der >>> E-Mail gegenüber dem einliefernden mx - es wird nicht gebounced! >>> >>> mx2 prüft über virtual_mailbox_domains nur die Domains für die er >>> zuständig ist und nimmt deswegen natürlich fleißig alle E-Mails an eine >>> Domain an, egal ob der local_part überhaupt zugestellt werden kann oder >>> nicht. Beim relayen an mx1 akzeptiert dieser die E-Mail natürlich nicht >>> und mx2 bounced die Mail dann - schlecht. >>> >>> Mein Ansatz: >>> >>> mx2 prüft über virtual_mailbox_domains die vollständigen Adressen. Eine >>> geeignete Datenbankabfrage sorgt dafür, dass mx2 nur dann eine Domain >>> als Antwort aus der Datenbank erhält, wenn local_part+'@'+domain >>> entweder eine maibox ist oder ein alias, ansonsten liefert das Query >>> keine Domain als Antwort und mx2 verweigert die Annahme(?) (so wie es >>> mx1 auch tun würde). >>> >>> Meine Frage: >>> >>> Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? >>> >>> Vielen Dank& Gruß, >>> Ruben >>> >> Ja, dieses Setup ist ein Musterbeispiel einer unnötigen Redundanz >> (Store&Forward) mit zusätzlicher Fehlerquelle (Backscatter) so lange >> nicht irgendwelche (praktischen!) Lastfälle eine Rolle spielen. >> >> Dieses Setup ist nur sinnvoll wenn: >> - Last verteilt werden soll/muss >> - Ein redundantes Backend den Zugriff auf die Postfächer sichert wenn >> ein (Front)System tatsächlich mal lahmt. >> >> Ansonsten spart man sich die Komplexität eines zweiten MX mit der >> Notwendigkeit auch auf dem für eine funktionierende Empfängervalidierung >> sorgen zu müssen. >> >> Zum Ansatz: Grundsätzlich richtig, wie man das am elegantesten erledigt >> und ob das ein DB-Backend sein muss, gibt die Eingangsinfo nicht her. >> > > Hallo, > > danke für Deine klare Antwort. > > Nach kurzer Überlegung komme ich zum Schluss, dass ich mir den vorerst > mx2 sparen kann. > > Dennoch interessiert mich, wie ich ein solches Szenario am > geschicktesten betreibe. In naher Zukunft wird mx2 wirklich Last > verteilen und Redundanz bieten müssen, von daher ist sein Einsatz nicht > ganz unberechtigt. > > Datenbankanbindung ist zwingend erforderlich, da über ein Web-Frontend > die virtuellen Postfächer konfiguriert werden. > > Danke & Gruß, > Ruben > Noch mal ich: Nachtrag: Mein Ansatz funktioniert nicht - zumindest nicht mit virtual_mailbox_domains, weil Postfix in %s wirklich nur den Domain-Part der eingehenden Mail übergibt. Andere Ideen? Gruß, Ruben From andreas.schulze at datev.de Thu Sep 29 07:00:45 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Thu, 29 Sep 2011 07:00:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_sti?= =?iso-8859-1?q?mmt?= In-Reply-To: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> Message-ID: <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> Am 28.09.2011 19:24 schrieb Ruben Rögels: > Schönen Guten Abend, Moin, > mx2 prüft über virtual_mailbox_domains nur die Domains für die er > zuständig ist und nimmt deswegen natürlich fleißig alle E-Mails an eine > Domain an, egal ob der local_part überhaupt zugestellt werden kann oder > nicht. Beim relayen an mx1 akzeptiert dieser die E-Mail natürlich nicht > und mx2 bounced die Mail dann - schlecht. jep, ganz schlecht ... > Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? schau Dir mal http://www.postfix.org/ADDRESS_VERIFICATION_README.html an. -> reject_unverified_recipient als smtpd_recipient_restrictions -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Thu Sep 29 09:13:29 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Thu, 29 Sep 2011 09:13:29 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_f=C3=BCr_eine_Domain_am_backu?= =?utf-8?q?p-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> Message-ID: <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> Am 29.09.11 07:00, schrieb Andreas Schulze: >> Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? > schau Dir mal http://www.postfix.org/ADDRESS_VERIFICATION_README.html an. > -> reject_unverified_recipient als smtpd_recipient_restrictions Wie soll das funktionieren? Wenn der primäre Mailserver erreichbar ist, wird der Backup-MX höchstens von Spammern und kaputten MTAs konsultiert. Das heißt aber auch, dass der Backup-MX nur eine eingeschränkte Sicht auf die Adressliste hat (eben bzgl. jener Anfragen von Spammern, etc.) Wenn nun der primäre MX ausfällt, kann der Backup-MX eben _keine_ Adressverifikation durchführen (bis auf den lokalen Cache), da die Referenz ja der primäre MX ist - zumindest im Szenario des OP. Gruß, Mathias From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 29 09:15:19 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 29 Sep 2011 09:15:19 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_f=C3=BCr_eine_Domain_am_backu?= =?utf-8?q?p-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> Message-ID: <20110929071519.GL8225@charite.de> * Mathias Jeschke : > Am 29.09.11 07:00, schrieb Andreas Schulze: > > >> Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? > > > schau Dir mal http://www.postfix.org/ADDRESS_VERIFICATION_README.html an. > > -> reject_unverified_recipient als smtpd_recipient_restrictions > > Wie soll das funktionieren? > > Wenn der primäre Mailserver erreichbar ist, wird der Backup-MX höchstens > von Spammern und kaputten MTAs konsultiert. > Das heißt aber auch, dass der Backup-MX nur eine eingeschränkte Sicht > auf die Adressliste hat (eben bzgl. jener Anfragen von Spammern, etc.) > > Wenn nun der primäre MX ausfällt, kann der Backup-MX eben _keine_ > Adressverifikation durchführen (bis auf den lokalen Cache), da die > Referenz ja der primäre MX ist - zumindest im Szenario des OP. Einzig korrekte Lösung: Der Backup muss eine (halbwegs!) aktuelle Kopie der validen Empfänger haben (DB-Spiegelung, DB-Dump (stunden oder tagesaktuell, je nach Fluktuation). -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From p.heinlein at heinlein-support.de Thu Sep 29 09:45:05 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Thu, 29 Sep 2011 09:45:05 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> Message-ID: <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Donnerstag, 29. September 2011, 09:13:29 schrieb Mathias Jeschke: > Wenn der primäre Mailserver erreichbar ist, wird der Backup-MX > höchstens von Spammern und kaputten MTAs konsultiert. > Das heißt aber auch, dass der Backup-MX nur eine eingeschränkte Sicht > auf die Adressliste hat (eben bzgl. jener Anfragen von Spammern, > etc.) Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das dankenswerterweise top-aktuell halten. Lediglich Mailaccounts, die NIE NIE NIE Spam bekommen (=keine einzige Spam-Mail in 30 Tagen!) wären in der Tat unbekannt. Aber die dürften dann kaum ein schmerzhafter Verlust sein. In der Praxis klappt dss ganze ausgesprochen wunderbar und perfekt. Peer -- Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 29 09:54:59 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 29 Sep 2011 09:54:59 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_f=C3=BCr_eine_Domain_am_backu?= =?utf-8?q?p-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <20110929075459.GQ8225@charite.de> * Peer Heinlein : > Am Donnerstag, 29. September 2011, 09:13:29 schrieb Mathias Jeschke: > > > > Wenn der primäre Mailserver erreichbar ist, wird der Backup-MX > > höchstens von Spammern und kaputten MTAs konsultiert. > > Das heißt aber auch, dass der Backup-MX nur eine eingeschränkte Sicht > > auf die Adressliste hat (eben bzgl. jener Anfragen von Spammern, > > etc.) > > Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu > vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das dankenswerterweise > top-aktuell halten. Aber auch nur wenn er genutzt wird. Wenn der primäre hauptsächlich genutzt wird, weil immer verfügbar und so, dann kann der sekundäre ja keine Liste aufbauen. -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Thu Sep 29 09:57:44 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Thu, 29 Sep 2011 09:57:44 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_f=C3=BCr_eine_Domain_am_backu?= =?utf-8?q?p-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <20110929075459.GQ8225@charite.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110929075459.GQ8225@charite.de> Message-ID: <4E8424F8.1050806@gmj.cjb.net> Am 29.09.11 09:54, schrieb Ralf Hildebrandt: >> Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu >> vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das dankenswerterweise >> top-aktuell halten. > Aber auch nur wenn er genutzt wird. Wenn der primäre hauptsächlich > genutzt wird, weil immer verfügbar und so, dann kann der sekundäre ja > keine Liste aufbauen. Der sekundäre wird ja benutzt - von all den Spammern die davon ausgehen, dass "Backup-MXe" einen schlechteren Spamschutz haben als der primäre MX. Gruß, Mathias From Ralf.Hildebrandt at charite.de Thu Sep 29 09:58:38 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Thu, 29 Sep 2011 09:58:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_f=C3=BCr_eine_Domain_am_backu?= =?utf-8?q?p-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E8424F8.1050806@gmj.cjb.net> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110929075459.GQ8225@charite.de> <4E8424F8.1050806@gmj.cjb.net> Message-ID: <20110929075838.GR8225@charite.de> * Mathias Jeschke : > Am 29.09.11 09:54, schrieb Ralf Hildebrandt: > > >> Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu > >> vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das dankenswerterweise > >> top-aktuell halten. > > > Aber auch nur wenn er genutzt wird. Wenn der primäre hauptsächlich > > genutzt wird, weil immer verfügbar und so, dann kann der sekundäre ja > > keine Liste aufbauen. > > Der sekundäre wird ja benutzt - von all den Spammern die davon ausgehen, > dass "Backup-MXe" einen schlechteren Spamschutz haben als der primäre MX. Jo, aber dann ist die Frage ob die eher "richtige" oder "falsche" adressen anschreiben :) -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From postfixbuch-users at gmj.cjb.net Thu Sep 29 10:05:04 2011 From: postfixbuch-users at gmj.cjb.net (Mathias Jeschke) Date: Thu, 29 Sep 2011 10:05:04 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?utf-8?q?Mails_f=C3=BCr_eine_Domain_am_backu?= =?utf-8?q?p-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <4E8426B0.2020500@gmj.cjb.net> Am 29.09.11 09:45, schrieb Peer Heinlein: > Lediglich Mailaccounts, die NIE NIE NIE Spam bekommen (=keine einzige > Spam-Mail in 30 Tagen!) wären in der Tat unbekannt. Aber die dürften > dann kaum ein schmerzhafter Verlust sein. Gibt es eigentlich ein Postfix-Kommando um den Cache auszulesen und daruf aufbauend mal eine Statistik (exitierende vs. gecachte Adressen) zu erstellen? $ postmap -s btree:/var/spool/postfix/data/verify geht aufgrund eines Locks (durch Postfix) nicht. Gruß, Mathias From technoworx at gmx.de Thu Sep 29 10:10:33 2011 From: technoworx at gmx.de (Alexander Stoll) Date: Thu, 29 Sep 2011 10:10:33 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <20110929075838.GR8225@charite.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110929075459.GQ8225@charite.de> <4E8424F8.1050806@gmj.cjb.net> <20110929075838.GR8225@charite.de> Message-ID: <4E8427F9.8010308@gmx.de> Am 29.09.2011 09:58, schrieb Ralf Hildebrandt: > * Mathias Jeschke: >> Am 29.09.11 09:54, schrieb Ralf Hildebrandt: >> >>>> Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu >>>> vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das dankenswerterweise >>>> top-aktuell halten. >> >>> Aber auch nur wenn er genutzt wird. Wenn der primäre hauptsächlich >>> genutzt wird, weil immer verfügbar und so, dann kann der sekundäre ja >>> keine Liste aufbauen. >> >> Der sekundäre wird ja benutzt - von all den Spammern die davon ausgehen, >> dass "Backup-MXe" einen schlechteren Spamschutz haben als der primäre MX. > > Jo, aber dann ist die Frage ob die eher "richtige" oder "falsche" > adressen anschreiben :) Genau so sehe ich das auch, gerade bei einem Verfügbarkeitsszenario ist doch die Frage, ob ich mich auf eine automatisch erstellte Cacheliste verlassen möchte, deren Umfang durch externe Trigger abhängt und ich nicht sicherstellen kann oder durch eine permanent aktuell vorgehaltene Empfängerliste ALLE Empfänger SICHER validieren kann. => Warum sollte man einen Backup MX wollen, der "schlechter" funktioniert als das primäre System? From atann at alphasrv.net Thu Sep 29 10:32:12 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Thu, 29 Sep 2011 10:32:12 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <201109291032.13037@inter.netz> Peer Heinlein, Donnerstag, 29. September 2011: > Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu > vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das dankenswerterweise > top-aktuell halten. Genau darüber haben wir vor längerer Zeit hier geschrieben, und damals hast Du gesagt, daß das von Spammern unabhängig sei. Habe ich schon damals nicht verstanden, aber auch nicht weiter nachgehakt. > In der Praxis klappt dss ganze ausgesprochen wunderbar und perfekt. Nein, tut es nicht, wenn man sich auf Spammer verläßt. Ich habe einige Installationen, die jetzt mit zwei MX10 laufen, wobei der eine nur ein Store/Forward auf den anderen ist. Davor war es eine MX10/MX20-Konfiguration, und da hatte der MX20 beileibe keine vollständige Adressliste, weil es beim Kunden viele Adressen gibt, die wichtig sind, aber nie nach draußen auftauchen. Das ist mir dann schmerzlich bewußt geworden, als der MX10 gekippt ist, und der MX20 die Hälfte aller legitimen Adressen abgelehnt hat. Seit ich zwei MX10 habe, läufts gut. -- Andre Tann From p.heinlein at heinlein-support.de Thu Sep 29 10:47:42 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Thu, 29 Sep 2011 10:47:42 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <20110929075459.GQ8225@charite.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110929075459.GQ8225@charite.de> Message-ID: <201109291047.42847.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Donnerstag, 29. September 2011, 09:54:59 schrieb Ralf Hildebrandt: > > Nein, das heißt, daß der Backup-MX in der Praxis eine nahezu > > vollständige Adreßliste hat, weil die Spammer das > > dankenswerterweise top-aktuell halten. > > Aber auch nur wenn er genutzt wird. Wenn der primäre hauptsächlich > genutzt wird, weil immer verfügbar und so, dann kann der sekundäre ja > keine Liste aufbauen. Doch, weil die spammer den Sekundären inWirklichkeit ja prima auf Trab halten. Der sekundäre WIRD ja genutzt. Sogar sehr gut genutzt. Peer -- Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From andreas.schulze at datev.de Thu Sep 29 11:03:09 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Thu, 29 Sep 2011 11:03:09 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_sti?= =?iso-8859-1?q?mmt?= In-Reply-To: <4E8426B0.2020500@gmj.cjb.net> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <4E8426B0.2020500@gmj.cjb.net> Message-ID: <20110929090309.GA22980@spider.services.datevnet.de> Am 29.09.2011 10:05 schrieb Mathias Jeschke: > $ postmap -s btree:/var/spool/postfix/data/verify > geht aufgrund eines Locks (durch Postfix) nicht. cp /var/spool/postfix/data/verify /tmp postmap -s btree:/tmp/verify -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From andreas.schulze at datev.de Thu Sep 29 11:06:21 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Thu, 29 Sep 2011 11:06:21 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_sti?= =?iso-8859-1?q?mmt?= In-Reply-To: <201109291032.13037@inter.netz> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <201109291032.13037@inter.netz> Message-ID: <20110929090621.GB22980@spider.services.datevnet.de> Am 29.09.2011 10:32 schrieb Andre Tann: > Das ist mir dann schmerzlich bewußt geworden, als der MX10 gekippt ist, > und der MX20 die Hälfte aller legitimen Adressen abgelehnt hat. hast Du unverified_recipient_reject_code verstellt? der steht normal auf 450 -> keine Mail ablehnen ... -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From andreas.schulze at datev.de Thu Sep 29 11:10:18 2011 From: andreas.schulze at datev.de (Andreas Schulze) Date: Thu, 29 Sep 2011 11:10:18 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_sti?= =?iso-8859-1?q?mmt?= In-Reply-To: <20110929075459.GQ8225@charite.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E841A99.6020009@gmj.cjb.net> <201109290945.05836.p.heinlein@heinlein-support.de> <20110929075459.GQ8225@charite.de> Message-ID: <20110929091018.GC22980@spider.services.datevnet.de> Am 29.09.2011 09:54 schrieb Ralf Hildebrandt: > Aber auch nur wenn er genutzt wird. Wenn der primäre hauptsächlich > genutzt wird, weil immer verfügbar und so, dann kann der sekundäre ja > keine Liste aufbauen. mit postgrey am primären mx füllt sich `postconf -h address_verify_map` auch am Backup MX recht zuverlässig ... -- Andreas Schulze Internetdienste | P252 DATEV eG 90329 Nürnberg | Telefon +49 911 319-0 | Telefax +49 911 319-3196 E-Mail info @datev.de | Internet www.datev.de Sitz: 90429 Nürnberg, Paumgartnerstr. 6-14 | Registergericht Nürnberg, GenReg Nr.70 Vorstand Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Wolfgang Stegmann (stellvertretender Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Michael Leistenschneider Dipl.-Kfm. Dr. Robert Mayr Jörg Rabe v. Pappenheim Dipl.-Vw. Eckhard Schwarzer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Reinhard Verholen From atann at alphasrv.net Thu Sep 29 11:48:10 2011 From: atann at alphasrv.net (Andre Tann) Date: Thu, 29 Sep 2011 11:48:10 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <20110929090621.GB22980@spider.services.datevnet.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <201109291032.13037@inter.netz> <20110929090621.GB22980@spider.services.datevnet.de> Message-ID: <201109291148.10740@inter.netz> Andreas Schulze, Donnerstag, 29. September 2011: > hast Du unverified_recipient_reject_code verstellt? > der steht normal auf 450 -> keine Mail ablehnen ... -v bitte - das Problem war ja, daß der MX20 viele Adressen nicht kannte, da niemand bei ihm versucht hat, auf sie einzuliefern, und er sie folglich vom MX10 nicht verifizieren konnte/mußte. Ich habe unverified_recipient_reject_code nicht verstellt gehabt. -- Andre Tann From ruben.roegels at jumping-frog.org Thu Sep 29 12:39:03 2011 From: ruben.roegels at jumping-frog.org (=?ISO-8859-1?Q?Ruben_R=F6gels?=) Date: Thu, 29 Sep 2011 12:39:03 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> Message-ID: <4E844AC7.9060007@jumping-frog.org> Am 29.09.2011 07:00, schrieb Andreas Schulze: > Am 28.09.2011 19:24 schrieb Ruben Rögels: >> Schönen Guten Abend, > Moin, > >> mx2 prüft über virtual_mailbox_domains nur die Domains für die er >> zuständig ist und nimmt deswegen natürlich fleißig alle E-Mails an eine >> Domain an, egal ob der local_part überhaupt zugestellt werden kann oder >> nicht. Beim relayen an mx1 akzeptiert dieser die E-Mail natürlich nicht >> und mx2 bounced die Mail dann - schlecht. > jep, ganz schlecht ... > >> Ist das ein sauberer Ansatz oder habe ich jetzt etwas komplett übersehen? > schau Dir mal http://www.postfix.org/ADDRESS_VERIFICATION_README.html an. > -> reject_unverified_recipient als smtpd_recipient_restrictions > Guten Tag, danke für den Link. Ist an sich ganz interessant und ich habe es auf unserem Testsystem mal implementiert. Was mich an dieser Lösung stört: Ich baue eine neuen Datenbank auf und brauche dazu meinen mx1 (mx2 relayt über mx1). Was ich suche, ist eine Möglichkeit, mx2 anhand der vorhandenen mailboxen und aliases in meiner mySQL-Datenbank entscheiden zu lassen ob er die Mail überhaupt annehmen darf oder nicht. Das lässt sich mit address_verify_map mit meinen bestehenden Tabellen nicht machen, zumal in die Tabelle ja auch geschrieben werden soll. Ich habe auch schon im Buch gestöbert, aber so wirklich hell ist's bei mir noch nicht geworden. Gruß, Ruben From ruben.roegels at jumping-frog.org Thu Sep 29 15:20:43 2011 From: ruben.roegels at jumping-frog.org (=?ISO-8859-1?Q?Ruben_R=F6gels?=) Date: Thu, 29 Sep 2011 15:20:43 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] =?iso-8859-1?q?Mails_f=FCr_eine_Domain_am_bac?= =?iso-8859-1?q?kup-mx_nur_annehmen=2C_wenn_auch_der_local_part_stimmt?= In-Reply-To: <4E844AC7.9060007@jumping-frog.org> References: <4E835862.2000604@jumping-frog.org> <20110929050045.GC23923@spider.services.datevnet.de> <4E844AC7.9060007@jumping-frog.org> Message-ID: <4E8470AB.9000906@jumping-frog.org> > Ich habe auch schon im Buch gestöbert, aber so wirklich hell ist's bei > mir noch nicht geworden. > > Gruß, > Ruben Noch mal ich. Das Offensichtliche ist manchmal einfach zu einfach... Die Lösung ist die Verwendung von check_recipient_access. Mein Query liefert für existierende E-Mail-Adressen ein DUNNO, für nicht existierende E-Mail-Adressen ein REJECT. Problem gelöst. Danke für die rege Beteiligung, hat mich dazu verleitet mich noch mal intensiv mit dem Postfix-Buch auseinanderzusetzen. (geiles Teil - Danke ;-) Gruß, Ruben From postfix_ml at rirasoft.de Fri Sep 30 09:31:30 2011 From: postfix_ml at rirasoft.de (Andreas Reschke) Date: Fri, 30 Sep 2011 09:31:30 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot Message-ID: Hallo, gestern habe ich meinen Mail-Server (virtueller unter KVM) von CentOS 6 (x86_64 ) auf das Continuine Release aktualisiert. Dabei ist mir nach dem booten aufgefallen, das amavis nicht mehr läuft. Grund: /etc/cron.daily/amavisd: error: cannot resolve /var/spool/amavisd/tmp: No such file or directory error: cannot resolve /var/spool/amavisd/quarantine: No such file or directory Anmerkung: /var/spool/amavisd ist eine Ram-Disk und ist in der fstab eingetragen und wird nach dem booten auch richtig gemountet. Warum werden diese beiden Verzeichnisse nicht a) von amavis angelegt oder b) fehlen die nach einem reboot? Gruß Andreas -- Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung eines frei- laufenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung. Er ist garantiert frei von Micro$oft?schen Viren. E-Mail: andreas at rirasoft.de From p at state-of-mind.de Fri Sep 30 09:43:45 2011 From: p at state-of-mind.de (Patrick Ben Koetter) Date: Fri, 30 Sep 2011 09:43:45 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: References: Message-ID: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> * Andreas Reschke : > Hallo, > gestern habe ich meinen Mail-Server (virtueller unter KVM) von CentOS 6 > (x86_64 ) auf das Continuine Release aktualisiert. Dabei ist mir nach dem > booten aufgefallen, das amavis nicht mehr läuft. Grund: > > /etc/cron.daily/amavisd: > > error: cannot resolve /var/spool/amavisd/tmp: No such file or directory > error: cannot resolve /var/spool/amavisd/quarantine: No such file or > directory > > Anmerkung: /var/spool/amavisd ist eine Ram-Disk und ist in der fstab > eingetragen und wird nach dem booten auch richtig gemountet. > > Warum werden diese beiden Verzeichnisse nicht a) von amavis angelegt oder > b) fehlen die nach einem reboot? a) amavis legt die nicht selbst an b) eine RAM disk ist flüchtig. Nach dem Reboot ist der Kram weg Tip: Bau 2 Routinen ins init-Skript ein: stop sichere (cp -a ...) /var/spool/amavisd nach /irgendwo start prüfe ob dirs da und wenn nicht dann restore (cp -a ...) von /irgendwo nach /var/spool/amavisd Auf diese Weise geht das Wissen nicht verloren, das amavis sich angefressen hatte. p at rick -- state of mind () Digitale Kommunikation http://www.state-of-mind.de Franziskanerstraße 15 Telefon +49 89 3090 4664 81669 München Telefax +49 89 3090 4666 Amtsgericht München Partnerschaftsregister PR 563 From p.heinlein at heinlein-support.de Fri Sep 30 09:45:16 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Fri, 30 Sep 2011 09:45:16 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: References: Message-ID: <201109300945.17380.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Freitag, 30. September 2011, 09:31:30 schrieb Andreas Reschke: > Anmerkung: /var/spool/amavisd ist eine Ram-Disk und ist in der fstab > eingetragen und wird nach dem booten auch richtig gemountet. Mangels genauerer Listings und Details kann ich leider nur raten: Weil Du es als root gemountet hast und Amavs mit seinem Amavis- Userrechten das nicht kann. Peer -- Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From postfix_ml at rirasoft.de Fri Sep 30 10:01:14 2011 From: postfix_ml at rirasoft.de (Andreas Reschke) Date: Fri, 30 Sep 2011 10:01:14 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> References: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> Message-ID: Am Fr, 30.09.2011, 09:43 schrieb Patrick Ben Koetter: > * Andreas Reschke : >> Hallo, >> gestern habe ich meinen Mail-Server (virtueller unter KVM) von CentOS 6 >> (x86_64 ) auf das Continuine Release aktualisiert. Dabei ist mir nach >> dem >> booten aufgefallen, das amavis nicht mehr läuft. Grund: >> >> /etc/cron.daily/amavisd: >> >> error: cannot resolve /var/spool/amavisd/tmp: No such file or directory >> error: cannot resolve /var/spool/amavisd/quarantine: No such file or >> directory >> >> Anmerkung: /var/spool/amavisd ist eine Ram-Disk und ist in der fstab >> eingetragen und wird nach dem booten auch richtig gemountet. >> >> Warum werden diese beiden Verzeichnisse nicht a) von amavis angelegt >> oder >> b) fehlen die nach einem reboot? > > a) amavis legt die nicht selbst an > b) eine RAM disk ist flüchtig. Nach dem Reboot ist der Kram weg > > Tip: Bau 2 Routinen ins init-Skript ein: > > stop > sichere (cp -a ...) /var/spool/amavisd nach /irgendwo > > start > prüfe ob dirs da und wenn nicht dann restore (cp -a ...) von > /irgendwo > nach /var/spool/amavisd > > Auf diese Weise geht das Wissen nicht verloren, das amavis sich > angefressen > hatte. > > p at rick > > -- > state of mind () > Digitale Kommunikation > > http://www.state-of-mind.de > > Franziskanerstraße 15 Telefon +49 89 3090 4664 > 81669 München Telefax +49 89 3090 4666 > > Amtsgericht München Partnerschaftsregister PR 563 > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users > Gute Idee, so werde ichs machen. Danke Andreas Reschke -- Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung eines frei- laufenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung. Er ist garantiert frei von Micro$oft?schen Viren. E-Mail: andreas at rirasoft.de From p.heinlein at heinlein-support.de Fri Sep 30 10:16:47 2011 From: p.heinlein at heinlein-support.de (Peer Heinlein) Date: Fri, 30 Sep 2011 10:16:47 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> References: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> Message-ID: <201109301016.47522.p.heinlein@heinlein-support.de> Am Freitag, 30. September 2011, 09:43:45 schrieb Patrick Ben Koetter: > a) amavis legt die nicht selbst an > b) eine RAM disk ist flüchtig. Nach dem Reboot ist der Kram weg Man sollte allerdings quarantine & Co auch nicht in der RAM-Disk haben. die Bayes-Datenbanken und den anderen Krams auch nicht. Ergo: Die Ramdisk gehört nur (!) für das tmp-Verzeichnis und /var/spool/amavis selber will man da eigentlich nicht in der Ram-Disk haben. Peer -- Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 Heinlein Professional Linux Support GmbH Linux: Akademie - Support - Hosting http://www.heinlein-support.de Tel: 030 / 40 50 51 - 0 Fax: 030 / 40 50 51 - 19 Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin From postfix_ml at rirasoft.de Fri Sep 30 10:35:01 2011 From: postfix_ml at rirasoft.de (Andreas Reschke) Date: Fri, 30 Sep 2011 10:35:01 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: <201109301016.47522.p.heinlein@heinlein-support.de> References: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> <201109301016.47522.p.heinlein@heinlein-support.de> Message-ID: <3f73c9d0ae83d1df05e759f9f10e6569.squirrel@www.rirasoft.de> Am Fr, 30.09.2011, 10:16 schrieb Peer Heinlein: > Am Freitag, 30. September 2011, 09:43:45 schrieb Patrick Ben Koetter: > >> a) amavis legt die nicht selbst an >> b) eine RAM disk ist flüchtig. Nach dem Reboot ist der Kram weg > > > Man sollte allerdings quarantine & Co auch nicht in der RAM-Disk haben. > die Bayes-Datenbanken und den anderen Krams auch nicht. > > Ergo: Die Ramdisk gehört nur (!) für das tmp-Verzeichnis und > /var/spool/amavis selber will man da eigentlich nicht in der Ram-Disk > haben. > > Peer > > > > -- > Besuchen Sie uns auf der IT-Security-Messe "it-sa 2011"! > 11.-13. Oktober 2011, Nürnberg, Stand 472 > > Heinlein Professional Linux Support GmbH > Linux: Akademie - Support - Hosting > > http://www.heinlein-support.de > Tel: 030 / 40 50 51 - 0 > Fax: 030 / 40 50 51 - 19 > > Zwangsangaben lt. §35a GmbHG: > HRB 93818 B / Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, > Geschäftsführer: Peer Heinlein -- Sitz: Berlin > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users > Oh, habe ich da was falsch aufgebaut? /etc/fstab: none 180M 1,2M 179M 1% /var/spool/amavisd root at mail ~]# ls -l /var/spool/amavisd/ insgesamt 4 srw-rw-rw- 1 amavis amavis 0 29. Sep 19:49 clamd.sock drwxr-xr-x 2 amavis amavis 200 30. Sep 07:45 db -rw-r----- 1 amavis amavis 109 30. Sep 07:45 razor-agent.log drwxr-xr-x 4 amavis amavis 80 30. Sep 10:17 tmp [root at mail ~]# Ist das so falsch? Gruß Andreas Reschke -- Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung eines frei- laufenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung. Er ist garantiert frei von Micro$oft?schen Viren. E-Mail: andreas at rirasoft.de From Ralf.Hildebrandt at charite.de Fri Sep 30 10:38:38 2011 From: Ralf.Hildebrandt at charite.de (Ralf Hildebrandt) Date: Fri, 30 Sep 2011 10:38:38 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: <3f73c9d0ae83d1df05e759f9f10e6569.squirrel@www.rirasoft.de> References: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> <201109301016.47522.p.heinlein@heinlein-support.de> <3f73c9d0ae83d1df05e759f9f10e6569.squirrel@www.rirasoft.de> Message-ID: <20110930083838.GL7918@charite.de> * Andreas Reschke : > Oh, habe ich da was falsch aufgebaut? > /etc/fstab: > none 180M 1,2M 179M 1% /var/spool/amavisd Sollte sein: /var/spool/amavisd/tmp > root at mail ~]# ls -l /var/spool/amavisd/ > insgesamt 4 > srw-rw-rw- 1 amavis amavis 0 29. Sep 19:49 clamd.sock > drwxr-xr-x 2 amavis amavis 200 30. Sep 07:45 db > -rw-r----- 1 amavis amavis 109 30. Sep 07:45 razor-agent.log > drwxr-xr-x 4 amavis amavis 80 30. Sep 10:17 tmp > [root at mail ~]# > > Ist das so falsch? > > Gruß > Andreas Reschke > -- > Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung eines frei- > laufenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung. Er ist garantiert > frei von Micro$oft?schen Viren. > > E-Mail: andreas at rirasoft.de > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users -- Ralf Hildebrandt Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de From postfix_ml at rirasoft.de Fri Sep 30 10:43:40 2011 From: postfix_ml at rirasoft.de (Andreas Reschke) Date: Fri, 30 Sep 2011 10:43:40 +0200 Subject: [Postfixbuch-users] OT: Verzeichnisse von amavis fehlen nach reboot In-Reply-To: <20110930083838.GL7918@charite.de> References: <20110930074344.GC2234@state-of-mind.de> <201109301016.47522.p.heinlein@heinlein-support.de> <3f73c9d0ae83d1df05e759f9f10e6569.squirrel@www.rirasoft.de> <20110930083838.GL7918@charite.de> Message-ID: Am Fr, 30.09.2011, 10:38 schrieb Ralf Hildebrandt: > * Andreas Reschke : > >> Oh, habe ich da was falsch aufgebaut? >> /etc/fstab: >> none 180M 1,2M 179M 1% /var/spool/amavisd > > Sollte sein: /var/spool/amavisd/tmp > >> root at mail ~]# ls -l /var/spool/amavisd/ >> insgesamt 4 >> srw-rw-rw- 1 amavis amavis 0 29. Sep 19:49 clamd.sock >> drwxr-xr-x 2 amavis amavis 200 30. Sep 07:45 db >> -rw-r----- 1 amavis amavis 109 30. Sep 07:45 razor-agent.log >> drwxr-xr-x 4 amavis amavis 80 30. Sep 10:17 tmp >> [root at mail ~]# >> >> Ist das so falsch? >> >> Gruß >> Andreas Reschke >> -- >> Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung eines frei- >> laufenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung. Er ist garantiert >> frei von Micro$oft?schen Viren. >> >> E-Mail: andreas at rirasoft.de >> >> -- >> _______________________________________________ >> Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de >> Heinlein Professional Linux Support GmbH >> >> Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de >> https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users > > -- > Ralf Hildebrandt > Geschäftsbereich IT | Abteilung Netzwerk > Charité - Universitätsmedizin Berlin > Campus Benjamin Franklin > Hindenburgdamm 30 | D-12203 Berlin > Tel. +49 30 450 570 155 | Fax: +49 30 450 570 962 > ralf.hildebrandt at charite.de | http://www.charite.de > > -- > _______________________________________________ > Postfixbuch-users -- http://www.postfixbuch.de > Heinlein Professional Linux Support GmbH > > Postfixbuch-users at listen.jpberlin.de > https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/postfixbuch-users > Ok , danke, werde ich ändern. Gruß Andreas Reschke -- Diese Message wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung eines frei- laufenden Pinguins aus artgerechter Freilandhaltung. Er ist garantiert frei von Micro$oft?schen Viren. E-Mail: andreas at rirasoft.de